Beiträge von pandafan

    Guten Tag,


    der Erwerb von Platinmünzen beim Händler ist bekanntermaßen, bedingt durch die 19%ige Mehrwertsteuer, ein Unterfangen, dass sich mehr als schlecht zum Kauf eignet.


    Ohne ein konkretes Gesuch einstellen zu müssen interessiert mich daher, auf welchem Niveau (Spot 947€) zur Zeit in etwa ein Verkauf von Platin Privat an Privat (Maples, Koalas etc.) erfolgt (Mittelkurs, Spot + x etc.? ).


    Vielen Dank!

    Der Thread hat mittlerweile 392 Seiten und ist 11 Jahre alt, eine Finanzkrise später noch immer das alte Bild - ich habe nicht den Eindruck, dass der Einfluss der USA auf die westliche Welt signifikant abgenommen hat.


    Im Thread sind regelmäßig vermeintliche Hiobsbotschaften hinsichtlich der Stabilität der US-Amerikanischen Wirtschaft, der Finanzmärkte, der politischen Entwicklung etc. zu lesen - hat sich dies nachhaltig negativ ausgewirkt? Das mag ich nicht abschließend zu beurteilen, doch habe ich - beispielsweise in der Causa VW - nicht den Eindruck, dass die Schlagkraft der USA (in diesem Fall in wirtschaftspolitischer Hinsicht) in irgendeiner Weise relativ zur restlichen Welt abgenommen hat.


    Es mag sein, dass die USA wirtschaftlich zunehmend Probleme nach dem Schema 2007/2008 bekommen - dies gilt jedoch in mindestens genauso großem Maße für die restliche Welt, ich würde mich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, dass die USA noch zu den besser konstituierten Kandidaten gehören.


    Ein gewisses Wunschdenken, dass die USA den Einfluss vergangener Tage verlieren, kann ich zu einem gewissen Grad nachvollziehen, hat dieser Einfluss doch viele destruktive Auswirkungen nach sich gezogen - nicht nur im nahen Osten. Doch meines Erachtens nach bleibt dies - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - eben Wunschdenken. Und Wünsche werden auch durch vielfaches Zitieren von diversen vermeintlich diese Ansicht unterstützenden Aussagen realer.


    Den USA geht es meines Erachtens nach zunehmend schlechter. Dem Rest der Welt geht es jedoch nicht anders.
    Und einen Währungskrieg gewinnt die FED.


    Ich hab bei dir schon oft den Eindruck gehabt, du denkst: Gold = Geld = darf man NIE NIE NIE ausgeben. Schon gar nicht dürfe man damit spekulieren.. !
    für mich klingt das irgendwie ... absurd.


    Die Spitze der Blasphemie wird erreicht, wenn die eigenen Edelmetallbestände gehedged werden. Im Grunde ein tolles Instrument - der größte Teil des Investments unterliegt nur geringen systembedingten Unsicherheiten (kein Kontrahentenrisiko; wenn überhaupt politische, exekutive Einflussnahme), der Hedge ist selbstverständlich bei Too-Big-To-Fail-Instituten erworben.


    Edelmetalle sind ein Spekulationsobjekt, insbesondere Gold ist mangels relevantem Rohstoffcharakter mehr Spekulationsobjekt als jede Aktie - die Bewertung einer Aktie basiert zu einem gewissen Teil auf realen Geschäftszahlen, die Bewertung von Gold auf Angst & Panik der Marktteilnehmer.


    Entsprechend bin ich verwundert, wie wenig über derartige - meines Erachtens nach vernünftige - Möglichkeiten diskutiert, wird, bei starken Anstiegen Teile der eigenen Edelmetallpositionen zu hedgen. Ein Gold-Put bis Ende 2016 mit Basispreis 1250$ kostet zur Zeit 50 Euro je Unze. Dies entspricht einer "Versicherungsprämie" von 4,4% je Unze für 8 Monate gegen jegliche Kursverluste. Steigt der Goldpreis - kein Problem, ab 4,4% Kursgewinn ist der Hedge vergessen und fällt nicht mehr ins Gewicht. Fällt der Kurs - ebenso entspannt.


    Aber ich schweife ab. Meines Erachtens nach bedingt eine erfolgreiche Anlage generell einen späteren Verkauf oder aber zumindest eine Rendite in Form von Dividenden etc. - kaufe ich also Gold mit dem Gedanken, dies nie mehr zu monetarisieren (und sekundär in Konsumgüter umzusetzen), muss ich auch kein Gold kaufen. Denn es macht dann keinen Unterschied, ob die Deutsche Bundesbank, mein Nachbar oder ich Eigentümer sind.

    Ich bin offen gesagt darüber erstaunt, dass es Niemandem der hier Postenden peinlich zu sein scheint, welch (..........Editiert,Mod.) hier kommuniziert wird.


    Davon abgesehen, dass - wie sollte es in der Charttechnik auch anders sein - zwar lediglich Mutmaßungen (wenn auch teils sehr selbstbewusst) publiziert werden, werden Charts bis zum annähernden Verlust jeglicher Information verzerrt, "interpretiert" etc. - wie hier schon einmal geschrieben (was für die vermeintlichen Experten jedoch keine Rolle zu spielen scheint), in einem beliebigen Zeitraum und insbesondere mit einer beliebigen Skalierung (!!!) kann einem Chart jede beliebige Formation aufgezwungen werden.


    Mit geeigneter (bspw. logarithmischen oder sogar vollkommen willkürlichen...) Skalierung kann ich aus einer linksgekrümmten Parabel eine logarithmusähnliche ( = rechtsgekrümmte) Funktion formen. Entsprechend kann ich die "charttechnisch" vermeintlich relevanten Aussagen komplett auf links drehen.


    Dionicar hat beispielsweise in einem seiner letzten Posts vollkommen schamlos einen logarithmischen Charts und einen linearen Charts verwendet und extrahiert hieraus vermeintliche Informationen. Grauenvoll.


    Ein Chart zeigt per Definition an, welche Preisbildung zu welchem Zeitpunkt in der Vergangenheit erfolgt ist. Hierzu sind durchaus auch gleitende Durchschnitte etc. sinnvoll - insbesondere im Goldmarkt, da grundsätzlich nur eine selbsterfüllende Prophezeihung gehandelt wird ( = der Markt war in der Vergangenheit gewillt, für 1000€/oz Gold zu kaufen, entsprechend kaufe ich Gold, denn das wird mir schon jemand abkaufen, denn in der Vergangenheit...). Ein oft beschworener innerer Wert existiert zweifelslos für kein Material und ist lediglich Wunschdenken. Derjenige, der ein Material mit vom Menschen unabhängigem "inneren Wert" findet, sollte sich Ambitionen auf den Nobelpreis in allen Kategorien gleichzeitig machen.


    Lange Rede, kurzer Sinn; seit Jahren wird in diesem Thread gepostet, kam jemals eine solide, belastbare Aussage zu Stande oder handelte es sich hierbei nicht viel eher um eine ausgiebige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ohne Mehrwert von - es tut mir herzlich Leid - Personen, die selbst nicht zu verstehen scheinen, was (bzw. welche Charts) sie "analysieren"?

    Selbst die von Argor-Heraeus produzierten Fiji-Taku-Barren - immerhin die günstigste Möglichkeit, in Feinsilber zu investieren - werden mit einer Reinheit von 99,99% ausgewiesen. Auch Heraeus produziert mittlerweile standardmäßig 9999er-Barren.


    Zudem ist davon auszugehen, dass Barren wie Exemplare von Argor-Heraeus, Umicore etc. ebenfalls mindestens eine Reinheit von 99,99% aufweisen. Die Argumentation, Barren seien direkt in der Industrie einsetzbar, ist darüber hinaus lächerlich.
    Zum Einen werden industriell teilweise sogar größere Feinheiten verwendet, zum Anderen besteht die Darreichungsform sicherlich nicht in einem 30 Jahre alten Doduco-Barren.

    Ich suche für etwa 500€ 1/2, 1 & 2 Franken-Stücke aus Silber.


    Bezüglich der Preisbildung würde ich mich an Angeboten Schweizer Händler orientieren, konkret 470 CHF/kg rau, das heißt 515 EUR/kg (835er Ag) fein.
    Sollte Interesse an einem Geschäft bestehen, die Preisbildung jedoch arges Unwohlsein auslösen, lässt sich sicherlich auch hierüber reden.


    Angebote bitte via PN.

    Bemerkenswert ist meines Erachtens nach - neben der zu erwartenden Notierung in Yuan/g (und entsprechend auch Lieferung in kg) - die Lieferung in einer Reinheit > 99,99%.
    Im Vergleich zu den 995er-LBMA-Barren ein meines Erachtens nach bedeutendes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Wohnung abbezahlen, anschließend mit dem verbleibenden Kapital eine weitsichtige Vermögensbildung betreiben. Wie diese aussieht?


    Da das Geld anscheinend zu einem bereits definierten Zeitpunkt benötigt wird, ist eine gründliche Diversifikation meines Erachtens nach unabdingbar.


    Hinsichtlich von ETF's erscheint mir eine globale, gesunde Mischung am sinnvollsten. Dies könnten beispielsweise Pharma-ETF's sein, ETF's auf Consumer-Werte (hinsichtlich der reduzierten Konjunkturabhängigkeit). Zum jetzigen Zeitpunkt von vergleichsweise sehr hohen Bewertungen im NASDAQ-Bereich würde ich von eben diesen Werten abraten.


    Ich selbst habe zur Zeit keine wirkliche Vorstellung, in welche Richtung sich der Aktienmarkt entwickeln könnte. Die letzten Jahre war im Grunde immer grundsätzlich eine auch nur etwaige Vermutung gegeben, in welche sich der Markt entwickeln könnte. Eine sagenhaft irrationale (bzw. rationale, je nach verfolgtem Ziel...) Notenbankpolitik scheint sämtliche annähernd vernünftigen Regeln des Marktes über den Haufen geworfen zu haben.


    Insofern - sofern dies deinem Risikomanagement zusagt - halte ich den Erwerb lang laufender Optionsscheine (bspw. 2020) auf die womöglich erworbenen ETF's/Indizes für eine realistische Möglichkeit, da eine starke Korrektur am Aktienmarkt zumindest hinsichtlich der Fundamentaldaten (China etc.) wahrscheinlich erscheint.


    Ansonsten sind Anlagen bzw. sehr überschaubarem Kontrahentenrisiko (Edelmetalle, Fremdwährungen (CHF...)) sicherlich eine wichtige Komponente eines diversifizierten Depots.

    Silberling.de bot den 150g-Panda gestern Abend zu einem Preis von 189 Euro an, hat diesen jedoch bereits wieder aus dem Angebot entfernt.