Ist an irgendeiner Stelle das Handelsvolumen zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbar bzw. ist bekannt, wie viel in diesem Moment - vermutlich war der Markt sowieso relativ illiquide - auf den Markt geworden wurde?
Beiträge von pandafan
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Ich bin positiv überrascht, wie unterirdisch die Stimmung hier im Thread ist.
Kaum fällt die Unze beim günstigsten Händler unter 17€, ist das Geschrei groß - weg damit, weg damit, bald steht Silber bei 5€.
Ein überraschend hoher Grad an Nervösität - klingt doch hervorragend.
Dass innerhalb des letzten Jahres zu multiplen Zeitpunkten die Möglichkeit bestand, Silber unter 17€ zu kaufen - scheinbar irrelevant.
Hauptsache, das Gefühl stimmt.
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Das Interessante - und zugleich im Grunde Erschreckende - an der italienischen Bankenrettung ist, dass effektiv frei nach Gusto der italienischen Regierung nach italienischem Insolvenzrecht gehandelt wird und die europäischen Bankenabwicklungsregeln außer Acht gelassen werden.
Nicht, dass dies besonders überraschend wäre - bekanntermaßen ist auch eine unionsweite Vergemeinschaftung von Schulden sowie die Staatenfinanzierung durch die EZB vertraglich untersagt -, praktische Relevanz scheint dies jedoch nicht zu besitzen.
Zum gestrigen Goldabsturz; es wird breit proklamiert, es habe sich augenscheinlich um eine Fehleingabe gehandelt - ich würde wohlwollend einfach mal annehmen, dem sei so, so kann festgehalten werden, dass durch eine vermeintliche Fehleingabe eines mutmaßlich nicht allzu hohen Tiers ein Marktwert von etwa 100 Mrd. Dollar - 150000 Tonnen Gold vorausgesetzt - innerhalb einer halben Minute ausgelöscht wurde, ohne, dass sich auch nur ein Gramm Gold bewegt hat. Gehandelt wurden hierbei im übrigen etwa 56 Tonnen Gold, angesichts des weltweiten Derivatevolumens auf Gold eigentlich ein Witz.
Insofern unterscheidet sich die Preisbildung von Gold nicht wesentlich von der eines Bitcoins - gehandelt wird effektiv das Vertrauen, einen Transaktionspartner zu finden, der eine nicht deckbare (!) Forderung kauft - und dieser hofft selbstverständlich das Selbe.
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Realistisch betrachtet muss meines Erachtens nach zwischen verschiedenen Ausprägungen des Phänomens "Krise" differenziert werden.
Die mutmaßlich wahrscheinlichste Form ist eine Krise im wirtschaftlichen Bereich, insbesondere den Finanzsektor betreffend - für kriegerische Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen gibt es hier bei Weitem genug Abhandlungen.
Die Implikation, hierfür Edelmetalle zu besitzen, ist primär ein Vertrauensverlust. Edelmetalle, insbesondere Gold, sind ja im Wesentlichen nichts anderes als eine feste Form von Vertrauen, Vertrauen darin, dass ein Käufer für den Eigentumserwerb von Gold bezahlt. Nicht viel anders verhält es sich mit einem Bankkonto, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ich als Ottonormalverbraucher auf Bankenmechanismen keinerlei Einfluss habe - auf den Verbleib einer Unze Gold aber eben schon.
Kommt es auf breiter Front also zu einem Vertrauensverlust in das Finanzsystem - ohne, dass wesentliche Wirtschaftszweige direkt massiv in Mitleidenschaft gezogen werden -, so besitze ich mit Edelmetallen im Portfolio einen Vertrauensvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern, da - so nehme ich zumindest an - das Vertrauen, das in Gold bereits seit einigen tausend Jahren besteht, nicht von heute auf morgen verschwinden wird.
Insofern denke ich doch, dass Edelmetalle auch in einer Krise durchaus sinnvoll genutzt werden können, wenn beispielsweise anderweitige Vermögensgegenstände verhältnismäßig günstig erworben werden sollen - beispielsweise Immobilien oder Güter, die ebenfalls häufig kreditfinanziert erworben werden.
Dieser Vertrauensbenefit des Marktes in Gold - weitgehend unabhängig von unkalkulierbaren Entscheidungen von Finanzmarktinstitutionen - lässt sich im Zweifel auch während einer kritischen Situation monetarisieren und entsprechend nutzen. -
Wie kommst du auf die Annahme deflationärer Tendenzen als Folge der weltweiten Geldmengenausweitung?
Selbst als Sekundäreffekt eines Crashs halte ich eine derartige Entwicklung für wenn überhaupt sehr kurzfristig- wenige Wochen - für möglich.
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Was mir inzwischen auffällt ist, dass viele Berichterstattungen bezüglich Silber und auch eingeschränkt bezüglich Gold recht negativ sind.
Habe gerade einen Bericht gelesen mit SKS und Kursziel Ausbruchsniveau aus 2005 - 2008 Ziel 6 -8 US$ für Silber.
Was das für Gold bedeuten müsste möchte ich gar nicht wissen.Ich denke, wenn wir die 20 er Marke bzw. 25 er Marke in Silber nicht bald überbieten, dann droht tatsächlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Zone unter 10 US$ bis 8 US$ bis 6 US$.
Dann müsste der Ölpreis auch locker unter 20 US $ stehen.Dieses wirtschafliche Umfeld in welchem wir uns dann befinden möchte ich mir heute nicht vorstellen.
Ich würde dir ohne schlechtes Gewissen eine in dieser Hinsicht recht selektive Wahrnehmung zuschreiben.
Ich gehe durchaus davon aus, dass dir die Zyklenabhängigkeit derartiger Berichterstattung geläufig ist.
Ende 2015 wurde edelmetalltechnisch in ein ähnliches Rohr geblasen, Anfang 2016 war Silber laut Handelsblatt plötzlich "knapp". Hauptsache, die erste Ableitung des Kurses stimmt mit der eigenen Berichterstattung überein.Anders gefragt - und das betrifft sowohl steigende als auch fallende Kurse -, wenn die Situation so klar ist, warum ist der Kurs dann nicht bereits bei 5$ und die mehr als glasklare Situation bereits eingepreist?
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-fehlerhaft-
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Und der Pandafan fiel ja schon frueher immer wieder mal durch destruktive Komentare auf, hier dachte ich, er haette vielleicht mal was sinnvolles beitragen koennen... hm... buis jetzt kam da nichts.
Meines Erachtens nach ist eine Anmerkung bzgl. der Sinnbefreitheit einer Investition in hochgehebelte Faktorzertifikate mit minimalstem Kurs durchaus konstruktiv. Die Titulierung als destruktiv trifft hingegeben recht präzise auf eine Investition in ein derartiges Produkt zu.
Was spricht gegen einen klassischen, langlaufenden Optionsschein? Wenn du, wie du selbst schreibst, schon auf massivste Kurssprünge angewiesen bist, um mit dem Faktorschein in irgendeiner Art und Weise einen Gewinn zu erzielen, ließe sich Selbiges erheblich einfacher mit einem Optionsschein mit Basiswert = 1,2*(aktueller Wert) realisieren.
Bei unklarer Marktlage - zugegeben, eine eindeutige Marktlage ist ein Oxymoron - würde sich auch ein einfacher long Straddle/Strangle empfehlen, alternativ ganz klassisch ein ETC mit einem Put gehedged (in letzterem Fall ist - sofern die Verhältnisse korrekt kalkuliert sind - bei Basispreis des Puts = aktuellem Kurs das Verlustrisiko auf den Wert des Puts begrenzt).
Ein Straddle wiederum lohnt sich bei einem vermuteten starken Volatilitätsanstieg, bei 30% Kursveränderung ist aber auch hier ziemlich sicher Geld zu verdienen. Die Richtung des Kursveränderung ist irrelevant.
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Da habe ich ueberlegt, die Deutsche Bank ist zwar fuers erste an der Pleite vorbei geschrammt, weil "zu gross um zu fallen", was im Umkehrschluss bedeutet, dass das Risiko das die Bank auf die schnelle implodiert erst man nicht gegeben ist und dadurch deren "Produkte" wohl fuers erste den Totalverlust nicht erwarten lassen, sprich deren "Produkte" weiter bestehen bleiben werden.
Ich finde diesen OS recht interessant, gestern noch zu 0,05 zu haben gewesen: DX6XAG
Und da ich denke, das Silber vor der Trendumkehr steht, vermutlich eine gute Gelegenheit 6 fach gehebelt was positives zu erreichen.
Dieser OS ist eine Asbach Uralt Empfehlung, hier aus dem Forum und irgendwann hatte den auch mal der Commerzbank Profi bei n-tv erwaehnt, wobei zu der Zeit der Put besser gewesen waere... nunja... nichts machen bedeutet, nichts falsch zu machen, aber NULL Zinsen ist nicht das, wo man sein geld mit "absichert".Zertifikate mit einem festen Hebel zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass Chancen der Bank besser stehen als in jedem Casino der Welt. Selbst bei geringer Volatilität und relativ konstanten Kursen nähert sich der Wert des Optionsscheins zuverlässig 0 an - mathematisch meines Wissens nach hier bereits häufig nachvollzogen.
Weiterhin ist ein 20%-Spread jenseits jeglicher Vernunft (wenn es unbedingt ein solches Produkt sein muss, dann doch bitte ein Neueres mit höherem absolutem Kurs und entsprechend geringerem Spread), deinen Klienten sei meines Erachtens nach zu einem besseren Anlageberater geraten.
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Zitat von KROESUSAlles anzeigen
Börsenoptionen sind etwas für Spieler (von denen nachweislich 90% ihr
Geld verlieren!!!) und für Profis wie spezialisierte Banker die den
ganzen Tag vor dem PC sitzen und dann manchmal den anderen Bankern etwas
Geld abzocken und andersrumdie Kleinen Idioten wie wir verlieren wenn wir uns an dem Spiel der Grossen beteiligen
Lasst die Banker untereinander zocken, die können das besser
aber fallt bloss nicht darauf rein und zockt mit sonst verliert Ihr
wie gesagt wer längere Zeit 'mit Optionen arbeitet' verliert in 90%
aller Fälle sein Geld, warum das so ist weiss ich nicht, ich vermute
dass die Banker beim Zocken einfach schlauer sind als die kleinen
SpielerBei allem Verständnis für das frustrierende Erlebnis, dies sehe ich anders.
Beim Kauf eines Optionsscheins sind die Spielregeln bekannt - Auszahlung am Laufzeitende abhängig vom Basiswert mit bekannter Berechnungsvorschrift; Insolvenz des Emittenten bedeutet Totalverlust.
Dies stellt die einzigen beiden (bzw. einzige) transparenten Größe(n) in der Berechnung des Werts eines Optionsscheins dar.Wer sich nun über Spreadvergrößerungen, Volatilitätsspielereien etc. echauffiert, sollte wirklich keine Optionsscheine erwerben, denn offensichtlich wurde das Konzept nicht verstanden.
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Die Aussage ist meines Erachtens nach nicht "dämlich" - Buffett stellt einen realen Nutzen - die Nachfrage danach resultiert aus realen Bedürfnissen wie Hunger etc. - einem ideellen Nutzen gegenüber, wie beispielsweise einem Ehering aus Gold. Niemand kann einen Ehering aus Gold von einem Ehering aus goldbeschichtetem Wolfram unterscheiden, solange er ihn lediglich am Finger trägt. Den Effekt erfüllen beide Produkte in hervorragender Weise - die Verkörperung von Wertvollem, einen Prestigegewinn etc.
Man könnte also durchaus annehmen, dass sich der Wert von Gold - oh Wunder - nicht aus seinen Eigenschaften wie hoher Dichte und goldenem Glanz ergibt, dies ist wie oben beschrieben substituierbar, sondern aus einem irrationalen Verhältnis des Menschen zu diesem Material.
Besäße man nun alles Gold der Welt in Form des bekannten 20m-Würfels, so wäre dieser wiederum nicht von einem Würfel goldbeschichteten Wolframs zu unterscheiden, sofern der Eigentümer kein Faible für Tiefenbohrungen aufweist.
Gold lebt von seinem ideellen Wert - einen inneren Wert gibt es bei keinem Material, das ist ausgewachsener Schwachsinn - und das ist vollkommen legitim. Es ist eine nette Sache, für ein ein Kilogramm schweres Stück Metall 38000 Euro zu zahlen. Einen "inneren Wert" erzeugt dies jedoch trotzdem nicht, und existiert auch kein biologisches Bedürfnis nach Eheringen, welches einen dauerhaften Wert des Goldes in Relation zum Menschen - dieser verleiht dem Gold erst den Wert - rechtfertigen würde.
Essen muss man immer, das Nichttragen eines Eherings ist meines Erachtens nach jedoch nicht letal.
Mich wundert ebenfalls, dass eine geradezu lächerliche Aussage wie
ZitatHerr Buffett möchte also lieber mit dem Traktor aufs Feld fahren, als die Tatsache geniessen, dass jeder der auch nur einen Ehering haben will bei ihm betteln kommen müsste ?
dazu herangezogen wird, den Wert von Gold zu rechtfertigen.
Wenn 100.000 Dollar je Unze gezahlt wird, ist das der Fall. Der Markt hat immer Recht. Der Wert ergibt sich jedoch durch den Markt, und nicht durch einen mysteriösen inneren Wert.Das besagte Ackerland besitzt ebenso keinen inneren Wert, jedoch ist aber zumindest zum jetzigen Zeitpunkt eine Abhängigkeit der Menschheit von genügend großen Mengen Ackerland vorhanden.
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Ich würde auf einen leichten Short-Squeeze tippen - dies würde insbesondere den zeitlich parallelen Anstieg von Aktien- und Edelmetallmärkten erklären.
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Hatte heute morgen um kurz nach 8 versucht, einige Shortpositionen - extrem im Plus - zu verkaufen, wobei jedoch - egal ob seitens von Frankfurt, Stuttgart etc. oder aber der entsprechenden Live Trading Plattformen der Emittenten keine Kurse gestellt wurden.
Ich bin entsprechend dezent - entschuldigung - angekotzt.
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Die Frage stellt sich angesichts von zeitweise mehr als 10% Kursgewinnen in Gold heute morgen eher nicht.
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Man warte nur auf die Briefwahlstimmen...
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24. Juni, 4:47, n-tv titelt mit "Mehrheit für EU-Austritt Großbritanniens".
Ich hätte es nicht geglaubt, kann es nach wie vor nicht glauben, doch die Reaktion der Märkte ist mehr als eindeutig.
Hatte in den letzten Tagen einige Straddles abgeschlossen, ich bin gespannt, wie sich die Situation heute entwickeln dürfte - Japan ist bereits stark im Minus, in Europa dürfte die Situation umso krasser ausfallen.EDIT: Gold in USD +5%, Euro -3.5%, resultierend in knackigen 8.5% plus für Au auf Eurobasis.
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Wie schätzt das Forum die Wahrscheinlichkeit ein, dass es sich auf Dollarbasis bei den jetzigen Kursen - auf Grund der annähernden Seitwärtsbewegung seit März - um ein temporäres Hoch handeln könnte - ähnlich dem Kursverlauf zu Beginn des letzten Jahres?
Mittlerweile wird insbesondere medial von weiter steigenden Kursen ausgegangen, gleichzeitig verdichten sich jedoch negative konjunkturelle Indikatoren (China generell, US-Arbeitsmarktdaten etc.) - in einem 2008er-Szenario dürften auch Edelmetalle massiv nachgeben (wobei sich die Situation insbesondere im Währungsbereich deutlich anders darstellt, meines Erachtens sogar potentiell deutlich ernster als 2008, speziell auf Grund der durch diverse QE's aufgeblasenen Finanzmärkte).
Mittlerweile kommt die Situation der des letzten Jahres doch schon recht nah. Es bleibt zu hoffen, dass der Preisverfall über 1100$ zum Stillstand kommt und sich nicht den Dezembertiefs annähert - 40% der Strecke dorthin sind ja bereits gemacht.
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Wie schätzt das Forum die Wahrscheinlichkeit ein, dass es sich auf Dollarbasis bei den jetzigen Kursen - auf Grund der annähernden Seitwärtsbewegung seit März - um ein temporäres Hoch handeln könnte - ähnlich dem Kursverlauf zu Beginn des letzten Jahres?
Mittlerweile wird insbesondere medial von weiter steigenden Kursen ausgegangen, gleichzeitig verdichten sich jedoch negative konjunkturelle Indikatoren (China generell, US-Arbeitsmarktdaten etc.) - in einem 2008er-Szenario dürften auch Edelmetalle massiv nachgeben (wobei sich die Situation insbesondere im Währungsbereich deutlich anders darstellt, meines Erachtens sogar potentiell deutlich ernster als 2008, speziell auf Grund der durch diverse QE's aufgeblasenen Finanzmärkte).