Beiträge von valueman

    Marktführerschaft nach Fusion mit
    Falconbridge


    In der Nichtedelmetall-Branche setzt sich der Fusionsprozess fort und macht auch vor den Giganten des Sektors nicht halt. So übernimmt Inco seinen Konkurrenten Falconbridge für rund 10,9 Mrd. US$. Die Übernahme erfolgt im Einvernehmen mit dem Falconbridge-Management. Die Fusion ist die größte der Branche seit dem Zusammenschluss von BHP und Billiton im Jahre 2001.
    Inco-Chef Scott Hand geht davon aus, dass mit diesem Schachzug eine einmalige Kombination in der Minenindustrie geschaffen wird. Hand bleibt Vorstandsvorsitzender, während der bisherige Falconbridge-Chef Derek Pannell Präsident des neuen Konzerns wird. Sowohl die Aktionäre beider Unternehmen als auch die Wettbewerbsbehörde müssen der Fusion noch zustimmen.


    Der neue Konzern würde im laufenden Jahr eine Nickelproduktion von 735 Mio. Pound erzielen. Bis 2009 wird von einer Produktion von 1 Mrd. Pound ausgegangen. Nach der Fusion würde der bisherige Marktführer Norilsk Nickel mit einer jährlichen Produktion von 540 Mio. Pound auf Platz 2 zurückfallen.
    Im Kupfersektor würde die neue Inco mit einer Jahresproduktion von 1,33 Mrd. Pound (Produktionsziel 2009: 2,4 Mrd. Pound) ebenfalls eine führende Rolle spielen. Sowohl Nickel als auch Kupfer zogen aufgrund der starken China-Nachfrage auf Rekordhöhen. Nickel wird in der Stahlproduktion eingesetzt, während Kupfer in der Baubranche eine
    wesentliche Rolle spielt. Ziel der Fusion ist, durch Synergien ab 2007 jährlich 350 Mio. US$ einzusparen.


    Der Schweizer Konzern Xstrata hatte im vergangenen Sommer ebenfalls Interesse an einer Falconbridge-Übernahme signalisiert. So erwarb Xstrata im August 19,9% am kanadischen Konkurrenten. Falconbridge hat einer Vertragsstrafe von rund 320 Mio. US$ zugestimmt, falls die Fusion durch Inco nicht zu Stande kommen sollte. Würde also Xstrata jetzt mit einem höheren Gegengebot auf den Plan treten, müssten die 320 Mio. US$ Vertragsstrafe gleich mit einkalkuliert werden. Ich gehe
    davon aus, dass diese „Strafe“ bewusst eingeplant wurde, um Xstrata auszubooten, da das Falconbridge-Management eine Fusion mit Inco favorisiert.
    Sicherlich profitiert Xstrata von der Falconbridge-Beteiligung, da Inco einen rund 21% höheren Preis zahlen will. Xstrata verzeichnet somit einen Buchgewinn von rund 400 Mio. US$. Dennoch war die Strategie der Schweizer eher ungeschickt, da nicht spekulative Gewinne im Vordergrund stehen, sondern Wachstumsaspekte. Es wäre also klüger gewesen, ein wesentlich größeres Paket zu übernehmen. Xstrata hatte bereits vergeblich für den australischen Nickelproduzenten WMC
    Resources geboten (6,6 Mrd. US$), der schließlich von BHP Billiton übernommen wurde. Dadurch läuft Xstrata Gefahr, selbst Übernahmekandidat zu werden.
    Der Fusionsprozess in der Nichtedelmetall-Branche ist mit dem Inco-Falconbridge-Deal keineswegs abgeschlossen. Noch vor wenigen Monaten fusionierte Noranda mit Falconbridge. Das Fusionsvolumen der Branche beläuft sich auf rund 50 Mrd. US$ im bisherigen Jahresverlauf.

    Die Goldminengesellschaft hat ihren Hauptsitz auf den britischen Kanalinseln, und zwar auf Jersey in St. Helier - also kein SA.
    Seit mehr als 5 Jahren Goldproduzent
    Randgold Resources wurde 1995 gegründet und notiert seit 1997 an der Londoner Börse. 2002 kam die Börsennotiz an der Nasdaq hinzu. Von Oktober 2000 an wandelte sich Randgold Resources durch die Inbetriebnahme der Morila-Mine vom Explorer zum Goldproduzenten.
    Bei Randgold Resources handelt es sich um einen geographisch auf West- und Ostafrika konzentrierten mittelgroßen Goldproduzenten.


    Haupt-Asset: Morila-Goldmine in Mali


    Randgold Resources betreibt im westafrikanischen Mali die Morila-Goldmine. Diese hat seit Inbetriebnahme im Oktober 2000 rund 3,5 Mio. Unzen gefördert. An diesem Projekt hält das Unternehmen einen Anteil von 40%, weitere 40% der britisch-südafrikanische Goldkonzern Anglogold Ashanti und die restlichen 20% der Staat Mali.
    Die Goldmine Morila war in den vergangenen vier Jahren eine der kostengünstigsten Goldminen weltweit. Dafür sorgten laufende Betriebskosten von weniger als 100 US$. Inzwischen haben sich die Förderkosten auf knapp 200 US$/Unze verdoppelt.Die verbliebene Produktion reicht noch für knapp 4 Jahre.


    Im ersten Halbjahr 2005 entfielen als Anteil an der Morila- Mine (40%) auf Randgold Resources 133.052 Unzen Gold im Vergleich zu 76.878 Unzen Gold im Vorjahreshalbjahr. Im selben Zeitraum stieg der Gewinn von 11,391 Mio. US$ auf 35,034 Mio. US$ – ein Plus von 208%!Die Produktionskosten je Unze Gold konnten von 208 US$/Unze auf 187 US$ gesenkt werden. Das Management achtet unverändert auf Kostendisziplin.


    Loulo – die Nachfolge-Mine für Morila


    Die Ende September 2005 in Betrieb genommene Goldmine Loulo befindet sich zu 80% im Eigentum von Randgold Resources, die restlichen 20% hält wiederum der Staat Mali. Diese neue Mine sorgt für rechtzeitigen Ersatz für die in einigen Jahren erschöpfte Goldmine Morila.



    Zunächst ist die Produktion mit anfänglich rund 200.000 Unzen Gold pro Jahr kostengünstig im Tagebau zu rund 230 US$ je Unze Gold möglich. Die Betriebskosten könnten später beim Übergang in den Untertagebau der Loulo-Mine sogar fallen, da dann Gold noch konzentrierter abgebaut werden kann.


    Bemerkenswert ist, dass die in der Minenszene üblichen Kapitalerhöhungen – mit der Folge der Verwässerung der Gewinne – bei Randgold Resources nicht stattfinden. Die Entwicklung dieses Minenprojekts wurde aus einer Kombination von laufenden Einnahmen der Morila-Mine und über Kredite finanziert.


    Moderates Hedging


    Randgold Resources wurde zur Sicherung der Kredite
    gezwungen, 365.000 Unzen Gold zum Preis von 430
    US$/Unze vorwärtszuverkaufen. Der Umfang dieses Hedgings
    ist akzeptabel.


    Umfassende Goldvorräte von mehr als10 Mio. Unzen
    Randgold Resources verfügt über Goldvorkommen von mehr10 Mio. Unzen. Davon sind 2,51 Mio. Unzen Goldreserven, die bereits jetzt als wirtschaftlich abbaubar gelten, sowie weitere rund 8,04 Mio. Unzen Goldressourcen, deren Produktion bei steigendem Goldpreis lohnt.



    Organisches Wachstum angestrebt
    Randgold Resources verzichtet auf riskante Übernahmen und konzentriert sich darauf, aus eigener Kraft, also organisch zu wachsen. Diesem Ziel dienen die Explorationsbemühungen.


    141 Targets für die Exploration
    Randgold bleibt dem afrikanischen Kontinent auch im Rahmen
    der weiteren Exploration treu. So liegen die Explorationsprojekte
    im Westen und Osten Afrikas, und zwar in den
    Staaten



    • Mali,
    • Ghana,
    • Tansania,
    • Burkina Faso,
    • Elfenbeinküste und
    • Senegal.



    Hierbei handelt es sich insgesamt um 141 Targets in sechs afrikanischen Ländern auf einer Gesamtfläche von 11.537 qkm.
    Davon sind aktuell zwölf Projekte für Durchführbarkeitsstudien
    vorgesehen.



    Joint-Venture mit der Regierung in Tansania ...
    Ende August 2005 unterzeichnete Randgold Resources eine
    Vereinbarung über ein Joint-Venture, das so genannte Tangold-
    Agreement, mit der Regierung von Tansania, um in dem
    Land die Exploration von Bodenschätzen durchzuführen.
    Inhalt ist die Kiabakari-Maji-Moto-Region mit einem Umfang
    von 2.692 qkm um die Buhemba-Mine gelegen, die ausgenommen
    ist. Inbegriffen ist allerdings die alte Kiabakari-Goldmine,
    die 1893 entdeckt sowie 1966 geschlossen wurde und
    die drittgrößte Goldmine Tansanias war.
    Randgold Resources wird sowohl die Exploration als auch die
    Durchführbarkeitsstudie zahlen und der Regierung von Tansania
    einen Projektanteil von 10% einräumen, der auf 15%
    aufgestockt werden kann.


    Die Chancen, hier auf weitere Goldvorkommen zu stoßen,
    sind als sehr hoch einzuschätzen. Indiz dafür ist, dass in den Nachbarregionenbereits Gold gefunden worden ist.


    Fortgeschritten ist das Tongon-Projekt an der Elfenbeinküste
    mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 2,77 Gramm je
    Tonne Erz und einem Volumen von 35,98 Mio. Tonnen Erz.
    Daraus ergibt sich eine aktualisierte Goldressource von rund
    3,2 Mio. Unzen auf der Basis einer vorläufigen Durchführbarkeitsstudie
    vom Juni 2002.



    Hier werden aus politischen Gründen die Wahlen abgewartet.
    An der Elfenbeinküste hat Randgold Resources für drei weitere
    Bereiche Explorationslizenzen erworben.
    Es ist darüber hinaus nicht auszuschließen, dass sich der 40%-Partner an der Morila- Goldmine, Anglogold Ashanti, entschließt, Randgold
    Resources zu akquirieren. Kein anderer Goldkonzern hat ein
    solch großes Insider-Wissen wie Randgold Resources. Zum
    Objekt der Begierde könnte Randgold Resources im Zuge weiterer
    Explorationserfolge werden, die durchaus zu erwarten sind.



    Beschleunigt werden könnten solche Übernahmepläne noch durch das Dilemma aller großen Goldkonzerne, ihre jährlich produzierten Unzen durch neue, große Funde wieder zu ersetzen. Und da haben praktisch alle großen Goldproduzenten ihre Schwierigkeiten, sodass sie zum Handeln gezwungen werden.



    An der US-Nasdaq finden Sie ausreichendeUmsätze
    Randgold Resources wird auch an deutschen Börsen gehandelt.
    Hier zu Lande fehlt allerdings der ausreichende Umsatz.
    Im Gegensatz dazu finden an der New Yorker Nasdaq täglich
    Millionenumsätze statt. Randgold Resources hat 59.227.694 Mio. Aktien ausgegeben. Damit beträgt der Börsenwert aktuell rund 906 Mio. US$.



    Zum 30.6.2005 stand einem Cash-Bestand von 56,556 Mio. US$ eine langfristige Verschuldung von rund 68,755 Mio. US$ gegenüber.

    Südafrika hat keinen Zinserhöhungsbedarf – der Druck auf den Rand wächst


    Im Gegensatz zu den USA besteht in Südafrika derzeit kein inflationsbedingter Zinserhöhungsdruck. So lassen sich in Südafrika keine Zinserhöhungen durchsetzen, da die Hochzinspolitik für die negative Entwicklung in der Exportindustrie, zu denen auch die Minen zählen, verantwortlich gemacht wird. Schrumpft die Zinsdifferenz zwischen Südafrika und den USA weiter zusammen, wird dies den Rand unter Druck
    setzen.
    Der südafrikanische Rand macht ohnehin einen technisch angeschlagenen Eindruck.
    Fällt dieser unter die Marke von 0,14 US$, wäre dies ein langfristiges Verkaufssignal für die südafrikanische Währung. Diametral dazu würde ein großer Hebel für die südafrikanischen Gold-Aktien entstehen. Hauptprofiteure wären in diesem Fall die Hochkostenproduzenten Harmony sowie DRDGold. Letztere sind unverändert bis 1,50 € kaufenswert. Berücksichtigen Sie aber bitte das hohe Risiko für diese Aktie.
    Dieser Hebel vergrößert sich zusätzlich durch einen steigenden Goldpreis. Es wäre daher keine Überraschung, wenn der südafrikanische Goldminen-Sektor in den kommenden Monaten mit der besten Performance unter den länderbezogenen Gold-Aktien-Sektoren aufwarten würde.

    @Eldo


    Habe vor ein paar Tage ein Probeexemplar von Bandulets G&M bekommen...keine Ahnung warum, habs nicht angefordert, aber seis drum. Nichts desto trotz schätzte ich seine Expertiese schon sehr lang, da er für mich echt ein Kenner der Szene und des Marktes ist. Was er schreibt hat meistens Hand und Fuss.
    In diesem Probeexemplar ist eine Studie über Südafrika und die Südafrika Minen drin.
    Ich wollte Dir nur sagen, dass B. Deine Eindrücke über das Land und die Minen teilt. Er sieht grosse Probleme in den Kosten, der Währung, der Kriminalität und nicht zuletzt in AIDS.
    Einzig GFI hält er noch für haltenswert.....für den Rest gilt für Ihn alles raus was keine Miete zahlt.
    Ich werde in letzter Zeit immer mehr bestärkt, dass es bei meinen Harmony langsam an der Zeit ist die Gewinne mitzunehmen.


    Gruss

    Harmony Gold Mining "hold"


    Die Analysten der Citigroup stufen die Aktie von Harmony Gold Mining (ISIN ZAE000015228/ WKN 851267) unverändert mit "hold" ein und bestätigen das Kursziel von 80 Rand.


    Man habe kürzlich die Target-Mine besucht. Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2006 hätten diese Aktivitäten rund 6% zur Gesamtproduktion der Gruppe beigetragen und 17% zum operativen Gewinn. Target sei eine der profitabelsten Minen von Harmony. Auf Grund mangelnder operativer Flexibilität liege die Performance jedoch unter den Erwartungen (z.B. verfügbare Erzreserven, niedrige Maschinenverfügbarkeit und Qualitätsprobleme). Den Problemen im Hinblick auf verfügbare Erzreserven sei anscheinend mit schnelleren Entwicklungsplänen begegnet worden.


    Auf Grund der erwarteten Volumensteigerung sollten sich die Kosten für Target bei ca. 70.000 Rand pro Kilogramm stabilisieren. Eine neue Schätzung bzgl. Geologie und Ressourcen werde derzeit für das Target Nord Projekt erstellt. Das Management rechne damit, ausreichend Informationen zu haben, um im März 2006 eine Investitionsentscheidung treffen zu können.


    Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten der Citigroup bei ihrer Empfehlung die Aktie von Harmony Gold Mining zu halten.
    Quelle: AKTIENCHECK.DE

    hpopth


    Sehe Silber auch sehr stark performen, es ist nur so, dass ich bei Mines Management 4 Positionen eingekauft habe und mit der Gesamtposition inzwischen 100% im Plus bin. Bei hälftigem Verkauf könnte ich sie ohne EK Einsatz weiter liegen lassen. Und bei MGN habe ich immer so ein kleines Fragezeichen wegen dem Umweltschutz dahinter stehen. Andererseits ist MGN wie die letzten Wochen gezeigt haben ein wahnsinnsperformer wenn die Post abgeht. Nach rationalen Bewertungskriterien ist dies auch durchaus verständlich da MGN anhand dem was Sie im Boden haben unglaublich günstig sind...nach wie vor.
    Werde mir das noch mal gründlich überlegen...ein bisschen Zeit hab ich ja noch bis Gold 510US$...vielleicht gehts aber auch schneller als wir alle denken.


    Gruss

    Hallo Eldo,


    die Scorpio, ja die sind Mega-volatil, meine Meinung bzgl. den Scopio kennst du ja, ich halte die Gebiete und die Aussichten für erstklassig und das Team sind auch keine Pappnasen. Hier ist Geduld gefragt...ähnlich Tschonkos Cabo.
    Wenn die jedoch gehen, ist es ein verzahnfacher in kürzester Zeit. Allein der Treffer fehlt bislang.


    Grüsse

    Hallo Edelmann,


    zur Zeit werden sehr häufig unsere Depotwerte besprochen...wegen Ihrer guten Performance die letzten Tage...von Miramar, über Cumberland bis hin zu Desert Sun mining, Yamana etc, incl. CDY... ich denke wir haben uns in der vergangenen Korrektur/Konsolidierung mit sehr guten Werten eingedeckt. Ab 510US$ werde ich meine Harmony komplett verkaufen, Mines Management und Yamana zur Hälfte, das spült mir wieder Cash in die Kasse...ich rechne nicht damit, dass die 510US$ im erten Anlauf geknackt werden. SRLM macht die unrühmliche Ausnahme, das ist jedoch wie inzwischen hinlänglich bekannt kein Substanzproblem. Aladin ist natürlich auch dabei, aber der hat ja auch fast alles ;)

    Na immerhin, da hab ich auch noch den einen oder anderen Euro, den ich dafür verwenden kann..... X( X(
    Erwäge bei einem Sprung von Gold an die 510US$ erste (Teil-)Gewinnmitnahmen. Ich denke hier insbesondere an Harmony komplett, sowie jeweils die Hälfe von Mines Management und Yamana. Damit hätt ich wieder 15% Liquidität vorrätig. Ich rechne nicht damit, dass die alte Widerstandszone bei 510US$ beim ersten Anlauf geknackt wird.


    Grüsse