Beiträge von valueman

    Der südafrikanische Goldminenbetreiber AngloGold Ashanti zahlte im Januar 8.000 USD an eine Rebellenmiliz im Kongo, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Anlagen beim Projekt Kilomoto zu gewährleisten.
    Diese „Sicherheitssteuer“ wurde durch einen Bericht des UN Sicherheitsrates bekannt, in dem unter anderen AngloGold beschuldigt wurde, mit der Zahlung gegen das Waffenembargo bezüglich des instabilen östlichen Kongos verstoßen zu haben.
    Unübliche Zahlungen und manchmal Bestechung werden im allgemeinen stillschweigend als Bergbau- und Explorationskosten in unsicheren Regionen akzeptiert. Jedoch ist der nun bekannt gewordene Tatbestand das erste wirkliche Fenster zu dieser Praxis. Dabei wird AngloGold nicht müde zu betonen, dass diese Zahlung einen Verstoß gegen die erklärte Unternehmensphilosophie ist. Interessant: Der Hauptaktionär von AngloGold, Anglo American, ist Unterzeichner der Partnering Against Corruption Initiative (Initiative Partnerschaft gegen Korruption).
    AngloGold erklärt: Wir können Zahlungen für Bestechung/Korruption/Schutzgeld nicht gutheißen. Dies steht im Gegensatz zu unserer erklärten Unternehmenspolitik.
    Was führte dann dazu, gegen die eigenen Unternehmensregeln zu verstoßen?
    Das Unternehmen erklärt, dass die Miliz Front Nationaliste at Intégrationniste (FNI) auf die Zahlung bestanden hätte, nachdem AngloGold sich geweigert hätte, politische Verhandlungen in Kinshasa zu finanzieren. Das Bestehen der Miliz auf die Zahlung sei als Drohung zu werten. Dann habe das Unternehmen der Zahlung zugestimmt, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.
    Der Bericht der UN führt aus, AngloGold habe dem Führer der FNI Floribert Ndjabu ein Haus zur Verfügung gestellt und „Steuern“ für Mitarbeiter und Fracht gezahlt, die am örtlichen Flughafen angekommen sind.
    AngloGold erklärt, dass die Zahlungen transparent vorgenommen wurden. Der Distrikt-Bevollmächtigte von AngloGold wurde über die Forderung benachrichtigt und empfahl diese angemessene Reaktion. Die Regierungspartner des Unternehmens seien ebenfalls bei der Entscheidung mit einbezogen worden.
    Investoren werden besorgt sein, dass AngloGold einen Präzedenzfall geschaffen und sich selbst zu einer Zielscheibe für Aktivisten gemacht hat. Dabei ist das Unternehmen bemüht, die Sache im Kongo nicht als einen Präzedenzfall für andere wirken zu lassen.
    Jedoch konnte das Unternehmen nicht weitere solche Zahlungen ausschließen. Dies hänge von den fallspezifischen Umständen ab. Aber im Prinzip werde es keine solchen Zahlungen geben. AngloGold könne die Arbeiten im Kongo beenden, falls weitere Forderungen erhoben würden.
    Für die geleisteten Zahlungen erhielt das Unternehmen keine Gegenleistung, wie z.B. eine Garantie. Dabei kann von der Art des „Deals“ geschlossen werden, dass weitere Forderungen unausweichlich gestellt werden. Die Schutzgelderpressung wäre dann nicht nur auf den Kongo beschränkt, sondern in allen Ländern möglich, in denen AngloGold „politischem Stress“ ausgesetzt wäre. Weiterhin bestehe die Gefahr, dass AngloGold nun einen Wettbewerb zwischen den lokalen Milizen ausgelöst hat, die nun ebenfalls durch Unternehmenserpressung Einnahmen generieren wollen.

    An der Aktie von Gold Fields ist schön zu erkennen, dass hier ebenfalls ein Boden bei 9,70 $ ausgebildet wurde. Auch ist die eben genannte positive Divergenz hier wieder zu erkennen. Des weiteren sollte der MACD in den nächsten Tagen seinen Trigger kreuzen und ein Kaufsignal liefern. Die Aktie müsste anschließend genug Kraft bekommen um den kurzfristigen Abwärtstrend bei 10,13 $ zu knacken.
    Kaufen, wenn die 10,13 $ nachhaltig geknackt wurden.





    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/artikel/hell-1127_6.png]

    Bei etwa 6 $ hat die Aktie des sechstgrößten Goldproduzenten der Welt einen Boden ausgebildet. Während der Kurs sich noch seitwärts bewegt, beginnt der RSI schon wieder zu steigen und liefert dadurch eine bullische Divergenz. Verstärkt wird diese Divergenz dadurch, dass auch der MACD kurz vor der Generierung eines Kaufsignals steht.
    Aufgrund von größeren Unsicherheiten bei Harmony Gold, sollte dennoch erst bei 7,50 $, ein Kauf in Erwägung gezogen werden.



    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/artikel/hell-1127_4.png]

    Goldesel


    Glaube schon dass Kerkorian in GM investiert. Er hat ja auch erst in DaimlerChrysler investiert, dann geweint und im Anschluss daran versucht auf dem Gerichtsweg seine Rendite einzufahren. Hat aber nicht geklappt. Also dann auf ein Neues; GM ist eine amerikanische Firma, da lässt sich sowas dann leichter einklagen.

    Habe mich in den vergangenen Tagen mit NPG beschäftigt und werde ab nächster Woche mit dem Positionsaufbau beginnen. Denke der Kurs ist derzeit viel zu niedrig.
    Magistral projekt + Nevada Explorationsgebiete + Placer Dome stellt sich alle sehr positiv dar.
    Die Crew gefällt mir auch:


    Chairmann David Hottman war bei Bema Gold von 1988 bis 1992. Für Investors Relations und die Geschäftsentwicklung verantwortlich,wurde anschließend einer der Gründer von Eldorado Gold. Während seiner Zeit verhundertfachte sich der Börsenwert von 7 Mio. US$ auf 781 Mio. US$.


    Präsidente und CEO R. Barclay hat 4o Jahre Erfahrung in der Exploration und Entwicklung von Minen, war einer der Gründungsdirektoren von Bema Gold u nd später auch bei Eldorado Gold.


    Vizepräsident für Exploration C.Evereson hat bereits 25 Jahre Erfahrung und war bei Newmont Mining, Gold Fields. Western States, seit 1997 ist er bei Nevada.


    Chefgeologe David Caldwell war bislang in die Exploration und Entwicklung von sechs verschiedenen Goldvorkommen involviert - war bis 1997 bei Santa Fe Pacific und Gold Fields tätig.

    Als Basisinvestment kämen meiner Ansicht nach in Frage:


    Newcrest
    Anglogold Ashanti
    Goldcorp.


    Da hat man von allem etwas(Amerika, Afrika und Australien). Alle 3 super solide mit klasse Assets.
    Früher hätte ich hier auf jeden Fall auch eine Harmony oder Gold Fields reingestellt wäre für einen Einsteiger im Moment aber weniger empfehlenswert. Kann aber durchaus auch genommen werden wenn eine entsprechende Risikoneigung vorhanden ist.


    Grüsse

    Nevada Pacific beginnt mit Bohrungen auf Buffalo Canyon
    04.05.2005 Nevada Pacific Gold Ltd
    Vancouver, 4. Mai 2005. Nevada Pacific Gold Ltd. hat mit einem auf 10.000 Fuß (3.000 Meter) angelegten Bohrprogramm auf dem der Gesellschaft zu 100 Prozent gehörenden Buffalo Canyon Projekt begonnen.
    Das eine Quadratmeile große Projekt befindet sich an der Westflanke der Shoshone Berge in Nye County, Nevada. Das Programm ist mit US$ 250.000 budgetiert und besteht aus 20 Löchern mit durchschnittlich 500 Fuß Tiefe. Die Bohrungen werden von Layne Christensen Co. mit mit einem Umkehrspühlbohrgerät (Reverse Circulation) durchgeführt.
    Beim Buffalo Canyon Projekt handelt es sich um eine Entdeckung in der Frühphase mit dem Potenzial zur Tagebauproduktion sowie mit erheblichem weiterem Explorationspotenzial. Wie bereits veröffentlicht haben eine Reihe von historischen Bohrungen Goldvererzungen von der Oberfläche bis in 200 Fuß Tiefe mit plus/minus 0,02 Unzen pro Tonne ergeben. Dies lässt auf eine weitverstreute Präsenz von niedrig gradigem Gold auf oder Nahe der Oberfläche schließen.


    Nevada Pacific hat eine hochgradige Vererzungszone bestimmt, an deren Oberfläche 65 Gesteinsproben in einem Areal mit 1.500 auf 600 Fuß (500 mal 200 Meter) gesammelt wurden. 14 der Proben enthielten Goldgehalte von mehr als 0,1 Unzen (3,1 Gramm) pro Tonne und 26 enthielten mehr als 0,04 Unzen (1,2 Gramm) pro Tonne. Der höchste gefundene Wert betrug 0,492 Unzen (15 Gramm) pro Tonne. Bei insgesamt 42 metallurgischen Tests (Bottle-roll Tests) wurde eine Gewinnungsrate von 98 Prozent ermittelt. Die geologischen Daten deuten darauf hin, dass es sich bei den untersuchten Bereichen um die Quellzone innerhalb eines weiteren Gebiets mit niedrig gradiger Goldmineralisierung handeln könnte.


    Das gegenwärtige Bohrprogramm zielt darauf ab, sowohl die Tonnage wie die Gehalte der tagebaufähigen Vererzung zu steigern und nach möglichen hochgradigen Zonen zu suchen, wie sie bei Gesteinsproben an der Oberfläche gefunden wurden. Die Bohrproben werden ALS Chemex zur Überprüfung übergeben.


    Zusätzlich zu Buffalo Canyon wird Nevada Pacific das Bohrgerät auch auf den Liegenschaften Cornerstone, Keystone und Timber Creek einsetzen. Die Bohrgenehmigungen für die genannten Projekte liegen vor und die Vorbereitungen auf den Liegenschaften sind meistenteils abgeschlossen. Die Reihenfolge, in der die Liegenschaften angegangen werden, hängt von den Wetterbedingungen und von den Vorbereitungen auf den Liegenschaften ab.


    Der Geologe Curt Everson ist als sogenannte "Qualified Person" nach dem National Instrument 43-101 für das Bohrprogramm verantwortlich.

    Moto Gold Mines erhöht Ressourcenschätzung auf 6,1 Millionen Unzen Gold
    06.05.2005 Moto Goldmines Ltd
    Sydney, 6. Mai 2005. RSG Global hat eine unabhängige Ressourcenschätzung unter Einbeziehung von vier weiteren Liegenschaften auf dem Moto Goldprojekt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo durchgeführt.
    Außerdem hat die Gesellschaft selbst nach Erhalt der Ergebnisse in der vergangenen Woche Ressourcenschätzungen auf zwei Erweiterungen bei einer dieser Liegenschaften vorgenommen. Die Gesamtressourcen auf dem Moto Gold Projekt, einschließlich der im Oktober 2004 gemeldeten Ressourcen, betragen nach 14 Monaten Bohrungsarbeit demnach: 65,8 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 2,9 g/t für umgerechnet 6,1 Millionen Unzen Gold.
    Die Gesamtressource beinhaltet Ressourcen in der Kategorie "indicated" (angezeigt) von 7 Millionen Tonnen mit 2,7 g/t für insgesamt 0,6 Millionen Unzen Gold sowie Ressourcen in der Kategorie "inferred" (geschlussfolgert) von 58,8 Millionen Tonnen bei 2,9 g/t für insgesamt 5,5 Millionen Unzen Gold.


    RSG Gloabl ist eine unabhängige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Perth, die sich auf geologische Modellrechnungen und Ressourcenkalkulation spezialisiert hat.


    Die vollständige Meldung einschließlich der Ressourcentabellen ist in englischer Sprache unter http://www.motogoldmines.de als PDF hinterlegt.

    @eldo


    Was ich am meisten vermisse, ist die fundamentale Untermauerung von Aussagen. Eine eigene Meinung kann jeder haben, wenn ich aber jemanden als Amateur tituliere sollte ich mir auch die Mühe machen, Ihm zu sagen warum, also z.B. eine eigene begründete Markteinschätzung preisgeben. Blosses diskreditieren von anderer Leute Aussagen ist für mich nichts weiter als blablabla und wird von mir weder ernst genommen noch aufgegriffen und erst recht nicht kommentiert. Eine begründete Darlegung einer anderen Auffassung andererseits ist diskussionswürdig und wird von mir dann auch demensprechend behandelt.
    Ab und zu ein Witzchen oder ein bisschen frotzeln finde ich auch okay; das Ganze soll ja auch Spass machen. Verschiedene Forumteilnehmer schiessen hier aber dann doch ziemlich über das Ziel hinaus. Meine Meinung!

    Für die mittelfristige Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach wie vor die US-Konjunktur massgeblich und hier sind eindeutige Schwächesignale zu verzeichnen, z.B. BIP im 1. Quartal auf ein Wachstum von 3,1% gefallen + US-Verbrauchervertrauen deutlich gefallen.
    Verfolgt Greenspan seine moderat restriktive Geldpolitik weiter droht der US-Witschaft im Verlauf der kommenden Quartale eine klare Entwicklung in Richtung Rezession. Dies hätte spürbare folgen für die Finanzmärkte allgemein und im speziellen für den US-Immobilienmarkt.
    Hält Alan also seine Linen der kontinuierlichen Zinserhöhungen bei, riskiert er das, was er vor 3 Jahren auf jeden Fall verhindern wollte nämlich eine deflationäre Entwicklung. Bislang haben die Zinserhöhungen den Dollar stabilisiert; die geldpolitischen Spielräume der FED sind aber allmählich ausgeschöpft wenn nicht das o.g. Szenario eintreten soll. Wenn sich diese Erkenntnis durschsetzt wird der Dollar wieder einen Schwächeanfall erleiden.


    Am vergangenen Dienstag startete der Goldpreis eine Rally gegen alle relevanten Währungen. Solche auf den ersten Blick unbegründeten Tagesschübe nach oben sind erfahrungsgemäss ein frühes Signal für eine nachfolgende Rally wenige Wochen später.
    Eine Vorlauffunktion der GM's ist ebenfalls nicht ohne weiters zu unterstellen. Sonst bräuchte jeder Anleger in diesem Fall auf die Trends der Gold-Aktien zu blicken und diese Zeitverzögert auf den goldmarkt übertragen um dann von den nachfolgenden Trends beim physischen Metall zu profitieren; das wäre zu einfach.


    Zugegeben, aktuell präsentiert sich die Markttechnik für Gold konstuktiever als für die GM's. Steigt der Goldpreis im 2. Halbjahr aber in Richtung 510US$, weren die GM's eindrucksvoll nachziehen.
    16 Monate Konsolidierung und Korrektur der Gold-Aktien haben zu einer erheblichen Unsciherheit unter den Investoren geführt. Dies ist verständlich, man muss aber berücksichtigen woher der Markt kommt; der HUI hat sich von 2000 bis Ende 2003 mehr als versechsfacht!!!
    Mit dem Anstieg wurde nicht alleine ein Teil der Gold-Hausse eskompiert, sondern auch die zuvor verzeichnete massive Unterbewertung korrigiert.
    Die Gold-Aktien Korrektur sollte daher nicht beunruhigen; was zählt ist die längerfristige Perspektive und die ist nach wie vor sehr bullish.
    .

    Meine Annahme dass der Goldpreis irgendwann sein historisches Hoch knackt und sogar übertrifft basierte rein auf der Betrachtung des Goldpreises.
    Was dann 800US$ noch wert sind steht natürlich auf einer anderen Seite.


    Meine Marschroute wird daher sein, mindestens 65% meiner GM-Bestände (so ca. ab 600US$/Oz.) sukzessive in steigende Notierungen hinein zu verkaufen und in physisches Gold und Silber zu tauschen. Ab einem gewissen Zeitpunkt steigt nämlich nur noch der Gold/-Silberpreis und die Minen nicht mehr (wenn man auf die historischen Kursmuster schaut). Das wäre dann Phase 3 der Hausse die wir uns alle erhoffen.

    Ich habe letzte Woche nochmal bei Golden Star Resources nachgelegt.
    Für mich ein echtes Schnäppchen auf dem derzeit gedrückten Niveau.
    Witterungsbdingte Produktionsausfälle und zeitverzögerte Betriebsaufnahme einer neuen Mine + der geplatzte IAMGold Deal hatte die Aktie auf Talfahrt geschickt. Golden Star ist unter den aufstrebenden mittelgrossen Goldproduzenten nun eine der günstigsten Aktien überhaupt.
    Die 3,8 Mio.Unzen Goldresereven sind aktuell nur mit rund 90US$ je Reservenunze bewertet..
    Vielversprechende Explorationsgebiete befinden sich im Ashanti-Goldgürtel Ghanas, in Mali und Sierra Leone. Zusätzlich ist GSS noch mit ca. 10% an MOTO Goldmines beteiligt.


    Strong bye :D :D

    @eldo


    Der Beitrag "A miner correction" spiegelt ziemlich genau meine Haltung bzw. Standpunkte wieder.
    Die Hype im Goldmarkt haben wir noch nicht gesehen, die kommt noch und da sollte man tunlichst voll investiert sein.
    Hypes haben die Eigenart ihre historischen Tops locker hinter sich zu lassen.
    In der Endphase der kommenden Kaufpanik im goldmarkt dürfte meiner Meinung nach das historische '80er Hoch von 800US$/oz. geknackt und übertroffen werden. Ab da werde ich dann aussteigen und nicht jetzt, wo man sich zu diesen Preisen eindecken kann. Dies stellt selbstverständlich nur eine Meinung von vielen dar, ist aber die Marschroute die ich verfolgen werde.
    Übrigens, die 25 Basispunkte mehr haben den Dollar nicht erstarken lassen wie manche dies angenommen haben. War für mich klar, andere hatten andere Meinungen. :D :D :D

    Cambiors Goldproduktion steigt im 1. Quartal 2005 um 10 %
    04.05.2005 fh - GOLDINVEST.de Daily


    Das kanadische Bergbauunternehmen Cambior Inc. (TSX: CBJ) konnte seine Goldproduktion gegenüber dem Vorjahr im ersten Quartal 2005 um 10 % steigern. Einen entscheidenden Beitrag zu dieser Produktionssteigerung lieferte die Rosebel Mine in Surinam.
    Während der ersten drei Monate dieses Jahres wurden auf Rosebel 1,8 Millionen Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 1,55 Gramm pro Tonne aufbereitet. Daraus konnten 87.950 Unzen Gold gewonnen werden, das Dreifache gegenüber dem ersten Quartal in 2004 (die Mine nahm im Februar 2004 den Betrieb auf). Diese Produktionsmenge liegt jedoch um 6 % unter der Rekordproduktion von 93.300 Unzen im vierten Quartal 2004.
    Die Rosebel Mine ist jetzt in der zweiten Ausbauphase und Konstruktionsarbeiten für eine Zerkleinerungsanlage sowie ein Förderbandsystem werden im Juni abgeschlossen. Nach Erwartungen wird diese laufende zweite Konstruktionsphase jetzt 2 Millionen CAD weniger als ursprünglich veranschlagt kosten.
    Im benachbarten Guyana produzierte die Omai Mine im ersten Quartal 34.260 Unzen Gold aus 1,3 Millionen Tonnen Haldenmaterial. Der Durchschnittsgehalt lag bei 0,9 g/t Gold. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres produzierte die Mine 72.000 Unzen. Die Schließung der Omai Mine ist für August 2005 geplant.
    Die Doyon Mine in Quebec, Kanada, produzierte im Untertagebau 37.100 Unzen Gold, beachtlich weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang läßt sich auf Stabilitätsprobleme in der Mine im letzten Jahr zurück führen, die eine Reduktion des Abbaus um 30 % erforderlich machten.
    Cambiors 50 %-Anteil an der Sleeping Giant Mine in Quebec brachte dem Unternehmen 7.150 Unzen Gold. Gegenwärtig werden in der Mine neue Produktionsbereiche auf drei neuen Niveaus vorbereitet.
    Cambior hat jetzt im April 2005 ein Abkommen mit Aurizon Mines (TSX: ARZ) zur Akquisition der restlichen 50 % der Sleeping Giant Mine gegen 5 Millionen CAD in bar geschlossen. Cambiors Präsident, Louis Gignac, sagte, dass die Akquisitionskosten von 55 CAD je Unze Gold annehmbar seien und dem Unternehmen eine größere Flexibilität in der Entwicklung und Exploration der Mine geben werde.
    Die Sleeping Giant Mine produzierte in 2004 insgesamt 67.000 Unzen Gold zu Abbaukosten von 291 USD je Unze und für 2005 wird eine Produktion von 56.000 Unzen zu 320 USD je Unze erwartet.
    Ende 2004 betrugen die Vorräte insgesamt 183.200 Unzen Gold. Das goldhaltige Erz wird in der Sleeping Giant Mine aus geringmächtigen Gängen gewonnen und seit Inbetriebnahme der Mine in 1993 wurde das abgebaute Erz jedes Jahr durch erfolgreiche Explorationsprogramme ersetzt. Cambior glaubt, dass sich die Vererzungszonen weiter in die Tiefe erstrecken und so die Wahrscheinlichkeit für weitere Vorräte besteht.
    Im ersten Quartal 2005 goß Cambior insgesamt 166.460 Unzen Gold. Das Unternehmen erwartet, seine Produktion in 2005 bei Abbaukosten von 270 USD je Unze um 18.000 Unzen auf 644.000 Unzen Gold zu erhöhen.
    „Uns sind keine negativen Faktoren bekannt, die uns daran hindern könnten unsere Zielsetzungen zu erreichen oder zu übertreffen,“ sagte Herr Gignac.
    Cambior mit Sitz in Montreal, Quebec, ist der viertgrößte kanadische Goldproduzent mit Bergbaubetrieben in Nord- und Südamerika. Das Unternehmen besitzt zu 100 % den Doyon Komplex (Doyon und Muskoka Mine in Quebec), 100 % der Sleeping Giant Mine (seit April 2005), 95 % der Omai Mine und 95 % des Rosebel Projekts. Cambior besitzt ebenfalls 100 % der Niobec Mine, einem Niob-Produzent in Quebec, sowie einen 70 %-Anteil an einer Bauxitmine.
    Ende April gab Cambior bekannt, dass es den Verkauf seines Carlota Kupferprojekts in Arizona beabsichtigt. Nach den jüngsten Berechnungen enthält diese Lagerstätte 91,1 Millionen Tonnen Erz mit einem Metallgehalt von 0,39 % Kupfer. Das entspricht 355.000 Tonnen Kupfer. Die Investitionskosten und weitere Ausgaben für das Projekt bis zum Produktionsbeginn wurden mit 90 bis 100 Millionen CAD veranschlagt. Diese Summe ist jedoch vom Kupferpreis während der Konstruktionsphase abhängig, die auf 18 Monate geschätzt wird.
    „Der Verkauf des Carlota Kupferprojekts wird es uns erlauben, den Wert für unsere Aktionäre zu realisieren und der Erlös aus dem Verkauf dieser Liegenschaft, die nicht zu unseren Kernprojekten zählt, werden zur Finanzierung unserer bestehenden Goldprojekte und zur Beteiligung an neuen Goldliegenschaften aufgewendet werden. Mittelfristig streben wir danach, unser Ziel einer jährlichen Goldproduktion von 800.000 Unzen zu erreichen,“ kommentierte Herr Gignac den geplanten Verkauf des Carlota Projekts.
    Die Analysten von Haywood Securities glauben, dass die Entscheidung zum Verkauf des Carlota Projekts eine positive Auswirkung auf den Markt haben sollte. Sie geben bei einem Preisziel von 4,00 CAD die Bewertung „Outperform“. In den nächsten 3 bis 4 Monaten erwarten sie einen Bericht über die Durchführbarkeitsstudie auf Camp Caiman, ein Goldprojekt in Französisch Guyana mit einer Erzressource von 21,8 Millionen Tonnen bei einem Goldgehalt von 2,22 g/t, sowie Meldungen über die Explorationsarbeiten auf den Projekten La Arena und El Toro in Peru. Auf El Toro wurden in Explorationsstollen bis zu 18 g/t Gold über eine Länge von 1 m gefunden.