Beiträge von valueman

    Hat irgendjemand etwas Neues zu Nevsun ?(


    Anfang September 2004 hatte die Regierung in Eritrea einen Explorationsstopp verfügt, ohne die Gründe dafür zu benennen. Ich
    hatte seinerzeit vermutet, dass hier staatlicherseits eine höhere
    Gewinnbeteiligung angestrebt wird; und darauf scheint's auch rauszulaufen.
    Sämtliche vom Explorationsstopp betroffenen Unternehmen,
    darunter auch Nevsun, erhielten unlängst eine Nachricht vom
    Minister of Mines & Energy. Dieser hat eine Erörterung der
    Gründe für den Explorationsstopp zum nächstmöglichen Zeitpunkt
    angekündigt. Vorab sickerte durch, dass die Regierung
    durch eine neue Minengesetzgebung ihren Anteil an den künftigen
    Projekten von derzeit 10% auf 20 bis 30% erhöhen will.


    Falls die weiter explorieren dürfen würde ich sagen "strong buy".


    Aktie hat nach dieser Mitteilung fast aus dem Stand 50% gemacht.
    Auf dem derzeitigen Niveau noch/schon eine Kauf?

    Eine interessante, aber nur für sehr risikofreudige Anleger geeignete Gesellschaft auf den fernen Inseln von Neuseeland ist Oceana Gold (ISIN AU000000OGD5/ WKN A0B83D) – eine Ausgliederung von GRD, ehemals Union Gold Mining und dann Gold and Resource Development, im März 2004, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily". Die Gesellschaft habe zwei Projekte, zum einen die Macraes Gold Mine - die größte Mine in Neuseeland, alten Hasen bekannt durch die gleichnamige Gesellschaft, die von GRD Ende 1998 übernommen worden sei - und zum anderen die Reefton Gold Mine. Chancen böten sich für den Aktienkäufer unter der Voraussetzung, dass der Goldpreis steige. Dies gelte besonders für das Reefton Projekt. Goldvorkommen seien hier bereits 1866 entdeckt worden. Das Reefton Projekt bestehe aus der Globe Progress Mine (Tagebau) und der Blackwater Mine (Untertagebau). Bei der Globe Progress Mine werde die erste Goldausbeute im vierten Quartal 2005 erwartet. Geplant seien vier Abbaustellen, die bei 5,7 Millionen Tonnen und 2,7 Gramm pro Tonne circa 490.000 Unzen Gold abwerfen sollten. Diese Mine dürfte nach heutigen Reserven vier bis fünf Jahre in Betrieb sein. Das Blackwater Projekt liege ebenfalls auf historischem Boden. Auch jetzt noch solle der Boden wie früher einmal noch bis zu 22 Gramm pro Tonne bei 500.000 Tonnen Gestein freigeben. Dies ergäbe 336.000 Unzen pro Jahr. Bemerkenswert sei, dass die Suche nach dem begehrten Rohstoff bis zu 300 Metern in die Tiefe gehen müsse. Die Macraes Mine liefere zirka 150.000 bis 170.000 Unzen Gold pro Jahr seit dem Jahre 2000. Es werde eine fortlaufende Förderung von 1,4 Gramm Gold pro Tonne erhofft, trotz des durchschnittlichen Gehaltes von 1,31 Gramm. Die augenblickliche Ausbeute belaufe sich auf zwei Millionen Unzen. Derzeit stehe als neue Aufgabe die Erschließung von "Frasers Underground" auf dem Programm. Dies werde der erste Untertagebau in der Macraes Mine sein. In nur 8,9 Metern Tiefe seien 2,1 Gramm pro Tonne bei 600.000 Tonnen zu finden. Damit entstehe eine der am wenigsten tief gelegenen Untertagebauminen der Welt. Nicht zu unterschätzen seien dabei aber die Kosten von 450 australischen Dollar pro Unze, verbunden mit sehr hohen Erschließungs- und Produktionsrisiken. Die derzeitigen Reserven in Macraes würden sich auf 14 Millionen Unzen Gold belaufen. Die Gesellschaft brauche nun für die dargestellten Ziele sehr viel Kapital. In 2005 werde Oceana Gold ungefähr 100 Millionen Dollar und im Jahre 2006 ungefähr 60 Millionen Dollar ausgeben müssen. Die GRD Limited besitze an Oceana Gold 56,5% und habe damit das Sagen. Also es gelte aufzupassen. Bis zum 18.März sei die Aktienbeteiligung der GRD unter freiwilliger Treuhandverwaltung. Dann sei die Sperrfrist vorbei. Und dann werde sich zeigen, was GRD mit der Aktienmehrheit vorhabe. Die Oceana-Aktie könnte deshalb bis zum Frühjahr weiter schwächeln. Seit der Emission vor knapp einem Jahr habe sie bereits rund 30 Prozent an Wert verloren. Sollte die Oceana Gold-Aktie noch günstiger werden und die Entwicklung der Projekte Fortschritte zeigen, bedeutet dies Einstiegskurse, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily". Immerhin notiere Oceana Gold aktuell nur mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2006 von 10,2 - unterlege man gut vier Cent Gewinn in 2006.

    Aus "GOLDINVEST.de daily"
    Der kanadische Goldkonzern Golden Star Resources habe mit den Zahlen für das dritte Quartal 2004 die Analysten enttäuscht. Doch Anleger sollten sich nicht beirren lassen. Eine gute Ernte dürfte in ein paar Monaten bis Jahren folgen. Der Finanzvorstand des kanadischen Goldproduzenten Golden Star Resources, Allan J. Marter, habe vergangene Woche 3.000 Aktien seines Unternehmens gekauft. Der für die Exploration zuständige Vice President Doug Jones stehe mit 2.500 Aktien seinem Kollegen nur wenig nach. Ein Blick auf den Chart zeige: Der Kaufzeitpunkt könnte perfekt gewählt sein. Der Aktienkurs sei binnen Jahresfrist von seinem Hoch bei 10,77 CAD (6,87 Euro; 2. Dezember 2003) auf gerade einmal fünf Dollar (3,25 Euro) gefallen. An dem letzten Ausverkauf sei sicherlich das verpatzte Quartalsergebnis schuld gewesen. Anstatt der von Analysten erwarteten ein bis zwei US-Cent Gewinn je Aktie, habe Golden Star nur einen Verlust von drei Cent erreicht. Regengüsse im westafrikanischen Ghana, wo der in Littletown nahe Denver beheimatete - und dennoch den Wurzeln nach kanadische - Konzern seine zwei produzierenden Goldminen betreibe, hätten die Förderung des edlen Metalls hemmt. Mit 30.755 Unzen seien rund neun Tausend Unzen weniger ans Tageslicht gekommen als erwartet. Die Abbaukosten seien entsprechend von den angenommenen 278 auf 333 US-Dollar je Unze hochgeschnellt. Doch dieses Quartalsergebnis sei kein Beinbruch und zeige nur wieder einmal die spekulative Natur der Gold-Aktien. Langfristig dürfte Golden Star auf einem Erfolgspfad wandeln - das würden auch die Manager Marter und Jones annehmen. Aus der Prestea-Mine, an der Golden Star 90 Prozent halte, dürften die Kanadier regenbedingt 2004 nur gut 130.000 Unzen Gold herausholen. Im vergangenen Jahr seien es noch 165.100 Unzen gewesen. Doch dies dürfte sich im nächsten Jahr wieder ändern. Dann dürfte die Produktion auf Touren kommen und gut 200.000 Unzen betragen. 2006 sei eine weitere Steigerung auf mehr als 260.000 Unzen zu erwarten. Die reinen Abbaukosten (Cash-Costs) würden dann wieder von gut 260 US-Dollar je Unze auf nahe 200 Dollar je Unze fallen. Zudem sei erfreulich, dass Golden Star kein Ein-Projekt-Unternehmen bleibe. Bereits Ende diesen Jahres gehe die Wassa-Mine, ebenfalls in Ghana und zu 90 Prozent in Golden-Star-Händen, in Produktion. Auf Grund der politischen Unwägbarkeiten in den afrikanischen Ländern sollten Stopp-Kurse (z.B. 4 CAD) zur Absicherung des eingesetzten Kapitals bei der Golden Star-Aktie gesetzt werden, empfehlen die Experten von "GOLDINVEST.de daily".

    Habe die Entwicklung bei DRDGold in den letzten Tagen mit Interesse verfolgt und versucht meine Schlüsse daraus zu ziehen.


    1. DRDGold verzeichnete für das 1. HJ einen Verlust von 64,4 Cents je Aktie im Vergleich zu 18,5 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum. Unter Einbeziehung von Kapitalkosten, Abschreibungen und Sonderaufwendugen sprang der Verlust von 18,5 Cent auf 149,9 Cent je Aktie. Dies war eigentlich keine Überraschung, da DRDGold bereits vorher eine Gewinnwarnung herausgegeben hat.


    2. Der Rand ist gegeüber dem US$ seit Anfang 202 um 130% gestiegen; dies trifft insbesondere die Nordwest-Minen Hartebeestfontein und Buffelsfontein mit einem Anteil von 54% an der SA- und 34% an der Gesamtproduktion. Die Produktionskosten lagen im 1. HJ um ca. 15.000Rand über dem durchschnittlichen Verkaufserlös von ca. 81.000Rand/kg Gold.


    3. Bezogen auf die Cash-Kosten wurde von DRDGold im Ausland ein operativer Gewinn von 188,6 Mio Rand(30,4 Mio US$) erwirtschaftet. die SA-Minen brachten hingegen einen Verlust von 81,4 Mio.Rand (13,1 US$). Die Gesamte Goldproduktion stieg leicht von 435 TSD Unzen auf 443 TSD Unzen.


    4. 15 Mio Unzen Goldreserven und 65 Mio Unzen Goldresourcen. Der aktuelle Börsenwert lässt die australischen Minenbeteiligungen unberücksichtigt, was eigentlich eine Unterbewertung bedeutet.


    Das alles erinnert mich an AFLease im vergangenen Jahr, da hab ich mich nicht getraut.


    Meine Spekulation (und das ist für DRDGold wohl der richtige Ausdruck):


    Ich gehe von einem deutlich steigenden Goldpreis im zweiten HJ aus. Dem Management sollte es gelingen DRDGold in diesen Zeitraum hinüber zu retten. Bei einem Goldpreis von oberhalb 450US$/Unze würde DRDGold schlagartig entlastet. Gehts in Richtung 500US$/Unze gibt einen wahnsinnigen Hebel auf den Aktienkurs.


    Tritt das nicht ein geht DRDGold den Bach runter.


    Habe deshalb gestern ein paar Stück eingesammelt. Wenn der Turnaround gelingt ist mein erstes Kursziel 4 EURO. Wenn nicht, Pech gehabt, dann setz ichs halt von der Steuer ab

    Ich würde nicht so sehr auf die Charttechnik schauen sondern eher auf die Fundamentals und da steht Golden Star eigentlich nicht schlecht da. Produktionsrückgang im 4. Quartal wegen Dauerregen in Ghana. Das wird sich im nächsten Quartal wieder ändern und dann scheint nicht nur in Ghana sondern auch für den Kurs von GS wieder die Sonne :]
    Die Verantwortlichen von Golden Star decken sich seit Monaten mit Aktien Ihres eigenen Unternehmens ein - Stichwort Insiderkäufe - und die müssen es ja wissen. Ich halte das derzeitige Kursniveau für einen günstigen Zeitpunkt zum Nachkaufen.


    Dies ist meine Meinung die natürlich nicht massgeblich ist.

    Für den vergangenen Donnerstag wurde eine Senkung des Diskontsatzes von 7,5% auf 7% erwartet, da die Dezember-Inflationsrate von 4,6% diesen Schritt ohne weiteres ermöglicht hätte. Aber die südafrikanische Notenbank bleibt bei ihrer restriktiven Zinspolitik und verzichtete (vorerst) auf diesen Schritt. Derweil steht der gesamte Exportsektor in SA unter massivem Druck. Die südafrikanische Regierung mit ihrem Einfluss auf die dortige Notenbank scheint die Zeichen der Zeit immer noch nicht zu erkennen. Was dort praktiziert wird, ist die Kopie der Zinspolitik der westlichen Notenbanken aus den 90er Jahren.


    Während die westlichen Notenbanken unter Federführung der US-Notenbank die Anti-Inflationspolitik Ende 2001 praktisch aufgegeben haben, steuert SA nahezu zeitgleich gegen diesen internationalen Trend mit den bekannten Auswirkungen. Eine feste Währung wird regierungsseitig als Aushängeschild für die solide Finanzpolitik eingestuft und als Erfolg gefeiert.
    Die Exportindustrie leidet seit geraumer Zeit unter dieser
    Währungs- und Zinspolitik, die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 46%. Allein angesichts letzter Zahl kann von einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik keine Rede sein. Dementsprechend wird der Druck seitens der Gewerkschaften immer größer.
    Deren Macht sollte nicht unterschätzt werden.


    Das Übernahmeangebot an die Gold Fields ADR-Inhaber wurde bis Mitte März verlängert, weil bereits vor Ablauf der letzten Übernahmefrist absehbar war,dass Harmony über die ADRs keine adäquate Mehrheit an Gold Fields erreichen würde; daran wird sich auch nichts ändern nehme ich mal an.
    Damit läuft der Übernahmeversuch seitens Harmony immer mehr auf ein Scheitern hinaus. Tatsache ist, dass der Übernahmekampf auf beide Seiten rund 2 Mrd. US$ gekostet hat und dies in einer Zeit, in der die südafrikanische Goldindustrie aufgrund der Währungsproblematik schon genug zu kämpfen hat.


    Auf jeden Fall wird die Position von Gold Fields wird mit jedem Tag stärker
    Möglicherweise wäre das Bergbauministerium mit der Lösung einverstanden, dass die Südafrika-Geschäfte von Harmony und Gold Fields zusammengelegt und die internationalen Beteiligungen von Gold Fields anschließend ausgelagert werden.
    Diese wiederum könnten beispielsweise mit den Goldminen von Norislk Nickel zu einer neuen Gesellschaft fusionieren.
    Aber die Aussicht, der weltgrößte Goldkonzern zu werden, ist für Gold Fields-Chef Ian Cockerill nicht ohne Reiz. Die Verlierer wären nicht die Harmony-Aktionäre, sondern allein das Harmony-Management, da davon auszugehen ist, dass in diesem Fall das Harmony-Management freigesetzt würde.
    Gold Fields könnte Harmony ohne weiteres schlucken, denn im Gegensatz zu Harmony, die über keine strategischen Mittel verfügt, hat Gold Fields 4 Mrd. US$ in der Kasse. Betrachtet man die großen Goldreserven von Harmony und die Lebensdauer der Minen, wäre Harmony auf dem derzeitigen Preisniveau für Gold Fields durchaus interessant. Zumal Harmony rund 10% der Gold Fields-Aktien im Bestand hat. Eine Minderheitsbeteiligung, die wenig Sinn macht.


    Norilsk Nickel könnte ebenfalls einen Versuch starten, Harmony zu
    übernehmen. Interessant ist hier vor allem das 10%-Paket an Gold
    Fields, womit Norilsk Nickel seinen Anteil auf 30% aufstocken könnte und somit bei Gold Fields seine Machtposition ausbauen würde. Oder aber Harmony verkauft seine 10%-Beteiligung direkt an Norilsk Nickel, um die Finanzierung dieses Anteils sicherzustellen.
    gezeigt.


    Ich persönlich glaube nicht mehr an ein zustandekommen der Übernahme von Gold Fields durch Harmony. Ruhe wird am Cap aber vorerst nicht einkehren, da sich Harmony übernommen und überschätzt hat und nun selber geschluckt wird.

    twinson


    So sehe ich das auch.
    Immer schön brav auf die Fundamentals achten.
    Der DAX z.B. läd mit einem im historischen Vergleich niedrigen Durchschnitts-KGV von 13 und einer überdurchschnittlichen Dividendenrendiete von 3% zum Kauf ein.


    Darüber hinaus haben Rückschläge am US-Anleihenmarkt keine Indikatorfunktion für die Wall Street. Lange Zeit galt die Regel "Stürtz der Anleihenmarkt, folgt der Aktienmarkt 9 bis 18 Monate später. Diese Regel hat aber aufgrund der Investitionsverzerrungen durch die asiatischen Gelder derzeit keine Aussagekraft, weil die asiatischen Gelder nicht parallel in den Aktienmarkt geflossen sind.


    Der US$ wird weiterhin schwächeln.


    Meine Favoriten derzeit:


    -Europäische Aktien und hier insbesondere Deutschland und Spanien
    -Aktien Emerging Markets und hier insbesondere Brasilien und Südkorea
    -Japanische Nebenwerte
    -Gold
    -Silber
    -ÖL
    -Basismetalle


    Obs so kommt zeigen die nächsten 3 Jahe :D

    Die Immobilienpreise werden in Deutschland noch die nächsten 2-3 Jahre sinken; ist aber auch kein Wunder wenn man sich die absurden Preise anschaut die einem z.B. für ein Reiheneckhaus in mittlerer Lage in meiner Heimatstatt München abverlangt werden (300 TSD - 450 TSD EURO).
    Da ist, unter Berücksichtigung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage, noch erheblich Luft nach unten.
    Diese Preise kann und will niemand mehr zahlen; die Nachfrage geht zurück und das Angebot steigt, da viele verkaufen müssen.
    Und wenn dann alles nochmal um 30% nachgegeben hat - dann kaufe ich mir mein Haus :] denn meiner Meinung nach gibt es als Basisinvestition nichts besseres als die eigenen vier Wände.

    Kurzfristige US-Zinsen werden schneller
    steigen als jene im Euro-Raum
    Was derzeit hauptsächlich für den US-Dollar spricht, ist die
    sich immer stärker abzeichnende Zinsschere zwischen den
    USA und dem Euro-Raum. Der inflationäre Druck, der von
    den gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen auf die USA
    ausgeht und der zusätzlich über das Handelsbilanzdefizit ver-
    stärkt wird, hebelt die kurzfristigen US-Zinsen fast schon
    zwangsläufig weiter nach oben. Ein entsprechender Druck auf
    die Euro-Zinsen fehlt hingegen vollständig.
    Angesichts der vom niedrigen US-Dollar ausgehenden
    Belastungen für den Export wird die Europäische
    Zentralbank (EZB) weiterhin eine moderate Zinsentwicklung
    verfolgen. Das wird ihr umso leichter fallen, je länger
    sich die Inflationsraten auf moderatem Niveau bewegen.


    Hohe Zinsen sind allerdings bei näherer Betrachtung kein ausreichendes
    Argument für eine nachhaltige Dollarerholung.
    Die Akteure an den Devisenmärkten achten auf weitere
    Schlüsselkomponenten, wie beispielsweise das US-Haushalts- und
    Leistungsbilanzdefizit sowie die Haltung der US-Regierung
    zu ihrer eigenen Währung. Und hier gibt es unverändert
    keine Signale, dass der Dollar offiziell als zu niedrig empfunden
    wird.
    Das vergangene G20-Treffen hat gezeigt, dass die USA auch
    nicht an konzertierten Aktionen zur Stützung des US-Dollar
    interessiert sind. Die Akteure an den Devisenmärkten haben
    also keine überraschenden Markteingriffe zu befürchten und
    werden – sobald die überverkaufte Situation abgebaut ist –
    den Dollar wieder unter Druck setzen.


    Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wann die maßgebliche
    Unterstützung des US-Dollar-Index bei 80 Punkten nach unten
    unterschritten wird. Sobald dies der Fall ist, wird eine neue
    Abwärtsspirale eröffnet, die den Euro dann durchaus in Richtung
    1,50 US$ treiben könnte. Das wird möglich, sobald die
    Asiaten ihre bisher aggressiven Dollarkäufe zurückfahren. Bis
    dato haben sie mehr als 1,3 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen
    investiert, und sie machen mit jedem weiteren Fall der
    US-Währung Verluste. Diese Politik lässt sich in diesem Ausmaß
    auf Dauer kaum durchhalten.


    Es geht jetzt nicht darum, dass die Asiaten ihre bestehenden
    Dollarinvestitionen zurückfahren werden, denn dies wäre für
    das internationale Finanzsystem eine Katastrophe. Darüber
    sind sich auch die asiatischen Notenbanken im Klaren. Aber
    allein eine Reduzierung der Neuinvestitionen wird die USWährung
    unter Druck setzen. Im Gegenzug kommen insbesondere
    die Chinesen um eine moderate Aufwertung ihrer
    eigenen Währung nicht herum. Die ist an den US-Dollar
    gekoppelt, was den Amerikanern schon seit längerer Zeit ein
    Dorn im Auge ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass der Druck
    auf die Chinesen hinsichtlich der Abkoppelung ihrer Währung
    in den nächsten Monaten deutlich zunehmen wird.


    Nun kann China die Währungsbindung an den US-Dollar
    nicht von heute auf morgen aufgeben. Hier bedürfte es einer
    langfristigen Übergangsstrategie. Denkbar ist beispielsweise
    ein Zielkorridor nach einem ähnlichen Modell wie bei den
    europäischen Währungen zu ECU-Zeiten. Bekommen die
    Finanzmärkte davon aber Wind, sind Zinssteigerungen am chinesischen
    Anleihemarkt programmiert.


    Zinssteigerungen wiederum haben einen tatsächlich abkühlenden
    Einfluss auf die chinesische Konjunktur. Denn trotz
    aller Bemühungen, den Konjunkturboom in China im Jahr
    2004 spürbar zu bremsen: Gelungen ist dies der chinesischen
    Administration nicht. Zinsbedingte Abkühlungseffekte sind
    hingegen in China weitgehend unbekannt. Eine solche
    Entwicklung wäre deshalb nicht ohne Brisanz. Solange
    die Chinesen ihre Währungspolitik nicht ändern, wird sich
    dieser im Grunde genommen längst überfällige konjunkturelle
    Bereinigungsprozess weiter verzögern.


    Es ist dennoch wichtig, die möglichen Auswirkungen auf
    andere Märkte im Auge zu behalten, um nicht eines schönen
    Tages auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Ich denke da
    vor allem an die Rohstoffmärkte, die auf eine konjunkturelle
    Abkühlung in China empfindlich reagieren würden.
    Das ändert zwar nichts an den längerfristig positiven Ausblicken
    für die Rohstoffmärkte, aber keine Hausse läuft ohne
    Korrekturen und Konsolidierungen.


    Von einer wirtschaftlichen Abkühlung in China wäre bereits
    die Rede, wenn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 5% fallen
    würde. Dies wäre die Variante einer weichen Landung.
    Von einem 5%-Wachstum des BIP können wir hier zu Lande
    träumen und würden von einer überhitzten Konjunktur sprechen.
    In China würde sich eine solche Landung jedoch wie
    eine Rezession anfühlen.
    Solange sich der Goldpreis direkt am US-Dollar orientiert,
    wird dieser jeden Swing der US-Währung nachvollziehen.
    Exemplarisch war dies in der ersten Dezemberwoche zu beobachten,
    als der überverkaufte Dollar deutlich nach oben korrigierte
    und die Goldnotierungen innerhalb eines Tages umgehend
    um über 16 US$ in Richtung 430 US$ fielen. Die Goldaktien
    hatten diese Entwicklung bereits Ende November vorweggenommen.


    Mit den längerfristig negativen Ausblicken für den US-Dollar
    bleiben die Prognosen für den Goldmarkt positiv. Eine
    Abkoppelung des Goldes von allen Währungen wird erst dann
    erfolgen, wenn der Goldmarkt seine allmählich wiedererlangte
    Bedeutung als sicherer Hafen weiter ausbauen kann, also größere
    Investorenkreise Gold als Sicherungsinstrument kaufen
    werden. Das wiederum zeichnet sich ab, sobald die US-Anlei-
    hemärkte infolge höherer Inflationsraten unter Druck geraten
    werden.


    Immer mehr international orientierte Investoren erkennen,
    dass US-Anleihen keinen wirklichen Anlageschutz bieten.
    Allein die währungsbedingten Verluste werden auf Dauer nicht
    akzeptiert. Da diese schon in den vergangenen beiden Jahren
    nicht gerade gering waren, wird der Druck auf sicherheitsorientierte
    Investoren größer, sich nach Anlagealternativen
    umzuschauen. Und da wird die Mehrheit an Goldinvestments
    auf Dauer nicht vorbeikommen.


    Drängen größere Investorenkreise in den Goldmarkt, wird sich
    dessen Struktur zwangsläufig ändern. Gold und Goldaktien
    sind eigenständig handelbare Finanzinstrumente. Eine Parallele bieten
    die 70er bis Mitte der 80er Jahre, als Edelmetalle letztmalig
    eine bedeutende Investmentrolle gespielt haben.


    Überträgt man die damaligen Relationen auf die aktuelle Situation,
    wirken angesichts der heute wesentlich größeren frei
    verfügbaren finanziellen Mittel sowohl der Gold- als auch der
    Goldaktienmarkt wie Randsektoren. Drängt nur ein Teil des
    sicherheitsorientierten Geldes in diese Märkte, werden sie
    zwangsläufig explodieren müssen. Es handelt sich um einen
    Treibsatz, dessen Ausmaß sich zurzeit kaum jemand vorstellen
    kann.


    Um den Aktienmarkt ist mir derzeit weniger Bange als um den Anleihenmarkt, bei denen vor allem "sicherheitorientierte Anleger" in der nächsten Zeit meiner Meinung nach Ihr blaues Wunder erleben werden.

    Ausgangslage/Fakten


    1. Fannie Mae und Freddie Mac kontrollieren 90% des sekundären Hypothekenmarktes.


    2. Die Gesmat-Schulden beider Firmen machen fast die Hälfte der derzeitigen Schulden der gesamten US-Regierung aus.


    3. Im privaten US-Finanzsektor sind die beiden Firmen der größte Kreditnehmer am Kapitalmarkt. Ihre Schulden betragen mehr als das zweieinhalbfache der Geschäftsbanken und Sparkassen, das 44-fache der Brokerfirmen und das 300-fache der Versicherungsgesellschaften.


    4. Diese von der Regierung gesponsorten Unternehmen halten mehr von ihren eigenen Wertpapieren im Bestand als jeder andere Wirtschaftssektor weltweit. Im Vergleich: Die Banken insgesamt 1,1 Bio. US$, die Versicherungsgesellschaften 733 Mrd. US$. Fannie Mae und Freddie Mac halten 2,6 Bio US$. Wenn sich deren Bilanzen verschlechtern, verringert sich gleichzeitig der Wert der eigenen Wertpapiere. Beide Firmen sind enormen Risiken ausgesetzt.. Sie sind sich bis zu einem gewissen Grad dieser Risiken bewusst. Deshalb engagieren sie sich im großen Stil in derivaten Finanzinstrumenten. Aber diese Instrumente sind sehr komplex und selber sehr risikoreich. Vor zwei Jahren musste Freddie Mac enorme schokierende Verluste in diesen Derivaten verbuchen.


    Wiel die Rentenpapiere von Fannie Mae von der Bonität her wie Staatsanleihen betrachtet werden, glaubt jeder im Markt, dass sie sicher sind und die US-Regierung dafür gerade steht. Dem ist aber nicht so. In den Wertpapierbedingungen von F.Mae. u. F. Mac heißt es ausdrücklich, dass sie nicht durch das US- Finanzministerium abgesichert sind. Der Finanzminister J. Snow warnte kürzlich, dass sich die Anleger hier nicht blind auf den Staat verlassen mögen. Die Investoren kapieren allmählich und werfen die Papiere von F. Mae und F. Mac kontinuierlich auf den Markt aber noch nicht die Banken und die Versicherungen. Die werden erst reagieren, wenn die Ratingagenturen die finanzielle Solidität von Fannie Mae herabstufen und dann werden auch deren Rentenpapiere in großen Mengen auf den Markt geschmissen.

    Ich teile Eure Einschätzungen bzgl. des Silberpreises und bin ebenfalls für Silber auf Sicht der nächsten 2 Jahre sehr bullisch.


    MGN halte ich für ein excellentes Investment wenn auch nicht ohne Risiko.
    Unter Berücksichtigung der Marktkapitalisierung und der Reserven- bzw. Resourcenbewertung ein echtes Schnäppchen.....wenn Sie die erforderlichen Genehmigungen bekommen.
    Dann halte ich eine Neuberwertung von MGN mit Kursaufschlägen von bis zu 300% im Vergleich zum aktuellen Kursniveau für durchaus realistisch...wahrscheinlich sogar noch ein bisschen mehr, wenn ich mir die Bewertungen von z.B. Helca, PAAS usw. anschaue.


    Wenn man berücksichtigt, dass Noranda bereits die erforderlichen Genehmigungen hatte relativiert sich darüber hinaus auch das Risiko :rolleyes:

    Harmony sehe ich auch so und auf jeden Fall auch Aquarius Platinum. Oceana Gold ist ein eigenes Thema im Forum kannst Du nachschauen.
    Interessant finde ich auch Perilya da sehr breit aufgestellt und Produzent.

    Wenn Du auch ein bisschen disverifizieren willst:


    Companhia Vale do Rio Doce


    Die Companhia Vale do Rio Doce – kurz CVRD – ist als brasilianischer
    Rohstoff-Konzern (rund 30.000 Beschäftigte) der
    weltweit größte Exporteur von Eisenerz.
    Die drei Kerngeschäftsfelder sind



    • Bergbau (Minen),



    • Logistik und



    • Energiekraftwerke.



    Nebengeschäft ist die Förderung von Gold, Bauxit, Kaolin,
    Nickel, Kupfer und Pottasche.
    CVRD wurde 1942 als staatliches Unternehmen gegründet
    und ist seit 1997 börsennotiert.



    Bergbau dominiert mit 70 % des Umsatzes
    In 14 Bundesstaaten Brasiliens sowie in acht weiteren Ländern
    werden Rohstoffe produziert und darüber hinaus wird
    intensiv nach neuen Vorkommen gesucht. Auch hier liegt der
    geographische Schwerpunkt eindeutig in Brasilien mit einer
    Gesamtfläche von 9,8 Mio. ha, hinzu kommen im Ausland
    weitere rund 400.000 ha.



    Logistiksparte – ein lukratives Geschäft
    Mit rund 11 % hat sich der Umsatz der Logistiksparte stabil
    gehalten; profitiert von dem verstärkten Verkehrsaufkommen
    infolge der guten Geschäftsentwicklung. Im dritten Quartal
    2004 erwirtschaftete dieser Sektor einen Umsatz von 232 Mio.
    US$, ein Plus von 45,9 % gegenüber 159 Mio. US$ im Vergleichsquartal
    des Vorjahres.
    Die in Eigenregie betriebene Logistiksparte verschafft CVRD
    einen Wettbewerbsvorteil vor anderen Anbietern in Kanada
    und Australien, die immer wieder mit logistischen Problemen
    zu kämpfen haben.



    Aluminium – stark im Kommen!
    Von 2002 bis 2004 hat den stärksten Aufschwung die Aluminiumsparte
    erfahren, deren Anteil von 5 % auf beachtliche
    17 % am Gesamtumsatz geradezu explodiert ist.



    Exploration wird intensiviert
    Auch die Exploration neuer Rohstoffe kommt bei dem brasilianischen
    Konzern nicht zu kurz. So wurde die Summe der
    Explorationsausgaben von 36 Mio. US$ (2000) auf 78 Mio.
    US$ in 2004 angehoben. Der größte Teil dieser Investitionen
    entfällt mit rund 80 % geografisch auf Brasilien.



    Fokus auf Kerngeschäfte ohne Ausweitung
    der Neuverschuldung
    In den vergangenen drei Jahren wurden im Umfang von rund
    2,104 Mrd. US$ Unternehmen und Beteiligungen, die nicht
    den Kerngeschäften zuzurechnen waren, abgestoßen und im
    Gegenzug für insgesamt 2,361 Mrd. US$ Neuerwerbungen
    durchgeführt. Bemerkenswert finde ich, dass neue Käufe fast
    vollständig durch Verkäufe finanziert wurden und somit die
    Nettoverschuldung nicht ausgeweitet wurde. Das ist ein weiteres
    Indiz für ein verantwortungsvolles Management.



    Eisenerz für die Stahlindustrie – gefragt wie
    noch nie!
    Der Heimatmarkt Brasilien ist der weltweit preiswerteste bei
    Halbfertigprodukten von Stahl. Weltweit wächst die Produktion
    von Rohstahl rasant, und die Preise haben in diesem Jahr
    Rekordstände erreicht.



    Chinas Nachfrage boomt
    Nirgendwo auf der Welt steigt die Stahlproduktion schneller
    als in China. Dieser Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit
    nach noch auf Jahre hinaus fortsetzen. So wird die Produktion
    von Stahlendprodukten in China von 2003 auf 2004 um
    weitere 7 % auf 295 Mio. Tonnen zulegen und nach vorläufigen
    Schätzungen in 2010 385 Mio. Tonnen erreichen.
    Im Vergleich dazu wird die Produktion in der restlichen Welt
    2004 von 631 auf voraussichtliche 654 Mio. t (+ 4 %), 2005
    auf 668 Mio. t (+2 %) und bis 2010 auf dann 705 Mio. t
    (+ 6 %) zunehmen – im Vergleich zum Boom im Land der
    Mitte bescheidene Zuwächse.
    Ich gehe davon aus, dass allein auf China rund 75 % des
    Zuwachses an Wachstum in der Stahlproduktion im Zeitraum
    von 2004 bis 2010 entfallen werden.



    CVRD profitiert vom chinesischen Hunger
    nach Eisenerz
    Eisenerz dominiert die Geschäftsaktivitäten von CVRD mit
    einem Anteil von derzeit rund 65 % am Gesamtumsatz.
    Der Stahl-Boom führt für den größten Eisenerz-Exporteur
    CVRD zu hervorragenden Absatzchancen bei diesem Rohstoff.
    So stiegen die Umsätze nach China im Zeitraum von
    1998 bis 2003 jedes Jahr um durchschnittlich 34,8 %.
    Dabei kommt den Brasilianern zugute, dass sie schon seit
    mehr als 30 Jahren Eisenerz nach China exportieren und damit
    längst traditionelle Handelspartner sind. Eine Niederlassung
    in China besteht seit 1994. Darüber hinaus gibt es eine strategische
    Allianz mit dem chinesischen Stahlunternehmen Baosteel.
    Nach China ist Japan Hauptabnehmer für den inzwischen
    begehrten Rohstoff.
    Wie gefragt Eisenerz aus Brasilien ist, zeigt auch, dass der
    südkoreanische Stahl-Konzern POSCO soeben einen langfristigen
    Liefervertrag mit CVRD abgeschlossen hat. Danach
    wird CVRD bis März 2015 für 2,1 Mrd. US$ rund 100 Mio.
    Tonnen Eisenerz liefern.



    Langfristige Verträge sichern hohe Gewinne
    Charakteristisch für den Eisenerzmarkt ist, dass er von langfristig
    abgeschlossenen Verträgen dominiert wird. Der Preis
    für Eisenerz wird nicht – wie bei anderen Rohstoffen oft üblich
    – jährlich neu ausgehandelt, sondern auf Jahre hinaus festgelegt.
    Damit sind hohe Preisschwankungen ausgeschlossen.
    Die im nächsten Jahr fälligen Verträge werden aber mit einem
    voraussichtlich 15 bis 20 % höheren Preisniveau kalkuliert.
    Damit wird über neue Verträge längerfristig ein höherer Eisenerz-
    Preis festgelegt.



    Auch ein wichtiger Player im Mangan-Markt
    In dem weltweit rund 6 Mio. t umfassenden Mangan-Markt
    deckt CVRD 18 % der Umsätze ab, nur noch übertroffen mit
    einem Marktanteil von 29 % durch BHP. Alle anderen
    großen Anbieter haben geringe Marktanteile wie Eramet mit
    15 %, Assmang mit 9 % und Ghana Mining mit 6 %.



    Aluminium am stärksten ausgeweitet
    Auch dem Rohstoff Aluminium wird eine steigende Nachfrage
    prognostiziert. Nach 27,3 Mio. t in 2004 wird mit einem
    Nachfrageanstieg auf 35 Mio. t in 2008 gerechnet und damit
    ein solides Wachstum von rund 5,1% jährlich geschätzt.
    Auch hier wird China der weltweit größte Importeur dieses
    Rohstoffs werden. Von weniger als 2 Mio. t im Jahr 2000 über
    die Marke 5,6 Mio. t in 2003 werden in 2008 die China-Exporte
    an Aluminium dann geschätzte 7,1 Mio. t erreichen.



    Landrechte für mehr als 11 % der weltweiten
    Bauxit-Reserven
    Auch am Rohstoff Bauxit besitzt CVRD umfassende Abbaurechte,
    die etwa 11 % der derzeit weltweit bekannten Reserven
    ausmachen. Gut positioniert ist der Konzern hier insbesondere
    in Paragominas, dem größten Bauxit-Distrikt Brasiliens.



    So steht es um die größten Explorationsprojekte
    Im Kupfersektor ist das Projekt 118 im Bundesstaat Carajas
    am weitesten fortgeschritten. Hier liegt eine Durchführbarkeitsstudie
    seit Ende Mai 2004 vor. Der Übertageabbau soll
    in der zweiten Jahreshälfte 2007 beginnen. Hier liegen Kupferreserven
    von 0,9 % pro t, bezogen auf 64 Mio. t Erz. Hinzu
    kommen das Brucutu-Eisenerz-Projekt ab 2006, Fabrica
    Nova (2007), Itabira (2006), Taquari-Vassouras (Pottasche-
    Mine, Ausweitung ab 2005) sowie Alunorte (2006).
    Das erste Nickelprojekt von CVRD ist Niquel do Vermelho.
    Dort liegen Reserven von 218 Mio. t Erz zu je 1,77 % Nickel,
    ferner Kobalt-Vorkommen. Auch hier ist ein kostengünstiger
    Übertageabbau möglich. Die Durchführbarkeitsstudie wird
    im März 2005 erwartet, der Produktionsbeginn für das erste
    Halbjahr 2008.
    Das Paragominas-Projekt wird ab Ende 2006 Aluminium fördern
    und zudem 9 Mio. t Bauxit pro Jahr.



    Forcierung der Kupferproduktion
    Den derzeit bei 65 % am Gesamtumsatz liegenden Anteil der
    Eisenerzproduktion plant CVRD bis zum Jahr auf 2010 auf
    55 % zu senken, um neben der Produktion von Aluminium
    zur Diversifizierung den Sektor Kupferförderung zu forcieren.
    So stellt sich der Konzern mit mehreren Standbeinen
    sicherer auf.
    Kupferprojekte – mit darüber hinaus geringen Goldvorkommen
    – sind Salobo (Durchführbarkeitsstudie kurzfristig), Alemao
    sowie Cristalino (Vor-Durchführbarkeitsstudien Ende
    2004/Anfang 2005).
    Diese Diversifizierung ist meiner Einschätzung nach allerdings
    nicht vorrangig, da CVRD hervorragend am Eisenerz
    verdient.



    Beteiligungen an Stahlwerken sollen Einfluss
    sichern
    An großen Stahlschmieden in Brasilien hat sich CVRD mit
    ThyssenKrupp und der chinesischen Baosteel zu 20 % beteiligt
    und beeinflusst so seine Erznachfrage im Inland.



    Konservative Finanzpolitik unterstützt die
    Wachstumsstrategie
    Die finanzielle Basis von CVRD ist solide. Es handelt sich
    um das einzige brasilianische Unternehmen, das eine 30-Jahres-
    Anleihe am Kapitalmarkt platzieren konnte. Die Rating-
    Gesellschaft Moody‘s gab ein „Ba1“, Fitch ein „BB-“. Beide
    Einstufungen sind besser als die des Staates Brasilien, was
    eindrucksvoll die Bonität des Konzerns unterstreicht.
    Unabhängig davon versucht CVRD, ein noch besseres Rating
    hin zum Investmentgrade zu erreichen. Diese Bemühungen
    halte ich für sinnvoll, denn eine höhere Bewertung senkt die
    Kapitalkosten über niedrigere Zinsen und schafft damit einen
    weiteren Wettbewerbsvorteil.



    Neue Rekordgewinne von plus 101% im
    dritten Quartal 2004!
    Für das dritte Quartal 2004 berichtet CVRD einen neuen
    Gewinnrekord von netto 943 Mio. US$ oder umgerechnet 0,82
    US$ je Aktie. Das ist ein Plus von beachtlichen 101,5 %
    gegenüber dem Vorjahresquartal (468 Mio. US$) bzw. ein
    Anstieg um 87,1% im Vergleich zum zweiten Quartal 2004.
    Für die ersten neun Monate 2004 ergab sich ein Nettogewinn
    von 1,852 Mrd. US$, verglichen mit 1,278 Mio. US$ im Vergleichszeitraum
    des Vorjahres. Der Umsatz erreichte in dieser
    Zeit 6,051 Mrd. US$. Damit wird auf Jahresbasis die Marke
    von 7 Mrd. US$ überschritten worden sein.
    Auch der operative Gewinn (adjustierter EBIT-Gewinn) entwickelte
    sich höchst erfreulich und erreichte mit 886 Mio.
    US$ einen neuen Höchststand im dritten Quartal 2004. Dies
    entspricht einem Plus von 76,9 % gegenüber dem dritten Quartal
    2003. Der Cash-flow stieg um 59,8 % auf 1,007 Mrd. US$.
    Diese höchst positive Geschäftsentwicklung ermöglichte die
    Ausschüttung einer Dividende von 0,68 US$ in 2004, ein Plus
    von 15,7 % gegenüber dem Vorjahr.



    Runter mit der Verschuldung!
    Die langfristige Verschuldung konnte von 3,455 Mrd. US$ zum
    30.6.2004 auf 2,479 Mrd. US$ am 30.9.2004 und damit von
    24 % auf 16 % des Unternehmenswertes reduziert werden. Die
    Eigenkapitalquote erreichte am 30.9.2004 rund 45 %. Die
    Eigenkapitalrendite stellt sich für die zurückliegenden zwölf
    Monate auf 32,7 %. Das sind ungewöhnlich gute Werte!
    Bei weiterhin derart sprudelnden Gewinnen kann der Rohstoff-
    Konzern auf Sicht von etwa zwei Jahren sogar schuldenfrei
    sein.



    Großaktionär ist der Staat
    Der Staat Brasilien hält unmittelbar und über seinen Pensionsfonds
    Previ 60 rund 60 % des Aktienkapitals an CVRD.
    Der Rest von 39,6 % ist im Streubesitz.



    Massives Investitionsprogramm bis 2010
    Zur Zukunftssicherung beabsichtigt der brasilianische Rohstoff-
    Gigant, bis 2010 rund 8,5 Mrd. US$ in die Erschließung
    neuer Rohstoffvorkommen zu investieren. Wichtig ist, dass
    der staatliche Großaktionär diese Investitionen aufgrund kurzfristiger
    Betrachtung nicht bremst.

    Anglogold Ashanti


    Unverändert hohe Vorwärtsverkäufe, aber
    international ausgerichtete Strategie



    Der weltweit zweitgrößte Goldkonzern ( hinter Newmont
    Mining und vor Barrick Gold) erzielte im zweiten Quartal
    2004 eine Goldproduktion von 1,49 Mio. Unzen. Für das
    Gesamtjahr wird von einer Produktion von rund 6 Mio. Unzen
    ausgegangen. Der Produktionsanstieg ist auf die Ashanti-Übernahme
    zurückzuführen.



    52% der Produktion entfällt auf Südafrika, womit Anglogold
    in der Vergangenheit von der Rand-Aufwertung wesentlich
    weniger tangiert war als beispielsweise Harmony Gold.



    Die Nettoproduktionskosten beliefen sich auf durchschnittlich
    260 US$/Unze. Die Bruttogewinne fielen von 143 auf
    133 US$/Unze zurück, was sich negativ auf die Dividendenentwicklung
    auswirken wird. Hier errechnet sich aktuell eine
    Rendite von 1,4%. Aufgrund der Ashanti-Übernahme legten
    die Vorwärtsverkäufe von 11 auf 15,9 Mio. Unzen zu. Dies
    entspricht einem Produktionszeitraum von 2,7 Jahren. Es ist
    aber beabsichtigt, nur noch 30% der Produktion der nächsten
    5 Jahre durch Vorwärtsverkäufe abzudecken. Damit verfolgt
    Anglogold unverändert einen anderen Weg als Harmony und
    Gold Fields, die ihre Terminverkäufe auf ein Minimum reduziert
    haben. Im Zuge stark steigender Goldpreise würden deshalb
    die beiden zuletzt genannten Unternehmen wesentlich
    stärker profitieren.



    Anglogold eignet sich unverändert für eher konservativ orientierte
    Investoren. Wer mehr Dynamik wünscht, schaut sich
    Gold Field, Harmony oder die hochvolatile Durban Deep an.

    Gold Reserve



    Gold Reserve ist ein Explorer aus Kanada mit chancenreichen
    Gold- und Kupfervorkommen in Venezuela. Das am weitesten
    entwickelte Projekt nimmt aktuell seine Produktion auf.



    Auf dem Sprung zum mittelgroßen
    Produzenten
    Die Minengesellschaft ist seit 1956 im Geschäft und hat ihren
    Firmensitz in Spokane/USA. Ziel ist der Aufstieg vom Explorer
    hin zum Goldproduzenten durch die erfolgreiche Entwicklung
    des fortgeschrittenen Brisas-Projekts und weitere ausgewählte
    Edelmetallvorkommen oder durch die Übernahme
    anderer Gesellschaften.
    Angestrebt wird eine beachtliche Produktion von mehr als
    475.000 Unzen Gold pro Jahr. Damit würde Gold Reserve zu
    einem der mittelgroßen Goldproduzenten Nordamerikas aufsteigen.



    Gold- und Kupfervorräte im Brisas-Goldprojekt
    ausgeweitet
    Kürzlich berichtete Gold Reserve über eine Expansion seiner
    Goldreserven im Brisas-Goldprojekt um 22 % von bislang
    7,48 Mio. auf jetzt 9,1 Mio. Unzen. Das bislang festgestellte
    Kupfervorkommen konnte von 1,08 Mrd. auf 1,15 Mrd. Pfund
    erweitert werden. Die Basis dafür ist eine konservative Annahme
    eines Goldpreises von lediglich 350 US$/Unze und eines
    Kupferpreises von 0,90 US$/Pfund.



    Gute Erschließung vorhanden
    Das Brisas-Goldprojekt liegt im Bundesstaat Bolivar von
    Venezuela. Die Region ist unter der Bezeichnung Kilometer
    88 bekannt und liegt rund 30 km von der Grenze Guyanas entfernt.
    Das Gebiet wird durch eine Straße erschlossen, in der
    Nähe verläuft der Highway 10.



    Hohes Explorationspotenzial
    Die Explorationslizenzen decken eine Fläche von rund 500
    ha ab. Zusätzlich hat Gold Reserve weitere 4.950 ha südlich
    von Brisas zur weiteren Exploration erworben.



    Mit jeder Aktie von Gold Reserve erhalten Sie
    zugleich knapp eine Drittelunze an Gold
    Auf umgerechnet eine Aktie von Gold Reserve entfallen rund
    0,3 Unzen an Gold. Dies ist einer der günstigsten Werte in der
    gesamten Branche.



    Über den Produktionsstart wird kurzfristig
    entschieden
    Das Brisas-Vorkommen zählt mit der aufgeführten Ergiebigkeit
    an Gold- und Kupfervorkommen zu den Projekten mit
    weltweiter Bedeutung. Präsident Doug Belanger informierte,
    dass er mit dem Abschluss der Machbarkeitsstudie innerhalb
    der nächsten Wochen – und dann sofort eine Entscheidung
    über die Produktion treffen will.



    Hohe Lebensdauer der Brisas-Goldmine
    Ich schätze, dass die Brisas-Mine künftig rund 475.000 Unzen
    Gold sowie etwa 60 Mio. Pfund Kupfer pro Jahr produzieren
    wird, und zwar über den beachtlichen Zeitraum von 16 Jahren.



    Liquidität ist ausreichend vorhanden
    Am 4.11.2004 wurden über eine Kapitalerhöhung mehr als
    30 Mio. CAD aufgenommen.



    Die Marktkapitalisierung beträgt angesichts von 27.888.842
    ausgegebenen Aktien rund 144,5 Mio. CAD.