Beiträge von Fish

    Hat sich eigentlich schon jemand über die unbedeutende Kleinigkeit gewundert dass die Aktie von VW seit Monatsbeginn um bescheidene 40% abgeschmiert ist? Bloß eine Folge des VW/Porsche/Katar -Gerangels oder ein düsteres Vorzeichen? Wo Rauch ist ist oft auch Feuer...

    Was meint ihr? Sehen wir gerade die Bestätigung eines Bodens bei 930? Oder geht es drunter?
    Im Moment liegt der Goldpreis ja sauber auf dem MA90 auf, die untere Begrenzung der derzeitigen Keilformation würde momentan erst bei etwa 925 berührt...
    Ist eine Gegenreaktion absehbar oder bricht der Goldpreis nach unten aus?
    Wer weiß näheres? :wall: (Scherz!)


    Eure Meinungen bitte!

    sorry, aber wenn ich das immer wieder so lese....


    CIT nochmal vor Insolvenz gerettet, IKB hat noch nen Notkredit erhalten, blabla...


    das zögert einfach nur das unvermeidliche unnötig heraus, kostet sinnlos steuergelder und ist defacto INSOLVENZVERSCHLEPPUNG!


    Naja, bevor es abwärts geht kann man sich das Loch doch noch etwas tiefer graben? :D

    Bah, was interessieren hier groß die Inder? Sind die etwa die einzigen die Gold kaufen? Irgendso ein komischer Vogel namens Gabor fabuliert sogar von einem maßgeblichen Einfluß des indischen Schmuckmarktes auf den Silberpreis... :wall: :wall: :wall:


    Sollte man nicht langsam mal redaktionell vorsortieren was für Vollpfosten auf Goldseiten.de veröffentlicht werden? :D

    @ Edel Man: BEi Deiner Fehlerkorrektur-Rechnung ist Dir , glaube ich eine Fehlannahme unterlaufen. Selbst wenn einige den POG in USD absurd hoch angesetzt haben schließt das nicht aus dass bei einer Bewertung in € ein dem (dann) zugrundeliegenden Wechselkurs entsprechender Betrag angenommen worden wäre... :hae:

    Gold muss halt gerade Schwäche zeigen weil die USA diese Woche ein absurdes Anleihenvolumen platzieren (müssen). Wie sähe das denn aus wenn bei dieser Gelegenheit Gold, wie es marktgerecht und natürlich wäre, kräftig weiter steigt? Eventuell sogar bei weiter dahinbröselndem Dollarkurs?
    Für mich sieht das im Moment aus wie ein stürzender Riese der im Fallen alles mitreißt und wild um sich schlägt bevor er auf der Schnauze landet. Hoffentlich übertreiben die es mit dem um sich schlagen nicht, sonst stecken die Amis in den nächsten Monaten womöglich noch Iran und Pakistan in Brand. :wall:

    Jetzt frage ich mal: Was zum Geier hat die (bis in die heutige Zeit durch Industrieländer und Weltbank herübergerettete) feudalistische Kolonialwirtschaft und ihre sozialen Auswirkungen denn direkt mit Silber zu tun? Typisch Spiegel, halbgarer Blödsinn auf dem Niveau einer Geschichtsstunde der 10. Klasse. :wall:

    Hat irgendjemand den heutigen Tagesverlauf verfolgt? Oder sind alle im Urlaub? Sonst wird es hier bei einem Absturz von knapp 17 USD doch richtig lebhaft. Ich fand´s wieder mal zum in die Tischkante beißen, aber ein Tag massive Drückung macht noch keinen Absturz. Mal sehen wie es morgen weitergeht...

    Es ist ja beim rändigen Geldstück nicht zwingend eine Riffelung gemeint. Vielmehr bezieht sich dies auf einen definierten Rand, im Unterschied zur frühen geschlagenen Münze deren Rand oft halt unregelmäßig war und über die Prägung hinausstand.

    Kommt bald der Bailout für die UNO? Oder ist diese too BIG to save?!


    Nö, nur nicht systemrelevant... :D:thumbup:



    By the way, was hat eigentlich ab Monatsmitte den USD so aufgeweicht? Ich meine, dass die USA nicht gerade ein Substanzwunder sind ist mir klar, aber warum hat etwa ab dem 14.7. nun ausgerechnet der USD-Abverkauf so deutlich eingesetzt?

    Der rändige (= mit definiertem Rand, z.b. gerändelte Zahnung) Dukaten kam in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts auf. Siehe hierzu auch das Thema 1696 recoinage in England.
    Vorher war es (besonders bei Banken, Steuereintreibern und Geldverleihern) eine gängige Praxis, von Umlaufmünzen aus Edelmetall etwas abzufeilen oder abzuschneiden, um sich daran zu bereichern. Daher stammen auch so schöne Redewendungen wie "etwas abzwacken", "Zinsschneiderei" usw.

    wenn man sein Leben danach ausrichtet, dass man es vor sich selbst und einem göttlichen Richter rechtfertigen könnte, ist das schon im Sinne des erfinders.


    ...wobei wir dann auch wieder, etwas säkulärer, beim Kant´schen kathegorischen Imperativ wären... ;)


    Und Dein recht stimmiges Beispiel mit Indien und der britischen Besteuerung von Vasallen haben wir ja nun im derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystem schon ´ne Weile. In indien hat´s auch nicht ewig gehalten...

    Tja, der einzelne Investor ist jemand der aus erwirtschaftetem Vermögen Ertrag erzielen will, möglichst ohne seinen Kapitalstock unnötigen Verlustrisiken auszusetzen. Gegebenenfalls geht es auch nur um die Sicherung und (Ver-)Wahrung erwirtschafteter Leistung denn Irgendwo ist da bei vielen eine Ahnung, dass etwas nicht stimmt.


    Investmentbanking zielt auf die kreditfinanzierte (ohne vorherige Leistungserbringung) Erzielung von Erträgen. Also muss die diesen Erträgen zugrundeliegende Wirtschaftsleistung anderen Orts bzw. von Dritten erbracht werden, um an deren Erträgen zu partizipieren. Im Idealfall wird dies durch die Gestellung von Kapital ermöglicht das zur Erbringung der Wirtschaftsleistung anteilig kausal erforderlich ist. Der Regelfall ist jedoch mittlerweile der spekulative Handel mit fremden Leistungen, Handel mit Beteiligungsanteilen auf Erträge aus dem Handel mit fremden Leistungen und Erzeugnissen und Versicherungen gegen Ausfälle bzw. Verluste aus diesem Handel.
    Insgesamt also ein in weiten Teilen nicht mehr an der Erwirtschaftung partizipierendes, sondern vielfach parasitäres System, das darauf abzielt zunächst aus der Wirtschaft Kaufkraft abzuziehen um diese dann in Realwerte und Herrschaft über weite Teile eben dieser Wirtschaft umzuwandeln. Da dieses System sich aber nun mittlerweile soweit verselbstständigt hat dass den entzogenen Mitteln nicht annähernd entsprechend handelbare Werte gegenüberstehen, zeigt sich eine Entwertung der dem System entzogenen Mittel (= Abschreibungen auf illiquide Assets) Hier werden nun die Organisationsformen der Allgemeinheit (= Staaten) mit herangezogen und für die Erhaltung der Geldwertillusion zur Kasse gebeten (=erpresst). Da das Finanz(un)wesen sich schlecht für die angehäuften Kapitalmassen mal eben die offizielle Weltherrschaft kaufen kann belibt auf absehbare Zeit nur ein systemischer kollaps.


    Und Bernake erzählt der Dollar ist sicher, Inflation keine Gefahr. Für wen arbeitet der wohl?
    :wall: :wall: :wall:

    Tja, schön erkannt! Das Problem ist die Entkoppelung realer Wirtschaftsgüter und großteils fiktiver Finanzwerte. Das hier entstandene und bestehende Verflechtungsverhältnis ist unter den gegebenen Umständen unmöglich aufzulösen. Das spektakuläre Wachstum der Wirtschaft und der Vermögenswerte bzw. des Wohlstandes in der breiten Masse der Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland war meiner unmaßgeblichen Meinung nach nur möglich weil der Krieg und der danach folgende Neubeginn (= partieller Reset) bestehende Verflechtungen zum Teil aufgebrochen bzw. reduziert hatte.