Beiträge von GoldmanSachse

    Zum Thema Steueränderungen für phys. Silber haben sich die Schreiberlinge vom ASV zu Worte gemeldet. Allerdings hinter Bezahlschranke:


    Steueränderung für Silbermünzen – „Das muss im Ministerium noch mal auf den Tisch“
    In einem Schreiben an die Finanzbehörden der Länder untersagt das Finanzministerium eine Praxis, die den steuervergünstigten Erwerb bestimmter Silbermünzen ermöglicht hat. Edelmetallkäufern drohen nun zweistellige Kostensteigerungen. FDP-MdB Frank Schäffler fordert nochmalige Prüfung.


    Zum Zahlemann-Artikel

    Zum heutigen Upmove passend ein vorgestriger Artikel auf gold.de von Hannes Zipfel.


    Silber geht seinen eigenen Weg


    Seit dem der Silberpreis im Sommer zyklische Tiefststände erreichte, entwickeln sich die Kurse des weißglänzenden Edelmetalls deutlich besser als die von Gold und anderen Anlageformen. Was steckt hinter diesem Phänomen?




    Silber zeigt sich erstaunlich robust


    Trotz der ungünstigen Gemengelage aus steigenden Zinsen, sinkender Marktliquidität und schwächelnder Konjunktur macht Silber aktuell im Vergleich zu anderen Anlagen eine relativ gute Figur.
    Seit den Tiefstständen im Sommer liegt das weiße Edelmetall klar vorn und konnte sich von den Kursrückgängen an anderen Märkten nahezu vollständig abkoppeln.


    .
    .
    .
    In US-Dollar zeigt der Silber-Chart die Möglichkeit einer Bodenbildung in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (S-K-S):


    [Blockierte Grafik: https://bilder.gold.de/images/infothek/2022/3_Silberpreis-in-USD_30_09_22.jpg].
    .
    .



    Gründe für die relative Silberpreisstärke


    Der Blick auf den Chart des Preisverlaufs in US-Dollar zeigt klar, dass Silber schon seit Mitte Februar massiv korrigierte. Viele, v. a. kurzfristig orientierte Anleger haben sich aus dem Markt bereits zurückgezogen.
    Der COT-Report für denUS-Silber-Terminmarkt COMEX zeigt in der Folge eine starke Bereinigung. Die großen Spekulanten (Large Speculators) setzen erstmals seit Mai 2019 wieder netto auf fallende Preise und sind aktuell mit 1.640 Kontrakten Short. Diese Positionierung gilt als Kontraindikation und ist damit positiv für die weitere Entwicklung des Silberpreises zu werten. Ein Kontrakt an der COMEX umfasst jeweils 5.000 Feinunzen Silber und hat einen Wert von aktuell 95.200 US-Dollar.
    Die Gesamtzahl aller offenen Silber-Future-Kontrakte (Open Interest) liegt mit 132.107 nur knapp unter dem Tiefststand vom Mai 2020. Der für die Preisbildung bei Silber wichtige Terminmarkt ist also quasi "ausgetrocknet", was erklärt, warum es trotz massiver Kursrückgänge an anderen Märkten nicht zu weiterem Verkaufsdruck bei dem Edelmetall kam.


    [Blockierte Grafik: https://bilder.gold.de/images/infothek/2022/4_COT-Silber-COMEX-30_09_2022.jpg]
    Als sich das Open Interest zuletzt auf diesen niedrigen Niveaus befand, wurde Silber bei 15 US-Dollar pro Feinunze (Spot-Preis) gehandelt und stieg anschließend bis zum 7. August 2020 auf in der Spitze knapp 30 US-Dollar an (Tageshoch: 29,86 US$/Unze). Es kam also zu einer glatten Verdopplung der Kurse.
    Der Grund dafür war damals ein massives Umsteuern der Zentralbanken in Sachen Geldpolitik im Zuge der Pandemie, um systemische Risiken im Finanzsystem zu vermeiden, so wie es am Donnerstag erneut die Bank of England tat, die nun wieder Geld druckt, anstatt ihre Bilanz abzubauen.
    Der COT-Index befindet sich mit einem Wert von 84 (rote Linie) nach wie vor klar im Kauf-Bereich, der bei Werten über 75 liegt (über der grünen Linie).
    #silversqueeze
    .
    .
    .
    Ziel der Aktion ist es, eine sogenannte „Shortage“, also Knappheit an Silber am Terminmarkt zu erzeugen und eine Kaufpanik auszulösen (Silver-Squeeze).
    .
    .
    .
    [Blockierte Grafik: https://bilder.gold.de/images/infothek/2022/5_SilverSqueeze-Comex.jpg]
    .
    .
    .
    Marktstimmung tief im Keller
    Die von SentimentTrader gemessene Stimmung am Silbermarkt liegt nach wie vor auf extremen Tiefstständen, was ebenfalls als Kontraindikation positiv für die zukünftige Preisentwicklungen interpretieren werden kann. In der Vergangenheit waren Phasen mit derart pessimistischer Einstellung zum Silberpreis eine gute Voraussetzung für eine Bodenbildung mit anschließenden signifikanten Kurssteigerungen.


    [Blockierte Grafik: https://bilder.gold.de/images/infothek/2022/6_SIlver-Optix-29_09_22.jpg]


    .
    .
    .


    Ganzer Artikel

    Der POS mit 5.8% im Plus schickt sich erneut an, die 20 USD zurückzuerobern. Die Silberminen deuteten die letzten Handelstage mit ihrer relativen Stärke bereits an, dass der Silberpreis vor (zumindest zwischenzeitlichen) Zugewinnen steht...



    Mal sehen, was am Tagesende davon übrig bleibt ...

    Meine Favs. sind hier Deep Yellow und Bannerman Energy. Beide mit sehr gutem Management, DYL klar auf Wachstumskurs mit Produktionsstart 2025. Bannerman etwas länger bis zur Produktion, dafür aber ein großes niedriggradiges Deposit. Beide günstig und mit Übernahmefantasien.

    Entgegen dem allg. gestrigen saftig grünen Trend der Uranwerte mit Zugewinnen von bis zu 6% (Uranium Energie, Energy Fuels...) eine Deep Yellow heute "Nacht" in Down Under erneut sehr schwach. Innerhalb der letzten ca. 2 Wochen ist die Aktie nun von 1,24 AUD auf 0,79 AUD zurückgekommen (-36%). Habe die möglicherweise temporäre Schwäche genutzt und heute Morgen in D aufgestockt. Deep Yellow nun größte Position vor Uranium Energy.


    Grüße

    Wie oft habe ich hier im Forum oder von etlichen Analysten(-häusern) bei einem Goldpreis von +- 1.690 / 1.700 USD gelesen, dass wir unbedingt noch einen letzten echten Auswischer mit Break der zuvor viermal verteidigten 1.675 USD Unterstützung bräuchten, bevor die große, lang ersehnte und überfällige Goldhausse beginnt?! Jetzt haben wir ihn. Auch, oder insbesondere bei den Minen. Zum Glück einhergehend mit einem weiter fallenden Euro, was die Buchverluste beim Physischen stark eingrenzt und bei den MInen wenigstens ein wenig schmälert.


    Zunächst sind wir charttechnisch und mental jetzt wohl endgültig im Bärenland angekommen. Und bei den Minen stehen bald wieder Quartalszahlen an, die i.V. zu den bereits bei vielen Produzenten enttäuschenden letzten Zahlen nochmals ein Stückweit schlechter ausfallen werden.


    Ich persönlich habe die letzten Tage hier und da Verluste realisiert, die ich mit vorangegangen 2022er Gewinnen verrechnen lassen konnte. Somit bleibt mir die Befriedigung, dass die Geier vom FA weniger Kohle von mir bekommen. Meine auf 35% meines Anlagevolumens heruntergefahrene Minenposition (davon 60% Gold, 20% Silber, 20% Uran) werde ich halten und wahrscheinlich erst nach den Finanzzahlen zum Q3 bzw. nach dem Ende des "Auswischers" wieder ausbauen.


    Mittlerweile bin ich fast schon der Meinung, dass in dieser verfluchten Zeit derjenige der Gewinner ist, der am wenigsten verliert.


    Viel Erfolg allen ...

    kommt das Geld für unsere verkaufte Italien Immo

    Sag bloß, ihr macht nen Abflug aus dem Stiefel?! Falls ja, wohin geht's?
    Physisch bist du doch schon mehr als gut aufgestellt. Wir können hier im Forum ja abstimmen, was du mit der Kohle aus dem Verkauf der Immo machst. ;) Ein schönes Segelboot, mit dem du mit Woernie vor Kroatiens Küste um die Wette cruist, wäre doch auch ne Alternative.
    Viel Erfolg auf jeden Fall...

    Trump war und ist halt immer noch der letzten Hoffnungs-Strohhalm, an den sich +-50% der Cowboys und auch viele Menschen im Rest der Welt klammern. Oder vielleicht auch klammern sollen. Man stelle sich vor, die Leute verlieren komplett den Glauben in die Politik oder an einen Staatslenker-Messias, der in den Startlöchern steht, um die USA oder gar die ganze Welt vor dem diabolischen NWO-Gesindel zu retten. In den USA wären sie wahrscheinlich bereits zu Hauf mit ihren Guns auf den Straßen. Ich hoffe, ich irre mich. Aber mittlerweile könnte auch ich mir vorstellen, dass Trump, Biden und vielleicht auch Putin dem selben Club dienen.

    Wer jetzt bereits keine nennenswerten Ersparnisse hat, der wird auch kein Gold kaufen, bestenfalls (wenn ein Problembewusstsein überhaupt vorhanden ist) ein paar Unzen Silber. In diese Kategorie dürfte rd. die Hälfte aller Haushalte fallen, eher mehr, wenn die wenigen Reserven jetzt für die höheren Lebensmittelpreise und Wohnnebenkosten mobilisiert werden müssen. Zu diesen Reserven der Mittelschicht kann auch mal eine geerbte Krügerrandmünze gehören, die dann versilbert wird, aber ins Gewicht fallen dürfte dies kaum. Prägend für die weitere Marktentwicklung beim physischen Gold+Silber dürften hingegen die oberen 20 % der Vermögensbesitzer sein. Wenn sich hier verstärkt die Angst vor Inflation und einem Banken- / Börsencrash in die Köpfe der Menschen frisst, ist eine Erhöhung des EM-Anteils am Gesamtportfolio von 0 -5 % auf z.B. 10 % naheliegend. Und nur diese scheinbar geringfügige Anpassung in der Allokation der Vermögenswerte kann den befürchteten Börsencrash herbeiführen oder verstärken sowie den physischen EM-Markt austrocknen lassen.


    Es kann aber auch ganz anders kommen. :D Deflation, Cash (Euro???) is King etc. pp. Warten wir es einfach ab. Mit einem Säckchen EM im Rücken macht man vielleicht nicht alles richtig, aber auch nicht allzu viel falsch.

    In einem Szenario, in dem der Normalbürger Cash benötigt, um seine Lebensmittel und Rechnungen zu bezahlen, mag selbst eine hohe Inflation ein Grund für niedrigere / fallende Goldpreisnotierungen sein. Eine wichtige Käuferschicht fehlt und der eine oder andere Privathaushalt könnte tatsächlich auf den Gedanken kommen, die vererbte oder zuvor erworbene Münze beim nächsten Händler zu Geld zu machen. Dagegen dürften die Zentralbanken der vielen US-Schuldnerländer, die bereits in den letzten Monaten und Jahren fast unbemerkt stark am Goldmarkt tätig waren, ihre immer wertloser werdenden bzw. gegen den USD schwächer werdenden Währungen weiterhin zumindest zu einem Teil gegen Gold eintauschen, um sich für den Staatsbankrott zu wappnen. Von dort aus könnte somit Unterstützung für den schwächelnden POG kommen.


    Allgemein schreibt es Heike_Katrin ja schon, dass wir als Goldanleger mit ausgeglichenem Vermögenswert-Anteil in solchen Zeiten einigermaßen ruhig schlafen können. Ich hätte mir dennoch vor 10-12 Jahren nicht erträumen lassen, dass ich die ersten Zeilen bzgl. einer "Normalität eines fallenden Goldpreises bei zweistelligen Inflationsraten" einmal schreiben werde. Aber was ist heutzutage schon noch normal...

    Wenn in den USA der Immobilienmarkt zusammenbricht wird die FED wieder Geld drucken.

    Was, wenn man beabsichtigt, sämtliche Assets dieser Erde crashen zu lassen, um danach aus dem absoluten Chaos die nwo zu vervollkommnen? Viele gehen davon aus, dass die Zinsen nur bis auf ein gewisses Maß angehoben werden, um dann wieder genügend Futter für Zinssenkungen zu haben und gleichzeitig die Geldschleusen wieder oder noch weiter als jemals zuvor zu öffnen. Ausschließen darf man m.M. nicht, dass gewisse Leute einen möglichst zeitnahen Zusammenbruch des gesamten Systems (Agenda 2030 ist nicht fern) und das damit verbundene weltweite Leid (inkl. Bevölkerungsreduktion) herbeisehnen dürften.
    Ich rechne mittlerweile mit allem. Auch damit, dass die Zinsen gnadenlos und Salamitaktik-mäßig weiter angehoben werden und die Weltwirtschaft in den Abgrund gerissen wird.

    Silber heute vor US-Börsenstart mit erstaunlich großem Satz in Richtung EMA (50) bei 19.50 USD. Gold-Silber-Ratio schrumpft weiter auf 88,6. Hoffentlich kein weiteres Strohfeuer. Was mich hoffen lässt, ist insbesondere die auffällige relative Stärke der Silberminenaktien ab Mitte letzter Woche.

    Eigentlich ja absolut off-topic in diesem Thread, aber hier dennoch mal ein paar hilfreiche Links zum Thema


    Link 1
    Link 2
    Link 3


    Für mich am interessantesten und bereits im Depot von Familienmitgliedern sind A0NJ38 und A1JMBU


    Sollte der Markt weiter in die Knie gehen, werden aber auch Aktien aus den Bereichen Wasser, Wasserstoff, Solar oder Biogas weitere Kursverluste einfahren.



    Falls zu off-topic, bitte mein Posting löschen

    Auch ich muss zugeben, dass ich mich bzgl. Minenaktien seit einiger Zeit im Kapitulationsmodus befinde. Ärgern tue ich mich insbesondere darüber, dass ich nach über einem Dutzend Jahren, an denen ich am Neuen Markt (bzw. vorwiegend Tec-Markt) aktiv und sehr erfolgreich war, +-2009 auf den Gedanken kam, diesem Markt den Rücken zu kehren und mich vollends auf den EM Bereich zu konzentrieren.


    Es hat sich seitdem nichts daran geändert, dass ich mich als Goldbug sehe. Und auch hat sich wenig daran geändert, dass ich Minenaktien zutraue, irgendwann mal wieder einen 200%-Run wie zwischen Ende 2008 und Anfang 2011 hinzulegen. Dennoch muss man sich, wie einige von euch schreiben, zugestehen, aktientechnisch die letzten 10 Jahre leider auf das falsche Pferd gesetzt zu haben, wenn man in diesem Bereich nicht gerade zu den Permanent-Daytradern gehörte oder strikt mit SLs gearbeitet hat.


    Und auch muss man einsehen, dass die schwarzen Schwäne scheinbar nicht genügend Junge kriegen können, um die großen Gegner in die Knie zu zwingen und die EM Preise und insb. die Minenaktienkurse in die seit langem überfällige Höhe zu treiben. Hätte mir jemand vor 3-4 Jahren vorausgesagt, dass wir 2022 in einer Welt im derzeitigen Zustand leben (insb. im Hinblick auf massive weltweite Inflation, weltweite Diktaturtendenzen/Sozialismus und dem Wust an allg. schlimmen Krisen auf der Erde), dann wäre ich wahrscheinlich blindwegs all-in gegangen.


    Somit hatte ich das Glück, seitdem niemals mehr als 50% meines Investitions-Kapitals in den Markt zu stecken und hin und wieder durch Gewinnmitnahmen auch in diesem Jahr meine Verluste mit Minenaktien zu begrenzen. Meine Befürchtung ist zwar, dass der Euro durch irgendwann stattfindende EZB Zinsanhebungen wieder erstarkt und uns bei womöglich weiter sinkendem oder stagnierendem POG weitere Währungsverluste insb. im Hinblick auf die Minenaktien beschert. Dennoch steht bei mir persönlich weder der VK von Physischem zur Debatte, noch werde ich mich nach diesem langen Leidensweg von den ausgesuchten und (nach vielen Jahren höchster Verschuldung) gesunden Minenaktien verabschieden, die sich noch in meinem Depot befinden.


    Einen Teil der Minen-Verkaufserlöse habe ich dank der Arbeit einiger altgedienter gs-Forums-Mitglieder die letzten Monate in ausgesuchte Uranwerte gesteckt, da ich mir erhoffe, dass die Kabale diesen äußerst aussichtsreichen Bereich nicht derart unter Kontrolle halten wird wie den EM-Bereich. Für Familienmitglieder, deren Depot ich verwalte, liegt der Fokus selbstverständlich auf Physischem, ein paar Seniorminenaktien sowie zur Diversifizierung auf bereits eingegangene Positionen im Bereich „Energie & erneuerbare Energien (Wasserstoff, Solar, Biogas)“ mit Ausbau der Positionen nach möglichen weiteren starken Kursverlusten oder einem Crash.


    Allen ein gutes Händchen, viel Erfolg und Gesundheit in dieser wilden Zeit. Vielleicht sind wir einer Wende beim POG/POS und Minenaktien ja doch näher als wir denken, bei all dem Pessimismus, der in diesem Segment herrscht…

    Damit man trotz allem derzeitigen Pessimismus nicht vollkommen den Glauben an bessere Goldzeiten verliert, hier ein Auszug aus einem heute erschienenen optimistischen, sachlichen Artikel auf lombardiletter.com


    Catalyst for $3,000/Ounce Gold Price: Central Banks Buying Gold


    ...Es ist erstaunlich, was die Zentralbanken in letzter Zeit getan haben. Tatsächlich sind drei der sichersten Dinge über Zentralbanken: Sie mögen Gold, sie kaufen Gold, und sie werden weiterhin Gold kaufen.


    Warum wollen die Zentralbanken Gold kaufen? Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Gold gehört zu den Vermögenswerten, die auf lange Sicht keine hohe Korrelation mit anderen Vermögenswerten aufweisen. Daher hält es die Reserven der Banken aufrecht.


    Im zweiten Quartal 2022 haben die Zentralbanken 180 Tonnen Gold gekauft. Im Vergleich zum ersten Quartal 2022 haben sich ihre Goldkäufe damit verdoppelt! (Quelle: "Gold Demand Trends Q2 2022", World Gold Council, 28. Juli 2022).


    ...


    Welche Zentralbanken haben Gold gekauft?


    Es waren nicht die US-Notenbank oder andere große Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB). Die großen Zentralbanken haben bereits eine Menge Gold. Es sind die kleineren, die ihre Goldkäufe erhöht haben.


    Im zweiten Quartal 2022 war die Zentralbank des Irak einer der größten Goldkäufer. Auch die Zentralbanken von Ägypten, Argentinien, Ecuador, Indien, Irland, Polen, Serbien und der Türkei waren in diesem Jahr bereits aktive Goldkäufer.


    Darüber hinaus gab es in einigen goldproduzierenden Ländern interessante Entwicklungen. So schlug die Zentralbank von Bolivien im Juni dieses Jahres ein Gesetz vor, das sie zum alleinigen Käufer von im Inland produziertem Gold machen würde.


    Ein weiterer erwähnenswerter Punkt: Der kürzlich ernannte Gouverneur der Tschechischen Nationalbank, Aleš Michl, schlug vor, die Goldreserven der Bank von 11 auf 100 Tonnen oder mehr zu erhöhen. Und warum? Um die Erträge der offiziellen Reserve zu erhöhen. Es ist gut für die Diversifizierung und hat keine Korrelation mit dem Aktienmarkt.


    Goldpreise auf dem Weg zu einer gigantischen Rendite


    Liebe Leserinnen und Leser, wenn ich mir anschaue, was die Zentralbanken in letzter Zeit getan haben, kann ich nicht anders, als optimistisch auf Gold zu sein. Wie ich bereits sagte, machen die Zentralbanken die Argumente für höhere Goldpreise immer stärker. Meiner Meinung nach sind die Goldkäufe der Zentralbanken einer der wichtigsten Faktoren, die den Goldpreis in Richtung $3.000 treiben.


    Denken Sie daran, dass die Zentralbanken Gold kaufen, um die Volatilität ihrer Reserven auf ein Minimum zu reduzieren. Ihre Reserven bestehen hauptsächlich aus Fiat-Währungen - und haben Sie sich in letzter Zeit einmal den Währungsmarkt angesehen? Er ist, gelinde gesagt, volatil. Der Euro hat die Parität zum US-Dollar erreicht, der japanische Yen ist auf einem Mehrjahrestief, und die Währungen der Schwellenländer stürzen ab. Es würde mich nicht wundern, wenn dies die Zentralbanken dazu veranlasst, noch mehr Gold zu kaufen, um ihre Reserven abzusichern. Wenn das der Fall ist, könnte das für diejenigen, die bereits Gold besitzen, von Vorteil sein.


    ...


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Am erstaunlichsten bzw. erschreckendsten finde ich die Entwicklung von Atlantic. Vor drei Jahren als sog. Game-Changer mit einer Produktion von +-100k und AISC von +-800 USD (?!) übernommen, großspurig eine Produktionssteigerung von bis auf 200k innerhalb kurzer Zeit zu Niedrigkosten angekündigt, liefert sie mit 40-50k nunmehr nicht einmal mehr die Hälfte der ursprünglichen Menge Uz (und gerade mal ein Viertel der Planungen) zu hohen 1.360-1.570 USD.
    Ein Rückkauf von SBM kommt für mich weiterhin nicht in Frage...

    EDR verfehlt die Erwartungen bzgl. der Finanzkennzahlen Umsatz, Gewinn, Cashflow und Kassenbestand - der Grund ist jedoch positiv zu werten: Es wurden wegen der niedrigen Silberpreise in Q2 satte 1,6 Millionen Unzen Silberäquivalent im Fertigwarenbestand für den zukünftigen Verkauf zurückbehalten. Diese will man bei höheren Preisen "an den Mann bringen".


    Auch sehr positiv: Es wurde die Produktionsprognose für 2022 von ursprünglich 6.7 – 7.6 Mio. auf 7,6 bis 8,0 Millionen Unzen Silberäquivalent angehoben. Ebenfalls geht man davon aus, dass die Cash-Kosten aufgrund der starken operativen Leistung unverändert bleiben und im Durchschnitt $9,00 - $10,00 pro Unze und die AISC im Durchschnitt $19,00 - $20,00 pro Unze betragen werden.


    Mir gefällt immer, wenn Unternehmen wie EDR oder auch in Vergangenheit eine FR einen Teil seiner Produktion solange lagert, bis man sie zu höheren Preisen in den Markt gibt. Das wirkt sich zumeist auch kurzfristig positiv auf den Kursverlauf aus...


    Meldung

    Erschreckend, dass NEM heute erneut bei 3-4% Aufschlag der Minenindizes kaum vom Fleck kommt. Nachdem sich enttäuschte Großinvestoren nach den recht schwachen Quartalszahlen (inkl. schwächerem Ausblick) bereits während der letzten 2 Wochen verabschiedet haben sollten, dürfte die heutige Schwäche möglicherweise damit zusammenhängen, dass weitere Investoren verkaufen, um in den weltweit zweitgrößten Goldproduzenten zu switchen. Immerhin erhalten sie bei der ausgebombten ABR die gleiche hohe, 5-prozentige Dividende bei heute vermeldetem besseren Ausblick auf den Rest des Jahres. Ich persönlich bleibe bei beiden Werten investiert...

    ABR übertrifft mit seinen Zahlen zum Q2 die Erwartungen, die um i.V. zum 1. Quartal um 25% höhere Kupferproduktion tut sein übriges zum Gewinn, Quartalsdividende liegt/bleibt mit 20 US Cent bei eindrucksvollen +- 5% p.a. (in etwa identisch mit der von NEM).


    Meine Befürchtungen, dass ABR ähnlich schwache Zahlen wie NEM insb. i.B. auf explodierende Kosten, AISC-Marge, Ausblick etc. liefert, waren unbegründet.


    Hier der Aktionärsartikel zu den Quartalszahlen


    PS: sehe gerade, dass Vassago mir mal wieder zuvor kam. ;)

    Was mir bzgl. den Minenaktien etwas Hoffnung macht: Wir sind jetzt bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. ABR mit Montag möglicherweise ähnlich mauen Zahlen wie eine Newmont oder eine Wesdome mit der anstehenden Meldung, inwieweit die Produktionsplanung für '22 reduziert wird) so ziemlich mit den Quartalszahlen/Finanzzahlen durch. Und damit auch mit den zahlreichen von den Anlegern erwarteten Anpassungen von Produktionszahlen, insbesondere der AISC und den Gewinnaussichten für dieses GJ. Das ganze sollte mittlerweile so gut wie in den Kursen eingepreist sein. Und sollte der POG die relative Stärke der letzten Tage aufrecht erhalten, könnten wir meiner Meinung nach die Tiefs der Minenindizes (vorerst) gesehen haben.
    Allen viel Erfolg und Durchhaltevermögen...