Beiträge von GoldmanSachse

    Obwohl er weitere Zinsschritte aunkündigt, brechen die Edelmetalle und mit ihnen die Minen während seiner Rede nach oben aus.

    Abgesehen von den größten Produzenten dieses Erdballs. Weder Newmont noch Barrick noch Agnico Eagle können von den stark steigenden EM Preisen profitieren. Newmont gar im Minus. Scheinbar gibt es immer noch größere Adressen, die ihre Bestände nach den letzten Zahlen loswerden möchten oder (im Falle Agnico) vor den nach Börsenschluss präsentierten Zahlen auf den Markt schmeißen. Ich werde meinen Cashbestand von etwas über 50% bei dieser anhaltenden Schwäche der Big Player vorerst weiterhin nicht für Zu-/Rückkäufe von Minenaktien nutzen.

    Q4 Zahlen mit einer Produktion von sehr ordentlichen 65.844 oz Gold und 235 Tonnen Kupfer. Im gesamten GJ 2022 wurden 251.887 oz Gold und 991 Tonnen Kupfer produziert. Das Gold wurde zu durchschnittlich 2.528 AUD verkauft, die AISC sind mit 1.979 AUD im Q4 förmlich explodiert, sodass mich die positive Kursreaktion in Down Under mit 6% plus doch sehr überrascht. Ebenfalls plant man im neuen Geschäftsjahr weiterhin mit sehr hohen AISC von 1.850 bis 2.050 AUD (= 1.280-1.420 USD) bei 260-290k oz Produktion. Möglicherweise beginnen Anleger nun zu akzeptieren, dass man nicht mehr grundsätzlich von AISC von +- 1.000 USD bei der Inflation der Energiepreise, Lohn, Gerät etc. ausgehen kann. Die Produktionssteigerung vs. Q3 kam übrigens durch die erste volle Quartalsproduktion bei Sugar Zone zustande. Hier wurden 11.636 Oz zu noch unrentablen 2.606 AUD produziert.


    Gesamte Zahlen hier

    Mich wundert die Reduzierung der Produktionsprognose und Anhebung auf Kostenseite wenig. Obwohl ich die Erhöhung der AISC um 100 USD/9% i.Vgl. zur Konkurrenz schon recht happig finde. Letztendlich geht man aber immer noch von einem bzgl. Produktion besseren zweiten Halbjahr und geringeren Produktionskosten aus, sodass auch der adj. Gewinn und das EPS wieder ansteigen sollten - vorausgesetzt der POG bricht nicht noch völlig ein. Alle anderen Kennzahlen sind ohnehin hervorragend, man konnte einen free Cashflow von 514 Mio $ einfahren, für den in 2022 geplanten Aktienrückkauf verbleiben immer noch 475 Millionen $, man beendete das Quartal mit 4,3 Milliarden US-Dollar an konsolidierten Barmitteln und 7,3 Milliarden US-Dollar an Liquidität bei einem Verhältnis von Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA von 0,3x, und die nicht ohne Grund heute bestätigte Dividendenrendite von 4,4% bei 50 USD ist auch nicht von schlechten Eltern.

    Ich bin schon beruhigt und froh, dass man die Zahlen nicht wie jene von Evolution M. abgestraft hat. Mit AISC von 1.150 USD/uz. muss man mittlerweile schon allein wegen der explodierten Inflation (auch bzgl. der Lohnkosten) leben. Der Hedge zu realtime durchschn. 1.754 USD fühlt sich bei einem POG von 1.700 USD auch besser an als in den letzten Jahren. Mit dem Ausblick für das neue GJ bin ich ebenfalls zufrieden. Man scheint weiterhin auf einem guten Weg zu sein, in den nächsten Jahren die 2 Mio. Uz. Marke anzusteuern. Ich halte meine Stücke.

    Die Übernahme durch Gold Fields rückt näher:


    Jul. 15, 2022 12:49 PM ET
    Gold Fields CEO sagt, dass die Investoren, die dem Yamana-Deal kritisch gegenüberstehen, beginnen, es zu verstehen


    Chris Griffith, CEO von Gold Fields (NYSE:GFI), sagte am Freitag, dass die Aktionäre die geplante Übernahme von Yamana Gold (AUY), die vom Markt negativ aufgenommen wurde, nun besser verstehen.


    Griffith sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass es keine weiteren Änderungen an den Bedingungen der Übernahme geben werde, nachdem er Anfang der Woche Versüßungen wie höhere Dividenden und eine Notierung an der Toronto Stock Exchange angekündigt hatte.


    Der Markt mag in dem derzeit schwierigen Umfeld für Goldaktien keine Premium-Deals, sagte der CEO und fügte hinzu, dass der Zeitpunkt der Deal-Ankündigung kurz vor einem Einbruch der Goldpreise zu der negativen Reaktion beigetragen habe.


    Griffith ist der Ansicht, dass der Deal Gold Fields (GFI) hilft, ein lang ersehntes Standbein in Kanada zu erlangen und gleichzeitig Synergieeffekte in Südamerika zu erzielen.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Quelle

    Mit "Klein-Indien" klopft der nächste potenzielle neue und möglicherweise auf Jahrzehnte verbundene Freund Russlands an Putins Tür. Die Sanktionen und weltweiten Energieprobleme erweisen sich für Russland mehr und mehr als Segen. Der Bevölkerungsarme, kranke USA-EU-CAN-AUS Verbund muss dabei zuschauen, wie die links-grünen nwo-Faschos den "Westen" immer mehr ins Abseits schießen.


    Sri Lanka bittet wegen Wirtschaftskrise Russland um Hilfe

    Der Ausschnitt , den gs zitiert, ist aber aus dem Zusammenhang gerissen und ist somit ähnlich, wie es die ' Lugenpresse' macht .

    Also wenn du mich in Zusammenhang mit der von mir verhassten Lügenpresse bringst, geht mir das eindeutig zu weit. Ich habe lediglich das erste Drittel des gesamten goldreporter-Artikels gepostet und darunter den Link zum gesamten Artikel. Das Zitat ist somit nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern lediglich der ungekürzte Beginn des gesamten Artikels, den sich jeder nach Klick auf den Link selber komplett durchlesen sollte.



    Danke für die klärenden Worte - es ist immer schön wenn Dinge kritisch hinterfragt werden und nicht jeder Schwachsinn, egal in welche Richtung er polarisieren soll, unüberlegt weitergeteilt wird. :thumbup:

    Richtig ist, dass man vielerlei Dinge, Artikel oder allg. Aussagen kritisch hinterfragen sollte. Damit scheinen sich besonders deutsche Staatsbürger in Anbetracht der letzten 2.5 Jahre recht schwer zu tun. Nicht nur abwegig sondern vollkommener Blödsinn ist, mir bzgl. des Artikels zu unterstellen, dass ich Schwachsinn poste, der polarisieren soll. Polarisieren hatte ich in all den Jahren im gs-Forum nicht nötig.
    Wenn ich in meinen Augen informative Artikel zum Thema Gold lese, von denen ich der Meinung bin, dass andere gs-User diese interessieren könnten, dann verlinke ich sie im Grunde immer mit dem ungekürzten Einstieg des gesamten Artikels, damit die User bereits einen kleinen Eindruck vom Inhalt des Artikels bekommen und daran interessiert sind, auf den darunter befindlichen Link zu klicken und weiterzulesen. Vielleicht sollte man einfach nur noch Links zu Artikeln posten, damit man sich solche Kommentare wie deinen ersparen kann.

    Nach Silberpapier nun auch Goldpapier in den Händen der Geier von JP Morgan.


    Edelmetall-Derivate explodieren, JPM dominiert den Markt


    JP Morgan und Citibank hielten Ende März 2022 Edelmetall-Derivate im Nominal-Volumen von 444,27 Milliarden US-Dollar. Marktanteil im US-Bankensektor: 90 Prozent!
    Edelmetall-Derivate bei US-Banken
    Ein aktueller Aufsichtsbericht offenbart Erstaunliches. Im ersten Quartal 2022 ist das Nominal-Volumen der mit Edelmetall-Derivaten handelnden US-Banken explodiert. Die US-Börsenaufsicht OCC (Office oft he Comptroller of the Currency) beziffert die Summe in ihrem jüngsten Bericht auf 491,84 Milliarden US-Dollar.
    Zum Vergleich: Im vorangegangenen Quartalsbericht waren es lediglich 79,24 Milliarden US-Dollar. Wir reden also von einer Steigerung um das Sechsfache.


    [Blockierte Grafik: https://www.goldreporter.de/wp…ld-Derivate-OCC-Q1-22.png]Nominal-Volumen der von versicherten US-Banken gehaltenen Edelmetall-Derivate (Gold, Silber, Platin-Metalle) seit 2011 (jeweils Q4-Werte) und im 1. Quartal 2022 (Quelle: OCC).



    Hier geht es zum ganzen Artikel

    Wir gelangen beim Goldpreis langsam auf ein Niveau, bei dem sich zumindest bei Perseus das Hedging lohnt. Müsste sich eigentlich positiv oder zumindest unterstützend auf den Kurs auswirken...

    Trotz der revidierten Prognose wird Evolution bei der Produktion voraussichtlich immer noch um ~10% pro Jahr wachsen.

    ...und dies bei AISC von knapp über 800 USD. Welcher Produzent kann und wird in Zukunft solche geringen Produktionskosten bei massiv gestiegenen NKs noch vorweisen (können)? Ich bin und war bislang hier noch nicht investiert, habe die Aktie aber in den oberen Teil meiner WL gesetzt...

    Die G7-Staaten wollen bei ihrem Gipfel in Bayern nach Angaben von US-Präsident Joe Biden ein Importverbot für russisches Gold verkünden. Damit würden Russland Dutzende Milliarden Dollar Einnahmen aus diesem wichtigen Exportgut wegbrechen, teilte Biden am Sonntag auf Twitter mit.
    https://web.de/magazine/politi…-gold-verkuenden-37052048


    Würde er sowieso nicht an die Pommesfresser verhökern

    Folker Hellmeyers heutiger Kommentar dazu:


    Wer kauft wohl dann das russische Gold? Wer kauft jetzt das russische Öl und russische Kohle? Kann man Moskau damit finanzielle Grundlagen entziehen? Nachdem die Sanktionspolitik im Feld der fossilen Brennstoffträger nach hinten losging und man sich außerhalb des Westens an Versorgungssicherheit und Discounts auf Weltmarktpreise erfreut, während sich in westlichen Ländern zunehmend existentielle Probleme zeigen, legt der Westen nun bei Gold nach, der Währung ohne Fehl und Tadel. Wird das Wirkungen mit sich bringen? Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Westen auch hier isoliert und schadet, ist erheblich.

    Australien heute Nacht:


    Trotz tiefgrünen US Minenindizes am Freitag und grünem POG am Montag fallen die australischen Minenaktien - teilweise wie ein Stein. Allen voran Evolution Mining nach einer Meldung zu einer geringen Produktion in diesem und in den Folgejahren bei steigenden AISC mit meiner Meinung nach vollkommen übertriebenem 22%igen Kursverlust. Werte wie eine NST, in der ich leider investiert bin, werden vom Crash bei Evolution mitgezogen und fallen ohne weitere News mit Minus 12.5% auf ein Mehrjahrestief von 6,98 AUD (SK 7,02 AUD).

    Mal wieder für die Statistik, da ich es aufgrund des POGs gerade für angebracht halte:


    Realtime befindet sich der POG mit 1.828 USD haargenau auf dem Stand des SKs in 2021.
    Während der Goldpreis in 2022 weder Boden gut gemacht hat noch an Wert verloren hat, verzeichnen die Goldminenindizes/ETFs derweil durch die Bank zweistellige Verluste. Der HUI von 258,87 auf realtime 230,45, der XAU von 132,34 auf 115,46, der GDX von 32,03 auf 28,80 und der GDXJ von 41,93 auf 34,16.


    Einen ausgiebigen Kommentar zur enttäuschenden Performance der Minenaktien, insbesondere in Anbetracht der für EM/Minen sprechenden fundamentals, verkneife ich mir.

    Ich würde hier einen radikalen Schnitt machen, Simberi und Atlantic verkaufen

    Mag richtig erscheinen. Aber wenn ich bedenke, als was für ein Gamechanger Atlantic bei der nicht mal lange zurückliegenden Übernahme gehandelt wurde, oder zumindest als Mine mit Potenzial auf eine kurzfristige anvisierte Produktion von 200 Uz/p.a., die die rückläufige Produktion bei Simberi auffangen würde - und dies bei niedrigsten A-i-Costs, dann wird spätestens beim Blick auf die derzeitige Situation klar, was für ein Griff ins Klo die Aquisistion war. Oder zumindest das, was daraus von Seiten SBM gemacht wurde.


    Ich werde und würde die Aktie derzeit nicht mit der Kneifzange anfassen.

    Etwas off-topic aber erwähnt sei hierbei auch, dass ebenfalls die Aussi-Uraner (Deep Yellow, Paladin, Boss Energy...) letzte Nacht unverhältnismäßig stark auf die Mütze bekommen haben. Insgesamt also eine tiefrote "Produzenten-/Explorer-Nacht" in Down Under.

    Randy Smallwood, Präsident und CEO von Wheaton Precious Metals, ist der Meinung, dass „wir gerade erst den Anfang dieses Inflationsmonsters sehen" und „Inflationsraten von 15 bis 20 Prozent" sehen könnten. Er geht von einer tiefen Rezession und einem Wachstumsrückgang aus.


    „Die Goldkäufe der Zentralbanken sind ein wirklich guter Hinweis darauf, was einige führende Ökonomen in der ganzen Welt glauben, was erforderlich sein könnte, um ein Gefühl der Stabilität zu erhalten“, erklärte er.


    „Vielleicht wissen die Zentralbanken etwas. Gold sollte in Zeiten von Konflikten ein Teil des Portfolios eines jeden sein.“ Da die Inflation die Kaufkraft untergräbt, sagt Smallwood voraus, dass der US-Dollar viel von seinem Wert verlieren wird. „Ich meine, man muss sich nur die Käufe der Zentralbanken ansehen“, erklärt er. „Anstatt sich mit dem US-Dollar zu stützen, kaufen sie Gold."


    Hier der ganze Artikel

    Nur für die "Statistiker":


    XAU, HUI und GDX heute mit neuem 2022er Low. GDXJ, SIL & SILJ fehlen hierzu noch 1% (GDXJ, SIL) und 2% (SIL). Die Schwäche der Minenaktien ist zermürbend. Mittlerweile dürften nur noch die Überzeugtesten der Überzeugten investiert sein oder an der Seitenlinie stehen.

    Nur bzw. auch zur Erinnerung, weshalb wir Mitglieder dieses Forums sind - und aktueller denn je:



    Die Graphik verdeutlicht den rapiden Verfall der Währung zwischen 1918 und 1923. Ende 1923 war eine 1 Goldmark fast 1 Billion Papiermark wert. (Graphik von Dephi234 lizensiert durch CC0 via Wikimedia Commons)


    [Blockierte Grafik: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/d/db/Goldpreis_in_Papiermark.jpg]
    Auch am Goldpreis lässt sich der Preisverfall ablesen. Angaben stellen die monatlichen Durschnittskurse dar unter Verwendung der Daten aus dem Statistischen Jahrbuch des Deutschen Reiches. (Graphik von Jashuah lizensiert durch CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons)


    [Blockierte Grafik: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/8/8b/Werbung_Kriegsanleihe_1917.jpg]



    [Blockierte Grafik: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/7/73/Inflation_Lebensmittelgesch%C3%A4ft_Berlin.jpg]Käuferschlage vor einem Berliner Lebensmittelgeschäft, 1923. (Bundesarchiv, Bild 146-1971-109-42 / CC-BY-SA 3.0)


    [Blockierte Grafik: https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/dasgeldwirdinwaeschekoerbenangekarrt100~_v-gseapremiumxl.jpg]Das Geld wird in Wäschekörben angekarrt



    Beispiele für den Preisverfall


    Am 9. Juni 1923 kostete in Berlin:
    1 Ei – 800 Mark
    1 Liter Milch – 1440 Mark
    1 Kilo Kartoffeln – 5000 Mark
    1 Straßenbahnfahrt – 600 Mark
    1 Dollar entsprach 100.000 Mark.


    Am 2. Dezember 1923 kostete in Berlin:
    1 Ei – 320 Milliarden Mark
    1 Liter Milch – 360 Milliarden Mark
    1 Kilo Kartoffeln – 90 Milliarden Mark
    1 Straßenbahnfahrt – 50 Milliarden Mark
    1 Dollar entsprach 4,21 Billionen Mark.


    [Blockierte Grafik: https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/dasinflationsgeldwirdimwahrstensinnedeswortesspielgeld100~_v-gseapremiumxl.jpg]Das Inflationsgeld wird im wahrsten Sinne des Wortes "Spielgeld"