Die Q 3 Produktionszahlen sind eher enttäuschend. 2020 steigen die ASCI deutlich und man muss viel Geld in die Hand nehmen um die Minen zu erweitern.
Die Q3 Zahlen waren wirklich nicht berauschend, aber alles in allem besteht Hoffnung, dass die Produktionsprognose in 2020 durch laufende Verbesserungen an den Minen eingehalten wird (entsprechend einer Steigerung von ca. 50k Uz y/y), bedeutet 15-20%ige Produktionssteigerung in 2020.
Zu den AISC: Sollten die Prognosen eingehalten werden, steigen die AISC in 2020 auch nicht sooo deutlich an, sondern, wenn Nebelparders Rechnung vom Juli aufgeht, wegen der low-Cost Mine Atlantic nur von 1.080 AUD in 2019 auf 1190 AUD, also um 11% - und dies bei einem zur Zeit weitaus höheren POG in AUD als der Durchschnittskurs des letzten Jahres. Allein der POG Durchschnittskurs des ersten Quartals '20 lag bei ca. 2000 AUD (vs. 1762 AUD/Oz insg. 2019). Realtime jetzt 2180 AUD. Dass da, sollte sich das AUD/USD Verhältnis nicht mehr nachhaltig ändern) einiges an Kohle hängenbleiben wird, ist klar. Und dies sollte sich bei gestiegenen aber immer noch sehr niedrigen AISC von 1.200 AUD eigentlich auch positiv auf den SBM Kurs auswirken. 
Geld in die Hand nehmen: das stimmt natürlich. Die Sustaining capex und Growth capex sollen in 2020 um rund 20% ansteigen. Exploration Guidance liegt bei 20-28 Mio. AUD. Aber in Anbetracht des hohen Cashpolsters von meines Wissens fast 900 Mio. AUD sollte dies kein Problem darstellen.
Was mir hier abseits der genannten fundamentalen Daten Hoffnung macht, ist das Kursverhalten der letzten Handelstage. S.h. die relative Stärke gegenüber den zuletzt sehr schwachen Aussiminen mit scheinbarer Bodenbildung oberhalb der 2,70 AUD. Die leichte Enttäuschung über die schwächeren Q1-Produktionszahlen scheint vom Markt geschluckt worden zu sein. Die anstehenden Finanzzahlen könnten u.U. für eine positive Überraschung sorgen.
Bin hier mit einer noch sehr überschaubaren Position vertreten und würde bei einem guten Q2 womöglich nachlegen. Allen viel Erfolg.