Beiträge von GoldmanSachse

    Schon erstaunlich, wie es mit GO5 ein einziges Goldminenunternehmen schafft, nicht nur den gesamten Goldminensektor, sondern gleichzeitig auch den Silberminensektor (man muss fast schon sagen) crashen zu lassen.


    Hieraus zerfleddert es regelrecht neben meiner EDR auch die zuletzt einigermaßen starken MUX, FR oder Yamana. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen ich kurz vor der Kapitulation bin. Das Vertrauen in den Minensektor wird mit solchen Tagen nicht nur bei uns Kleinanlegern, sondern auch bei den Großinstitutionellen auf die Probe gestellt.


    Es hilft wohl wirklich nur noch ein starker Upmove der Gold- und Silberpreise.
    Bin froh, wenn meine Minen ihre absehbar schlechten Q3-Ergebnisse präsentiert haben, die EM-Preise-Farce des letzten Quartals in den Kursen eingepreist wurde und die EM Preise die notwendigen Preisschübe verzeichnen.

    gaebe es probleme mit eine unze gold im handgepaeck in chile einzureisen?

    Ich sehe fast schon eher Probleme, aus dem nunmehr fast schon "Vollstkontrollstaat" Deutschland mit etwas EM auszureisen, ohne im Verhörzimmer zu landen und sich einen Platz in der Liste potenzieller Geldwäscher zu sichern.


    Ich habe mich auch schon mal gefragt, wie die Hansels bei der Körperscanner- & Handgepäck-Kontrolle im Flughafen reagieren würden, wenn man 6-7 Goldunzen auf seinen Flug ins Ausland mitnehmen möchte...


    Grüße
    GS

    Liest sich wirklich sehr gut.
    Positiv ist, dass sich der Trend im ersten Monats des Q3 (Juli) mit dem vermeldeten Produktions-Monatsrekord von 2,2 Millionen Unzen Silberäquivalent das gesamte Quartal hindurchgezogen hat und zu insgesamt 6,7 Millionen Unzen Silberäquivalent geführt hat, und dies trotz der Stilllegung wegen Wartung und Pflege von La Guitarra.


    - Positiv ist die avisierte weitere vermeldete Kostenreduzierung um 20%.
    - San Dimas scheint ein Volltreffer für FR zu werden. Bin auf die Finanzzahlen gespannt.
    - St. Elena mit ca. 13% mehr gef. Silber Uz. (4,5% mehr Silber Equivalent Uz.) im Vergleich zum Q2.
    - La Encantada mit ca. 16% mehr Silber Equ. UZ. trotz teils sinnflutartiger Regenfälle.
    - El Toro mit 35% mehr Silber Equivalent Uz.
    - San Martin mit 6% mehr Silber Equivalent Uz.
    - Einzig La Parilla entäuschend mit 10% weniger Silber Equivalent Uz.
    - Sowie die o.g. stillgelegte La Guitarra, die man evtl. verkaufen will.


    Alles in allem verheißungsvolle Zahlen.


    Grüße
    GS

    Grund für den auch heute starken Rückgang auf ein neues 52-Wochen-Tief bei 2,41 CAD könnte dieser Abschnitt in der von dir verlinkten News sein, Goldkaiser:


    Resignation of Simon Pooley, chief operating officer



    The company also reports the resignation of its chief operating officer, Mr. Pooley. The company would like to thank Mr. Pooley for his invaluable contributions throughout his tenure with the company and wishes him well in his future endeavours.



    Zum jetzigen Zeitpunkt muss man sagen, dass Kirkland nach langer Zeit und so vielen richtigen Entscheidungen etwas falsch gemacht, indem man im Mai bei Novo zu einem Kurs von 5 CAD satte 20 Mio CAD investiert hat. Diese Investition ist mittlerweile nur noch die Hälfte wert. Aber Kirkland wirds verschmerzen können. Interessant wird sein, ob man diese Kurse zum Nachkauf nutzt. Ich denke, Kirkland wird besser informiert sein als unser eins und bsilang war man dort äußerst zuversichtlich, was Novos Zukunft angeht. Sollte Kirkland nachlegen, werde ich mir evtl. auch erneut eine Portion Novo gönnen. Im Moment ist mir das alles aber zu undurchsichtig und der Abverkauf sowie der Rücktritt Pooleys machen stuzig.


    Grüße
    GS

    omg, Goldverbot, und jetzt kommen auch noch die Kröten vom Spiegel, um vor dem nutzlosen Zeugs zu warnen:



    ..."Aus diesem Grund sollten junge Anleger auch auf Gold im Depot weitgehend verzichten. Real, also nach Abzug der Inflation, betrug die Rendite von Gold seit 1900 mickrige ein Prozent pro Jahr. Der langfristige Ertrag des Edelmetalls liegt damit sogar noch unter dem von kurzfristigen Einlagen wie Sparbücher. Denn Gold verzinst sich nun mal nicht." FETTGESCHRIEBEN!!!!!


    Quelle


    Soso, der "langfristige Ertrag des Edelmetalls liegt unter dem von kurzfristigen Einlagen wie Sparbücher." :wall:


    Also wohl dem, der sein immer wertvoller werdendes FIAT Geld niemals in Gold angelegt, sondern stets auf seinem Sparbuch belassen hat. :thumbup:



    Gibts eigentlich noch den Thread "Dummbaddel des Tages"?


    Grüße
    GS

    Hatte SBM auf der WL und wunderte mich über den zuletzt starken Kursverfall. Der wohl mit der
    Presentation to 2018 Denver Gold Forum zu tun haben dürfte bzw. mit der darin enthaltenen "Consolidated Production, Costs (A$), Guidance Summary".


    Bedeutet einen Produktionsrückgang von 403,089 Oz in 2018 auf 350k to 375k Oz in 2019. (2018 endete am 30.06.): Und dies bei stark steigenden AISC von 891 A$ auf 1,030 to 1,100 A$.


    Das Gute ist halt, dass dieser Produzent schuldenfrei ist und über eine volle Kasse verfügt. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass man noch mal tätig wird und eine Mine übernimmt, mittels der man sich wieder kurzfristig auf Wachstumskurs begibt.


    Bin aufgrund der augenblicklichen Guidance nicht investiert. Aber sollte der Kurs weiter zurückkommen und der Produkstionsrückgang verdaut sein, könnte ich mir eine erste Position in meinem Depot vorstellen...


    Grüße
    GS

    Einer der für mich persönlich besten Artikel, die in letzter Zeit auf gs.de erschienen sind:


    Globale Krisenherde und der beginnende Neustart von Jim Willie.


    Besonders hervorzuheben sind die Ausführungen auf Seite 5 hinsichtlich der klugen geostrategischen Vorgehensweise (kommerzielle Kolonisation) der Chinesen mit Projekten in (lt. Willie) 68 Ländern, und der gegenüberstehenden geostrategischen dummen und aussichtslosen Vorgehensweise der verzweifelten USA und der Saudis einhergehend mit Krieg, Tod und Verderben.


    Die Sanktionen der USA gegenüber der beiden Supermächte Russland und China nennt Willie "ein eindeutiges Zeichen für faschistische Aggressionen und Amok laufenden Größenwahn.


    Der chinesische Renminbi wird alle Nebenbühnen übernehmen und den US-Dollar auf der verlassen Hauptbühne stehen lassen."


    Ob Willie mit seiner These, dass das ultimative Ziel der Chinesen die Wiedereinführung eines Goldstandards im globalen Finanzsystem mit der Wiederherstellung eines gerechten, stabilen und ausgeglichenen Systems sei, werden wir sehen. Zu wünschen wäre es.


    Grüße
    GS

    Hmm, Beadell Ressources soll es also sein. Kannte ich vorher noch nicht. Habe auf den ersten Blick die folgenden paar Infos gefunden:


    Eine australische Gesellschaft mit einer Goldmine im Norden Brasiliens, der Tucano Gold Mine. Die Firma hat im letzten Jahr einen Nettoverlust von 101,2 Mio A$ bei einer Produktion von 129,764 Uz. und verkauften 128,342 Goldunzen eingefahren. Negativer Cashflow von 7 Mio. A$.


    Im ersten Halbjahr 2018 hat man einen Nettoverlust von 27,2 Mio A$ eingefahren bei 49,989 Uz. Produktion und 56,413 verkauften Goldunzen. Cashflow war hier mit 4,3 Mio positiv. Cash and cash equivalents standen zum Ende des letzten Quartals noch 20 Mio. A$ zur Verfügung.


    Nach dem katastrophalen letzten Jahr hatte man anscheinend angekündigt, in diesem Jahr voll durchzustarten und im Geschäftsjahr 2018 weitaus bessere Zahlen vorzulegen.


    Die Planungen sehen vor, in diesem Jahr 130,000 Unzen zu produzieren. Dazu müsste schon ein sehr starkes zweites Halbjahr her. In 2019 will man dann 163.000 Uz. produzieren. Ob man damit in die schwarzen zahlen gelangt, bleibt fraglich.


    Man freut sich bei Beadell über den hohen Cashbestand GPRs. Nun ja, das ist ja klar, wenn man sich deren ausgedünnte Kapitaldecke und die enormen Nettoverluste ansieht.


    Für mich sieht dieser Zusammenschluss auf den ersten Blick sehr risikobehaftet für GPR aus. Insbesondere hinsichtlich der sehr schwachen Zahlen Beadells der letzten 1.5 Jahre, des Bargeldbestandes des Unternehmens und des Landes, in dem Beadell als Produzent tätig ist.


    Ich bin gespannt, wie der Kurs heute in Übersee auf die Meldung reagiert.


    Ich bleibe nach meinem Verkauf außenvor.


    Grüße
    GS

    Interessant finde ich, dass nach der genialen Übernahme der Pogo-Mine durch Northern Star, Kirkland Lake Gold und eben besagte Northern Star Resources sich jetzt bewertungstechnisch ähneln wie ein Ei dem anderen.

    Ich habe mich bei Northern Star mit einer ersten Position eingekauft, wundere mich aber auch etwas darüber, dass diese australische Fundamentalperle mit beeindruckender Performance, sehr schönem Chart und hervorragenden Zukunftsaussichten in diesem Thread völlig unbeachtet bleibt. Die Produktionskosten sind zwar etwas höher als bei Kirkland, aber ansonsten haben diese beiden Minenunternehmen doch einiges gemeinsam.


    Grüße
    GS

    Daß Gold derzeit in Ländern mit hoher Inflation ein Vielfaches in Landeswährung beträgt, wurde schon in div.Threads gezeigt....

    Das ist für mich persönlich der springendste aller springenden Punkte, Edel. Und ein Fakt, der aufzeigt, dass manche FIAT-Vergötterer und Gold-Verächter scheinbar noch immer nicht begriffen haben, dass sie mit ihrem festen Glauben an dieses auf Schulden gebaute Finanzsystem sozusagen ins eigene Verderben rennen.


    Wir sprechen hier in Bezug auf exhorbitantem Geld-Wertverlust infolge einer starken Inflation bis hin zu Hyperinflation nicht von Ländern wie San Marino oder Lichtenstein. Neben dem Ölreichen Venezuela haben wir es mit großen, bevölkerungsreichen und wirtschaftlich wichtigen Ländern wie Indien, Indonesien, Argentinien oder Brasilien zu tun, um nur einige zu nennen. Wohl jeder Bürger in diesen großen Bevölkerungen hätte sich wohl gewünscht, im letzten Jahr sein gesamtes FIAT Geld in Gold getauscht zu haben.


    Dass manche Arrogantlinge immer noch glauben, dass im heiligen Lande der Cowboy & Indianer oder deren Statthalter-Staaten in Europa eine solche galoppierende Geldentwertung nicht möglich sei, will mir irgendwie nicht in den Kopf. Aber jedem das seine...


    Grüße
    GS

    Müsste ein schwacher Aud und somit ein hoher Goldpreis in Aud nicht eher unterstützend wirken

    Das ist eine Frage, die ich mir auch schon seit sehr langer Zeit stelle.


    Schwache Währungen führen in der Regel zu höheren Kosten in den Ländern, in denen die Produzenten aktiv sind. So wurden z.B. auch die schwachen Ergebnisse von Produzenten mit Silberminen in Mexiko im letzten Quartal auf den schwachen mex. Peso zurückgeführt.


    Im Grunde könnte man ja auch davon ausgehen, dass die Kosten schon hinsichtlich geringerer Lohnkosten fallen sollten (bedeutet: härteter US- oder CA-Dollar wird in schwachen Peso günstig umgetauscht und damit die Gehälter bezahlt). Aber ich denke, dass die Gesamtkosten aufgrund der höheren Energie- und Materialkosten steigen, sodenn die Minen diese mit ihren in z.B. schwachem Peso vor Ort geführten Kassen bezahlen.


    Eine Yamana wird z.B. derzeit trotz der zum Q2 vermeldeten positiven Zahlen und guten Aussichten besonders abgestraft, da der Argentinische Peso so stark fällt. Einige sind hier auch der Meinung, dass ein schwacher Argent. Peso gut für das Unternehmen bzw. hinsichtlich der Kosten sei. Aber ist es vermutlich wegen der o.g. Folgen nicht. ?!


    Vielleicht gibt es ja jemden hier, der uns das genauer erklären kann.


    Grüße
    GS

    Ich möchte ganz kurz mal auf einen heute auf gs.de erschienenen Artikel von Kelsey Williams eingehen.
    Im Grunde geht der gesamte 2-seitige Artikel nur um seine These, dass der Goldpreis nur dann steigen kann, wenn der USD fällt.


    Wenn man solch eine These, die ich ja seit längerem für sehr fraghaft halte, mit einer derartigen Vehemenz vertritt, und diese als Fakt darstellt (Zitat Williams: "Wenn der US-Dollar an Stärke verliert, dann steigt der Dollarpreis des Goldes. Anders kann es nicht sein."), dann ist es ratsam, sich mal die wenigen echten Goldhypephasen anzusehen und diese mit dem Verlauf des USD zu vergleichen.


    Als Beispiel nehme ich mal den Vergleich der beiden wichtigen Währungseinheiten USD und EUR während des letzten großen Goldhypes von/vor der Eröffnung in KW 38 in 2008 bis zu den Hochs in KW 36 in 2011.


    Hier stieg der POG von einem Preis von 764 USD auf 1.920 USD, was einem Zugewinn von 151% entspricht.
    Zur gleichen Zeit verbuchte der USD einen Wertverlust in EUR von gerademal ca. 0,5% (1,4224 EUR > 1,4282 EUR).


    In einer Phase dazwischen stieg der USD sogar von 1,50 EUR auf 1,19 EUR in (KW 49 / 2009 bis KW 23 / 2010) während der POG nicht etwa, wie Williams These unterstellt, massivst fiel, sondern er sogar entgegen der extremen Stärke des USD von 1161 auf 1227 USD zulegte.


    Worauf ich damit hinweisen möchte: Wer solch eine These mit einer (fast schon) Arroganz vertritt, dem ist zu raten, sich einmal das große Bild der Korrelation POG/USD anzusehen.


    Grüße
    GS

    Ich hatte gestern einen netten Termin mit einem Investmentberater einer Sparkasse. Nicht, dass ich mir selber irgendwas aufschwatzen lassen wollte, geschweige denn überhaupt auf die Idee kommen würde, für meine Finanzen eine Bankberatung einzufordern. Aber diesen Termin habe ich soz. für jemanden "im Auftrag" übernommen.


    Das Positive vorweg: Der Berater war fair. Und er war Gold gegenüber (mindestens langfristig) sehr positiv eingestellt und versuchte auch gar nicht, mir die Nachteile von Investitionen im Edelmetallbereich auszureden und dafür irgendwelche teuren DEKA Fonds aufzuschwatzen.


    Auch er war der Meinung, dass wir mittelfristig eine Rezession (zuerst in den USA) erleben werden, die den POG gen Norden befördern sollte. Und wir waren einer Meinung, dass man sich auch in Europa und den USA nicht zu sicher sein sollte, dass uns nicht selbiges Inflations-Schicksal wie der Türkei, Indonesioen, Indien, Brasilien, Argentinien oder schlimmstenfalls Venezuela ereilt.


    Für oder besser gesagt von meinem "Auftraggeber" wurde letztendlich eine erste Position Xetra Gold gekauft. Die Kaufgebühren lagen bei 1% des Kaufpreises und liegen später dann bei nochmals 1% des Verkaufspreises. Jährlich fällt eine Gebühr von (wenn ich richtig liege) 0,12% an. Nach 10 Jahren Verkauf würde man dadurch auf eine "A-i" Gesamt-Gebühr von etwas mehr als 3% kommen, was ich persönlich für fair halte (wenn man Physisches kauft und verkauft, käme ja auch noch eine Spread-Differenz drauf). Und in 10 Jahren sollte eigentlich mehr als ein Zugewinn von 3% bei einm POG von 1.200 USD herausspringen. Xetra Gold wird in der Währung Euro gekauft. Ob das letztendlich positiv oder negativ ist, muss man abwarten - hängt ja davon ab, welche Währung mehr "abschmiert".


    Ich persönlich würde mir selber kein Xetra-Gold ins Depot legen! Die Gründe kennen wir als Goldbugs! Aber für meinen "Auftraggeber" halte ich diese Form der Anlage für passend. Das Positive bei dieser konservativen Anlage ist halt dazu, dass man sich das Gold jederzeit für einen satten Versandpreis (280 Euro +) physisch ausliefern lassen kann. Die Lagerung (Schließfach/Versteck) entfällt ebenso, solange es in FaM verbleibt.


    Nur so als persönliche Gold-Info - mal für zwischendurch... ;)


    Grüße
    GS

    So ganz langsam frage ich mich, wie lange diese Preise insb. beim Silber noch anhalten "können" - auch ohne dass sich immer mehr Produzenten finden, die Projekte stilllegen, Explorationsarbeiten und damit Kosten stoppen oder ihre Produktion zurückhalten und solange nicht verkaufen, bis der POS wieder nachhaltig ansteigt.


    Es will mir noch nicht ganz in den Kopf, weshalb sich auf diesem Niveau immer noch nicht genügend Käufer finden, um den Shorties einzuheizen. Sicher kann ein EM Preis über eine Zeit lang auf ein Niveau gedrückt werden, auf dem die Minen fast durchweg Verluste einfahren. Aber irgendwann sollte auch hier eine Marke erreicht sein, auf der ein gewaltiger Pullback stattfindet. Die Frage ist und bleibt, wann dies der Fall sein wird...

    Wenn der Silberpreis durchstartet sicherlich ein guter Hebel. Aber bei Seitwärtsgeplänkel oder gar noch tieferem Silberpreis würde ich mir FR definitiv nicht ins Depot holen.

    Sehr gute Analyse Nebelparder. Vielen Dank für deine Arbeit!


    Als Minen-Investierter sollte man jedoch immer von steigenden EM Preisen (hier POS) ausgehen. Ansonsten in der Tat :"Finger weg" von Minenwerten, die nach Quartalsende keinen Cent verdienen.


    Als nach wie vor von mittelfristig steigenden EM Preisen überzeugter und spekulativ orientierter Anleger, bleibe ich hier schon wegen des von dir angesprochenen enormen Hebels investiert.


    Ich hatte den Wert vor meiner jetzigen Investition Anfang 2016 im Depot. Damals zu Kursen von unter der 3-Euro Marke massivst eingesammelt und dann zwischen 4 und 5 Euro peu a peu gegeben, da ich auch da im Hinterkopf hatte, dass der Kurs aufgrund seiner fundamentals ausgereizt war, die Aktie überhitzt und gemessen an Produktion, Cashflow, mickrigem Nettogewinn etc. überteuert.


    Darauf folgte dann ein für mich schmerzhaft mit anzusehener Run bis auf über 17 Euronen (sprich damaligen 25 CAD). Die Aktie war mit einem Zugewinn von 600% der Outperformer der sowieso schon großen +-200%-Rally und massivst überbewertet. Aber wen interessierte das damals!


    Wie gesagt: Anhand deiner korrekten Berechnung sollte man ganz sicher nicht in dem Wert investiert sein, wenn man nicht mit einem sehr bald wieder steigenden POS rechnet. Aber im Hinblick darauf, dass FR die letzten Jahre immer bei Zwischenhypes vorneweg rannte, kann man als spekulativ orientierter Anleger auf die Überbewertung quasi hinwegschauen und sich an die Unangemessenheit von Bewertungen insb. bei Hypephasen erinnern. ;) Das ist alles wenig bis überhaupt nicht faktenorientiert, sondern rein spekulativ betrachtet!


    Und dies ist natürlich auch definitiv keine Kaufempfehlung. Insbesondere nicht in diesem Markt...


    Grüße
    GS

    Ich verstehe die Leute nicht, die sich immer wieder auf "Freitags" freuen.
    Man verliert von Montag bis Donnerstag gute 5% und freut sich dann über 3-4%Gewinn am Freitag,

    Leider die letzten Jahre wahr, Goldkaiser. Im Grunde stets nach dem Schema 2 Schrite vor und 3 zurück.


    Dieser Freitag hat jedoch schon eine besondere Bedeutung, da er direkt auf den letzten Tag des Monats fällt und wir uns in direkter Nähe zur wichtigen 1200er Marke befinden. Man muss in diesem Fall morgen schon noch mal mit einem Angriff der Drückeberger rechnen. Zwar wird der August wohl ein weiterer Verlustmonat werden. Hoffe aber, wir beenden den Monat wenigstens oberhalb der 1.200, bestenfalls mit einer wohlgeformten grünen Wochenkerze.


    Wir sind num Zuschauen und Hoffen verdammt ... ;)


    Grüße
    GS

    Nachdem sich bereits vor kurzem mehrere Bosse der größten Goldförderer zum Thema Peak Gold geäußert haben, gibt nun auch S&P Global seinen Senf dazu. Demnach rechnet man im Jahre 2020 mit dem weltweiten Produktionshöhepunkt und dem Wendepunkt hinsichtlich der Goldproduktion (in diesem Jahr sowie 2019 und 2020 soll der Gold-Output gleichbleibend bei 108 Mio. Unzen liegen).


    Danach soll es dann in vielen Teilen der Erde steil bergab gehen, s.h. bereits 2022 mit weltweit 15% weniger Produktion, was den Goldpreis nachhaltig unterstützten sollte.


    Quelle


    Grüße
    GS