Beiträge von GoldmanSachse

    Evolution kauft Anteil an einer Kupfer-Gold Mine in Australien

    ...und zur Finanzierung des ganzen, kündigte man letzte "Nacht" eine Kapitalerhöhung in Höhe von 525 Millionen A$ an. Es sollen 138,2 Millionen neue Aktien zu 3,80 A$ pro Aktie an institutionelle Anleger vergeben werden.

    Dafür geht's 13% down in Down Under auf 3,60 A$ (TT lag bei 3,47 A$).

    Morgan Stanley sieht die Hauptrisiken im Alter der Mine, den nach oben schwankenden Goldpreisen und dem zukünftigen Wachstum des Erzkörpers. Man schätzt, dass die derzeitigen Erzreserven in etwa acht Jahren erschöpft sein werden, behält dennoch das Rating "Übergewichten" mit KZ 4,25 A$ bei.

    Neue CFO Dame bei Endeavour Silver Corporation

    VANCOUVER, British Columbia, 05. Dezember 2023 (GLOBE NEWSWIRE) -- Endeavour Silver Corp. ("Endeavour" oder das "Unternehmen") (TSX: EDR, NYSE: EXK) freut sich, die Ernennung von Elizabeth Senez zum Chief Financial Officer ("CFO") des Unternehmens mit Wirkung vom 1. Januar 2024 bekannt zu geben. Frau Senez bringt mehr als 20 Jahre umfassende Erfahrung in den Bereichen Buchhaltung, Unternehmensfinanzierung und Finanzwesen mit in ihre neue Position.


    Gleichzeitig mit der Ernennung von Frau Senez wird Christine West, die derzeitige CFO, in den Ruhestand gehen. Frau West wird als CFO zurücktreten, aber das Unternehmen in der Übergangsphase weiterhin unterstützen und ihre Position im Verwaltungsrat bis zu ihrer Pensionierung beibehalten, ein Beweis für ihr anhaltendes Engagement für das Unternehmen. Das Unternehmen dankt Frau West von ganzem Herzen für ihre bedeutenden Beiträge seit 2008 und würdigt ihr Fachwissen und ihren engagierten Einsatz während ihrer 16-jährigen Tätigkeit für das Unternehmen...

    Quelle

    Inhaltlich definitiv nicht neu. Aber dass in Dubai ausgerechnet der ultragrüne NWOler Kerry den deutschen "Grünen" in die Parade fährt fand ich ebenso interessant und amüsant wie, dass Deutschlands größtes Schundblatt das von der Ampel verhasste Thema auf den Tisch bringt. Und dabei gleichzeitig ihren oft einfältigen Lesern klarmacht, dass sie in dem Land mit der dümmsten Regierung dieses Erdballs lebt ...

    Die BLÖD heute bzgl. Uran (was würde ich für einen Blick auf die dummen Gesichter der Gr <Xnen geben). Ich kopiere hier mal den gesamten Artikel hinein, damit keiner außer mir auf den Gedanken kommt, dem ASV weitere Klickraten zu schenken:

    20 Staaten wollen Kernkraft verdreifachen

    Atom-Hammer bei Klimakonferenz

    02.12.2023 - 17:51 Uhr

    Alle Atomkraftwerke ans Netz für mehr Klimaneutralität!

    Das fordern jetzt rund 20 Staaten auf der UN-Klimakonferenz in Dubai. So haben unter anderem die USA, Frankreich, Großbritannien sowie das Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirat eine Erklärung veröffentlicht. Darin rufen sie auf, die installierte Leistung der weltweiten Atomkraftwerke bis 2050 zu verdreifachen.

    Zu den Unterzeichnern der vom US-Klimabeauftragten John Kerry verlesenen Erklärung, zählen auch Belgien, Finnland, Japan, Polen, Schweden und die Ukraine. Nicht aber Russland und China, die ebenfalls über eine größere Zahl von Atomkraftwerken verfügen. Und auch Deutschland gehört nach seinem Atomausstieg in diesem Jahr wenig überraschend nicht zu den Unterzeichnern.

    Kerry verwies auf Aussagen aus der Wissenschaft, wonach Klimaneutralität bis 2050 ohne Atomkraft „nicht erreichbar ist“. Wichtig sei es auch, dass internationale Finanzinstitutionen den Ausbau der Atomkraft fördern sollen, was derzeit in deren Statuten ausgeschlossen ist. Hintergrund: Kritiker verweisen auf die mit der Atomkraft verbundenen Risiken, ungeklärte Entsorgungsfragen sowie hohe Kosten.

    Deutschland hatte im April die Nutzung der Atomkraft zur Energieerzeugung beendet. Deren Anteil an der weltweiten Stromerzeugung beträgt derzeit knapp zehn Prozent. Der Höchststand hatte 1996 bei 17,5 Prozent gelegen.

    Auf der Klimakonferenz steht der Ausbau erneuerbarer Energien im Vordergrund. Am Freitag hatte sich eine Mehrheit von mehr als 110 Staaten hinter das auch von Deutschland unterstützte Ziel gestellt, deren Leistung bis 2030 zu verdreifachen. Zeitgleich solle die Energieeffizienz verdoppelt werden.

    Quelle (nicht klicken, wenn's nicht sein muss)

    Ausschlaggebend ist nicht der reine Goldpreis sondern die Marge, in 2011 hatte z.B. Barrick Gold eine Gewinnmarge von über 30%, begünstigt durch damals weit niedrigere Kosten. Die EPS lagen bei ca. 4,50$ , während der Kurs um die 50$ notierte (KGV 10-12). Zwölf Jahre später liegen die Kosten deutlich höher, die EPS für 2023 voraussichtlich unter 0,90$ (KGV 19-21). Ich würde die Performance der Minenaktien nicht als Farce bezeichnen, nur sind seit 2011 die Kosten in diesem Zeitraum deutlich stärker gestiegen als der Goldpreis. Genau genommen ist Barrick Gold aktuell (gemessen am KGV) sogar fast doppelt so teuer wie in 2011.

    Da hast du natürlich auch Recht, Vassago. Die Produktionskosten waren in der Tat weitaus günstiger als heute. Und schon deshalb hinkt der Vergleich etwas. Dennoch muss man dem u.a. bei einer Barrick aber auch anderen Seniorproduzenten entgegenhalten, dass sie in 2010 (also bei Höchstkursen) hochverschuldet waren. Eine Barrick, so las ich zuletzt, Mitte 2010 mit satten 13,9 Milliarden USD. Insbesondere einer Barrick traute kaum jemand zu, dass sie ihre Verbindlichkeiten in den (späteren) Folgejahren in fast beispielloser Art und Weise abbauen würden. Heutzutage haben wir es im Gegensatz zu 2010 fast ausschließlich mit bilanziell gut bis sehr gut dar stehenden mittelgroßen bis großen Goldproduzenten zu tun. Insofern halte ich dagegen und sehe die Performance der Minenaktien allg. als enttäuschend an...


    Grüße

    POG heute mit ATH in USD und Euro sowie mit dem höchsten Wochenschlusskurs aller Zeiten. Und die Gold-Minen-Indizes? Sie müssten sich verdoppeln, um überhaupt an ihren Highs aus dem Jahre 2011 zu schnuppern. Eine Barrick (z.B.) müsste sich im Kurs gar verdreifachen, damit man das ATH an der heimischen Börse wiedersieht. Nach wie vor ist die Performance der Minenaktien eine Farce. Aber evtl. auch eine Jahrhundertchance. :/
    Viel Erfolg allen Goldbugs und auf eine sehr interessante nächste Woche...

    FNV ist weiterhin Finanzgigant

    Und das bei "hohen" Zinsen. Auch nicht gerade ein Nachteil ;)

    Habe wieder meinen alten Bestand, und die momentan starke WPM dazu rückgekauft, ein starkes Royaltygespann.

    WPN ist seit längerer Zeit meine größte Position vor Agnico. FNV hatte ich rund 14 Jahre auf der WL, bis nun endlich die erste kleine Position in mein Depot gerutscht ist. Die Gründe dafür hast du schön erklärt, Edel. Langfristig rechne ich ebenfalls bei den Metallen und Öl mit wieder/weiter steigenden Notierungen. Bei weiterer Schwäche kaufe ich hier dazu...

    Grüße
    GS

    da die Aktienkorrektur aufgrund der verschleppten Rezession uns ins Jahr 2024 begleiten wird.

    Ich rechne mit einer Jahresendrallye bei allen Anlagevehiceln (damit konsumiert wird) :!:

    :)

    Nicht vergessen: 2024 ist US Wahljahr. Dadurch könnte die überfällige Rezession samt Aktienkorrektur nochmals etwas verschoben werden...

    Cameco gibt Ergebnisse für das dritte Quartal bekannt

    Q3-Nettogewinn von 148 Millionen US-Dollar; bereinigter Nettogewinn von 137 Millionen US-Dollar: Die Ergebnisse spiegeln die normalen vierteljährlichen Schwankungen bei den Vertragslieferungen wider. Der Bruttogewinn verbesserte sich aufgrund niedrigerer Stückkosten in unserem Uransegment und eines höheren durchschnittlich realisierten Preises, da unsere marktbezogenen Verträge von einem Anstieg des Uran-Spotpreises im Vergleich zum Vorjahr profitierten. Wir hatten im Quartal nicht realisierte Wechselkursgewinne in Höhe von 54 Mio. $ auf unsere US-Dollar-Barguthaben.

    Starke Leistung in den Segmenten Uran- und Brennstoffdienstleistungen und Verbesserung des konsolidierten Umsatzausblicks für 2023: Die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres spiegeln die Auswirkungen höherer Verkaufsmengen und durchschnittlicher realisierter Preise sowohl im Uran- als auch im Brennstoffdienstleistungssegment im Rahmen unseres langfristigen Vertragsportfolios wider. In unserem Uransegment haben wir 22,2 Millionen Pfund geliefert, was dem in unserer jährlichen MD&A veröffentlichten Liefermuster entspricht, und das zu einem durchschnittlich realisierten Preis, der um 13 % höher ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In unserem Segment Brennstoffdienstleistungen lag der Umsatz um 7 % höher als in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 und der durchschnittlich realisierte Preis um 9 % höher. Angesichts der sich verbessernden Marktbedingungen haben wir unsere konsolidierte Umsatzprognose für 2023 auf 2,43 bis 2,58 Milliarden US-Dollar angehoben (zuvor 2,38 bis 2,53 Milliarden US-Dollar), was in erster Linie auf höhere erwartete durchschnittlich realisierte Preise in unserem Vertragsportfolio zurückzuführen ist. Darüber hinaus haben wir unsere durchschnittlichen Umsatzkosten pro Einheit aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie im Ausblick für 2023 in unserer MD&A für das dritte Quartal.

    "Unsere Finanzergebnisse für das dritte Quartal zeigen weiterhin die Vorteile unserer strategischen Entscheidungen und die bedeutende, positive Dynamik, die wir in der Kernenergiebranche erleben. Wir haben unsere konsolidierte Umsatzprognose für das Jahr 2023 erneut angehoben, was auf höhere durchschnittlich realisierte Preise infolge der erheblichen Verbesserungen der Uran-Spotpreise zurückzuführen ist. Die Bruttogewinne haben sich ebenfalls verbessert, da unsere durchschnittlichen Uran-Verkaufskosten pro Einheit im Vergleich zum letzten Jahr gesunken sind, da wir den Übergang zurück zu unserer Tier-1-Produktionskostenstruktur fortsetzen", sagte Tim Gitzel, President und CEO von Cameco.

    Übersetzt mit deepl

    Cameco realtime mit 8% im Plus.


    Gesamte Meldung hier

    Da hast du Recht, Wurschtler. Aber ich denke, dass wir hier im Forum uns nur an Meldungen von Unternehmensseite orientieren können. Aber eine GF, die einen Großteil seines überlebenswichtigen Cashbestandes in den Aufkauf eines Juniorproduzenten mit einer laufenden Mine steckt, sollte alle Register ziehen und das Übernahmeobjekt auf Herz und Nieren checken. Wurde das hier gemacht? Falls ja, ist der Schuss nach hinten losgegangen.

    Bzgl. der "Totgeburt" Atlantic kann man nach wie vor nur den Kopf schütteln. Statt den bei der Übernahme anvisierten mehr als 50k Oz/Quartal zu (langlebig) Niedrigstkosten und lt. GF mit "beeindruckenden Margen", ist man in verhältnismäßig kurzer Zeit bei 6k Oz zu Produktionskosten von über 3.000 AUD angelangt. Folgerichtig schließt man Atlantics Moose River nun 4.5 Jahre nach der Übernahme. Was hat die GF nur geritten, sich diesen Juniorproduzenten einzuverleiben.

    Übrigens: In Bezug auf den Erwerb von Atlantic wurde St Barbara von der Deutschen Bank AG, Niederlassung Sydney, beraten.

    Synergie-Effekte scheint es in der Tat eher für die bzw. den aufkaufenden Produzenten - hier Newmont - zu geben. Schließlich scheint das Einverleiben der Vorkommen einer Newcrest trotz dem stattlichen Preis von 19,2 Mrd. USD günstiger für eine Newmont zu sein als das Auffinden neuer großer Goldvorkommen bei immer weiter ausufernden Kosten. Ob das Unternehmen Newmont durch den Größenvorteil seine vielgenannte Effizienz steigern wird, sei mal genauso dahingestellt wie ein automatischer kurssteigender Effekt. Was letztendlich festzustellen ist, ist, dass der Trend zu Übernahmen / Fusionen der Top 20 dieses Erdballs seit ein paar Jahren anhält und sich auch die übernommenen Seniorproduzenten gewisse Vorteile davon versprechen.

    Übernommen werden doch eher die Miner mit Problemen, die sie nicht mehr selbst lösen können...

    Es gibt aber auch genügend Gegenbeispiele wie bei einer Randgold (durch Barrick), einer Yamana (durch Agnico & Pan American) oder insbesondere die Übernahme der gesunden und sehr gut geführten Kirkland durch die solide und ebenso gut geführte Agnico.

    Das Newmont trotz des schwachen ersten Halbjahres an der Prognose festhält, finde ich gewagt, zwar hatte NEM im zweiten Halbjahr des letzten Jahres eine Produktion von ~3,1 Moz vorweisen können (aber 2,5+3,1 = 5,6), aber meiner Meinung nach dürfte eher des untere Ende der Prognose anvisiert werden, ähnlich verhält es sich bei den AISC, wie Newmont da auf 1150$/oz kommen will soll mir mal einer plausibel vorrechnen, dazu müsste in H2 die Kosten auf unter 1000$/oz fallen. Das halte ich für ziemlich unrealistisch. Ich vermute, dass Newmont zum Jahresende bei den AISC über 1300$/oz liegen wird.


    Zahlen sind raus. Die Produktion betrug im dritten Quartal 1,3 Millionen zurechenbare Unzen Gold und 58 Tausend Unzen Goldäquivalent (GEOs)* aus Kupfer als Koprodukt. Die ausgewiesenen Goldverkaufskosten (CAS) pro Unze** betrugen 1.019 $ und die Gold-All-In Sustaining Costs (AISC) pro Unze** lagen bei 1.426 $;

    Wie vermutet, hat man wegen der Auswirkungen des Streiks bei Peñasquito und aufgrund geringerer Produktionsmengen von nicht verwalteten Joint Ventures (Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo) und Ahafoden den Ausblick für 2023 für das eigenständige Newmont-Portfolio von 5.6 (im Minimum) auf 5,3 Millionen Unzen zurechenbare Produktion revidiert. Die CAS pro Unze** sollen nun bei 1.000 $ und die AISC pro Unze** bei 1.400 $ liegen (zuvor 1.150-1.250 $). Also noch höher als von Vassago prognostiziert.

    Erwirtschaftet wurden $ 1,0 Milliarden an Barmitteln aus dem laufenden Betrieb und ein freier Cashflow** in Höhe von $ 397 Millionen. Der Nettogewinn betrug 163 Millionen $, mit einem bereinigten Nettogewinn (ANI)** von 0,36 $ pro verwässerter Aktie und einem bereinigten EBITDA** von 933 Millionen $.

    Das Quartal wurde mit 3,2 Milliarden $ an konsolidierten Barmitteln und 6,2 Milliarden $ an Liquidität beendet; das Verhältnis von Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA lag bei 0,7x.

    Das gesamte Zahlenwerk zum dritten Quartal 2023 seht ihr hier

    Teile daraus wurden von mir mit deepl übersetzt.

    Ich bin gespannt, wie man in Übersee auf die Zahlen und auf insb. auf die doch schon sehr stark angehobene AISC Prognose reagieren wird. Das vierte Quartal dürfte ein Stückweit besser ausfallen. Was die weitere Zukunft Newmonts über das GJ 2023 hinaus angeht, bin ich persönlich recht optimistisch gestimmt.

    Im Gegensatz zu so ziemlich sämtlichen anderen bekannten Senior-Produzenten, die sich während der letzten 6 Wochen über Kurszuwächse von +-10% freuen durften, hat sich Newmont stand heute nicht von der Stelle bewegt.

    Heute nach US Börsenschluss kommen die Zahlen zum 3. Quartal. Und ich hoffe, dass mit der sehr wahrscheinlichen Prognose-Anpassung für Produktion und insb. AISC spätestens nach einem morgigen weiteren Dip das Ding durch ist, Klarheit herrscht und man sich auf eine höchstwahrscheinlich bessere Zeit inkl. Newcrest freuen darf.

    Nachdem die Zahlen und (potenziell) neuen Prognosen vom Markt geschluckt wurden, werde ich sehr wahrscheinlich auf der Käuferseite zu finden sein und meine kleine bis mittelgroße Position ausbauen.

    Viel Erfolg allen...

    Gold innerhalb von nur 2 Wochen von 1.820 auf 1.975 USD


    Was mir etwas zu denken gibt, ist die relative Schwäche der Minen seit 3 Tagen bei schier unaufhaltsamem und mittlerweile überkauften POG.

    Scheinbar trauen die Mineninvestoren dem Braten (noch) nicht.

    Nach der heutigen Meldung könnte man glatt auf die Idee kommen, seinen Bestand an NEM aufzustocken oder die Aktie allg. zu kaufen. Zumal die Hoffnung besteht, dass die quälende Hängepartie der letzten Monate ein Ende findet und die Aktie etwas Boden gutmacht.

    Was mich davon abhält ist, dass ich nach der Stilllegung der Peasquito-Mine während des gesamten 3. Quartals kaum mehr für möglich halte, dass die nach dem Q2 bestätigten Jahresprognosen für '23 noch eingehalten werden können. Im ersten Halbjahr 2.513 Mio. OZ zu 1.424 USD pro Uz. würde bedeuten, dass man mindestens 3.2 Mio. Uz im Halbjahr draufpackt und gleichzeitig die AISC auf +-1.000 USD drückt. Wie soll das machbar sein, wenn man während des zweiten Halbjahres die große Peasquito-Mine 3.5 von 6 Monaten schließt? Zumal man gleichzeitig während der Schließung enorme laufende Kosten (u.a. 60% des üblichen Gehalts an die AN) zu bewältigen hat.

    Ich denke, man wird die Jahresprognosen bei den anstehenden Zahlen nach unten revidieren. Wenn dies vom Kurs geschluckt worden ist, werde ich womöglich aufstocken. Vorher nicht.

    Streik in der mexikanischen Penasquito-Mine

    • kostet Newmont 3,7 Mio. $ pro Tag, davon 1 Mio. $ an Wartungskosten und 2,7 Mio. $ an Einnahmeverlusten
    • Penasquito wird 2023 keinen Gewinn erwirtschaften
    • seit Anfang Juni wird die Mine bestreikt, wegen einer Gewinnbeteiligungsvereinbarung und angeblicher Vertragsbrüche
    • es ist bereits der dritte Streik seitdem Newmont die Mine 2019 von Goldcorp übernommen hat
    • NEM 39,32$

    https://www.miningweekly.com/a…mont-37m-a-day-2023-09-04


    Für die Gesellschaft und alle Investierten nicht unwichtig:

    Newmont und die Gewerkschaft erzielen eine Vereinbarung zur Beendigung des Streiks in der Peasquito-Mine in Mexiko


    WASHINGTON (dpa-AFX) - Newmont Corp. (NEM, NGT.TO) hat mit der Nationalen Gewerkschaft der Bergbau-, Metall- und verwandten Arbeiter der Mexikanischen Republik eine endgültige Vereinbarung getroffen, um den von der Gewerkschaft initiierten Streik in der Peasquito-Mine am 7. Juni 2023 zu beenden. Das Unternehmen geht davon aus, dass es mehrere Wochen dauern wird, bis die Produktion in der Mine wieder stabil ist.


    Der Streik wurde von der Gewerkschaft initiiert, die vom Unternehmen eine zusätzliche Gewinnbeteiligung forderte. Gemäß der Vereinbarung wird Newmont für 2022 keine zusätzliche Gewinnbeteiligung zahlen. Newmont wird den Beschäftigten etwa 60 % der seit Streikbeginn am 7. Juni 2023 entgangenen Löhne zahlen.


    Unabhängig davon haben sich Newmont und die Gewerkschaft auf eine Lohnerhöhung von 8 % geeinigt, die im Einklang mit den Lohnerhöhungen der mexikanischen Bergbauindustrie für 2023 steht.

    Übersetzt mit deepL

    Quelle