ZitatSilber 5,80 Papier$ und Gold 370 Papier$ autsch
Wie kommst Du darauf?
27. Februar 2026, 00:44
ZitatSilber 5,80 Papier$ und Gold 370 Papier$ autsch
Wie kommst Du darauf?
Du bist aber pessimistisch...
Ich tippe auf die Trendlinie des langfristigen Aufwärtstrendes, welche etwa bei 6.8-6.9 verläuft. Die sollte eine ziemlich starke Unterstützung hergeben. Na ja, mal schauen, jedenfalls sind wir bereits am zweiten Tage der Korrektur - in der Vergangenheit erholten sich die Preise danach meistens wieder etwas.
Betreffend Randthemen: ich sehe das wie Du, dass diese in diesem Thread, der ja sowieso schon ziemlich vielfältig und reich an verschiedenen Blickwinkeln ist, schon ihren Platz haben. Kalle allerdings scheint das etwas anders zu sehen, ich hoffe angesichts dieser erneuten Diskussion eines Randthemas, dass ihm deswegen nicht "die Birne platzt" (wie er sich ausdrückte). ![]()
ZitatDie 16-Jahre währende Kohl-Ära und die just in derselben Zeitperiode leergeplünderten Kassen, die unter den „Linken“ eingeräumte Nachspielzeit für die Plünderung , die offensichtlich angeordnete Eleminierung sogar von die Ideologie tragenden Parteivorsitzenden.
All das müsste doch eigentlich Antwort auf diese immer neu aufkommende in sich blödsinnige Frage gegeben haben!
Ich halte die Kohl-Ära für ein sehr schlechtes Beispiel; einerseits, da während dieser die Spezialsituation der kostspieligen Wiedervereinigung mit einem Staate auf annähernd Entwicklungslandniveau vorherrschte, vor allem aber, da die von der Kohl-Regierung praktizierte Politik in keiner Weise als rechts-liberal angesehen werden kann. Und in meinem letzten diesbezüglichen Beitrag brachte ich m.E. klar zum Ausdruck, dass ich mich auf eine rechts-liberale Politik bezog.
Wenn Du jetzt sagst, dass diese Alternative in der momentanen Politlandschaft Deutschlands gar nicht zur Verfügung steht, hast Du natürlich recht, das ist m.E. das Dilemma, in welchem Deutschland politisch steckt. De facto hat man bei Wahlen in Deutschland im Moment nur die Entscheidungsmöglichkeit zwischen zwei Übeln (beinahe wie in den Staaten). Ich hoffe aber, dass sich das irgendwann mal ändern wird.
@ Magor
Es kann sein, dass ich mich irre, aber ich glaube "Goldseiten" ist ein Projekt, welches ehrenamtlich betrieben wird und daher wird nahezu völlig auf Werbung verzichtet (die wenigen Banner auf der Hauptseite werden wohl nicht viel mehr als die Betriebskosten decken). Ich gehe deswegen davon aus, dass "Goldseiten" mit den Einnahmen wohl keine grössere Werbeaktion finanzieren kann.
Die Frage ist, ob das geändert werden soll und hier (Werbe-)Zustände wie bei WO Einzug halten sollen. Ich persönlich halte das nicht für sehr wünschenswert.
... und schon hat der Silberpreis in kürzester Zeit um über 6% korrigiert. Zufall? Ich glaube nicht.
Interessant dabei ist, dass Palladium diese Bewegung praktisch nicht mitmacht. Falls die heutige Preisbewegung beim Silber also einer gezielten Markt-Manipulation entspringt, soll offensichtlich der Palladiumpreis nicht runtermanipuliert werden. Was wiederum dafür sprechen würde, dass der steigende Palladiumpreis allfälligen Manipulateuren genehm ist, nicht jedoch der steigende Silberpreis.
Der Palladiumpreis hat sich seit der Senkung der Margen am 26. März ziemlich erhöht.
ZitatFallende Gold Preise, und ein steigender Dollar, bei den heutigen wirtschaftlichen Gegebenheiten, sind ein Ding mit sehr kurzen Beinen!
Das ist genau der Grund, wieso ich die Fundamentalanalyse so mag! Man muss sich nicht ärgern über kurzfristige Preisausschläge (höchstens freuen...
), sondern kann ganz cool auf seinen Positionen sitzen bleiben im Wissen, dass man langfristig auf der sicheren Seite ist.
Nichts gegen die Charttechnik, welche ich manchmal auch gerne zu Hilfe nehme, aber in solchen Situationen ist die Fundamentalanalyse für die Nerven einiges schonender - man muss nicht zitternd vor dem Kurschart sitzen, um zu sehen, ob sich das Dreieck nun gegen oben oder unten auflöst... ![]()
KLAR!
Habe die Gelegenheit gleich genutzt, um etwas nachzukaufen bei diesem "Frühjahrs-Sonderverkauf"! Und falls es morgen nochmals runtergehen sollte, werde ich gleich nachlegen!
Die Shorties bringen mich nicht dazu, zu verkaufen! Im Gegenteil kaufe ich nach und freue mich über die günstige Gelegenheit und auch etwas darüber, damit mitzuhelfen, den miesen Plan der Shorties zu Fall zu bringen!
Klar, ausschliessen kann ich es auch nicht, dass Gold nochmals auf 360 oder gar 350 USD runtergeht. Ich glaube es aber nicht!
ZitatOK, suchst du jetzt die Kilokookaburra in Platin dann musst du dich hier natürlich nicht outen (!)
Aus Platin wäre das dann ein Koala. Hätte nichts dagegen, so einen zu besitzen...
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Wenn der Rand fallen sollte, steigen die Minenaktien mit einem gewissen Hebel, so dass sich das (trotz Währungsverlusten) auch für Euroanleger auszahlen dürfte. Als Anfangs 2002 der Rand auf Tiefstkurse abschmierte, war die Kurssteigerung z.B. einer Harmony-Aktie auch in Euro gemessen sehr hoch, obwohl mehr Rands für einen Euro bezahlt werden mussten.
Es stimmt zwar, dass wir im Moment nicht 2002-Verhältnisse haben, aber das ist ja genau ein Kaufgrund. Gewinne macht man, wenn man antizyklisch einsteigt, und die Aktie entsprechend günstig ist und dann bei einer allfälligen Verbesserung der Lage wieder verkauft.
Der Rand ist im Moment sehr stark, obwohl die Zinsen in Südafrika am Sinken sind. Vieles spricht dafür, dass diese Rand-Bewertung nicht mehr allzu lange Bestand haben wird. Als Besitzer von SA-Goldaktien kann man also fast nur gewinnen - bleibt der Rand weiterhin stark, verliert man nicht mehr viel (wegen der ohnehin schon günstigen Bewertung der SA-Goldminen und deren hohen Ressourcen und Reserven), wird er aber schwach, werden die Aktienkurse überproportional zulegen.
Das mit den Unfällen in chinesischen Minen ist ein Jammer. Man kann nur hoffen, dass sich das Rechtssystem in China bald entsprechend dem Wirtschaftswachstum entwickelt. Insbesondere im Bereich der Individualrechte ist da offensichtlich noch Einiges im Argen... ![]()
Gibt es denn in China noch keine Sicherheits-Vorschriften für den Bergbau? Man kann nur hoffen, dass solche negativen Ereignisse der Regierung dann nicht eine Ausrede geben, staatliche Unternehmen zu fördern und die Privatwirtschaft abzuwürgen... ![]()
ZitatÜbrigens muss man aus o.g. Grund keine Befürchtungen wegen eines Preiseinbruchs beim Gold haben. Wenn das Gold tatsächlich bereits nicht mehr vorhanden ist, dann handelt es sich bei dem Verkauf lediglich um ein paar Umbuchungen.
Genau, deswegen interessiert mich dieses ganze Theater um die BuBa-Goldverkäufe gar nicht besonders. Wobei warhscheinlich im Falle eines Verkaufsentscheides kurzfristig trotzdem mit einer Marktreaktion zu rechnen ist - da spielt eben die Psychologie.
@ Darkjedi
Wieso postest Du nicht einfach die Kontaktdaten, dann kann sich jeder selber um seinen Kauf kümmern und Du hast nichts mehr damit zu tun und musst nicht die Garage erweitern für alle interessierten Käufer...
Ja, dass auf WO immer mehr die fragwürdige Zensur eingriff mussten hier schon mehrere ehemalige WO-Nutzer klagen. Aber was solls, ich denke, dieses Forum ist ohnehin besser, es sind auch weniger Pusher und Lemminge hier und mehr interessante Mitglieder. Und die Moderatoren sind selbst Goldbugs oder zumindest Edelmetallinteressierte, so dass von dieser Seite wohl keine ungerechtfertigten Zensuraktionen befürchtet werden müssen.
Auf WO schaue ich nur sehr selten vorbei, hier hingegen fast täglich. Goldonly, Sovereign, Konradi und Imoen sind mir bei meinen raren WO-Besuchen in der Vergangenheit ebenfalls als User aufgefallen, welche das Forum hier sicherlich bereichern würden. Hast Du nicht mit dem einen oder anderen noch Kontakt?
Auf die meisten anderen der WO-Mitglieder, insbesondere auf die Tourni-Pusher, etc. können hier wohl alle verzichten.
@ dr. fart
ZitatIch finde es deshalb erfreulich, weil man das Feld nicht den Nationalisten überlassen darf. Diese schweren Zeiten sind ein fruchtbarer Boden für rechte Tendenzen. Das die Marktwirtschaft auf dem sozialen und ökologischem Auge blind ist verinnerlichen Gewerkschaftler, Sozis und Globalisierungkritiker irgendwie besser.
Bitte verwechsle rechts-liberal nicht mit nationalistisch. Mit Nationalismus kann ich nichts anfangen, es sei denn es handle sich um einen im Sinne von Karl definierten Patriotismus. Die Alternative zu den Linken ist nicht der Nationalismus.
Ich halte die Wirtschaft auch überhaupt nicht für blind auf dem ökologischen und sozialen Auge. Auch wenn das viele als utopisch bezeichnen, bin ich durchaus der Meinung, dass wirtschaftsliberales Gedankengut und ökologisches Bewusstsein durchaus miteinander vereinbar sind, zumindest auf längere Sicht.
Dass der Staat gewisse Sozialsysteme unterhalten muss ist klar, insofern bn ich für die soziale Marktwirtschaft. Diese Sozialsysteme sollte aber nur in einem Rahmen sein, der nachhaltig ohne Schulden finanziert werden kann. Dazu ist eine starke Wirtschaft vonnöten.
Leider neigen gerade die Linken und Gewerkschafter dazu, in der Wirtschaft einen Gegner zu sehen, den es zu bekämpfen gilt, dabei ist es letztlich die Wirtschaft, welche über Steuern und Abgaben die Sozialsysteme finanziert. So sägen viele Linke sozusagen am Ast, auf dem sie sitzen - man kann die Steuern nicht beliebig erhöhen und man sollte die Flexibiilität der Wirtschaft nicht über Gebühr einschränken. Dieses Paradoxon der linken Ideologie "lösen" die linken Vordenker, indem sie propagieren, noch mehr Schulden zu machen, vor allem in Zeiten der wirtschaftlichen Flaute. Die Idee, diese dann in wirtschaftlich guten Zeiten abzubauen wird einerseits von diesen Kreisen in der Praxis dann nicht getragen (man erhöht dann lieber Subventionen und führt neue Sozialleistunen ein), andererseits ist es auch nicht möglich, da staatlich mit Schulden finanziertes Wirtschaftswachstum nie nachhaltig sein kann.
ZitatDas habe ich schon mal gehört. Die Sozis haben die Karre vor die Wand gefahren und der Kohl holt uns wieder raus. Komisch das die Schukldenberge grösser statt kleiner geworden sind.
Wenn du Linke durch Politiker ersetzt stimme ich dem gerne zu.
Zugegeben, die Politiker geben ganz allgemein Geld aus, welches ihnen nicht gehört. Das ist vielleicht auch ein grundsätzlicher Nachteil der Demokratie (wohgemerkt, ich bin Demokrat und kenne kein besseres System) - man will sich beim Wähler beliebt machen, wie geht es einfacher, als durch mannigfache staatliche Zuwendungen und Subventionen...
Grundsätzlich werden aber mit einer echten rechts-liberalen Politik auf lange Sicht tendenziell weniger Schulden gemacht, als mit einer sozialistischen Politik. Leider ist die echte liberale Politik ziemlich selten geworden - Rechte wie Bush, Chirac oder Berlusconi sind alles andere als liberal.
Noch was: Linke vertrauen mehr auf den Staat, auf Sozialleistungen und Renten. Sie sehen eher den Staat verantwortlich für jeden Einzelnen, während Liberale grundsätzlich die Selbstverantwortung hochhalten. Das ist wohl auch ein Grund, wieso sich Sozialisten weniger für Gold interessieren, als Rechte. Nicht wenige Goldinteressierte glauben nicht daran, dass die ausufernden Sozialsysteme auf lange Dauer aufrechterhalten werden können, zumal sie mit Schulden finanziert werden. Deswegen betreiben sie in Eigenverantwortung Vorsorge, Goldbesitz ist ein Mittel dafür.
@ dr. fart
Wieso ist es für Dich erfreulich, wenn sich auch Linke für das Gold interessieren? ![]()
Du solltest mal den Aufsatz von Greenspan über den Goldstandard lesen (hast Du vielleicht schon gemacht). Darin siehst Du, wieso Linke meist nichts vom Goldstandard halten.
Linke lieben es, Geld auszugeben, welches nicht ihnen gehört (d.h. Schulden zu machen). Im Fiat-Money-System können sie dann die Schulden weginflationieren - effektiv ein sehr effizienter Umverteilungsapparat, den die Sparer finanzieren.
Dass sich nicht nur die Linken diesen Mechanismus zunutze gemacht haben, sondern auch andere Politiker heutzutage gerne damit spielen, sieht man, wenn man über den grossen Teich schaut. Da werden für kontraproduktive Kriege und sinnlose big brother-Massnahmen Schulden gemacht, welche dann wohl ebenfalls weginflationiert werden sollen.
Das ändert aber nichts daran, dass Gold prinzipiell allen linken Umverteilungszielen im Wege steht. Mit Gold können sich Sparer vor solchen Umverteilungsmechanismen bis zu einem gewissen Grade schützen; deswegen ist klar, dass die Linken i.a. keine Freude am Gold haben.
Unter die Lupe nehmen könnte man:
Jubilee, Mincor, Sally Malay, Falconbridge, Inco. Es gibt noch einige andere in Australien und Nordamerika, die günstige Bewertung ist momentan fast ein Merkmal der Nickelminen...
Grüsse,
Thom
Angesichts der positiven Aussichten für den Nickelpreis einerseits, aber auch schon beim aktuellen Nickelpreis sind die Bewertungen von vielen Nickelminen m.E. extrem günstig. Es scheint, dass viele Marktteilnehmer noch mit alten 4-stelligen Nickelpreisen rechnen. ![]()
Einstellige KGV's sind da mehr die Regel, als die Ausnahme und ich kann mir gut vorstellen, dass es in diesem Sektor in den nächsten Monaten ein paar Verdoppler geben könnte.
Godmode-Trader hat ein charttechnisches Update zum Nickelpreis veröffentlicht:
NICKEL - Korrektur beendet und jetzt ...
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Preis pro Tonne Nickel aktuell 14.370 US $.
Wochenchart (log) seit dem 23.02.2001 (1 Kerze = 1 Woche) als Kurzupdate:
Die seit Beginn dieses Jahres laufende Korrektur wurde auf dem benannten charttechnischen Supportband bei 11.650-11.925 gestoppt. Ein Anstieg über 14.165 würde die Korrektur beenden und genau danach sieht es jetzt aus. Damit triggert sich jetzt ein charttechnisches Ziel von zunächst 17.750. Bei 17.750 $ kann der Kurs wieder nach unten abprallen. Entscheidend ist eine anschließende erneute Attacke auf 17.750. Die großen übergeordneten Kursziele von 20.000-24.000 US $ stehen nicht zur Disposition. Wir bleiben auf NICKEL mittelfristig übergeordnet bullish.
Noch der Link zur entsprechenden Meldung:
http://www.nymex.com/jsp/news/…releas.jsp?id=pr20040406a
"Clearing Members" zahlen jetzt also 2500$ nach der zweiten Erhöung um 500$ dieses Jahr.
Interessant finde ich, dass die Palladium-Margen im März gesenkt wurden, obwohl sich der Palladiumpreis in den letzten Monaten stark erhöhte. Die Begründung der gestiegenen Volatilität beim Silber scheint also nicht zuzutreffen, da die Volatilität beim Palladium in den letzten Monaten wohl kaum gesunken sein dürfte... ![]()
http://www.nymex.com/jsp/news/…releas.jsp?id=pr20040325a
Sieht fast so aus, als ob die Preiserhöhung beim Palladium den Comex-Verantwortlichen (und deren Hintermännern) genehm ist, während sie sie beim Silber fürchten. Die Commercials sind beim Silber bekanntermassen sehr stark short positioniert. Sind sie beim Palladium auf der long-Seite? Könnte das eine Erklärung sein? ![]()
Schon zum zweiten Mal im 2004 wurden diese Woche die Margen für den Silber-Futures-Handel an der Comex erhöht. Diesmal um 25%.
Offensichtlich verpuffte die Wirkung der ersten Erhöhung dieses Jahr (um 33%), ohne dass es gelungen wäre, den Silberpreis nachhaltig zu drücken. Mal schauen, ob es dieses Mal anders sein wird - wenn es in den nächsten Tagen ein bisschen runtergeht, würde mich das angesichts dieser Bemühungen der Comex nicht weiter verwundern. M.E. könnten sich so gute Nachkaufgelegenheiten eröffnen, welche ich zu nutzen gedenke... ![]()
Auch wenn es der Comex (hoffentlich) nicht gelingt, den mittel- und langfristigen Aufwärtstrend zu stoppen, finde ich derartige Aktionen, mit welchen die Comex offensichtlich den Shorties in die Hände spielen will, schon sehr bedenklich! ![]()
Da sprechen die Amis dauernd von freien Märkten, dabei sind diese scheinbar nicht mal an ihren Futuresmärkten gegeben (da, wo man diese am ehesten erwarten und fordern würde).
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