Beiträge von Smithm

    Moin @Goldhut,


    war zu verkraften, ist ja auch nichts Neues. Denke aber, dass bei den meisten nicht die absolute Höhe des Verlustes entscheidet, sondern die Frage, ob man eh relativ stark rechnen muss und somit ein geringer (virtueller) Verlust von dem Wenigen was man sich abknapst, dann doch schon schmerzt.


    Wie dem auch sei, eine kleines Zittern im Chart, mehr ist ja nicht passiert. Wer sich davon schrecken lässt, sollte so oder so anderswo investieren.

    Vor allem stellt sich die Frage, wer Geschäfte auf solche Art tätigen sollte, dass der eigene Ertrag grundlos stark geschmälert wird. Die Antwort hast Du ja schon gegeben. Aber gut zu wissen, bestätigt dies doch, dass wir mit unserem Investment (langfristig) richtig liegen.


    Hatte ich aber eh nicht daran gezweifelt, vielleicht mal ein beruhigender Beitrag für @sirgey

    Unter dem Aspekt verwundert es, dass nicht mehr Händler Staffelpreise anbieten, also Rabatte im Verhältnis zur Stückzahl. Aber klar, da muss man sich zurück holen, was man anderswo drauflegt.

    Ich wundere mich eh immer, wie die Händler bei den geringen Margen überhaupt überleben. Wenn man das im Verhältnis zum Aufwand setzt, gerade bei Kleingeschäften.


    Nicht, dass ich selbst nicht auch Preise vergleichen würde.

    Das kann ich nicht nachvollziehen ...

    Was passiert wenn keine Nachfrage mehr vorhanden ist weil die Kaufkraft fehlt? Der Markt lebt heutzutage überwiegend von der Befriedigung von Luxusbedürfnissen, klar wird es auf kleiner Flamme weiterlaufen und die Bauern werden Geschäfte machen. Aber das ist dann insgesamt nur noch ein Bruchteil von dem vorherigen Niveau.


    Muss so gesehen ja erstmal nicht schlecht sein, in der Theorie, so als Rückbesinnung auf traditionelle Werte. Was dann jedoch in der Praxis passieren wird, darüber haben wir uns hier schon zu genüge ausgelassen.

    Es ist doch immer dasselbe, die USA werden ihren Verpflichtungen (obligations) in USD schon nachkommen. Nur werden die Gläubiger in Kaufkraft gerechnet immer weniger zurück bekommen als sie einst dachten, das geht solange bis sich keine Kreditgeber mehr finden und die FED die USA komplett finanzieren muss.


    Natürlich ist der Ofen dann aus, weil ohne werthaltige Währung wird man auf das Niveau von Simbabwe fallen, mit dem Unterschied, dass der Wohlstandsverlust und somit die gesellschaftlichen Verwerfungen um ein vielfaches höher sein werden.


    Wie üblich sei darauf hingewiesen, dass der Hegemon dem nicht tatenlos wird zusehen wollen. Und dann @Edel Man werden sie um sich schlagen, Feigheit oder Angst vor China und Russland hin oder her. Weil, sie stehen dann mit dem Rücken zur Wand, wie ein in die Enge getriebenes Tier.


    Übrigens, für uns sieht es dann nicht viel besser aus.

    Die Quelle scheint mir nicht sonderlich seriös. Dass ein Bail-Out bei der 4-größten Volkwirtschaft der EU nicht so ohne weiteres machbar erscheint und dass das Land historisch-chronisch über seine Verhältnisse lebt ist bekannt.


    Aber was gibt es jetzt akut Neues?

    Erst wenn der erst US Flugzeugträger versenkt wird und die G 20 Staaten mehrheitlich ohne den US $ ihren Handel betreiben ist Schluss mit lustig
    =
    entweder Krieg
    oder
    wirtschaftlicher Zusammenbruch

    So sehe ich es auch, leider ist die Antwort recht naheliegend ...

    Wäre schön, Du behieltest Recht, bin da leider weniger optimistisch. Man baut nicht den mit Abstand größten Militärapparat den die Welt je gesehen hat auf, ohne zu beabsichtigen, diesen auch für seine Zwecke einzusetzen.
    Außerdem wird man den permanenten Rückschritt bei der Möglichkeit weltweiten Tribut einzufordern, mit parallel verlaufendem Rückgang bei Wohlstand und Kaufkraft, nicht hinnehmen wollen.

    Ja, das wohl größte chinesische Problem soll die Verschuldung sein, aber:
    - die Gläubiger sitzen primär im Inland und sind Staatsbanken
    - die Schuldner sind primär Staatsunternehmen


    Das Problem wird der Staat also locker im Griff behalten, ein Fingerschnips und die Zentralbank kümmert sich um die Schulden.


    Das Problem liegt eh, wie schon so oft besprochen andersherum, wenn der Yuan zu stark wird, ist die Exportwirtschaft stark gefährdet. Aber auch hier hat der allumsorgende Staat in der Vergangenheit bewiesen, dass er versteht gegenzusteuern. Was andererseits natürlich auch Investoren abschrecken kann.


    Aber generell sehe ich das wie @Knallsilber, die weitaus größeren Probleme dürften auf der Dollarseite liegen. Gerade auch aufgrund der naheliegenden Tatsache, dass der träge Platzhirsch Marktanteile wird abgeben müssen, während der dynamische Newcomer solche hinzugewinnt. Deshalb auch meine Frage an @Bumerang.

    Denke, wenn an irgendetwas weltweit kein Mangel besteht, dann sind das Dollar.


    [Blockierte Grafik: https://upload.wikimedia.org/w…ven_in_Mrd._US-Dollar.png]


    @Jamie-Dimon


    Ich verstehe Deine Argumentation gar nicht. Wenn ein China-Öl-Gold Konstrukt geschaffen würde, wäre ein starker Dollar mit Sicherheit nicht das Problem.


    Und mit 3 Billionen Devisenreserven lässt sich schon was anfangen.
    Dass dieses "Vermögen" entsprechend entwertet ist klar, das liegt dann aber nicht am starken USD.

    Das Problem sind die fehlenden Realrenditen. Die Nominalrendite hilf überhaupt nicht, ...


    Ja, logisch.


    Das entscheidende an dem Thema ist, dass der wichtigste Preis in einer Marktwirtschaft, nämlich der Zins, so manipuliert wird, dass es zu den genannten Verwerfungen überhaupt erst kommen konnte. Hätte sich der Zins frei, in Abhängigkeit den Entwicklungen am Markt, bilden können, gäbe es die genannten Probleme nicht und wir hätten mit Sicherheit einen positiven Realzins. Nur hätten wir dann natürlich auch andere Probleme, wie eine ausufernde Staatsverschuldung, die nun durch Zwangsenteignung auf Kosten der Sparer (und da gehören natürlich auch die kapitalbildenden Pensionsfonds dazu) zurückgefahren wird.


    Hätte man eine langfristig und nicht auf Sicht lenkende Staatsführung, mit unabhängigen und restriktiven Notenbanken, hätten wir die ganzen Probleme nicht.

    O.K., hab's auch nochmals anderswo nachgelesen


    ...
    Als Pensionsfonds bezeichnet man in den USA gesonderte Vermögen, die Unternehmen und auch öffentliche Arbeitgeber zur Finanzierung ihrer Vorsorgeverpflichtungen bilden. Häufig übernehmen professionelle Fondsgesellschaften die Verwaltung der Gelder. Im Schnitt werden 60 % in Aktien und 40 % in Anleihen investiert. Die amerikanischen Vorsorgepools zählen zu den größten Investoren an den weltweiten Aktien- und Bondmärkten.
    Nicht nur in Deutschland muss man im jungen Alter bereits an die Altersversorgung denken. Auch die USA haben ein Problem mit der staatlichen Rente.
    Das einst hochgelobte System – die Finanzierung der Altersvorsorge über den Aktienmarkt – erweist sich als Strukturproblem seit dem der Aktienmarkt seit 2000 fällt. Für Ende 2002 wird erwartet, dass durchschnittliche Pensionsfonds eine Deckungslücke von 20 % aufweisen. Ende 1999 wiesen diese Pensionspläne demgegenüber eine Überdeckung von 31 % aus und die jährlichen Renditeerwartungen waren bi 9 bis 10 % angesiedelt. Viele Unternehmen müssen daher frische Mittel nachschießen, was die Gewinne belastet. Die US-Bilanzrichtlinien (US-GAAP) verlangen, dass Pensionspläne ausgeglichen sind.
    Übrigens: Natürlich gibt es auch US-Unternehmen, die ihren Mitarbeitern keine Pensionszusagen geben. Präsident Bush wollte seinerzeit einen Teil der Beiträge für die staatliche Rente in private Fonds umlenken. Mit zunehmendem Älterwerden der Rentner verschärfen sich die Probleme des staatlichen Umlagesystems. Nach Schätzungen sollen bereits 2016 die Rentenauszahlungen die Einnahmen übersteigen. 2038 wäre der staatliche Rententopf endgültig leer.


    O.K., scheint schon etwas älter zu sein der Bericht ...


    Das Problem ist ja immer dasselbe, es werden aufgrund der Null-Zins-Politik keine Renditen mehr erwirtschaftet.

    Max Keiser


    Ja @Bumerang bedeutet das doch, dass das Vermögen der Pensionsfonds auf der bereits verpfändeten Arbeitsleistung der Jüngeren in der Zukunft basiert. Tatsächlich herrscht in den USA aber ein Umlagesystem ähnlich wie hier auch. Dass bedeutet also, dass die Jungen, wenn das Vermögen der Fonds sich in Luft aufgelöst hat, dann doppelt bezahlen, oder aber die Alten weniger Rente bekommen.


    Wird wohl eine Mischung aus beidem.