Und schon im Juni vergangenen Jahres kritisierte Schmidt völlig zur Recht die ?wilhelminische Großspurigkeit? der schwarz-gelben Regierungspolitiker. Helmut Schmidt: Europa brauche weder einen ?deutschen Oberkommandierenden?, noch einen ?deutschen Schulmeister?. Schwarz-Gelb und die sie unterstützenden Medien scheinen jedoch mit dem Motto ?Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? an ungute alte Zeiten anknüpfen zu wollen.
Stimmt, der Herr Schmidt ist offensichtlich bar jeder Linkslastigkeit. Wieviel von seinen Synapsen muss man eigentlich schon weggeraucht haben um das zu vermuten? Ich brauch keinen vergreisten Politiker, der letztendlich mit am Anfang der Kausalkette steht, die zu den heutigen Zuständen geführt hat.
Wäre schön wenn Deutschland wilhelminischer werden würde, dass wäre tatsächlich eine Rückbesinnung auf eigenen Tugenden. In der wilhelminischen Zeit zumindest wurde das deutsche Sozialsystem eingeführt und der Beginn einer beispiellosen Industrialisierung und eines neuen Wohlstandes für breite Schichten hielt Einzug. In der wilhelminischen Zeit wollte man durch Handel (Bahn Berlin Bagdad) ins Geschäft mit den Arabern kommen, nicht durch Besetzung, Mord und Betrug, so wie es die Amerikaner und davor die Briten taten und immer noch tun.
Das dreiste repetieren der Siegergeschichtsschreibung von der ach so verkommenen alemanischen Geschichte und der damit einhergehende Wink mit dem Nazizaunpfahl soll uns doch nur dazu zwingen weiter das Maul ob des Ausplünderns unseres Landes zu halten. Was für ne Ironie, dass von einem Menschen der Henry Kissinger, nen Kriegsverbrecher zu seinen Freunden zählt.
Was wir nicht brauchen, ist garantiert nicht das Verschleudern unserer Arbeitsleistung an Europa und den Rest der Welt. Was wir nicht brauchen ist der Titel Zahlmeister der Welt. Was wir nicht brauchen, sind Typen die uns ausplündern.
Auch wenn der deutsche Steuerkulli nach wie vor seine exorbitante Rente bezahlen darf, schert das alles Herrn Schmidt nicht das geringste. Interessiert ihn auch nicht. Der redet nur von der ach so pöhsen alemanischen schwarz gelben Regierung, nicht weil die unser Geld zum Fenster rauswirft. Nein, weil sie vorher gaggert wie ein Haufen Hühner. An ihren Taten, nicht an ihren Worten sollt ihr sie erkennen. Und bei der näherer Betrachtung von Transatlantiker Schmidt zu Transatlantikerpreisträgerin Merkel, so groß scheinen da die Differenzen nicht zu sein.
Es wäre also zu begrüßen, wenn der Transatlantiker Schmidt* sich nicht von der angloamerikanischen Großspurigkeit seiner wahren Herren anstecken ließe, die Welt hat bereits mehr als genug gesehen wie es ausschaut wenn die Befreier kommen um die Demokratie herbeizumorden bis auch garantiert nichts mehr von ihr übrig bleibt. Schulmeisterliches mit der "german nazi hunnes" Keule kann er sich sparen, den die Welt hat genug von Gods own country.
Zitat*Transatlantikbrücke:
Der Verein wurde 1952 vom Hamburger Bankier Eric M. Warburg, der späteren Chefredakteurin und Herausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit Marion Gräfin Dönhoff, dem späteren Bundeskanzler Helmut Schmidt und anderen Hamburgern mit Sitz in Bonn gegründet.