Ich bin ja auch fürs diversifizieren.
Meine besten Anlagen waren in den Achtzigen die Berlindarlehen, bei denen man 20% direkt vond er Steuerschuld abziehen konnte. Danach noch in den Neunzigern ein paar Anlagen bei unserer örtlichen Volksbank, die auch noch etwas Geld abwarfen.
Seither war jeder der Fonds, den ich immer wieder mal versucht habe, im Minus. Und siehe da, wenn ich mit Bekannten rede, da sagen viele, mein Fonds ist im Minus.
Keiner kommt mir mehr ins Haus.
Meine Versicherungen habe ich Gottseidank alle ausbezahlt bekommen. Da ärgern mich die monatlichen Krankenkassenbeiträge für die Direktversicherungen, aber damit habe ich mich abgefunden.
Mein Gold, das ich mir seit Anfang der Achtziger regelmäßig zulege, macht mir da schon mehr Spass und lässt auch die Augen leuchten.
Und vermietete Immobilien tun mir jetzt in der Rente auch gut. Aber im Gegenteil zum Gold sieht man die halt und das Finanzamt weiss, was da ist.
Wen ich meine Frau frage, ob wir Gold auflösen sollen, um Immobilien zu kaufen, sagt sie regelmäßig nein, ansonsten würde ich vielleicht in Versuchung kommen.