Wenn man sich die Verkäufe in den letzten Tagen hier im Forum anschaut (viele neue Gold Verkaufsangebote nach einer gewissen Flaute) und die Angebote der Händler (speziell bei 20 Mark und anderen LMUs) so dürfte der Großteil des Volkes jetzt Verkaufen und ggfls. Gewinne mitnehmen. Kann man auch gut nachvollziehen, da der weit überwiegende Teil des Volkes wohl erst mal den Preis sieht und nicht realisiert, dass das bunte Papier, welches sie bekommen, per se wertloser wird.
Ich schaue grundsätzlich wenig ÖR-TV, ab und zu mal Bares für Wahres und wundere mich immer, wenn Leute Gold oder Schmuck aus Gold verkaufen, insbesondere solche Schmuckstücke, die seit 100 Jahren bei den Familien liegen. Klar kann man sich über den tollen Wert in FIAT freuen, aber wissen die, was sie machen? Ich meine, da verkaufen die Goldschmuck, der erstens zur Familie gehört und vor allem in Zeiten größter Not und Elend während der Kriege nicht von den Großeltern verkauft worden ist, obwohl viele sicher auf dem Zahnfleisch gegangen sind. Und nun, in Zeiten, wo es den Leuten (noch) gut geht, weder Hunger, noch Knast oder ähnliches droht, wird das Zeug von den Nachfahren verramscht. Schmuck frisst kein Brot, braucht so gut wie keinen Platz und keine lfd. Investitionen. Er liegt einfach im Nachtkästchen und bleibt ein Wert.
Spricht für die "Verblödung" und die daraus resultierende fehlende Wertschätzung von Großteilen unseres Volkes. Da wird ohne Not Schmuck verkauft, dafür wird Urlaub gemacht, wird Essen gegangen oder sonstiger Kommerz angeschafft. Und die "Versicherung" abgeschafft. Irre.
Ich sehe es auch an den o.g. Angeboten. Zum Beispiel 20 RM ausverkauft, wenige Tage später wieder ein paar Stücke da, wieder ausverkauft, wieder neue Stücke versetzt.