Beiträge von Mit-Leser

    Freud würde sagen: Phallus-Ersatz


    Doofes Imponiergehabe. Mein Chef verdient sich dumm und dusselig, besitzt ganze Häuserzeilen in unserer Stadt und unterschreibt alle Verträge mit einem Plastikkuli, - was gerade da ist und wenn er von Europcar oder aus der Martinstüte ist.


    Aber man sieht wieder: Gold übt auf alle Menschen eine gewisse Faszination aus.



    Interessant wäre, festzustellen, ob es Abgeordnete gibt, die das unter Rabatt gekaufte Ding anschliessend in Ebay verscherbelt haben. Erst das wäre der Oberhammer.... :)

    Völlig legal ist


    a) Plakatwände in der Nähe seines Pizza-Wagens und seines Billardvereins zu mieten (http://www.123plakat.de oder ähnlich) und mit einem Plakat "Interessensgemeinschaft der Michélangelo Laurano-Geschädigten sucht weitere Geschädigte wegen abgestimmten Vorgehens...Tel. ......" bekleben zu lassen. Sehr schön auch der Text "Wem schuldet Michelangelo Laurano noch Geld - bitte melden unter ...."


    b) Alle seine Nachbarn in seiner Strasse anschreiben "...leider wurde ich durch einen Ihrer Nachbarn um einige Tausend Euro erleichtert, in dem er Ware in Ebay verkaufte (Goldbarren), Vorkasse kassierte, aber leider nie lieferte...dazu ist bei der Staatsanwaltschaft ... unter dem Az..... ein Verfahren anhängig.... meine Frage wäre, ob Sie beobachtet haben, ob er noch über nennenswertes, vollstreckbares Vermögen verfügt, ich bitte um Nachricht unter..... "

    In Hamburg gab es früher die Moneta... vor kurzem gabs bei Emporium so eine Art "Hausmesse", die nennen das Hanseatic Money Fair... war aber nicht rasend voll... und ist am Hamburger Strassenstrich (Süderstr.). Wer´s mag:


    http://www.hanseaticmoneyfair.eu/


    Wann die nächste ist, weiß ich leider nicht.

    Das hat den ein oder anderen ja auch bei ML-Agentur gewundert, - wenn ich das richtig gelesen habe, ist dessen Betreiber zwischenzeitlich vom Richter hinter schwedische Gardinen geschickt worden. Der Betreiber von ML-Agentur hatte auch Gold billiger verkauft, als es Banken üblicherweise ankaufen.


    Wer das als dauerhaftes Geschäftsprinzip hat, ist im Regelfall entweder behämmert oder dumm oder hat Betrugsabsichten. Punkt. Dies lehrt zumindestens die Erfahrung.


    coininvestdirect zahlt für 20-gramm-Barren aktuell 494,- Euro, siehe http://www.coininvestdirect.com/main.php?a=10&id=2 , da sollte der werte Anbieter seine Barren einfach mal hinschicken. Nach Prüfung auf Echtheit erhält er dann sicherlich schnell sein Geld und spart sich die ganzen Aufwendungen für seinen Internetshop. Incl. doofes Gerede über ihn....

    Grundsätzlich gilt im Goldgeschäft:
    IST JEMAND DRASTISCH BILLIGER ALS ANDERE: FINGER WEG, da stimmt meistens was nicht...


    Zitat

    Wir wollen, dass Sie mit allen unseren Lieferungen zufrieden sind.
    Nach §3 des Fernabsatzgesetzes haben Sie ein 14-tägiges Rücktrittsrecht.
    Zur Wahrung der Frist genügt die Rücksendung des bestellten Artikels an o.g. Adresse.


    Der Anbieter räumt den Kunden ein Rücksenderecht bei Goldbarren ein, das macht bundesweit kein ernstzunehmender Edelmetallhändler, sonst würden wir Kunden ja auch auf dem Rücken des Händlers spekulieren. Steigt der Preis, behalte ich die Ware, fällt er, gebe ich sie zurück...


    Zitat

    Wir behalten uns vor, Aufträge innerhalb von 24 Stunden nach Zahlungseingang
    zu anulieren und zurück zu überweisen, sofern eine Realisierung
    durch uns nicht vertretbar möglich ist.


    Was ist denn das für ein Kauf, wo sich der Verkäufer einseitig das Recht vorbehält, wenn er lustig ist, das Geld zurückzuüberweisen.


    Zitat

    1. Weltmarktpreis:
    Alle 5 Minuten werden die Preise mit dem Weltmarkt-Wallstreet abgeglichen.


    Die Wallstreet ist eine Strasse in New York, was machen die, wenn dort keiner mehr arbeitet...


    Zitat

    2. Mischkalkulation des uns zur Verfügung stehenden Goldes:
    Unser Preis wird mit jedem Abverkauf und Einkauf neu berechnet. Daraus ergibt sich ein
    kalkulierter Durchschnittspreis unseres Goldbestandes, der meist unter dem üblichen
    Bankpreisen liegt. Konkrete Auftragsbestellungen wären nur zu den üblichen
    Preisen + Aufschlägen möglich.


    Ach deswegen sind die billiger, die haben eine Mischkalkulation, das haben die anderen Händler sicher nicht... :)


    Zitat

    RECHNUNGSLEGUNG: Sie erhalten eine den Anforderungen entsprechende Rechnung
    bzw. Kassenbeleg. Bei Direktabholung bis 2000 Euro bleiben die Daten anonym
    (Geldwäschegesetz).


    Eine sehr großzügige Grenze, ganze 2000,- . Klasse.



    ENTSCHULDIGUNG, aber das kann ich nicht ernst nehmen :)

    Etwas sensationelles kann ich daran aber nicht erkennen. Ich denke, jeder der 100 deutschen Edelmetallversender verkauft - wenn es sein muß und gewünscht ist - auch gegen Barzahlung die Ware - ohne bei Käufen unter 15.000,- die Personalien zu notieren. Von einer Handvoll Händler vielleicht mal abgesehen. Dazu muß man nicht zu Yussuf und nicht zu Knessef.

    Das sollte ja wohl zum Standard gehören, daß Shop-Server und Buchhaltungsrechner nicht ständig verbunden sind und das das eigene Warenwirtschaftssystem nicht 24h frei für alle am Netz hängt.


    Die meisten Händler werden eh Shopsoftware gehostet auf einem Fremdserver benutzen, z.b. von Strato, 1&1 oder anderen Shopanbietern. Zumindestens mein Eindruck

    Netter Aquiseversuch, um Kunden in den Laden zu bekommen.


    Darf man dann höflich fragen, wie ihr damit umgeht, wenn Montags ein Kunde anruft und für Donnerstags zur Abholung Ware bestellt, - der Preis fällt bis dahin und der Kunde kommt dann nicht, da ihr ja keine Namen und Telefonnummern notiert... :-))) finde ich ein klasse Optionsmodell.


    Sicherlich seit ihr auch von den Aufzeichnungen für das Finanzamt befreit und alle Eure Kunden kaufen nur für maximal 15.000 Euro ein :)

    Es kann NICHT jeden Shop treffen, da im Moment im Wesentlichen nur oscommerce - Shops über eine derart "offene" Konstruktion verfügen, daß man da gar nichts hacken muß, um sich Zugang zu verschaffen.


    Hacken müsste man bei anderen Shops und sich ggf. durch mehrere Passwortebenen wühlen. Das ist schon bedeutend schwieriger, da hochwertige Shopsysteme den Zugang nur von vorher genehmigten IP-Adressen zulassen und nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen "zumachen" und/oder eine Warnmeldung an den admin senden.


    Bei oscommerce braucht man das alles nicht, da man dort ohne Passwörter-Raten oder -Hacken sich Zugang zu den Kundendaten verschaffen kann - wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht ergriffen wurden.


    Ich mache Herrn Reis/Kaiser keinen Vorwurf, - das wäre ja so, als wenn man einem Juwelier, der überfallen worden ist, auch noch vorwirft, daß er überfallen wurde.. :-))