Beiträge von Deflationator

    Hier Dollar/Euro-Kurs


    Es gibt Anzeichen für MASSIVE Veränderungen in der Zukunft...




    betrachtet man Chart ab 2000, so ist der letzte Verlauf "instabil" und hecktisch


    betrachtet man den Chart komplett, so gibt langfristigen Trend nach oben
    Aktuell sind wir an unterer Seite des Trendkanals
    man könnte auch umgekehrte SKS-Formation sehen


    ich würde sagen 70% dass der Euro steigt zu 30%, dass der fällt.
    Falls der Kurs steigt, dann sehe ich Luft bis 1,70 nach oben




    Was könnte die Amis so erschüttern ?
    Korea?


    Lässt Japan also schon vorsorglich Gelddruckmaschinen rotieren?


    Oder ist Euro-Bashing (zur Euro-Drückung) am Ende angekommen?
    Und selbst Zypern hat nicht geholfen?


    Schaut ab 2010 - da begann die Euro-Krise


    Aktuell ist der Krisen-Effekt "verpufft"


    siehe auch Charts hier:
    http://www.markt-daten.de/char…sen/staatsanleihen-eu.htm

    Stellt ihr vor ihr gehört zur "Elite" - und ihr habt 50 Mio (oder mehr) in Staatsanleihen!
    Nun, würde jedermann verkaufen, dann wäre der Kursrutsch gewaltig - und ihr würdet von euerem Geld
    nur 50% oder weniger sehen... was also machen?


    Ihr geht also zur Jap. Zentralbank und sagt: kauft Staatsanleihen auf.
    Die macht es auch - und zwar in dem Tempo wie jemand andere verkauft.
    Der Kurs bleibt überraschend stabil...


    Eines Tages "plötzlich" (wenn die Elite verkauft hat) hört die ZB auf die Papiere zu kaufen...
    und sogar umgekehrt - fängt die an zu verkaufen. Die Papiere fallen ins bodenlose.
    Die verzinsung explodiert. Es gibt dann Haircuts usw...
    Jeder will die verkaufen - und die Elite kauft die für Cent-Beträge wieder auf...


    Schönes Märchen? Oder erinnert das etwa an Griechenland?

    Zitat

    Kopfschüttel,


    @ Defla, es ist einfach so wie immer...es gibt welche die kaufen das
    einfach, gebe ich selber auch zu, tue mich da auch immer schwer mit,
    andererseits...ich hab das jetzt seit 2002 schon so gemacht, mal
    günstiger als heute und auch mal teurer. Na und?


    Was ich hab...hab ich...so einfach ist das.

    das war nicht unbedingt als Frage ans Publikum gedacht...
    Sondern eher als Hinweis... zum Nachdenken



    Zitat

    Da muss dann ja an dieser Stelle einmal die Frage erlaubt sein..."Warum
    gibt es denn, an dieser Deiner Stelle, obwohl vielleicht theoretisch
    alles richtig gemacht wurde, nix mehr zu kaufen? Der Preis wäre dann
    doch eigentlich günstig. Warum gibt es aufmal kein Angebot mehr zu
    diesen Preisen?"

    Warum ist doch einfach zu erklären.
    Weil der Papierpreis nicht mit der Nachfrage übereinstimmen wird.
    Gleiche Situation wie 2008/9 - wie schon oben beschrieben.
    Das gehört zur Prognose


    Zitat

    Wenn man die Edelmetalle als wertkonservativ einstuft, sind sie der Gradmesser für Auf- und Abwertungen der Fiatwährungen.


    Egal, wie schnell Fiatwährungen auf- oder abwerten, eine Immobilie kostet immer dieselbe Anzahl von Unzen.

    Da irrst du dich... Es gibt keine Konstante
    Alle Preise schwanken - Gold, Immos und Aktien
    und auch alle unterainander sind die Schwankungen ausgesetzt

    Tiefpunkt 2016, weil Gold ca. alle 8 Jahre einen Einbruch hat
    Silber ist volatilel als Gold - darum größer Einbruch
    kurzfristiger Mini-Crash ist wahrscheinlich, weil gewisse Unterstützung zu brechen droht (bei Gold/Silber gleichzeitig)
    1+2 Rückfall und Erholung ist gegeben durch Unterstützungslinien in Charts und fibonacci retracements


    Der 1. Rückfall und die Erholung kannst du als Test sehen.
    Wenn es so kommt wie beschieben, dann ist die Wahrscheinlichkeit für den 2. großen Crash fast 100%


    Nach 2016 sehe ich nicht, was eine Erholung bremsen könnte...
    Weg frei also für langfristige Erholung
    ich sehe da keine "verlorene Jahrzehnte" wie früher bei Silber


    Problem wie immer: wie soll man kaufen um davon zu profitieren,
    wenn es NICHTS zu kaufen gibt. Das wird schwerer als 2008/2009.

    meine (mittelfristige) Prognose für Gold:


    runter auf 1175$ (andere Alternative 1000 bzw 1250)
    dann eine 2-jährige Erholung bis auf 1600$
    Dann runter auf 725$ (andere Alternative 600 oder 800)
    (Tiefpunkt 2016 - aber es wird nichts zu kaufen geben)
    Danach up to the Moon 8)



    Zahlen in Klammern Worst/Bestcase
    Zahlen ohne Klammern sind wahrscheinlicher - irgendwo zw. Worst/Bestcase

    Zitat

    dann ist das sehr wohl ein Problem der Liquidität...

    ist es nicht... wir haben aktuell eher ÜBER-LIQUIDITÄT - was man auch an den Guthaben-Zinsen ablesen kann.
    Und die Banken können sich gar noch viel viel günstiger (re)finanzieren.


    Das Problem sind die SICHERHEITEN - und da Hilft die Liquidität wenig bis gar nicht.


    Heute glaubt man mit Finanzprodukten kann man das Klima retten oder
    Deflation verhinden... alles Bullshit natürlich. Wirst du sehen

    Zitat

    Die Reichsmark war mit Gold hinterlegt

    Pustekuchen - es war praktisch wie heutiges Geld.
    Virtuelle Golddeckung war nur Placebo



    Zitat

    deswegen der Zusammenbruch

    Am Krieg lag es also nicht?




    Zitat

    Es geht nur darum sicherzustellen, dass alle (irgendwie) liquide bleiben. Banken, Staaten, Bürger...

    Wieoft den noch? Liquidität ist doch nicht das Problem - und es löst nicht das Problem.

    Zitat

    Regarding the Great Depression. You’re right, we did it. We’re very sorry. But thanks to you, we won’t do it again.

    Aha... mit ihrer Krise haben die u.a. den 2. Weltkrieg ausgelöst...
    aber Ben sagt nur "we're very sorry"


    Zitat

    Ben Bernanke hat die Great Depression genauestens studiert.

    also reicht 1 Mann aus um diese Krise zu beenden - OK...
    ach so wir haben noch 2. Mann, der alles gegen die Krise tun will: Draghi



    Euer VERTRAUEN in die Zentralbanken wird noch erschüttert werden.
    Die können die Lage nicht kontrollieren.


    Zitat

    Er kann und will nur einfach nicht kapieren, dass der herrschende Pöbel
    die Spielregeln jederzeit ändern kann und wird, nur um das Hamsterrad am
    leben zu erhalten

    Nur, weil es Deflation gibt, bedeutet das nicht, dass Hamsterrad kaputt ist.
    Dann muß man eben schneller in die Pedalen treten.
    Damit es zu keinem Chaos kommt, braucht man schon einen Sündenbock.
    Und ist das Hamsterrad 1929 kaputt gegangen? :hae:

    Zitat

    Welchen Weg die Politik wohl gehen wird? Also ich weiss es ... NICHT!!
    Weg des geringsten Widerstands.... Inflation... Geld drucken, so wie es
    derzeit passiert.

    Du weisst es nicht? tendierst aber zur Inflation...
    Früher hieß es doch zuerst Inflation, dann Deflation?




    Es gibt nur eine Lösung der Krise: die bittere Pille Deflation
    Nachdem man 2008-2013 - also 5 Jahre rumgedocktert hat und sich keinen Meter bewegt hat,
    dürfte nun die Erkentniss durchschlagen, dass kein Weg an Deflation vorbei kommt.
    Die 5 Jahre waren extrem teuer und gleichzeitig ineffizient (Strohfeuer-Effekt).
    Aber immerhin 5 Jahre sind Super-Leistung gewesen...


    Wenn der Markt sinkende Preise VERLANGT, und man stattdessen aus Angst vor Deflation
    höhere Preise durch Manipulation erzwingt - ja was soll das für eine Gesundung sein?
    Das Ergebnis sieht man in Ländern wie Griechenland, Spanien usw.
    Diese Staaten haben ihr ganzes "Saft" längst gegeben. Da ist nichts mehr zu holen.

    Als Laie geht es OK...
    abgesehen dass man Preissteigerung und Inflation lieber nicht in einen Topf werfen sollte...


    Zitat

    Die Preise steigen und das werden sie weiter tun = Inflation.

    ja wir haben Inflation - etwas anderes schrieb ich nicht
    (abgesehen von einem deflationären Moment irgendwo 2008/9)


    Genauer haben wir eine Inflation von 3%
    Was wiederum nichts zu tun hat mit Preissteigerung, die nochmal anders sein kann.


    Hier eine EZB-Statistik:
    http://www.ecb.int/stats/prices/hicp/html/inflation.en.html


    Die Zahlen kann man natürlich nicht glauben - aber der Trend ist interessant...


    Zitat

    Die Zentralbanken kaufen Staatsanleihen auf, damit die Staaten wieder
    neue Anleihen auf den Markt werfen können. Die alten Anleihen
    verschwinden in den Bilanzen, die neuen wirken wie Inflation, denn sie
    schaffen neues Geld. = Inflation

    D.h. die ZB machen das gleiche was unsere Banken sowieso schon früher gemacht haben... also nichts neues...
    Bis auf die Tatsache, dass es sonst schwer wird neue Käufer zu finden, weil Risiko zu hoch ist





    Warum "etwas nicht stimmt", sieht man wunderbar an der Grafik:
    Link


    Was ist nun das Problem?
    1) Das Wachstum von M3 ist unnormal gering (Durchschnitt der Jahre zuvor waren 7%)
    2) Das Potenzial schnell unter 0 zu rutschen ist heute viel höher als 2008 - wo M3 um 12% gewachsen ist
    Ein Fingerschnipp reicht!

    Zitat

    Mal angenommen, man will die Sparer verunsichern und zum Geldausgeben
    bewegen. Dann war die angedrohte und zurück genommene Enteignung der
    Kleinsparer in dem Inselstaat das richtige Signal an die Nderen 339 Mio.
    Einwohner von Euroland! Lieber ausgeben als auf der Bank liegen lassen,
    richtig?

    vor glaube ich 1 Jahr, hab ich geschrieben, dass der DRUCK wegen Euro-Krise nachlassen wird,
    da ein Gewöhnungseffekt eintritt und sowieso nichts schlimmes passiert.
    Deswegen muß der DRUCK nochmal stätig erhöht werden - dazu wäre selbst eine Staatsplatte eines Mini-Landes (Zypern) recht.


    Betrachtet man die massive mediale Berichterstattung, so hat man zwar wirklich versucht Angst zu generieren.
    Hat auch bisschen was gebracht - aber bei weitem nicht genug. Das war 2010 wirklich noch ganz anders.
    Da sind die Leute vor Angst durchgedreht und haben ihr Geld für Immobilien, Küchen und Co ausgegeben...


    Wird man auch diesmal Konsum durch Angst ankurbeln?
    Nein. Es wird ausbleiben, weil der Effekt längst ausgeschöpft ist.
    Alle ANGSTHASEN, die man zum verschleudern ihrer Geldern motivieren konnte,
    haben längst ihr Geld verschleudert.


    Auch der Zinssenkungs-Effekt ist längst erschöpft.
    Es gibt keine Spielräume mehr.


    Es bleiben nur noch negative Zinsen oder Steuern,
    um die Guthaben zu "kastrieren" - was typischerweise in Deflation passiert.
    Diesmal natürlich "geordnet" und "zivilisiert" - nicht wie 1930.
    Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende.
    Es könnte noch chaotisch sein als 1930 - damals gab es keine einzige Technologie,
    von der die Mensch so abhängig waren wie heute: das Internet!

    Viel Glück mit deinem Vertrauen in die Zentralbanken.
    Jeder weiß doch, dass die ZB nichts kontrollieren, sondern umgekehrt selbst kontrolliert werden.


    Und wenn es sooo einfach ist 7% Inflation auszulösen - ja warum um Gottes Willen krebsen wir immer noch bei 3% - und das seit Jahren?
    Dafür ist die Verschuldungn zum BIP dramatisch angestiegen - machmal verdoppelt... manchmal noch mehr...


    Und dann noch die Idiotie das Vertrauen ins Geldsystem seit paar Jahren aufs Spiel zu setzten... (was seit Jahrzehnten/Jahrhunderten so toll gelaufen ist)
    Dabei hätte man nur 7% Inflation benötigt - wie schon seit min 30 Jahren zuvor (im Schnitt).
    Aber nein - man macht einen Fehler nach dem anderen (Zypern)




    UND JA ZIEMER, die einziege Lösung ist Deflation - da führt kein Weg vorbei.
    (da große Technologien nicht in Sicht sind, und selbst künstliche wie Energieeffizienz wegen Klimaerwärmung nichts taugen)


    Es sei, man möchte noch Jahrzehnte so weitermachen und den Schmerz verlängern.
    Aber im Gegensatz zu Japan funktioniert das GLOBAL nicht.
    Japan konnte ja durch den globalen Markt "überleben" - GLOBAL geht es nicht.
    D.h. dieser Zustand, den wir jetzt haben, ist ZEITLICH LIMITIERT.


    Und natürlich braucht man eine "große Lüge", damit das Volk nicht auf die Elite losgeht.
    Idealerweise einen Krieg, damit alle ja schön Angst haben.
    Was interessiert die Leute dann Geld, wenn es um ihr Leben geht.




    Überleg doch mal selbst: wenn man NEGATIVE Zinsen einführen muss,
    oder einmalige Guthaben-Steuern (die genau wie negative Zinsen wirken).
    Ja um Gottes Willen wozu macht man das in einer Inflation?
    Das macht absolut GAR keinen Sinn!
    Gewöhnlich gibt es in einer Inflation höhere Zinsen, damit alle Kredite teuerer werden und
    die Kreditvergabe gebremst wird - und das Geld dann eher auf Konten landet.


    In einer Deflation braucht man negative Zinsen,
    um umgekehrt die Leute zum Geldausgeben zu motivieren (zwingen),
    um Kreditvergabe anzufeuern usw...
    Und natürlich um die Guthaben der gesunkene Kreditgeldmenge anzugleichen.




    So... und wo sind wir heute?
    Das BIP in DE wächst?
    Schön, dass die SCHWARZARBEIT (zu der man keine Daten sammeln kann) in BIP einfliesst.
    Da wird die Schwarzarbeit einfach mal geschätzt - das gibt Spielraum für Manipulationen.


    Europa ist nicht mal mehr in Rezession, sondern in Depression.
    Abgesehen von paar Staaten.


    Deutschland als der größte Kreditgeber sitzt hier in der Falle...
    Solange "Kriesenländer" noch zahlen, müss man sich keine Sorgen machen...
    Aber wehe, wenn nicht... na dann wird es sicher ganz lustig.
    Was macht DE dann wenn die Kredite abgecshrieben werden müssen.
    Es müssen dann Kredite und GUTHABEN vernichtet werden.


    Seit der Krise können Produkte, für die kein Markt mehr existiert frei nach Schnauze bewertet werden.
    D.h. die Kredite sind alle zu 100% bewertet - auch wenn es gar keinen Markt mehr gibt und keiner die haben will.
    Erst wenn tatsächlich ein Default kommt, erst dann sind die PLÖTZLICH 0% wert - und das wird dann lustig.

    Zitat

    Einfach Geld drucken und runter fliegen ist also nicht...

    chef, die Antwort wird er so nicht akzeptieren
    Er meint, es wird einfach so Geld per Knopfdruck von EZB verteilt.
    Also nach Helli-Ben-Methode





    Tatsächlich war das Geld schon vorher gedruckt worden.
    Es liegen irgendwo im Keller LKW-Ladungen davon.
    Das ist jedoch kein "emittiertes" Geld.
    Erst nach dem Verteilen ist es nun emittiert.


    DAS wiederum bedeutet nicht unbedingt Inflation.
    Denn Bargeld ist nur eine Untermenge der Kreditgeldmenge.