ZitatInsofern hat ein reduziertes Assetangebot ("virtuelle Werte gehen flöten" hattest Du geschrieben) mit klassischer Deflation genau so viel zu tun, wie Deine Vorstellung von dem Begriff der klassischen Deflation mit der Wirklichkeit.
Vereinfacht für Anfänger:
Du kaufst GR-Staatsanleihe.
Nun sagt GR: Pech für euch Jungs, wir zahlen nix mehr zurück.
Nach deiner "Märchen-Theorie" entsteht so Inflation.
Tatsächlich entsteht Deflationswirkung, weil du all deine Kohle als 100% Verlust abschreiben kannst.
Das mit GR-Anleihe war nur ein Beispiel - aber auf breiter Front über alle aufgeblasenen Assets wäre das Deflation.
Zitat1. Es ist eine riesige umlaufende Geldmenge vorhanden, die sich bislang noch vorwiegend auf den Assetmärkten austobt
Mit anderen Worten HATTEN wir die Inflation ZUVOR schon gehabt
Eine Deflation tritt immer ein, wenn die virtuellen Werte surreales Niveau erreichen.