Beiträge von Deflationator

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    Eigentlich ist das mit der Inflation und Deflation doch ganz einfach. Geld ist nur ein Zwischenprodukt einer Transaktion, d.h. wenn ich z.B. etwas für 100 TEUROs verkaufe, ist der Deal in Wirklichkeit erst abgeschlossen, wenn ich für das FIAT wieder etwas gekauft habe (der Verkauf ist inflationär, Geld entsteht), der Kauf deflationär (Geld verschwindet). Wohlgemerkt: Nur auf mein Universum/Geldbeutel bezogen. Doch genauso funktioniert das auch global.

    Global ist das nicht korrekt - es findet nur ein Tausch statt Geld vs Ware.
    Alleine dadurch entsteht keine Inflation/Deflation



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    Zwar stimmt was immer wieder angeführt wird: Geld = Schuld. Der Irrglaube hingegen ist die statische Relation, welche es nicht gibt (siehe mein Beispiel). FIAT kann sehrwohl ohne Schuld entstehen, und Schulden verschwinden ohne das Geld mitverschwindet. Das geht mit FIAT, aber nicht mit echtem Geld (Gold) oder einem werthaltig hinterlegtem Zahlungsmittel.

    Natürlich geht es... aber dann wäre das System echt kaputt...
    Deswegen ist das bisher ausgeblieben.


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    G&B "Lesen bildet" jedoch nur, wenn Du alles liest:

    denn mittlerweile bekommt Deine weitere Argumentation demagogische Züge.

    Es ist und bleibt falsch... auch wenn du es wiederholst...
    100K fehlen nirgendwo im Gesamtsystem...

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    G&B, Du verstehst es eben wieder etwas langsamer:

    Sicher, und zwar im Ursprungsbeispiel:

    http://www.conservativerefocus.com/blog5…ds-owned-by-fed


    um 1.6 Billionen Dollar! Um die Bilanz zugunsten der Geldmenge aus dem Ruder zu bekommen, ist es nicht nur angezeigt Geld zu erzeugen, nein Du kannst auch ZUKÜNFTIGES LEISTUNGSVERSPRECHEN (SCHULDEN) ausbuchen, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Man darf natürlich auch "Gelddrucken" zu diesem freundlichen Buchungstrick sagen. Aber der Peter hat es Dir ja eben, etwas einfacher und verständlicher, bereits erklärt.

    Ahhh... heute habe ich was neues gelernt...
    Es können nicht zur Staaten, ZB oder Banken Geld schöpfen, sondern auch ganz normale Personen wie du und ich...
    (schöpfen nicht zu werwechseln mit verdienen!)
    Ein Verleih von 100K und mehr sollte für den Start genügen...


    So... und nachdem ich das weiß, überlege ich mir schon was mit dem ganzen aus dem nichts geschöpften Geld machen werde...
    Vllt ein Haus kaufen - oder doch eher eine Insel.



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    JA! Denn ansonsten hätte er die Schulden zurückgezahlt, das Geld wäre verschwunden. Demzufolge Deflationär. Da es aber jetzt für immer und ewig da bleibt, erhöht es die monätere Basis um genau diesen Festbetrag!

    Wenn ich dir Geld zurückzahle, verschwindet Geld?
    Vllt sollte ich das Geld lieber behalten, damit es nicht verschwindet? ;)


    Auch hier wird die Schöpfung der Banken mit privat verliehenen Geldern verwechselt...



    Vllt solltet ihr nochmal den Geldschöpfungsprozess der Banken studieren...
    Eine Bank muß fast kein Geld besitzen, um es zu verleihen - im Gegensatz zu euch.
    Es würden bereits Euere Sicherheiten genügen, die im Zweifelsfall eingezogen werden können.
    Sogesehen stellt IHR der Bank diese Sicherheiten zur Verfügung.
    Das System funktioniert solange, solange Sicherheiten vorhanden sind.

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    Theoretisch magst Du sogar recht haben mit der Defla, in der Praxis wird diese jedoch seit Jahren jedes Mal aufs neue inflationär kassiert.

    OK...30+ Jahre wurden Kredite gerollt und gerollt und gerollt... inflationiert, reinflationiert...


    Zum Schluß kommt wenig überraschend... eine Hyperinflation (was soll dann das rollen zuvor?)


    Am Ende wird alles platt gewalzt per Deflation...


    Alles schön und einfach... nur leider falsch!

    Dummes Beispiel:


    in keinem einzigen Schritt wurde neues Geld geschöpft... d.h. keine Inflation, keine Deflation - nichts!

    Zitat

    Schulden ersatzlos ausbuchen = Nettogeld = Inflation

    aber aber... viele schulden machen = inflationieren... hieß es doch...
    nun schulden "ausbuchen" = inflationieren... entscheidet euch mal


    bei der EZB läuft es so...
    bank x gibt GR-anleihen als sicherheit ab - und bekommt dafür cash (natürlich mit abschlag!).


    vorteil:
    kein verkaufsdruck.
    mehr liquidität


    nachteil:
    geht GR pleite sitzt EZB in der patsche - aber auch banken.
    die anleihen gehören noch den


    immerhin: die bank hat cash (-abschlag) bekommen


    funny


    wenn man es nun korrekt macht, muß dann EZB von den banken mehr sicherheit verlangen...
    aber wer weiß es heutzutage noch...



    Fed wird es wohl ähnlich machen

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    PS: Lieber G&B, es tut mir fürchterlich leid, mitteilen zu müssen, daß ein derartiger Prozeß nicht besonders deflationär wirken sollte....

    Mehr Schulden = Mehr Geld
    Weniger Schulden = noch mehr Geld ?


    Dann schlage ich vor alle Staatsschulden weltweit einfach zu streichen... und dann zusehen was passiert...

    Junge... man hat in das System so viel Kohle hineingepumpt - in der Hoffnung den Einbruch hinauszuzögern...
    Es war nie die Absicht das System zu retten...


    Beim nächsten Black-Swan-Vorfall (ähnlich Japan) wird es heissen:
    So ein Unglück, das Geld-System wurde gerettet und es kam der große Aufschwung.
    Aber leider... bla bla bla bla...


    Ich sehe schon wie Brüderle zum Pessimisten wird und uns vom zerstörten Aufschwung erzählt...
    Den keiner so voraussehen konnte...

    Kein Bock auf schlechte Nachrichten? Hier gibt es wieder was zum kaputt-lachen:

    http://www.handelsblatt.com/fi…igende-kurse/4342050.html


    Zitat

    80 mrd. sind nichts, wenn dadurch einfach eigenkapital verbrannt wird. und genau das ist großenteils bei madoff passiert. dort haben anleger unmittelbar oder wiederum als anleger von fonds, welche bei madoff investiert waren, ihr geld verloren.

    dazu wieder ein Vergleich:





    Die LTCM hatte Anfang 1998 rund 4 Mrd. USD Eigenkapital, während ein Portfolio für 125 Mrd. USD als Leerverkauf dem gegenüberstand. Die Wertpapiere waren Sicherheiten, um noch mehr Fremdkapital zu leihen, damit für Derivate, die auf dem Wert des britischen Pfunds basierten, Obligations- und Optionsgeschäfte eingegangen werden konnten. Die Wertpapiere umfassten russische und amerikanische Schatzbriefe sowie dänische Grundstückshypotheken. Die Derivate erreichten am Ende einen Wert von 1,25 Billionen USD (in heutiger Kaufkraft 1,70 Billionen USD).


    ...



    Im August 1998 verringerte sich das Eigenkapital auf 2,1 Mrd. USD und LTCM veräußerten in der Folge einen Großteil der Anlagen zu Schleuderpreisen. Über Kreditmechanismen wirkte die Hebelwirkung (Leverage-Effekt) so stark in die Verlustrechnung, dass eine Kettenreaktion auf die internationalen Finanzmärkte befürchtet wurde, da aufgrund des Rückganges des Kapitals im August auf 2,1 Mrd. USD ein Nennwert von 1,25 Billionen USD gegenüber stand. Da nicht genug Eigenkapital zum Ausgleich vorhanden war und LTCM eine Zahlungsunfähigkeit bevorstand, musste eine Rettungsoperation eingeleitet werden, da in dieser Situation ein Zusammenbrechen des US-amerikanischen und internationalen Finanzsystems zu befürchten war.


    * US-Notenbankchef Alan Greenspan musste die Leitzinsen senken.


    * Es wurde entschieden, dass LTCM frisches Kapital von jeweils etwa 300 Millionen Dollar (insgesamt 3,75 Milliarden USD) von den neuen Investoren bekommen und dass diese LTCM zu 90% mit einer neuen Geschäftsleitung übernehmen sollten.



    http://de.wikipedia.org/wiki/Long-Term_Capital_Management


    Long Term? :D




    Kommt euch bekannt vor?
    dann kam 911...



    sogesehen wird sich sowohl 2008, als auch 2001, als auch 1929 wiederholen... [smilie_happy]

    Zitat

    80 Mrd. Vericherungsleistung durch CDS bedeutet "game over" für alle Rückversicherungen

    80 MRD? Game Over? [smilie_happy]


    Junge Junge... da sieht man wieder, dass viele bei solchen Zahlen die Dimensionen verkennen...


    Da hilft am besten "Bernd Madoff"-Skala (50 Mrd Euro Betrugsvolumen)


    Sogesehen wären das nicht mal 2 Madoff's - und davon geht die Welt sicher nicht unter...

    Ölpreis fällt um 5% !!!
    Oder warum der hohe Ölpreis über 100$ keinen SInn macht...


    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,770200,00.html#ref=rss


    Unglaublich Ölreserven so voll wie nie - aber Ölpreis war über 100$!




    Es gibt mehrere Ereignisse:


    1) Auslaufen von QE2 demnächst
    2) Anzapfen der Ölreserven, was in 30 Jahren nur 3x passierte...
    3) Abzug aus Afganistan
    4) Begrenzung der Hebelung für Rohstoffe "nur" auf das 10fache demnächst



    Faszinierend...


    Für das Anzapfen der Ölreserven wird als Grund Lybien genannt - lachhaft.


    Tatsächlich werden die Reserven auf Null gefahren, damit im nächsten starken Wirtschaftseinbruch genügend Auffüllreserven vorhanden sind, die den Einbruch stark kompensieren werden. Man erinnere sich an die langen Gesicher der Öl-Kapitäne, die mit vollen Tankern im Meer warteten, weil damals nix los war. Genau das soll meiner Meinung verhindert werden. Mit anderen Worten: allen ist klar, dass es einen Einbruch geben wird - nein muss!


    Das Abbauen der Reserven hat aber zunächst selbst einen dämpfenden Charakter auf den Preis - geschieht das langsam, so sollte der EInbruch sehr gering sein.

    Überblick über IFO-Index...


    Nach wie vor ist der Index (blau) am Maximum ausgeschlagen.
    Gleichzeiig hat sich auch dort ein "Gap" entwickelt
    Gap-Niveau liegt aktuell beim Durschnitt vom letzten "Boom"


    Es wirkt so, als ob auch hier ein Doppeltop gebildet wurde...


    Würde man die Entwicklung in die zukunft projezieren, so gibt es 2 Varianten:
    1: Flash-Crash um 2012/2013
    2: Verzögerter Crash bis 2015/16


    Auch hier wirkt die 1. Variante wahrscheinlicher