Beiträge von Deflationator

    mit dem Gold hat Bild recht - viel zu teuer...


    In Deflationszeiten sind Staatsanleihen die beste Wahl - wartet erstmal bis die Aktien crashen, dann werdet ihr große Augen machen...


    Trotzdem würde ich CASH pur allen Staatsanleihen vorziehen, weil normalsterbliche haben zu geringe Volumen, um in Staatsanleihen zu gehen...


    LV und Riester-Empfehlung ist natürilich Bockmist

    schon wie 2008 inszeniert wurde (Lehman!)
    So wird auch dieses Ereignis inszeniert sein

    aber aber tut...
    das wird KEINE Wiederholung von 2008 sein, sondern von 2008, 2001 und 1929 - und zwar GLEICHZEITIG


    Als kleinen Vorgeschmack schon mal die Prognose, die ich erstellt habe (siehe Bild)
    DJIA befindet sich schon seit 2007 im Seitwärtstrend - der Große Trend seit den 80ern wurde damals gebrochen.
    Seit nun 11 Jahren bildet sich eine mögliche SKS-Formation auf - allerdings ist diese noch nicht komplett
    und kann durchaus noch länger brauchen - oder auch jeder Zeit losgehen.


    DAX (kursindex) bildet im gleichen Zeitraum von ~11 Jahren ein verjüngendes Dreieck - was gewöhnlich auf eine Änderung hindeutet.


    Die meisten Rohstoffe oder Indices bilden ein Doppel-Top
    Silber bildete ein 30 J- Doppel-Top von einiger Zeit.
    Öl schaffte kein Doppel-Top - die Benzinpreise an der Tanke schafften Doppel-Top ziemlich genau.




    Es ist eine sonderbare Medizin die Wirtschaft durch Spekulation getriebene Preise gesund machen zu wollen.
    Es war abzusehen, dass es nie funktionieren würde - egal wieviel Geld man hineinblasen würde.
    Zumindest hatten Think Tanks genügend Zeit uns bald etwas spannendes zu präsentieren...

    Zitat

    Die DM war als Papierwährung sicher AUCH Schrott, aber von allen Schrottwährungen war sie noch eine der besten.


    Der Euro war trotzdem ein Rückschritt für uns.

    Tatsächlich kam der Euro rechtzeitig... den ansonsten hätte es eine Krise im Euro-Raum schon viel früher gegeben.


    So gab es nochmal einen letzten "boost" und durch den freien handelsraum ohne währungsschwankungsrisiken und durch überschwappende liquidität gab es endlich den erhofften aufschwung... der hat zwar nur kurz gehalten - aber das war es wert...


    natürlich kommt es nun viel "dicker" als vorher. - aber das war klar - es sollte nur die krise in die zukunft schieben.
    vllt hat man nicht gedacht dass es nur 6 Jahre hält und vllt hoffte man auf 10+ jahre - aber so ist es nun mal...


    wie es so oft ist bei der gleichen währung. das lebensniveau verteilt sich gleichmässig auf alle teilnehmer.
    So konnten viele Länder wie GR profitieren - aber DE hatte am niveau federn müssen.
    Natürlich kann das niveau insgesamt auch sinken.


    nun zumindest sitzten USA und EU auf dem gleichen level und schaukeln hin und her...
    bis der erste umfällt - oder bis einer den anderen umstösst...


    USA geben hier schon stoff und setzten die rating-waffen ein.
    blöd für USA: die ratingagenturen wird man in EU vernichten -
    schließlich sind es keine Bewertungen - sondern nur Meinungen.
    Dann meint eben eine andere EU-Agentur etwas besser...

    Zitat

    kein mensch in deutschland braucht den euro und wir profitieren auch nicht davon.

    viele glauben das jetzt noch...
    Tatsächlich war die DM genau so ein Schrott wie der Euro, Dollar, Pfund, Yen...


    Wichtig ist nur, dass jedes Land eine eigene Währung haben sollte,
    Damit es diese selbst kontrollieren kann und damit es nicht zu Instabilitäten kommt.
    Je fragmentierter die Währungen sind, desto mehr Stabilität bedeutet das.

    Zitat

    Von "Fehlen" ist in der Conclusio der gesamten Diskussion doch nun gar nicht die Rede. Die 100K im kleinen Beispiel, die 1.6 Billionen in Ron Pauls ironisch, mahnendem Example sind anschließend NETTO zuviel im System. Nicht einmal mehr unterlegt, durch zukünftiges Leistungsversprechen.

    Um diese 1,6 Bio auszulöschen, müsste die US-Regierung 1,6 Bio
    NEU Schöpfen und die Schulden bei der Fed vernichten.


    Das wäre zugleich das Todesurteil, da niemand ernsthaft dann noch US-Schulden behalten würde.
    Das ist extrems unwahrscheinlich und wird so nie kommen!


    Es wäre einfacher 100 MRD vorbei an Fed zu schöpfen und so langsam zu inflationieren.
    Dazu wird es auch nie kommen - es sei, man will Fed abschaffen...


    Es sind Fantastereien, die keinen ernsthaften Sinn ergeben.

    Zitat

    Diese "großen drei" Ratingagenturen sind natürlich Gauner und handeln im
    US Interesse, aber wie kommen eigentlich unsere Politiker auf die Idee,
    dass Staaten, die sie gestern noch mit 110 und 78 Milliarden Euro
    "gerettet" haben nicht pleite sind?

    Wenn GR pleite geht, dann gibt es GR dann immer noch...
    Wenn DB pleite geht, dann bin ich mir nicht sicher, dass es die noch geben wird...


    Das, meine Damen und Herren ist der feine Unterschied...



    Jedes Land der Welt - (inkl. DE!) ist pleite, da es alle Kredite rollt - aber nie zurückzahlt.
    So ein Pyramiden-System funktioniert solange, solange die Wirtschaft "stabil" ist.
    Ab einem gewissen Punkt bricht es zusammen und kommt zu einer deflationären Depression.


    Das Land GR ist erst dann pleite geworden, als weltweit abwärts ging...
    Würde es aufwärts gehen, so würden die Schulden von GR erneut keine Rolle spielen...


    Sogesehen ist es 100% korrekt GR zu stützen. Es geht nicht darum GR zu retten (darum ging es nie),
    sondern solange zu schieben, bis andere Probleme auftauchen und GR irrelevant geworden ist.





    Es wird Zeit die 3 Ratingagenture zu schließen und abzureissen!
    Warum soll eine "unverbindliche" Rating-"Meinung" der Agenturen etwas wert sein?
    Es ist genau so wenig wert wie die bezahlten CDS-Rating-"Meinungen".
    Nun geben Rating-Bosse bisschen Dampf und bashen EU-Länder - fällig eigennützig.
    Buffett verdient sich dumm und dämlich daran... Und die GR zahlen extra-Zinsen...

    Zitat

    Eigentlich ist das mit der Inflation und Deflation doch ganz einfach. Geld ist nur ein Zwischenprodukt einer Transaktion, d.h. wenn ich z.B. etwas für 100 TEUROs verkaufe, ist der Deal in Wirklichkeit erst abgeschlossen, wenn ich für das FIAT wieder etwas gekauft habe (der Verkauf ist inflationär, Geld entsteht), der Kauf deflationär (Geld verschwindet). Wohlgemerkt: Nur auf mein Universum/Geldbeutel bezogen. Doch genauso funktioniert das auch global.

    Global ist das nicht korrekt - es findet nur ein Tausch statt Geld vs Ware.
    Alleine dadurch entsteht keine Inflation/Deflation



    Zitat

    Zwar stimmt was immer wieder angeführt wird: Geld = Schuld. Der Irrglaube hingegen ist die statische Relation, welche es nicht gibt (siehe mein Beispiel). FIAT kann sehrwohl ohne Schuld entstehen, und Schulden verschwinden ohne das Geld mitverschwindet. Das geht mit FIAT, aber nicht mit echtem Geld (Gold) oder einem werthaltig hinterlegtem Zahlungsmittel.

    Natürlich geht es... aber dann wäre das System echt kaputt...
    Deswegen ist das bisher ausgeblieben.


    Zitat

    G&B "Lesen bildet" jedoch nur, wenn Du alles liest:

    denn mittlerweile bekommt Deine weitere Argumentation demagogische Züge.

    Es ist und bleibt falsch... auch wenn du es wiederholst...
    100K fehlen nirgendwo im Gesamtsystem...

    Zitat

    G&B, Du verstehst es eben wieder etwas langsamer:

    Sicher, und zwar im Ursprungsbeispiel:

    http://www.conservativerefocus.com/blog5…ds-owned-by-fed


    um 1.6 Billionen Dollar! Um die Bilanz zugunsten der Geldmenge aus dem Ruder zu bekommen, ist es nicht nur angezeigt Geld zu erzeugen, nein Du kannst auch ZUKÜNFTIGES LEISTUNGSVERSPRECHEN (SCHULDEN) ausbuchen, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Man darf natürlich auch "Gelddrucken" zu diesem freundlichen Buchungstrick sagen. Aber der Peter hat es Dir ja eben, etwas einfacher und verständlicher, bereits erklärt.

    Ahhh... heute habe ich was neues gelernt...
    Es können nicht zur Staaten, ZB oder Banken Geld schöpfen, sondern auch ganz normale Personen wie du und ich...
    (schöpfen nicht zu werwechseln mit verdienen!)
    Ein Verleih von 100K und mehr sollte für den Start genügen...


    So... und nachdem ich das weiß, überlege ich mir schon was mit dem ganzen aus dem nichts geschöpften Geld machen werde...
    Vllt ein Haus kaufen - oder doch eher eine Insel.



    Zitat

    JA! Denn ansonsten hätte er die Schulden zurückgezahlt, das Geld wäre verschwunden. Demzufolge Deflationär. Da es aber jetzt für immer und ewig da bleibt, erhöht es die monätere Basis um genau diesen Festbetrag!

    Wenn ich dir Geld zurückzahle, verschwindet Geld?
    Vllt sollte ich das Geld lieber behalten, damit es nicht verschwindet? ;)


    Auch hier wird die Schöpfung der Banken mit privat verliehenen Geldern verwechselt...



    Vllt solltet ihr nochmal den Geldschöpfungsprozess der Banken studieren...
    Eine Bank muß fast kein Geld besitzen, um es zu verleihen - im Gegensatz zu euch.
    Es würden bereits Euere Sicherheiten genügen, die im Zweifelsfall eingezogen werden können.
    Sogesehen stellt IHR der Bank diese Sicherheiten zur Verfügung.
    Das System funktioniert solange, solange Sicherheiten vorhanden sind.

    Zitat

    Theoretisch magst Du sogar recht haben mit der Defla, in der Praxis wird diese jedoch seit Jahren jedes Mal aufs neue inflationär kassiert.

    OK...30+ Jahre wurden Kredite gerollt und gerollt und gerollt... inflationiert, reinflationiert...


    Zum Schluß kommt wenig überraschend... eine Hyperinflation (was soll dann das rollen zuvor?)


    Am Ende wird alles platt gewalzt per Deflation...


    Alles schön und einfach... nur leider falsch!

    Dummes Beispiel:


    in keinem einzigen Schritt wurde neues Geld geschöpft... d.h. keine Inflation, keine Deflation - nichts!

    Zitat

    Schulden ersatzlos ausbuchen = Nettogeld = Inflation

    aber aber... viele schulden machen = inflationieren... hieß es doch...
    nun schulden "ausbuchen" = inflationieren... entscheidet euch mal


    bei der EZB läuft es so...
    bank x gibt GR-anleihen als sicherheit ab - und bekommt dafür cash (natürlich mit abschlag!).


    vorteil:
    kein verkaufsdruck.
    mehr liquidität


    nachteil:
    geht GR pleite sitzt EZB in der patsche - aber auch banken.
    die anleihen gehören noch den


    immerhin: die bank hat cash (-abschlag) bekommen


    funny


    wenn man es nun korrekt macht, muß dann EZB von den banken mehr sicherheit verlangen...
    aber wer weiß es heutzutage noch...



    Fed wird es wohl ähnlich machen

    Zitat

    PS: Lieber G&B, es tut mir fürchterlich leid, mitteilen zu müssen, daß ein derartiger Prozeß nicht besonders deflationär wirken sollte....

    Mehr Schulden = Mehr Geld
    Weniger Schulden = noch mehr Geld ?


    Dann schlage ich vor alle Staatsschulden weltweit einfach zu streichen... und dann zusehen was passiert...

    Junge... man hat in das System so viel Kohle hineingepumpt - in der Hoffnung den Einbruch hinauszuzögern...
    Es war nie die Absicht das System zu retten...


    Beim nächsten Black-Swan-Vorfall (ähnlich Japan) wird es heissen:
    So ein Unglück, das Geld-System wurde gerettet und es kam der große Aufschwung.
    Aber leider... bla bla bla bla...


    Ich sehe schon wie Brüderle zum Pessimisten wird und uns vom zerstörten Aufschwung erzählt...
    Den keiner so voraussehen konnte...

    Kein Bock auf schlechte Nachrichten? Hier gibt es wieder was zum kaputt-lachen:

    http://www.handelsblatt.com/fi…igende-kurse/4342050.html


    Zitat

    80 mrd. sind nichts, wenn dadurch einfach eigenkapital verbrannt wird. und genau das ist großenteils bei madoff passiert. dort haben anleger unmittelbar oder wiederum als anleger von fonds, welche bei madoff investiert waren, ihr geld verloren.

    dazu wieder ein Vergleich:





    Die LTCM hatte Anfang 1998 rund 4 Mrd. USD Eigenkapital, während ein Portfolio für 125 Mrd. USD als Leerverkauf dem gegenüberstand. Die Wertpapiere waren Sicherheiten, um noch mehr Fremdkapital zu leihen, damit für Derivate, die auf dem Wert des britischen Pfunds basierten, Obligations- und Optionsgeschäfte eingegangen werden konnten. Die Wertpapiere umfassten russische und amerikanische Schatzbriefe sowie dänische Grundstückshypotheken. Die Derivate erreichten am Ende einen Wert von 1,25 Billionen USD (in heutiger Kaufkraft 1,70 Billionen USD).


    ...



    Im August 1998 verringerte sich das Eigenkapital auf 2,1 Mrd. USD und LTCM veräußerten in der Folge einen Großteil der Anlagen zu Schleuderpreisen. Über Kreditmechanismen wirkte die Hebelwirkung (Leverage-Effekt) so stark in die Verlustrechnung, dass eine Kettenreaktion auf die internationalen Finanzmärkte befürchtet wurde, da aufgrund des Rückganges des Kapitals im August auf 2,1 Mrd. USD ein Nennwert von 1,25 Billionen USD gegenüber stand. Da nicht genug Eigenkapital zum Ausgleich vorhanden war und LTCM eine Zahlungsunfähigkeit bevorstand, musste eine Rettungsoperation eingeleitet werden, da in dieser Situation ein Zusammenbrechen des US-amerikanischen und internationalen Finanzsystems zu befürchten war.


    * US-Notenbankchef Alan Greenspan musste die Leitzinsen senken.


    * Es wurde entschieden, dass LTCM frisches Kapital von jeweils etwa 300 Millionen Dollar (insgesamt 3,75 Milliarden USD) von den neuen Investoren bekommen und dass diese LTCM zu 90% mit einer neuen Geschäftsleitung übernehmen sollten.



    http://de.wikipedia.org/wiki/Long-Term_Capital_Management


    Long Term? :D




    Kommt euch bekannt vor?
    dann kam 911...



    sogesehen wird sich sowohl 2008, als auch 2001, als auch 1929 wiederholen... [smilie_happy]