Beiträge von Deflationator

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    Wie wertlose Schrott-Anleihen?!? Was ist mit den Target Salden? Deflationator, Gehirn an! Der EURO ist Schrott. Basta!

    Schrott-Anleihen: früher wurden diese liebend gerne akzeptiert und für solche Sicherheit ein Kredit gegeben.
    Hätten wir keine Euro-Krise hättest du von dem Prozess nichts mitbekommen.
    Das ist an sich ein negatives Zeichen für Vertrauensverlust.


    Target: tatsächlich ist es weder inflationär, noch deflationär. Rechte Tasche -> Linke Tasche
    Aber! Es vergrößert das Risiko enorm. Ein Indikator für gewisse Spannungen im System.
    Sollte wirklich alles krachen, so wird sich Target als ein ernstes Problem erweisen - die Folgen wären deflationär.
    Oder glaubst du, wenn GR richtig bankrott geht, dass die uns jemals Target zurückbuchen werden? NEVER!
    Es gäbe ein gigantisches Loch im System.


    Schrott-Euro: Es gibt keinen großen Unterschied zw. Euro, Dollar, Pfund, Yen.
    Jedes Industrieland leidet an Überschuldung.
    Jedes Industrieland hat ein Pyramidenspiel aufgebaut.


    Implizit meinst du, dass besonders der Euro wertlos wird.
    D.h. uns erwartet dann besonders im Euro-Raum eine (Hyper)Inflation.


    Da alle Währungen gleich schlecht sind, sage ich, dass solange es stabil bleibt wie jetzt, keine Hyperinflation droht.
    Im Gegenteil: die Europäer fahren im Gegensatz zu USA/UK eine durchaus harte Linie.
    Man könnte auch sagen die sind das Gegenpol zu der inflationären Politik von USA/UK.
    Viele Ökonomen meinen EU soll lieber wie USA fahren - andernfalls reitet sich die EU ins eigene deflationäre Verderben.


    Dieses Wettrennen der Währungen wird zweifellos irgendwann irgendjemand verlieren (vermutlich wird es kein faires Spiel).
    Sollte das einmal der Fall sein, so droht dann tatsächlich eine Hyperinflation dieser Währung.
    Im Gegenzug dürfte das den anderen Währungen nutzen und so das Pyramidenspiel weiter laufen.
    Aus jetziger Sicht ist nicht zu erkennen, welche Währung dieses Schicksal erleben wird.
    Wichtig ist, dass niemals alle globalen Währungen gleichzeitig hyperinflationieren werden.
    (Das hat es niemals gegeben und wird auch nie geben. Einiges Szenario wäre die Einführung von "GLOBO")


    Alternatives - und meiner Meinung auch das wahrscheinlichste Szenario wäre:
    eine globale Deflation und Depression.


    Da
    wir aktuell eine "monopolare" Wirtschaftswelt haben - ist ein
    Zerbrechen der Welt in mehrere Pole nicht nur möglich, sondern auch
    wahrscheinlich.
    In dem Fall heißt es "back to the roots": Handelsbarrieren, Protektionismus - das Ende von Globalisierung.



    Deflation heißt nicht, dass Preise fallen.
    In Deflation können Preise auch steigen - besonders Güter, die sowieso immer nachgefragt werden.


    Oder: real können die Einkommen sogar schneller zurückgehen - als die Preise.
    Das kann z.B. viele Kreditfinanzierungen "brechen", weil der Lebensstandard nicht aufrecht erhalten werden kann.
    Das sieht man in USA oder besonders deutlich in GR.

    Geldmenge muß stetig steigen. Ansonsten bricht das Kartenhaus zusammen: sollte dich auch interessieren.


    Schon gewusst, dass dieses Geld von EZB nur gegen Sicherheiten gibt? Nichts da mit "Free Beer"!


    Schon gewusst, dass diese Aufgabe der EZB (und zwar Kredit-Refinanzierung) früher Banken hatten - Jahrzehntelang hatten die heimlich inflationiert... und es gab die heftigsten Inflationen... EZB macht hier nicht viel anders - jedoch in einem sehr geringen Umfang verglichen mit Banken.


    Die Tatsache, dass man so mit "Brecheisen rangeht" - zeugt davor, dass es nicht stabil ist.
    die Hoffnung war, dass man es in 1 oder 2 Jahren wieder stabilisieren könnte
    Es wird auch in 10 J nicht passieren.



    Zitat

    Euro = Schrottwährung = Lira = Drachme

    Euro ist genau so schlecht oder gut wie DM - der gleiche Müllhaufen...

    Das Geldsystem hat sich im Vergleich zu 1929 kaum verändert.
    Das gleiche Pyramidensystem gab es auch damals schon.
    Es war schuldenbasiert genau wie jetzt. Der Zins war genau wie jetzt.
    Die obligatorische Golddeckung - die nach dem Crash manchmal täglich willkürlich festgelegt wurde und Gold sowieso verboten wurde gibt es heute so nicht... das spielt auch GAR KEINE ROLLE
    Die Spekulation auf Kredit war damals neu (von Margin-Call hatten wohl die wenigsten eine Ahnung damals)


    Im Vergleich zu Heute war das alles aber früher "Kindergarten".
    Heute ist es normal 10-fache, nein sogar 50-fache Hebel zu verwenden.
    Die Spekulation läuft per High Frequency Trading unkontrolliert.
    Heute traden Computer in der eigenen Soße sozusagen...
    Produkte spielen keine Rolle... Unternehmen spielen keine Rolle...
    Öl spielt keine Rolle, Gold sowieso... der Markt ist TOT - TOT!!!
    Sogesehen ist Game-Over längt eingetreten.


    Dirk Müller sagte mal: früher gab es auf 10 Investoren 1 Spekulanten
    Heuten gibt es auf 10 Spekulanten 1 Investor...


    Merke: die größte Spekulation kennzeichnet immer das Ende eines BOOMS.


    So war es 1929 - so war es in Japan - so ist es heute.


    Selbst 2000 wirkt heute nur noch zu komisch - im Vergleich zur heutigen Spekulation an den Märkten.





    Wer genau hinblickt, der wird (hoffentlich) merken, dass eine Deflation nicht nur die Schrumpfung von Krediten, sondern auch die Schrumpfung der Geldmenge gleichzeitig bedeutet.


    Da der jetzige Weg nicht aufrecht erhalten werden kann... wird es irgendwann so kommen.
    Bemerkenswert auch, dass besonders DE die größten Vermögen in EU hat - sogesehen ist DE ernsthaft in Gefahr.



    Zitat

    ziemer,


    was Du beschreibst, ist die Teuerungsrate - die hat NIX mit "echter" Inflation zu tun.

    lass ihn nur...
    Benzinpreis-Inflation...


    Statistik:
    http://benzinpreis.de/statisti…7&display=superbenzin2012
    Der rote Balken wird immer größer - merkwürdig, oder?


    In Venezuella kostet 1L super: 10 ct (vor 1/2 Jahr nur 4 ct - HYPERINFLATION?)
    http://benzinpreis.de/international.phtml?land=227

    Zitat

    Wenn Lobbyisten der Energiekonzerne ein Buch schreiben, sollte man SEHR SKEPTISCH sein!

    Er ist EX-Klimatologe und hat früher das Gegenteil behauptet... also Lügen verbreitet


    Sein aktuelles Buch ist glaubhafter

    das System gibt es schon seit 300 Jahren.
    Ab 80ern ist es ganz zu einem Schneeballsystem verkommen
    Das Geschimpfe auf den Staat ist falsch - schließlich ist es ein Privatbankensystem
    Was wir brauchen wäre tatsächlich Staatsgeldsystem - wie früher vor 300 Jahren :D
    Wo sich der Staat nicht bei Privatbanken verschulden muß



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    Jawoll, nur konnten die Geldmengen auf einen Deckungsstock zurückfallen.
    Ein quasi unbegrenztes Hochbuchen war damals ebenso unmöglich, wie auch
    der damalige Echtgeldstandard, die Schrumpfung damaliger
    Kreditexpansion erforderte und eben auch ermöglichte.

    1929 hatten wir ähnliches System wie jetzt
    Spätestens ab Japan-Defla ist gänzlich wie jetzt

    Zitat

    Ausschließlich Gesetzliches-Zahlungs-Mittel konnte als Basis dieses Weltgeldbetrugs dienen.

    Hmmm... nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel - insbesondere Münzen (einziges echtes reines staatliches Geld)
    Aber Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel - was die größte Masse >90% ausmacht
    Und nun? Willst du Münzen verbieten lassen?


    Zitat

    Du meinst historisch vergleichbare deflationäre Ereignisse ließen sich
    damit vergleichen. Ich meine, dies ist, mangels Deckungsstock in einem
    reinem Kontraktsystem voller zukünftiger Leistungsversprechen, nicht
    ansatzweise möglich.

    Deflation 1929 & Japan Deflation entstand doch aufgrund von "aufgepushten" Real-Werten, die dann nichts weiter als Luftnummern waren.



    Zitat


    Mit negativen Realzinsen wie derzeit ist es ausserdem ganz stressfrei
    möglich, 2-3 % der Geldkaufkraft abzubauen. Defakto verschwindet damit
    Geld = Schulden, was sich über die Jahre hinweg zu einer ordentlichen
    Hausnummer summieren kann.

    Gegenteil ist wahr. Dadurch werden Schulden noch "schwerer" - sieht man am Verhältnis BIP <> Schulden
    Dramatisch angestiegen die letzten 10 Jahre.

    Endgültiger EZB-Entscheid zu Griechenland nächste Woche möglich


    http://www.finanzen.net/nachri…te-Woche-moeglich-1632526


    Zitat

    Nach Angaben informierter Personen besteht der Plan darin, dass die EZB
    ihre griechischen Staatsanleihen an den Euro-Rettungsfonds EFSF unter
    Nennwert verkauft. Sie würde dafür EFSF-Anleihen erhalten, während der
    Rettungsfonds die Staatsanleihen an Griechenland zu dem Preis
    weiterreicht, den die EZB gezahlt hat. Die Notenbank würde dabei auf
    Forderungen von bis zu 11 Milliarden Euro verzichten.

    Zitat

    Der Saatspapiergeldkettenbrief ist eben am Ende. Bis dahin sind wir uns Beide, allerdings einig.

    Staatspapiere sind doch ein nebensächliches Problem.
    Oben genannte Probleme: Überschuldung, fehlende Nachschuldner, fehlende Sicherheiten sind das Hauptproblem.


    Wie nennt man sowas: Geld von neuen Schuldnern nehmen und damit alte Schuldner auszuzahlen?
    Ponzi-System? Schneeballsystem? Nein, es sind solide Staatsanleihen.
    Schulden werden generell nie mehr getilgt - und man refinanziert alte Schulden durch neue.


    Man kann sagen, dass jedes Land der westlichen Welt vor diesem Problem steht.
    Doch solange genügend Nachschuldner oder Sicherheiten existieren - kann das Spiel fast ewig dauern.

    Die Banken würden gerne unendlich viele Kredite vergeben.
    Das Problem sind die Sicherheiten!
    Das ist bei jeder Deflation das Hauptproblem.



    Zitat

    Mit dem neuen Monsterprogramm sollen Kreditgeber ermutigt werden, einen
    95-prozentigen Beleihungswert bei Hypotheken anzubieten. Normalerweise
    müssen 20 Prozent Eigenkapital für eine Hypothek aufgebracht werden. Nun
    aber soll es Briten möglich werden, sich mit nur 5% Eigenkapital ein
    Eigenheim errichten zu können beziehungsweise Wohnungen in besseren
    Wohngegenden finanzieren zu können.

    Sieh mal an - die Engländer wollen also die Übersicherung von 20% auf 5% reduzieren.
    Mit anderen Worten genügen dann nur 5% Preiseinbruch - und die Kredite stehen unter Wasser (Schulden höher als der Hauswert)
    Das erinnert doch stark an Subprime-Krise in USA

    Mehr Angebot = geringerer Preis


    Beim Strom gilt das nicht!
    Mehr Strom durch erneuerbare Energien = höherer Preis


    Politisch gewollt




    Echte Marktpreise gibt es nicht.
    als Strompreise um 50% einbrachen - sind die Stromkosten gar gestiegen


    Politisch gewollt




    Zukünftig werden Groß-Energie-Abnehmer noch weniger zahlen.
    Kleinverbraucher mehr wegen Verschiebung der Netzkosten (wie paradox! die größten Verbraucher zahlen nix)


    Politisch gewollt

    Banken leihen sich Geld von ZB nur gegen Sicherheiten.
    Es gibt kein Geld für lau - nur zu 1%
    Das haben viele nicht verstanden.


    Aktuell wird nahezu Junk als Sicherheit akzeptiert.
    D.h. die massive Kreditblase (BLASE!!!) ist eine Luftnummer.
    Da ist keine reale Basis mehr dahinter - nichts!


    Täglich kann das Kartenhaus in sich zusammenbrechen


    Sogesehen: kann man schon auf einen False-Flag warten,
    den fröhlich und friedlich wird es nicht mehr enden...


    Der 3. Weltkrieg als Ablenkung möglich.

    in den Klimamodellen gibt es keine Sonne
    Warum?
    Weil es ein chaotisches, nicht vorhersagbares System ist - genau wie das Klima, Wetter, Börsen...



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    Fritz Vahrenholt: Ja, ich war ein aktiver Verfechter der CO2-Theorie.
    Doch dann hatte ich zwei Schlüsselerlebnisse, die mich zum Überprüfen
    meiner Position angeregt haben.

    Peinlich - sowas lernt man in der Grundschule.
    Stichwort: Schmetterlingseffekt, der jede Voraussage eines chaotischen Systems zunichte macht

    PERVERSION!


    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,813673,00.html#ref=rss