Beiträge von Deflationator

    Zitat

    Nach der Ratingorgie dürfte es den Staaten äußerst schwer bis unmöglich sein, sich weiter zu verschulden.
    Deswegen sehe ich auch eine Deflationäre Tendenz kommen.

    Die Staaten haben eher das Problem der REFINANZIERUNG der Schulden.
    Seit Jahren wurde ein Schneeballsystem gefahren, das sich selbst refinanzieren konnte - gerade durch sinkende Zinsen.
    Bei einem Wirtschaftseinbruch können sich die Staaten nicht so refinanzieren, ohne dass die Wirtschaft dadurch nochmals stärker abgewürgt wird.
    Das ist eine typische Falle der Refinanzierung und der "gedrückten" Zinsen. Da gibt es keinen Ausweg - außer DEPRESSION oder 911 v2.0
    BASTA!



    Zitat

    Ich glaub schon , dass sowohl die Fed , als auch EZB sowie alle anderen ZB noch einmal bald richtig Gas geben werden mit QEs oder wie die das auch immer nennen .. Was bleibt Ihnen denn anderes übrig?

    Fed gehört den Banken.
    Wenn die Banken meinen, es ist toll mal purzelnde Preise zu sehen, um dann nochmal günstig einzukaufen,
    dann ist eben alles möglich.



    Zitat

    Sollte es wirklich zu einen Golfkrieg kommen , wird der Ölpreis wohl so hoch gehen, dass dadurch erhebliche Teuerungsraten auf alle zukommen werden.

    Die Amis bauen ihre Öl-Lager ab - WEIL sie mit einem Einbruch rechnen (vermute ich), um dann bei einem Einbruch die weggefallene Nachfrage zu kompensieren und Preise stabil zu halten.
    In EU macht man das nicht, meines Wissens nach. Sogesehen ist WTI stärker gefallen als etwa Brent-Öl (wobei das schon früher geschah)



    Zitat

    Ich habe vor kurzem gelesen , dass alleine die Derivate von Januar bis Juli diesen Jahres um ca. ca. 10 % gestiegen sind. D.h. so schnell wie noch niemals zuvor. Das kann so wohl nicht mehr sehr lange weiterlaufen.

    Natürlich versucht man das System am leben zu halten, indem man die Spekulation fördert.
    Blos die Spekulation führt wiederum zu Instabilität.



    Zitat

    Also, wie kommt man unbeschadet aus einem Deflaschock wieder raus oder wie profitiert man sogar davon?

    Na man soll schon bei sicherer Bank Geld parken.
    2008 sind alle zu Sparkassen und Volksbank hingerannt, um dort einzuzahlen - aber blos nicht bei Privatbanken.
    Diese SP+VB Banken sind in Liquidität ersoffen. Also: Geld bei Sparkassen und Volksbank aufteilen. Ein Teil klar auch in CASH.


    Das Kaufen der Aktien wird sicher kein Problem, aber das Verkaufen, wenn alle auf die Idee kommen zu verkaufen - das wird nix.

    Zitat

    Sieht stark nach Deflation für die nächste Zeit aus, wenn das letzte 0%-Kredit-Konsum-Strohfeuer sein Ende hat.

    ich schrieb vor langer zeit über 0%-Finanzierung,
    und dass es Zeichen für Deflation ist.
    Ich wurde ausgelacht.


    Dabei ist es so, dass bei plötzlich anziehender hoher (gallopierender) Inflation z.B. >10% in 1J solche Finanzierungsmodelle brechen müssen.
    D.h. die Geschäfte würden Verluste machen (außer die rechnen das schon zuvor ein)
    Tatsächlich rechnen die Geschäfte damit nicht - auch bei 2J-Finanzierungen.


    Und Strohfeuer-Effekt gibts nicht, weil die Geschäfte JETZT unter "Druck" stehen zu verkaufen.

    Endlich mal einer, der es kapiert hat !
    Kompliment



    Zitat

    Die Steigung der Kurve ist immer gleich, nämlich 5% im Jahr.

    7%



    Zitat

    Die Herren haben m.E. nicht begriffen, daß Geld = Schuld ist, daß Geld ein vermehrbares Gut ist weil es nur ein Versprechen ist, daß der Zins in einem sich aufschuldenden System gar nicht erwirtschaftet werden muß

    Nochmal Bravo
    Aber ich denke gemeint war eher, dass das System wachsen muß.
    Sonst bricht es wie ein Schneeballsystem zusammen.



    Zitat

    Sie meinen das wirklich! Sie meinen der „Reiche“ spart sein Vermögen in Form von Truhen voller Bargeld. Welch primitive Vorstellung!
    Sie können auch nicht begreifen, daß Geld einfach so verschwinden kann, indem Schulden zurückgezahlt werden oder Schulden „verrecken“. Schulden sind in ihren Augen schädlich. Sie verstehen deswegen nicht, daß die Wirtschaft in die Krise kommt, wenn Schulden aus irgendeinem Grund gestrichen werden, zurückgezahlt werden oder uneinbringbar werden.

    [smilie_blume]


    Zitat

    Wer mich nun fragt: wie könnte man den Kapitalismus dann retten, dem
    müßte ich sagen: man kann ihn gar nicht retten, mit keiner Maßnahme der
    Welt. Ein System, in dem ein Schuldner (Staat) nicht zurückzahlen muß,
    muß mit mathematischer Gewißheit untergehen.

    Jede Währung ist Mist - Dollar, Euro, Pfund...
    Alle gehen unter?

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    Zitat

    Vielleicht wird es ein Szenario geben, in dem es sowohl Inflation als auch Deflation geben wird, je nach dem, wie man es definiert.

    Die Definition ist klar: steigt die Geldmenge, so ist es Inflation - und umgekehrt.
    Aktuell haben wir Inflation - und zwar die geringste (nur 3% p.a.) der letzten 30 Jahre (einzig noch getoppt von 2010 mit -1%)
    2007 war die höchste Inflation seit 2000 - und zwar über 12% p.a.


    Aber Achtung: Die letzte Krise ging runter von 12% auf -1% Inflation.
    Die nächste Krise wird weit unter -10% fallen, weil keine "Reserven" mehr vorhanden sind.


    Zitat

    Deflationär wirkt momentan die geringe Umlaufgeschwindigkeit des Geldes im Interbankenhandel. Das Geld scheint auf Halde zu liegen. Obwohl die Zentralbanken Gelder in die Märkte pumpen, kommt kein rechter Fluss auf.

    Das mein Freund, ist der beste Indikator.
    Man versucht die Spekulation am Leben zu halten oder gar anzufeuern.
    Und das kennzeichnet das Ende des Prozesses.


    Ich bezeichne es, was danach kommt als "die große Kompression"
    die Entladekraft ist gigantisch, betrachtet man die ultra-liquiden Märkte...


    Und so wird es kommen, wie ich zich mal schrieb:
    zuerst Deflation, dann (Hyper)Inflation
    keine Deflation, keine (Hyper)inflation!




    DIRK MÜLLER SAGT:

    http://www.ftd.de/finanzen/mae…ruch/60140604.html?page=2


    Zitat

    Meine wahrscheinlichste Variante ist der große Wirtschaftseinbruch, befeuert durch China. Die Staaten sind dann gezwungen, sehr unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen. Das kann eine Inflationierung sein oder ein Schuldenschnitt. Spätestens in drei Jahren erzwingen die Märkte eine ­Lösung. Nach dieser Neuaufstellung erfolgt ein lang anhaltender Aufschwung.

    Müller nun auch... Zuerst Deflation, dann Inflation


    spannend - so war er ja bis vor kurzem immer noch unklar darüber, was nun kommen wird
    es ist sogar zweigleisig gefahren


    Er empfiehlt aber tatsächlich nach wie vor jetzt Aktien zu kaufen und abzusichern :wall:
    Seine Empfehlung kein Tagesgeld oder Staasanleihen, finde ich belustigend.
    Er hat schon recht, aber es ist viel zu früh - sollte es crashen, dann -
    und zwar DANN sollte man das alles abstossen und AKtien kaufen.


    Prognose mit 3 Jahre Eiszeit, und dann alles wieder gut - ist ebenfalls interessant.
    Das entspeicht dann etwa meinem Szenario 2.
    Bei Szenario 1 dauert die Krise 10 Jahre.


    Das mit China könnte passen - aber wohl anders als er es sich vorstellt.


    Max Otte setzt dagegen nach wie vor auf Inflation.

    Zitat

    Die EU will bis 2050 den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) um 80 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Diese Umstellung wird Geld kosten. Laut Oettinger werden die Preissteigerungen Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen treffen. Nach dem nötigem Investitionsschub werde es aber 2030 stabile oder fallende Preise geben, sagte der Energie-Kommissar der Zeitung.

    :wall: :wall: :wall:


    EU 2050?
    teuere Energie wegen Klima?
    nach 2030 fallende Preise?
    LÜGEN!


    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,803092,00.html#ref=rss

    Zitat

    Sie nutzen die Stromnetze am intensivsten, aber gerade Konzerne mit dem höchsten Energiebedarf müssen keinen Cent dafür zahlen.

    Unglaublich... je mehr Strom (Sonne, Wind, etc), desto teuerer wird der Strom?
    Und die Industrie kriegt alles gratis?

    Zitat

    Inflation oder Deflation. Er hoffte, wie kann es auch anders sein, auf das Gelingen einer Inflationierung. Dissenz hatten wir am Ende nur in der Beurteilung der Merkel-Politik. Er hält sie für dentenziell inflationär, ich halte sie für eher deflationär.

    Merkels Politik ist inflationär.
    präziser gesagt: spekulativ
    Alle bisherigen Maßnahmen sollten die spekulativen Märkte "stabil halten" oder gar noch mehr anheizen.
    Denn bricht die Spekulation zusammen, so bricht alles zusammen.
    Gleichzeitig sorgt die Spekulation selbst für Instabilität.
    Logischerweise geht es nicht auf Dauer - und die Uhr tickt.


    Wie Prechter es beschieben hatte:
    Politiker können die Lage nicht retten.
    Im besten Fall sind ihre Reaktionen wirkungslos - im schlimmsten Fall wird alles nur noch schlimmer.


    Long Term: wird Merkels Politik (und von allen anderen auch) alles verschlimmern.




    Zitat

    An die Deflationisten hier an Board ... wo ist denn nun die Deflation?

    Aufmerksame Leser wissen, dass wir jetzt keine Deflation haben.
    Diese gab es aber tatsächlich 2008/9 nur für kurze Zeit.


    Und die kommt wieder - und zwar "Mainstream-mässig",
    so, dass keiner Zweifel daran haben wird


    Stellt euch aber schon mal auf Krisen-Soli ein,
    denn anders als die letzte Krise wird die nächste nicht von Banken oder Staaten kommen.
    Denn wie soll man die Leute motivieren Krisen-Soli für Banken zu zahlen?

    dat schreibe ich schon seit ewigkeiten...


    und "platzen" ist wohlgemerkt deflationär
    das "aufblähen" dagegen inflationär


    aktuell haben wir die liquidesten märkte aller zeiten
    die spekulativsten sowieso
    das ende ist nahe

    klassische Deflations-Situation


    Wenn Schulden mit so hohen Tempo "vernichtet" werden (und selbst Staaten diese nicht mehr kompensieren können)
    - müssen auch Guthaben "vernichtet" werden.


    Hier wurde mal gefragt, wie man jemals Geld oder Guthaben vernichten kann, wenn die Schulden sich auflösen.
    Es wurde mit einem "unmöglich" abgetan.




    Ich schieb auch, dass man den Druck erhöhen wwerden muß, denn die Euro-Panik wird irgendwann abflauen...
    Natürlich könnte man die Steuern erhöhen... aber das hätten nicht den selben Effekt wie ein Cut der Vermögen.




    Hr. Sinn sagt auch, man soll einfach alles fallen lassen (d.h. Deflation und Depression zulassen)
    - damit es langfristig wieder stabilisiert wird.
    Den andererseits wird eine Stabilisierung nie eintreten.
    Auf alle Ewigkeiten müssen Banken (nicht Staaten!) gestützt werden.

    Ehrlich Wirtschaftskrieg EU vs USA?


    Wieso rufen Merkel und Co bei jeder Krisen-Etappe in USA beim Obama an?


    Angeblich kriegen die ja Tipps wie man die Krise lösen kann.


    Etwa Bazooka-Rettungspakete, die so groß sind, dass alle Zweifler umfallen...


    Oder war es nur eine List, uns ins Verderben zu reiten... aber doch nicht Obama!


    Schämt euch bitte!!!





    Der Echte Krieg wird zw. USA und China ausgetragen werden.
    Warum?


    Weil der Euro keine Konkurrenz zum Dollar darstellt.
    Die Chinesen treten aber zunehmend als Kreditgeber auf,
    denn warum sollen die langfristig alle Rohstoffe in $ bezahlen?

    Zitat

    Negativzinsen
    das Gegenstück zu den PIIGS und Konsorten ...
    Die Schweiz mit Negativzinsen!!

    interessant... aktuell wieder bei +0,01%


    Negativzinsen sind durchaus innerhalb meinen Erwartungen und schon vor langer Zeit prognostiziert.
    Allerdings am Höhepunkt des deflationären Crashs - noch ist es zu früh dafür.
    Nicht nur Staatsanleihen-Zinsen, sondern sogar auch Leitzinsen.


    Mögliche Kandidaten dafür: USA, UK, JP, DE

    Ich erwarte durchaus, dass der Staat Geld in Form von Notgeld oder Gutscheinen verschenkt
    oder zumindest irgenwie als Notkredit vergibt.
    Irgendwo vllt. auf Harz 4 Niveau pro Person.
    Das ist die von mir angesprochene "Überkompensation" bei einem "Blitz-Crash",
    wenn die Liquidität von 100 auf 0 innerhalb kürzester Zeit fällt.

    Die nächste Dosis


    http://www.handelsblatt.com/po…echste-dosis/5905920.html


    passen dazu


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