Gefertigt worden, soll der Dolch übrigens von den Mitanni sein, welche ihn Tutanchamuns Großvater, "Amenophis III.", geschenkt haben sollen. Diese verfügten damals schon über das Wissen der Schmiedekunst von Eisen. Zumindest ist dies laut der Mainstream Archäologie so in Steintafeln überliefert.
Die Verarbeitung von Eisen zu Werkzeugen und Waffen usw. gelang erstmals im 18. Jh v.Chr. Die Hethiter erwarben damals die Fähigkeit, vermutlich glückte es erstmals im Gebiet von Palästina, das mehrmals im Einflussgebiet der Hethiter lag. Schon bald gelangte das Wissen auch zu den Mitanni und den Ägyptern, so dass zur Zeit Tut Anch Amuns das (irdische) Eisen in dieser Region nicht mehr so ungewöhnlich war.
Zuvor beschäftigten sich die Metallurgen über Jahrhundere damit, etwas Härteres als Bronze herzustellen, aber es gab zwei Probleme: Reines Eisen ist zu spröde, um damit etwas Vernünftiges anzufangen und die Schmelztemperatur von Eisen liegt über 1500°C.
Und tatsächlich kam man dadurch auf die Idee, Eisen zu verwenden, weil es Einzelstücke gab (vermutlich schon seit sehr, sehr langer Zeit), die aus Eisenmeteoriten (mit entsprechendem Kohlenstoffgehalt) geschmiedet worden waren. (In Indien soll es glaub' ich eine Säule geben aus Stahl, die sehr alt ist und rostfrei, das nur nebenbei, hab das nicht näher erforscht).
So kann es sehr gut sein, dass der Pharao einen Dolch aus Meteoritenstahl hatte, auch wenn Eisen aus dem Boden schon in Verwendung war. Man wusste ja, woher die Meteoriten kamen und mass allein schon dieser Tatsache ganz sicher eine sehr grosse Bedeutung bei.
Hier eine Karte der 3 dominierenden Reiche, die es im Nahen Osten um 1500 v.Chr. gab: Die Hethiter (in Hatti), die Mitanni und die Ägypter:

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[Von Enyavar - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78661107]
Es gab noch weitre Königreiche in diesem Gebiet, etwa die Nabatäer (Jordanien/Saudi Arabien) und die Edomiter (wohl auch Jordanien), Aramäer (Syrien, Palästina) usw. , die aber die grösseren Mächte kaum gefährdeten. Weiter östlich dann natürlich die Babylonier.
Währungshüter:
Diese Annahme deckt sich auch mit den Ergebnissen der Forschung von
Prof. Robert M. Schoch von der Boston University an der Sphinx, deren
Auswaschungen am Körper, auf eine etwa 1.000-jährige Überflutungs- und
Regenzeit hindeutet, die es vor gut 14.000 Jahren auch gab.
Das Problem bei dieser Annahme, laut dem Propheten Mohamed gibt es den
Menschen erst seit 6.000 Jahren. Somit passen solche Datierungen nicht
ins Glaubensgebilde der Ägyptologen, welche zu 90% muslimischen Glaubens
sind.
Diese Auswaschungen sind vor allem unten an der Sphinx sowie im umgebenden Gestein (aus welchem die Sphinx ursprünglich herausgearbeitet wurde) überdeutlich und können nur durch sehr viel Wasser (Regen) entstanden sein. Dies war aber seit dem Ende der Eiszeit nicht mehr der Fall. Man war immer sehr erpicht darauf, dass diese Erosionsspuren nicht zu auffälig werden, weil ja jeder da Fotos macht. Mittlerweile hat man sie an der Sphinx wohl weitgehend zugepflastert im unteren Bereich. Ihre Pfoten etwa wurde Mitte der 80er Jahre mit grossen Steinblöcken komplett neu verkleidet, alles neu gemeisselt, wie aus dem Ei gepellt. Das ist dermassen schade...
Edit: Fundamentalisten aller 3 abrahamitischen Religionen bestehen darauf, dass die Welt nur einige Tausend Jahre alt sein soll.