"Immer mehr E-Autos bleiben mit einem leeren Akku auf den Autobahnen liegen.
Keiner fährt seinen Akku ganz leer, oder jedenfalls fast keiner und schon gar nicht auf der Autobahn. Es ist sicher keine lukrative Geschätsidee, sich auf "Hilfsladungen" für gestrandete EV- Fahrbatterien zu spezialisieren.
"Die Straßenwacht des ADAC hatte 2018 rund 400 Einsätze bei Elektroautos. Der weitaushäufigste Grund seien defekte Starterbatterien gewesen, leere Antriebsbatterien dagegen sehr selten."
https://www.zeit.de/mobilitaet…reserve-abschleppen-panne
Ein lustiger Artikel übrigens, er zeigt sehr schön, dass es Subjekte gibt (auch Schreiber von MSM-Blättern), die schlicht zu dumm sind, ein EV zu fahren:
"Als ich das Auto am Abend zuvor bei mir zu Hause abgestellt hatte, hatte das Display eine Restreichweite von 18 Kilometern
angezeigt *. Und die nächste Stromtankstelle ist nur 1,6 Kilometer entfernt. Aber als ich am nächsten Morgen ins Auto stieg, zeigte das Display 0 Kilometer an. In der Nacht war es kalt gewesen...Tatsächlich startete das Auto trotz scheinbar leerer Batterie. Ich musste nur mehrere optische und akustische Warnungen des Bordcomputers ignorieren.
Nach der Hälfte der Strecke wurde die Energieabgabe reduziert, das Auto fuhr nur noch 40 Stundenkilometer. Und schließlich – knapp 200 Meter vor der angepeilten Stromtankstelle – leuchtete im Display auf: "Der Akku wird heruntergefahren." Da stand ich also und nichts ging mehr..."
* Da ist er weit im roten Bereich (rund 3% ). Bereits unter 20% kommt eine klare Ansage auf dem Display, seinen Tesla wenn immer möglich sofort zu laden. Diese Warnung hatte er auch schon ignoriert.