... die Silver Lease Rates fallen wieder. ![]()
Waiting for Christmas (Ding-Dong) ...
23. August 2026, 15:03
... die Silver Lease Rates fallen wieder. ![]()
Waiting for Christmas (Ding-Dong) ...
...
hab nen 4er Dukaten mit rotem Flecken direkt an der Unterseite der Nase des Monarchen! ![]()
Gute Erklärung, die Sache mit dem Ag-Oxid Fleck und der dünnen Goldschicht drüber.
Habe mich nämlich auch schon fieberhaft gefragt, wie es kommt, aber eigentlich kein Misstrauen wegen der Echtheit gehegt.
Hätte aber dennoch zwei weitere Erklärungen für die Ursache (weil kaum ein Metall bunter ist bezüglich seiner Oxide als Kupfer - und weil Monarchen nicht immer anständig sind):
1.) Der rote Tupfen könnte auch auf ein Cu-Oxid zurückgehen. (Die violetten Tupfen oben bei der Euro Goldmünze wohl wirklich eher auf Ag.)
2.) Der hat mit wem geboxt, der Monarch, ganz klar! ![]()
Gruss,
gutso
Hab eben mal nachgesehen! Und tatsächlich !!!
In einem meiner Stifte habe ich eben sogar eine GRAFITMINE entdeckt - die Vorstufe zur DIAMANTENMINE ! ![]()
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Gruss,
gutso
PPS: Hauptsache Journaille & Anleger sind gut drauf! ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von mesodor39
Die Nachricht hat man wohl vernommen - allein es fehlt ihr jedwede Glaubwürdigkeit.
(...)
Firmen können also Gewinne ausweisen, obgleich ihr Eigenkapital abgenommen hat.
Toll. nicht.
(...)
Exakt.
Da hat doch die FTD für morgen noch einen dritten Paukenschlag auf Lager (passt perfekt zu den beiden oben zitierten Artikeln mit der gefühlten Inflation und den Handlungsmöglichkeiten der Fed bei den Versuchen die kommende Rezession zu verhindern.)
... Der Ton wird rauher ... ![]()
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/analysten/261095.html
ZitatAlles anzeigen
Von wegen überschaubare Bankrisiken
Was haben die Anleger bloß geraucht? Nachdem die UBS und die Citigroup am Montag ein paar Milliarden Dollar aus ihren Kreditbüchern abgeschrieben haben, sind die Bankaktien in Europa binnen 24 Stunden um fünf Prozent gestiegen.
(...)
Deutsche Bank
Nein, zum Klassiker hat es nicht gereicht. Der stammte vom Rivalen Citigroup, dessen Chef noch im Juli sagte: "Wenn die Musik - in Form von Liquidität - aufhört, wird es kompliziert. Aber solange die Musik spielt, muss man mittanzen. Und wir tanzen noch."
[Anmerkung von gutso: Nein, dieses Zitat entspricht keinem genialen Einfall, sondern nur der Abwandlung eines Zitates von George Soros - aus dem Mai des Jahres 2000 !
]
(...)
Doch auch Josef Ackermann nutzte die Kreditkrise, um mit wenigen Bemerkungen wieder in Erinnerung zu rufen, warum die Deutsche Bank hierzulande den Ruf hat, den sie hat - und den man vielleicht sogar haben muss, wenn man international ganz oben mitspielen und entsprechendes Personal anziehen will.
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"Versäumnisse auf Vorstandsebene" konstatierte er in Bezug auf zu risikofreudiges Handeln einiger Vorstandskollegen auf ungewissem Terrain und forderte sie zudem zu mehr Transparenz auf. Dass es auch bei der Deutschen zu Fehleinschätzungen und Versäumnissen kam, kündigte Ackermann bereits im ZDF-Interview Anfang September an. Und in der Tat halten die wenigen Zahlen, die Ackermann am Mittwoch bekannt gab, was er versprach. So rutschte das aussagekräftigere Vorsteuerergebnis von 1,78 Mrd. Euro im Vorjahr auf jetzt 1,2 Mrd. Euro, oder besser gesagt auf 600 Mio. Euro ab, wenn man den Gewinn aus dem Verkauf des Firmensitzes in New York abzieht. Mit der Immobilie hat die Bank ihren Einsatz immerhin innerhalb von sechs Jahren verdoppelt.
Was genau im am stärksten betroffenen Bereich Corporate Banking & Securities geschah bleibt unklar. Die Bank spricht von 700 Mio. Euro Bereinigung auf M&A-Kredite und 1,5 Mrd. Euro Belastung aus diversen Verbriefungs- und Handelspositionen und rechnet mit einem Spartenverlust von rund 300 Mio. Euor. Um diese Positionen bereinigt läge das Ergebnis jedoch über dem des zweiten Quartals. Da fragt sich, wie viel der genannten 1,5 Mrd. Euro einmalige Belastung ist und wie viel auf eine strukturelle Abschwächung des Geschäfts hinweist.
Doch ist der Unterschied da so groß? Der jetzt noch euphorische Markt wird staunen, wie stark beide Elemente die Ergebnisse der Banken in naher Zukunft bestimmen werden.
Soviel zu meinen Bedenken vorhin hier im Thread (eine Seite weiter vorn.)
q.e.d.
gutso ![]()
PPS: We are told to buy Gold!
PPPS: Und soviel zur (ökonomischen) Nahrungspyramide ...
[tube]PxU-8RASW_g[/tube]
Die Staatsschulden pro Nase sind schon so in der Grössenordnung, aber nicht die Privatschulden, das stimmt.
Und ein "Volk von Aktionären" sind wir auch nicht, hier.
Besser so.
Wahrscheinlich ist das ja ein Teil der rosa Brille, die die Amis aufgesetzt haben, bei der Sicht auf ihre Kreditsituation ... .
Sie sind mit ihren tollen Aktienportfolios ja immer noch soooo reich. ![]()
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ZitatAlles anzeigenOriginal von Eldorado
(...)
"Where is our "depth perception" when it comes to
economies and finances as a Nation? I believe it has
been totally eliminated from decades on decades of
corrupt fiat money and the corrupt administrations
that have abused the system for their own personal
gains and gains of the banks and corporations that
own them."
absolut, das ergänzt sich ja wirklich mal wieder super mit den Langzeitcharts oben ... .
Allerdings scheint die "debth perception" im Euroraum - siehe gefühlte Inflation im Chart oben - sogar noch sehr gut zu funktionieren ... .
Interessanter Unterschied zu den USA also ... das liegt natürlich auch an der "Krediterziehung" der Leute, bei uns wird da ja auch schon kräftig dran gearbeitet ... .
Gruss,
gutso
Und noch ein Kommentar der FTD aus den letzten Tagen ... weil er einfach zeigt, dass tatsächlich auch Leute aus dem Mainstream aktuell die entsprechenden Zusammenhänge genau durchschauen und fundamental kritisch sehen - ohne freilich jedoch was dagegen tun zu können:
ZitatAlles anzeigenEs gibt aber auch Zufälle da draußen.
(...)
Angeblich ist der Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation in den 2000er- Jahren auch in der Euro-Zone zusammengebrochen - meinen jedenfalls die meisten, denn bei Renditen auf Staatsanleihen von nur etwas mehr als vier Prozent rechnen die Anleger wohl kaum mit einem Anstieg der Inflationsrate in Richtung fünf Prozent, den die Geldmenge M3 ja durchaus signalisiert. Komischerweise ist in den 2000er-Jahren aber auch noch ein anderer Zusammenhang kollabiert: Die gefühlte Inflation der Verbraucher entspricht seit ungefähr 2002 nicht mehr dem offiziell ausgewiesenen Konsumentenpreisanstieg. Dabei hatten die Verbraucher seit 1985, als die EU die gefühlte Inflation zu erheben begann, doch immer ein sehr feines Gespür für die Preisentwicklung.
Die EZB tat gut daran, auf diese Divergenz bereits im Monatsbericht Mai 2007 ausführlich einzugehen, und hat in einem langen Artikel dargelegt, weshalb die hohe gefühlte Inflation Verzerrungen unterliegen kann und daher nicht auf einen fehlerhaften Ausweis des Verbraucherpreisindizes hindeuten muss. Indes muss die Zentralbank hoffen, dass ihre Prognose zutrifft, wonach sich die gefühlte Inflation, die im Zuge der Euro-Bargeldeinführung sprunghaft zunahm, mit der Zeit wieder dem offiziellen Verbraucherpreisanstieg anpasst - und es nicht umgekehrt kommt.
[Blockierte Grafik: http://www.ftd.de/asset/Image/2007/09/30/01kap_gr.gif]
Denn nach dem jüngsten rapiden Anstieg der gefühlten Inflation nähert diese sich den Werten vom Sommer 2002. Sie ist damit höher als 1991, als die ausgewiesene Inflation bei über vier Prozent lag. Derweil steigen auch die Preiserwartungen der Verbraucher in einem Maße an, dass es der EZB nicht mehr egal sein kann. Denn trotz der allenthalben vorgebrachten Besänftigung, teurer würden nur die Dinge des täglichen Bedarfs, während größere Anschaffungen eher billiger zu haben seien, kann der Inflationsdruck ja alleine schon aufgrund steigender Inflationserwartungen zunehmen. Auch ist der offizielle Verbraucherpreisindex nicht über jeden Zweifel erhaben, da er Mieten etwa nur unvollständig erfasst.
Bleibt zu hoffen, dass in künftigen Untersuchungen der Zusammenhang zwischen Geldmenge und gefühlter Inflation nicht plötzlich enger werden wird als jener zwischen Geldmenge und offizieller Inflation. Da wäre es ein schwacher Trost, dass die gefühlte Inflation andernorts schon seit den frühen 90ern höher ist als die offiziell ausgewiesene. Dass das ausgerechnet in den USA der Fall ist, wo die Geldmenge als Inflationsgradmesser schon längst ausgedient hat, ist sicher reiner Zufall. Im Gegensatz zum Euro-Raum wurde dort allerdings kein neues Geld eingeführt, sondern nur ständig mehr vom alten in Umlauf gebracht.
(...)
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/analysten/259901.html
Ein, in dieser Ausführlichkeit und klaren Perspektive, wie ich finde bemerkenswerter Artikel ... .
Gruss,
gutso
ZitatAlles anzeigenAls Aktienanleger stellt man sich besser nicht gegen die Fed. Sagt man. Nur wann hat die bei einem Wohnungsbauabschwung je eine Rezession verhindern können? Beim Immobilienmarktabschwung Ende der 80er? Nicht doch. Im vierten Quartal 1990 sank das reale US-BIP mit einer Jahresrate von drei Prozent. Der S&P 500 fiel auf das Niveau zurück, das er vor Beginn der seinerzeitigen geldpolitischen Lockerung im Frühsommer 1989 innehatte. Wie war es beim Wohnungsbauabschwung von 1978 bis 1982? Unter dem Eindruck des hohen Inflationsdrucks folgten dem mehrere geldpolitische Kehrtwenden und zwei Rezessionen. Bis Mitte 1982 fiel der S&P auf den Stand von Mitte 1978 zurück. Ähnlich war es in den frühen 70ern.
Die Anleger hingegen sind beharrlich dem Irrglauben verhaftet, dass – abgesehen von der Ausnahme 2001 – US-Leitzinssenkungen immer den Startschuss zu einer Hausse geben.
(...)
Sie haben das sich anbahnende Ende des "modernen" angelsächsischen Wirtschaftsmodells - durch billiges Geld induzierte Vermögenspreisinflation und Kreditexpansion - noch nicht erkannt.
Ist ja eh alles wurscht, wird ihnen immer wieder eingeredet. Aktien seien nicht nur billig, sondern langfristig ohnehin die einzig wahre Anlage. Dass der S&P 500 bis 1954 brauchte, um den Stand von 1929 zu erreichen, ist Schnee von gestern. Dass - wenn man die zwischenzeitliche Inflation berücksichtigt - derselbe Index sein Niveau von Mitte der 60er erst Anfang der 90er wieder erzielte, ist ebenso längst vergessen wie der japanische Bärenmarkt.
[Blockierte Grafik: http://www.ftd.de/asset/Image/2007/09/23/kapital_kap.gif]
(...)
Wieso sollten die Firmenmargen auf ihre alten Niveaus zurückfallen? Weil alle Theorie und Empirie dagegen spricht, dass Firmen in Wettbewerbssystemen dauerhaft das Doppelte der Kapitalkosten verdienen können; in den USA sinken die Margen laut volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung bereits; derweil sind die alten Margenrisiken Regulierung, Angebotsschocks, Protektionismus, Rezession, Überhitzung, Überinvestition, Inflation oder Deflation aktueller denn je. Etwas präziser formuliert werden die Margen wieder sinken, weil die Formel "Globalisierung gleich niedrige Importpreise plus Lohnmäßigung, gleich niedrige Inflation plus niedrige Konjunkturschwankungen, gleich niedrige Realzinsen, gleich niedrige Kosten plus hohe aggregierte Nachfrage, gleich exorbitante Gewinne in den Industrieländern" nicht mehr aufgehen wird. Denn während die angelsächsischen Verbraucher an ihre Schuldengrenzen stoßen, nimmt der globale Inflationsdruck spürbar zu.
Man braucht also nicht Demografie, Bildungsmisere, Geopolitik oder Klima anzuführen, um der Börse ziemlich magere Jahre vorherzusagen. Deswegen sind Aktien noch lange kein Teufelszeug, da selbst Bärenmärkte mitunter große Chancen bieten, wie der japanische Aktienmarkt seit 1990 gezeigt hat. Aber über die nächsten Jahrzehnte heißt das Motto handeln, nicht investieren.
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/analysten/256777.html
Das stimmt nicht ganz ... denn Investments im Edelmetallbereich sind hierdurch natürlich erst recht sinnvoll geworden ... nur eben weniger solche in den regulären Aktien ex Edelmetalle (z.B. Finanzwerte).
Gruss,
gutso
ZitatOriginal von HeinzD
(...)
die DB hat heute die vorläufigen zahlen für das 3. quartal heraus gegeben, worauf der kurs in die höhe schnellte. es wurde berichtet, dass der GEWINN im 3. quartal bei 1,4 mrd. € nach 1,8 mrd. € im 2. quartal liegen werde. verstehst du das jetzt?GEWIINN!
Aha. ![]()
Und in der Bilanz, die zu Deinem zitierten Ergebnis führt, steckt als ein Posten der Verlust von 2,2 Mrd. Euro, wobei eben nicht klar ist
1.) Wobei und worin genau die Verluste gemacht wurden (was wichtig wäre, um daraus eine realistische Schadensabschätzung machen zu können)
2.) Was als Positiv-Posten den Verlusten gegenüber gestellt wurde und ob dabei Bilanztricks, wie das Nutzen von Einmaleffekten Verwendung fand, und wenn ja, in welchem Ausmaße.
Habe ich das jetzt nochmal klar genug ausgedrückt?
Ich denke schon & werde weitere Bemerkungen jetzt ignorieren müssen, um den Thread als Edelmetallthema hier nicht unnötig zu stören.
Gruss,
gutso
ZitatOriginal von HeinzD
(...)
verstehst du mich jetzt?
Nein. ![]()
Weil die Verteilung dessen, was Du vorschnell und unreflektiert "Gewinne" oder "Verluste" nennst, doch noch weitgehend offen ist.
Nenne mir doch, was davon z.B. nur auf Einmaleffekte zurückgeht, die man, um die Subprime Löcher zu stopfen, aus dem Hut gezaubert hat.
Das wären harte Fakten. Daran müssen sie sich messen.
Alles andere ist irrelevant.
Und mindestens solange die Situation in diesem Punkt so offen ist, ist die Deutsche Bank allenfalls was fürs Day-Trading, (- kann Nachmittags schon wieder fallen).
Und: wo verdrehe ich bitte Zahlen?
Zeig mir das.
Ansonsten bleibt dieses Warnschild für die Deutsche Bank ausserdem erst mal weiterhin bestehen ... wegen der nach wie vor vollkommen unkalkulierbaren Risiken!
ZitatOriginal von HeinzD
wenn du die zahlen gelesen hättest, oder nur die nachrichten dazu, dann hättest du verstanden, dass die DB zwar verluste gemacht hat, vor allem im subprime-sektor, die gewinne in anderen bereichen würden diese aber immer noch übersteigen.
![]()
Zitat
von daher ist es unsinn zu schreiben, die verluste hätten gravierend die eigenkapitalquote angefressen.
Nun ja, Du musst einfach langsamer lesen ... ich schrieb: in Höhe von 10% der Eigenkapitalquote, "angefressen" habe ich gar nicht geschrieben, das ist Deine Interpretation meiner Aussage.
Und die kritisierst Du dann scharf.
Du drehst Dich also im Kreis, schon bemerkt?
Man sieht an meinem Vergleich doch einfach nur, wie hoch der Turm bereits ist, der da jetzt zu kippen beginnt ... .
Dafür eignet sich die Eigenkapitalquote der Deutschen Bank sehr wohl als Messlatte ... zur Veranschaulichung.
Zitat
äußerungen in interviews sind völlig anders zu werten als das vorlegen von "vorläufigen" quartalszahlen.
lesen vorm schnellen kommentieren wäre nützlich. das gilt in diesem falle wohl besonders für dich.
Haben wir da etwa was zu verlieren? ![]()
So eine "Ällabätsch, selber! selber!"-Argumentationsweise deutet allenfalls darauf hin, dass hier die Nerven bereits blank liegen ...
Mein Tip: Physische Edelmetalle helfen gegen solche Gemütszustände ungemein! ![]()
ZitatOriginal von HeinzD
der ackermann weiß aber auch, dass er keine falschen zahlen vorlegen darf.
Das wussten die Banker und die Versicherer in Japan nach 1990 auch.
Geändert hat es an der jahrzentelangen Laviererei dennoch nichts.
Zitat
mir scheint´s, dass es hier etliche user gibt, die voll stinkig sind, dass die deutsche bank heute überraschend "gute zahlen" vorgelegt hat und möglicherweise/"bedauerlicherweise" doch nicht pleite geht.
(...)
Tatsache ist, dass Ackermann in seinen optimistischen Einschätzungen die Abschreibung von Verlusten in Höhe von fast 10% des Eigenkapitals gravierend verharmlost hat (siehe Zitate oben, lesen vorm Schnellen Kommentieren ist hilfreich).
Tatsache ist auch, dass die zahlen nicht gut sind, sondern nur durch Einmaleffekte zustande kommen werden.
Mir ist die Deutsche Bank eigentlich egal, weil ich seit 8 Jahren nichts mehr mit ihr zu schaffen habe.
Aber die Schmierigkeit der Banken CEOs ist bisweilen eben einfach eine Kommentierung wert. ... ![]()
... Weil sich daran ermessen lässt, was den Wert der Edelmetalle am Ende ausmacht: Urvertrauen! Das ist das höchste Gut!
_______
Hier, noch so ein Beispiel von einem, der "nur richtige Zahlen" vorlegt ... ![]()
...
"Das Subprime-Problem ist unter Kontrolle. Es gibt keinerlei Anzeichen, dass es sich auf andere Märkte ausbreitet."
Merrill-Lynch-Vorstand Stanley O'Neal, Juni 2007
[Blockierte Grafik: http://images.forbes.com/media/lists/12/2006/B9NJ.jpg]
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Alles korrekt, ist schon klar ... ![]()
ZitatOriginal von mesodor39
gutso: Der Mann weis ganz genau, wovon er redet. Und wann er lügen muss, daß weis er auch. Ist sein Job. Und den macht er garnicht mal so schlecht im Sinne der Hochfinanz.
@ mesodor
Schon schon. Nur interessiert mich das Wohl der Hochfinanz einen feuchten Sch... . ![]()
Viel eher frage ich mich, wann die Anleger ein solches Verhalten nicht auch noch zusätzlich belohnen wollen, wie im Moment.
Meine Schätzung dazu: Dies wird in den nächsten 12 Monaten geschehen, wenn immer mehr an faulen Krediten abgeschrieben werden müssen. - Bis schliesslich langsam die tatsächlichen Ausmasse erkennbar werden.
In Japan hat das nach der Immokrise 1990 über 10 Jahre gedauert - teils ist es sogar heute noch nicht abgeschlossen (aber wem erzähle ich das ... ).
@ Eldo
ja, das ist schon wirklich starker Tobak.
Zwei Möglichkeiten:
Entweder er hat gelogen oder keine Ahnung gehabt, wovon er spricht.
Welche Schlussfolgerung ihm da besser bekäme, sollen sich aber lieber andere ausmalen! ![]()
Übrigens ist die Grössenordnung tatsächlich extrem ... diese jetzt vorläufig genannten 2,2 Mrd Euro entsprechen fast 10 % des Eigenkapitals!
Gruss,
gutso
ZitatOriginal von Eldorado
(...)
Ist nicht ein EZB Treffen am Donnerstag ?...mal schaun was der Franzmann Trichet auskocht um Ben auszuhelfen.
Da kommt sicher was, Trichet hat ja bereits die Sprachregelung für Eingriffe am Markt gezückt mit seinen Bemerkungen ("exzessiver Ansieg" etc.)
Wird sicher interessant, wie sie es anstellen, man kann daraus vielleicht schon etwas für die Zukunft ableiten, wie sie im Detail weiter vorgehen wollen in dieser Fiat-Krise (die inzwischen ja schon kaum jemand mehr wahrhaben will ... sie wird aber zurückkommen ... ).
Ein Zitat aus einem meiner Postings im "Bank Run Thread" ...
und im Anschluss eine Meldung von heute zur Deutschen Bank!
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ZitatAlles anzeigenOriginal von gutso
... kleine Chronologie eines kommunikativen Desasters: ein ganz normaler September im Jahre 2007 ... Beginn am 04.09.2007, mit dramatischer Wende dann letzte Woche, gerade mal zwei Wochen nach der Entwarnung!
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[Blockierte Grafik: http://pix.sueddeutsche.de/fin…image_kopf-1189005776.jpg]
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"Dank unseres strikten Risikomanagements hatten wir zudem die Kreditrisiken gut unter Kontrolle.
(...)
In den letzten Tagen zeichnet sich der Beginn einer Stabilisierung der Märkte ab. Die Liquidität beginnt zurückzukommen, aber sicherlich wird die Abwicklung aufgestauter Positionen noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Trotz der Ausweitung der Spreads und der Bevorzugung von Kurzläufern war die Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln für die Deutsche Bank in den letzten Wochen kein Problem.
(...)
Vor dem Hintergrund des dargestellten relativen Ausmaßes des Problems und des beherzten Handelns von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bleibe ich jedoch optimistisch für das Geschäftsumfeld der Branche weltweit.
(...)
Die Deutsche Bank ist in der Aggregation ihrer Bücher dem Risiko einer weiteren Verschlechterung bei 'US-Sub-Prime'-Hypotheken nicht ausgesetzt."
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[Blockierte Grafik: http://www.live-pr.com/images/pics/13314.jpg]
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"Auch die Deutsche Bank hat Fehler gemacht, auch in dieser Krise.
(...)
[Auch wir sind] übertriebene Kreditengagements eingegangen. Diese können momentan nicht mehr weiterverkauft werden. Und das belastet unsere Erfolgsrechnung im dritten Quartal.
(...)
Wir korrigieren jetzt die Werte all dieser Kreditversprechungen über die nächsten neun Monate.
[gutsos Anmerkung dazu:
Das heisst übersetzt eigentlich nur: "wir verändern unser Kreditgebaren und damit ist der Stöpsel aus der Wanne gezogen - badet woanders weiter!"]
(...)
Ich erwarte, dass die Investoren in den kommenden Monaten zurückkommen und die Märkte sich normalisieren. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, wir sehen bereits erste, ermunternde Signale in diese Richtung."
.
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[Blockierte Grafik: http://www.spiegel.de/img/0,1020,959231,00.jpg]
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Und ebenfalls zum Zustand des Deutschen Bankensystems, Stand Mitte / Ende September:
.
"Ich gehe davon aus, dass hier keine größeren Zeitbomben ticken"
.
.
Hmn. Die Frage ist doch: wollen wir ihm das nun noch glauben?
Ausgerechnet nach all den nun offenbarten Widersprüchen?
Ausgerechnet diesem Joe Ackermann nochmals glauben?
.
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Oder ist nicht dies hier unten deutlich näher dran, an der harten Realität:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,506930,00.html
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Dies mal so als Appetit-Häppchen zum ausklingenden Wochenende ... .
Gruss,
gutso
PPS: und von User "durran" dann noch folgender Hinweis von heute:
http://www.rp-online.de/public…es/wirtschaft/news/482813
Geht es noch verkorkster? Eigentlich kaum.
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Und heute schliesslich ... das ... .
http://www.ftd.de/unternehmen/…dienstleister/260880.html
ZitatKreditkrise belastet Deutsche Bank milliardenschwer
Die Krise am US-Hypothekenmarkt geht auch an der Deutschen Bank nicht spurlos vorbei: Im dritten Quartal musste Deutschlands größtes Geldinstitut Einbußen von insgesamt 2,2 Mrd. Euro hinnehmen
Und hier wird Ackermann dazu wieder mal mit seinem peinlichen "Optimismus" zitiert:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,509239,00.html
Zitat"Trotz eines herausfordernden Quartals für unsere Investmentbankeinheiten zeigten unsere stabilen Geschäftsfelder weiterhin eine gute Leistung. Nach der Phase der Marktkorrektur sehen wir wieder substantielle Möglichkeiten im Investmentbanking."
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Gruss,
gutso
PPS: Wars das? Wers glaubt ... den fressen die Mücken. ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von gutso
... kleine Chronologie eines kommunikativen Desasters: ein ganz normaler September im Jahre 2007 ... Beginn am 04.09.2007, mit dramatischer Wende dann letzte Woche, gerade mal zwei Wochen nach der Entwarnung!
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[Blockierte Grafik: http://pix.sueddeutsche.de/fin…image_kopf-1189005776.jpg]
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"Dank unseres strikten Risikomanagements hatten wir zudem die Kreditrisiken gut unter Kontrolle.
(...)
In den letzten Tagen zeichnet sich der Beginn einer Stabilisierung der Märkte ab. Die Liquidität beginnt zurückzukommen, aber sicherlich wird die Abwicklung aufgestauter Positionen noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Trotz der Ausweitung der Spreads und der Bevorzugung von Kurzläufern war die Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln für die Deutsche Bank in den letzten Wochen kein Problem.
(...)
Vor dem Hintergrund des dargestellten relativen Ausmaßes des Problems und des beherzten Handelns von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bleibe ich jedoch optimistisch für das Geschäftsumfeld der Branche weltweit.
(...)
Die Deutsche Bank ist in der Aggregation ihrer Bücher dem Risiko einer weiteren Verschlechterung bei 'US-Sub-Prime'-Hypotheken nicht ausgesetzt."
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[Blockierte Grafik: http://www.live-pr.com/images/pics/13314.jpg]
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"Auch die Deutsche Bank hat Fehler gemacht, auch in dieser Krise.
(...)
[Auch wir sind] übertriebene Kreditengagements eingegangen. Diese können momentan nicht mehr weiterverkauft werden. Und das belastet unsere Erfolgsrechnung im dritten Quartal.
(...)
Wir korrigieren jetzt die Werte all dieser Kreditversprechungen über die nächsten neun Monate.
[gutsos Anmerkung dazu:
Das heisst übersetzt eigentlich nur: "wir verändern unser Kreditgebaren und damit ist der Stöpsel aus der Wanne gezogen - badet woanders weiter!"]
(...)
Ich erwarte, dass die Investoren in den kommenden Monaten zurückkommen und die Märkte sich normalisieren. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, wir sehen bereits erste, ermunternde Signale in diese Richtung."
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Und ebenfalls zum Zustand des Deutschen Bankensystems, Stand Mitte / Ende September:
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"Ich gehe davon aus, dass hier keine größeren Zeitbomben ticken"
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Hmn. Die Frage ist doch: wollen wir ihm das nun noch glauben?
Ausgerechnet nach all den nun offenbarten Widersprüchen?
Ausgerechnet diesem Joe Ackermann nochmals glauben?
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Oder ist nicht dies hier unten deutlich näher dran, an der harten Realität:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,506930,00.html
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Dies mal so als Appetit-Häppchen zum ausklingenden Wochenende ... .
Gruss,
gutso
PPS: und von User "durran" dann noch folgender Hinweis von heute:
http://www.rp-online.de/public…es/wirtschaft/news/482813
Geht es noch verkorkster? Eigentlich kaum.
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Und heute schliesslich ... das ... .
http://www.ftd.de/unternehmen/…dienstleister/260880.html
ZitatKreditkrise belastet Deutsche Bank milliardenschwer
Die Krise am US-Hypothekenmarkt geht auch an der Deutschen Bank nicht spurlos vorbei: Im dritten Quartal musste Deutschlands größtes Geldinstitut Einbußen von insgesamt 2,2 Mrd. Euro hinnehmen
Und hier wird Ackermann dazu wieder mal mit seinem peinlichen "Optimismus" zitiert:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,509239,00.html
Zitat"Trotz eines herausfordernden Quartals für unsere Investmentbankeinheiten zeigten unsere stabilen Geschäftsfelder weiterhin eine gute Leistung. Nach der Phase der Marktkorrektur sehen wir wieder substantielle Möglichkeiten im Investmentbanking."
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Gruss,
gutso
PPS: Wars das? Wers glaubt ... den fressen die Mücken. ![]()
ZitatOriginal von Osterhase
........... diese EFTs ausschließlich von seriösen Instituten in seriösen Ländern auf seriöse Werte in seriösen Tresoren ausgegeben werden
mit seriösen AGBs und seriösen Insolvenzverfahren, die seriös einen Tag nach Einreichung öffentlich werden (siehe seriöse AGBs
).
[Blockierte Grafik: http://designport.info/uploads/images/illustrationen/bankmitarbeiter/bankmitarbeiter-herr-geier.jpg]
GN8!
gutso
PPS: ALLES ORIGINALBILDER AUS DEM GEMEINSAMEN BESTAND, EHRLICH!!! (siehe AGBs ...
)
http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,495108,00.html
ZitatAlles anzeigen
Die Bank gewinnt
Bernd Ehmke (40) ist eigentlich ein grundsolider Typ. Fast sein halbes Leben arbeitet der Mann bei der Landesbank Berlin (LBB); er wirkt zurückhaltend, ehrlich. Sein Anzug sitzt für einen Sparkassenmitarbeiter auffallend gut, weder buntes Hemd noch Mottokrawatte stören den seriösen Eindruck.
Nur wenn Ehmke auf den letzten Coup der LBB zu sprechen kommt, ein strukturiertes Finanzprodukt mit dem exotischen Label "Naya Bharat Indien Property" , brechen die Marketinggene des Bankers durch: "Wir sind stolz, dass wir das in so kurzer Zeit erfolgreich gestemmt haben."
Zum Schwärmen indes besteht kein Anlass - eher zum Fürchten. Hinter Naya Bharat verbirgt sich ein Finanzkonstrukt, das dem Anleger die Beteiligung an der Entwicklung eines indischen Immobilienindex suggeriert. Was sich nach einem breit gestreuten Investment anhört, ist in Wahrheit eine hoch riskante Angelegenheit.
(...)
Allenfalls Experten durchschauen das Spiel - der Rest der Anleger wettet munter drauflos.
(...)
Dabei richten ausgerechnet die aktuellen Bestseller - Produkte mit Kapitalgarantie - den größten Schaden an. "Sie sind zwar leicht verkäuflich, aber wenig sinnvoll. Die Garantie schützt nur bedingt vor Verlusten, die Produktbezeichnung ist irreführend", sagt Jörg Richter vom Institut für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen (IQF) in Hannover, der mit Anlageexperte Beck für manager magazin den Zertifikatemarkt analysiert hat.
(...)
Normalanleger aber müssen bluten. "Da werden nur noch Storys gespielt, die gut ankommen: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Rohstoffe, was auch immer gerade in Mode ist. Der Vertrieb gibt dann noch Laufzeit und Marge vor, und die Investmentbanken basteln ein entsprechendes Produkt daraus", so ein Insider, der aus dem Geschäft ausstieg, weil er Skrupel bekam. "Es geht nur darum, die Kundschaft auszulutschen."
(...)
Die Berater in den Zweigstellen sind machtlos. "Oft verstehen sie die Produkte selbst nicht", weiß Experte Jörg Richter. Und wenn die Vertriebsleitung ein Zertifikat auf die Verkaufsliste setzt, bleibt ihnen ohnehin keine Wahl. "Bankertrag geht oft vor Kundeninteresse", stellt Richter immer wieder fest.
(...)
Das Zertifikate-Abc
Bonuszertifikat
Indexzertifikat
Discountzertifikat
Garantiezertifikat
Themenzertifikate
Aber, das hat natürlich mit den ETFs nichts zu tun, da ist alles gaaanz anders weil ... [unzutreffendes einzusetzen
] ...
Gruss,
gutso
http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,495108,00.html
ZitatAlles anzeigen
Die Bank gewinnt
Bernd Ehmke (40) ist eigentlich ein grundsolider Typ. Fast sein halbes Leben arbeitet der Mann bei der Landesbank Berlin (LBB); er wirkt zurückhaltend, ehrlich. Sein Anzug sitzt für einen Sparkassenmitarbeiter auffallend gut, weder buntes Hemd noch Mottokrawatte stören den seriösen Eindruck.
Nur wenn Ehmke auf den letzten Coup der LBB zu sprechen kommt, ein strukturiertes Finanzprodukt mit dem exotischen Label "Naya Bharat Indien Property" , brechen die Marketinggene des Bankers durch: "Wir sind stolz, dass wir das in so kurzer Zeit erfolgreich gestemmt haben."
Zum Schwärmen indes besteht kein Anlass - eher zum Fürchten. Hinter Naya Bharat verbirgt sich ein Finanzkonstrukt, das dem Anleger die Beteiligung an der Entwicklung eines indischen Immobilienindex suggeriert. Was sich nach einem breit gestreuten Investment anhört, ist in Wahrheit eine hoch riskante Angelegenheit.
(...)
Allenfalls Experten durchschauen das Spiel - der Rest der Anleger wettet munter drauflos.
(...)
Dabei richten ausgerechnet die aktuellen Bestseller - Produkte mit Kapitalgarantie - den größten Schaden an. "Sie sind zwar leicht verkäuflich, aber wenig sinnvoll. Die Garantie schützt nur bedingt vor Verlusten, die Produktbezeichnung ist irreführend", sagt Jörg Richter vom Institut für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen (IQF) in Hannover, der mit Anlageexperte Beck für manager magazin den Zertifikatemarkt analysiert hat.
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Normalanleger aber müssen bluten. "Da werden nur noch Storys gespielt, die gut ankommen: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Rohstoffe, was auch immer gerade in Mode ist. Der Vertrieb gibt dann noch Laufzeit und Marge vor, und die Investmentbanken basteln ein entsprechendes Produkt daraus", so ein Insider, der aus dem Geschäft ausstieg, weil er Skrupel bekam. "Es geht nur darum, die Kundschaft auszulutschen."
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Die Berater in den Zweigstellen sind machtlos. "Oft verstehen sie die Produkte selbst nicht", weiß Experte Jörg Richter. Und wenn die Vertriebsleitung ein Zertifikat auf die Verkaufsliste setzt, bleibt ihnen ohnehin keine Wahl. "Bankertrag geht oft vor Kundeninteresse", stellt Richter immer wieder fest.
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Das Zertifikate-Abc
Bonuszertifikat
Indexzertifikat
Discountzertifikat
Garantiezertifikat
Themenzertifikate
Aber, das hat natürlich mit den ETFs nichts zu tun, da ist alles gaaanz anders weil ... [unzutreffendes einzusetzen
] ...
Gruss,
gutso