@ eldo
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das ist ja eine gute Prognose fuer 2008, ich finde sie aber sehr hoch angesetzt.
Es ist gefühlsmässig viel, allerdings kann das locker so kommen, es sind nur gut 100% Steigerung ... !
Der Schlüssel ist ja die Frage, wie die Zentralbanken nun weiter auf die Finanzkrise reagieren.
Und zum ungebrochenen - und wohl auch nicht auflösbaren - Misstrauen der Banken untereinander Geld zu verleihen kommt noch die langsame schrittweise Ausweitung der Krise auf weitere Märkte:
Zitat
(...)
Die Welle rollt unaufhaltsam und begräbt einen Markt nach dem anderen unter sich. Nach den Subprime-Krediten und dem Geldmarkt hat die US-Immobilienkrise jetzt die Pfandbriefe erreicht. Bisher galten die sogenannten Covered Bonds als sicher.
Doch mit der Ausweitung der Krise fiel den Investoren ein, dass es sich dabei um Darlehensforderungen handelt, die auch durch Pfandrechte auf Immobilien besichert sind.
(...)
Die Hauspreise fallen, und die jüngsten Zinserhöhungen der Bank of England verteuern die Belastungen für Hausbesitzer, von denen gut die Hälfte einen variablen Zinssatz
vereinbart hat.
Unter Druck stehen auch die spanischen Cédulas. Nach Meinung der HSH Nordbank ist das vor allem dem überhitzten Immobilienmarkt zuzuschreiben. Hält der Trend zu sinkenden Eigenheimpreisen an, könnten die Schulden den Wert der Häuser bald übersteigen. Auch die spanischen Hypothekenbanken könnten dann ernsthaft in Bedrängnis geraten.
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http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/261946.html
Ist alles nicht, als sässe man im Spinnennetz, in das man sich mit jeder Bewegung noch tiefer verstrickt?
[Blockierte Grafik: http://www.kunstjahr.de/bilder/spinne.jpg]
Dazu kommt die Rezessionsgefahr in den USA, woran auch die besoffenen Anleger nichts ändern, spätestens Anfang 2008 ist es mit der Freude vorbei, weil dann klar wird, warum die FED die Leitzinsen gesenkt hat
Das war ja nicht einfach nur allein wegen der Kreditmarktkrise (die sich so sowieso nicht lösen lässt), sondern es lässt tief blicken, wie die Realwirtschaft von den FED Insidern gesehen wird:
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Kolumne
Optimisten der Irrealwirtschaft
von Lucas Zeise
Nur wenn die reale Wirtschaft gedeiht, blüht auch die irreale auf. Die aktuelle Börsentendenz tänzelt über die Rezessionsgefahr allzu locker hinweg.
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Nach Bernankes Aktion und nach der Transparenzoffensive der Großbanken war nur noch der Beweis nötig, dass die Krise in der größten Volkswirtschaft der Welt keine nennenswerten Spuren hinterlässt. Diesen Beweis erbrachte der monatliche US-Arbeitsmarktbericht am vergangenen Freitag. Seither wissen wir, dass der Abschwung in den USA, wenn er schon kommt, milde ausfallen wird. Die klassische sanfte Landung also. Vielleicht wird es auch eine Rezession, dann aber höchstens eine kurze und milde. Und wenn es doch eine Rezession geben sollte, so wird sich bis dahin bestimmt Europa und der übrige Globus aus seiner Abhängigkeit von der US-Nachfrage abgekoppelt haben. Wenn dann noch der Dollar sinken sollte, vervielfachen sich die Gewinne der ausländischen Töchter der US-Unternehmen. Kurz: Es gilt, US-Aktien zu kaufen.
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So deutet manches darauf hin, die Finanzkrise dieses Sommers könne also schon vorbei sein, bevor sie der Realwirtschaft schaden konnte.
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So glimpflich wird es diesmal nicht abgehen. Denn erstens liegt der eigentliche Anlass für die aktuelle Krise nicht in weniger bedeutenden Schwellenländern, sondern im Wohnungsbau der USA. Zweitens droht er die wichtigste Triebkraft der Weltnachfrage, den Konsum der US-Bürger, zu beeinträchtigen. Drittens ist die Kreditkrise mit einer Erholung der Aktienmarktpreise nicht beendet. Die Bereitschaft und Fähigkeit der Banken, Kredite zu vergeben, bleibt beeinträchtigt. Damit bremst die Irrealwirtschaft leider höchst wirksam die Realwirtschaft. Die aktuelle Börsentendenz tänzelt über die Rezessionsgefahr schlicht hinweg.
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http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/263103.
Ich denke also: Der Absturz der Realwirtschaften wird - wenn überhaupt - dann nur noch mit weiteren massiven Zinssenkungen abzufedern sein und deshalb mit einem ebenso massiv steigenden Preis für die Edelmatalle.
Da sind 100 % Preiszuwachs bei den einzigen stabilen Währungen der Welt schnell erreicht, denke ich.
Beim Silber denke ich ohnehin, dass es so kommt.
Und ich glaube auch, dass das nüchterne Überlegungen sind, bei denen der gesunde Menschenverstand ausreicht und man bei umfassender Betrachtung momentan auch zu kaum einem anderen Schluss kommen kann ... .
Gruss,
gutso