Hallo Beisammen!
Ja, Ja, die Ratings. 
Dazu habe ich auch noch was.
http://www.ftd.de/meinung/leit…%20Mathematik/239186.html
Zitat
Wolfgang Münchau
Irrglaube an die Mathematik
Dieser dritte Teil meiner Serie über die Kreditblase ist jetzt besonders aktuell. Ein Element, das jeder Blase zugrunde liegt, ist die falsche Einschätzung des Risikos. Die Krise ist daher weit gefährlicher als der Teil, der schon an die Oberfläche gespült wurde.
(...)
Die nüchterne Wahrheit ist, dass das Kreditrisiko nicht präzise messbar ist. Die Modelle der Ratingagenturen haben eine Sicherheit vorgegaukelt, die es nie gab und nie geben wird.
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Münchaus generelle Art, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, hat in diesem konkreten Fall allerdings eine für uns hier interessante Stossrichtung bekommen, denke ich.
Es ist eine Stossrichtung gegen das Gehirn der Finanzwelt selbst, der hiermit die zentrale Fähigkeit, Risiko zufriedenstellend einzuschätzen, abgesprochen wird.
Die Banken werden nämlich auch in Zukunft natürlich nicht auf Wirtschaftsprüfer & Analysten verzichten können, das heisst DIESES HIER ANGESPROCHENE, KONKRETE PROBLEM lässt sich mit den angebotenen Mitteln der Risikominimierun NICHT im Grundsatz lösen.
Es lässt sich - solange man in diesem Zirkel gefangen bleibt - so NIE lösen!
Sondern eben nur mit Anlagen in physischem Gold & Silber, sprechen wirs doch aus in diesem Zusammenhang
Das ist der einzige vernünftige Schluss aus diesen Gedanken.
Oder anders formuliert: Man muss zur echten eigenen Absicherung auf Werthaltigkeit ausserhalb des Finanzsystems zurückgreifen, um sich so vor seinen Risiken zufriedenstellend schützen zu können!
Und - es ist natürlich jetzt auch immer offensichtlicher, dass die Kritik der Gold & Silver Bugs an den Banken und deren ETFs auf Edelmetalle - seien sie auch noch so oft durch Wirtschaftsprüfer gerated & verteidigt (siehe Szabo, der ist ja auch ein solcher) natürlich vollkommen berechtigt war & es auch weiterhin ist!
Wie es mit ETFs am Ende gehen kann, sieht man derzeit beim Thema der Geldmarktfonds & "AAA" Ratings.
Aus "AAA" wird im Falle eines Falles eben "Aa".
Und aus einem ETF - egal ob er mit Metall hinterlegt ist - eine juristische Falle, die just in der Krise, vor der diese Anlage schützen soll, zuschnappt.
Aus gegebenem Anlass (Finanzkrise) hier deshalb nochmal der Hinweis auf Martin Siegels exemplarische Auseinandersetzung mit solchen Finanzkonstrukten anhand des "Lyxor Gold Bullion Security", vom 07.05.2007!
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=4415
Zitat
(...)
Die deutsche Zusammenfassung des Prospekts weist auf die zahlreichen Ausnahmen des 75-seitigen englischen Prospekts hin und warnt davor, daß jede Entscheidung für eine Anlage auf die Prüfung des gesamten Prospekts gestützt werden sollte. Im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird vorsorglich darauf hingewiesen, daß der Kläger die Übersetzung des Prospekts zu bezahlen hat.
Aus der deutschen Zusammenfassung des Prospekts: "Ein Lyxor Gold Bullion Security ist eine von der Gesellschaft emittierte, gesicherte, undatierte Nullkupon-Schuldverschreibung mit einem Nennwert von 0,00001 USD,... ."
Und weiter: "Der "Wert" des Anspruchs auf Gold pro Wertpapier entspricht dem Betrag des tatsächlich von der Gesellschaft bei der Veräußerung von Gold entsprechend dem Anspruch auf Gold pro Wertpapier erzielten Bruttoerlöses.“ Alles klar?
(...)
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Ja, ich hoffe auch mal, dass damit alles klar ist. 
Für diese - wie sich jetzt zunehmend zeigt - berechtigte Kritik hat man sich aber näherungsweise als Volltrottel titulieren lassen in den letzten Monaten und Jahren.
Als praktisch unmöglich wurde z.B. auch ein Bankenkollaps bezeichnet.
Da ist es nur gut, wenn am Ende dann die "Volltrottel" ihr Geld behalten, und womöglich sogar mehren - und die Analysten noch etwas zum analysieren & die Wirtschaftsprüfer derweil immer noch etwas zum prüfen haben. 
Gruss,
gutso
PPS: Der hier ist auch spannend, aber lang:
http://www.safehaven.com/article-8186.htm