... sicherlich ist es dabei egal, ob der Artikel von vor einer Woche oder von vor einem Jahr stammt.
Ich finde er passt perfekt in die Gedanken, die derzeit so kreisen ... . Alle 20-30 Jahre findet an den Rohstoffmärkten eine Hausse statt und inflationsbereinigt befinden wir uns in einem groß angelegten Abwärtstrend was die Preisentwicklung angeht. Die Frage ist nur, was man daraus FOLGERT! Ich jedenfalls folgere draus KEINESWEGS, dass der Rohstoffsektor uninteressant wäre, dazu gleich mehr ... .
http://www.teleboerse.de/empfe…erts-article11853461.html

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Wenn man rechnerisch - was ausdrücklich NICHT in dem Artikel erwähnt wird - die Entwicklung der Population der Menschheit dazu nimmt, ist dieser angesprochene "Trend abwärts" sogar eher ein scharfer Spike (!) nach unten ... ! Weshalb? Weil der verfügbare Anteil Rohstoffe pro Mensch natürlich stark sinkt, wenn die Population sich in wenigen Jahrzehnten vervielfacht und dabei die Handelswege immer offener und umfassender werden, ganz einfach; dabei geht es nicht nur um China allein, - aber auch.
Das bedeutet in meinen Augen, dass die derzeitige Situation an den Rohstoffmärkten, aber wohl auch genauso bei an den Edelmetallmärkten, es ermöglicht, im Idealfall (so die Firmen einigermaßen unverwässert überleben) zum vielleicht letzten Mal in diesem Jahrhundert extrem günstig an einschlägige Aktien zu gelangen, bzw an physische Rohstoffe und Edelmetalle.
Nur woher weiß man, welche Firmen dieses gnadenlose Auf- und ab überhaupt überleben können?
Und: Nicht alle Rohstoffe werden sich gleich verhalten, auch das ist längst bekannt ... .
Die von Rethfeld angeführte Kohle ist dabei aber in meinen Augen eher die AUSNAHME, als die Regel ... .
Hier der Rethfeld-Text in Auszügen:
Zitat
Das bedeutet: Die Rohstoffhausse von 2001 bis 2011 dürfte als eine mittelfristige Gegenbewegung im Rahmen eines langfristigen, realen Abwärtstrends notiert werden. Seit 2011 hat der Langfristtrend das Ruder wieder übernommen (siehe Pfeil obiger Chart). Man könnte entgegenhalten, dies sei ja keine eindeutige Trendwende. Die Rohstoffhausse könnte ihre Bewegung erneut aufnehmen.
Ein wesentliches Argument gegen diese Sichtweise besteht in der Angebotssituation wichtiger Rohstoffe. Der Kohlepreis befindet sich auf einem Niveau, auf dem er bereits 2004 notierte. Kohle ist preiswert und in rauen Mengen am Weltmarkt verfügbar. Und das noch mehrere hundert Jahre. Als Folge wird der Betrieb von - vergleichsweise sauberen - Gaskraftwerken von deutschen Energieunternehmen als nicht rentabel angesehen.
2012 haben die USA 95 Prozent ihres Erdgasverbrauchs durch Eigenproduktion abgedeckt. Die Autarkie wurde hier praktisch erreicht. In den kommenden Jahren mutieren die USA zum Erdgasexporteur.
Nicht alle Rohstoffe fallen inflationsbereinigt. Der Ölpreis befindet sich in einem langfristig intakten, realen Aufwärtstrend. Er steigt stärker als die Inflationsrate.
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Interessant ist in dem schwierig interpretierbaren Feld auch dies: Man sieht da schon auch die Luft nach unten beim Ölpreis, beispielsweise ... aber eben auch den Trendkanal insgesamt!
Die Frage ist eben nur, wie investiert man am Besten in solches Wissen?
Vermutlich bleibt man am Ende und langfristig gesehen eh immer wieder bei den Edelmetallen hängen ... .
Gruß,
gutso
PPS: Ich habe die Grafiken auch als Attachements eingefügt, damit man auch in ein paar Jahren, wenn die Links bereits nicht mehr funktionieren werden, nochmal Bezug drauf nehmen kann; sowas hat sich bewährt!
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