Klar könnte sich der Fahrplan ändern oder auch gestört werden. Das Risiko, dass der Gaspreis sich nicht mehr normalisiert wie ich beschrieben habe, besteht weiterhin. Jedoch war dieses Risiko immer vorhanden und wird auch immer vorhanden sein. Also was solls...?Ich gehe davon aus, dass der Markt bzw. die Spekulanten richtig liegen, und sollten die aktuellen Maßnahmen bzgl. LNG Infrastruktur und Beschaffung laut Plan verlaufen, so sollte sich der Gaspreis auch so ähnlich entwickeln wie eben dargestellt.
Lass doch bitte deine Schwurbelei ala Wetterbericht mit den Schlagworten "könnte", "ich gehe davon aus", "ähnlich" etc.. Alles was in der Zukunft liegt und angeblich mit Zahlen belegt wird ist persönliche Träumerei = Schwurbelei.
Ich hätte vor einem Jahr auch nie an über 10% Inflation geglaubt. Hätte ich das so prognostiziert wäre ich in die Aluhutfraktion verwiesen worden.
In diesem Sinne ... Ich halte mich an Fakten wie diese:
2021 hat D 90,5 Milliarden m³ Erdgas verbraucht.
55% also ca. 50 Milliarden m³ (bitte selbst ergoogeln) kamen aus Russland (übrigens über 60 Jahre absolut zuverlässig und preisgünstig d.h. planbar!) und diese müssen erstmal ersetzt werden.
Das Terminal in Wilhelmshaven kann (ist nicht garantiert) im Jahr bis zu 7,5 Milliarden m³ LNG regasifizieren (laut Aussage von Uniper, daher eher positiv geschätzt) und in das Netz einspeisen. Also bräuchten wir mindestens 7 eher 8 dieser Terminals. Und diese kosten ja nix und werden auch niemals auf den Gaspreis des Endverbrauchers aufgeschlagen, da der Betreiber als Unternehmer beim Gasverkauf an den Endverbraucher genug verdient. ![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
Und dann auch das noch...
LNG: Hohe Preise, wenig Schiffe und kaum Lieferverträge
(mit der Schlagzeile den Gockel oder die Ente selbst bemühen, da ich MSM nicht mehr verlinke!)
Jeder der von der Herstellung von LNG mit der anschließenden Regasifizierung etwas versteht, weiß das der Preis mindestens 3-4x so hoch wie Pipelinegas sein muss, damit es rentabel verkauft werden kann. Dazu kommt der kostenintensivere Transport und es gibt dafür viel zu wenig Transportschiffe. Der Wille der Betreiber dies zu ändern tendiert gegen Null, da langfristige Verträge die den Bau solcher Schiffe amortisieren würden zwischen 20 und 30 Jahren liegen. Eine solche Langfristigkeit ist aufgrund des selbst verordneten Knebels der sogenannten "Energiewende" der westlichen Länder, forciert durch die grünen Verschwörungsheoretiker, praktisch unmöglich.
Und Du willst uns mit deiner Schwurbelei weis machen dass die Preise auf unter 50% des heutigen Niveaus sinken werden
.
Das könnte natürlich so eintreten, wenn Gas in Deutschland wegen der zerstörten Wirtschaft nicht mehr gebraucht wird und die Nachfrage dadurch sinkt.
Denn das ist fakt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und nicht eine herbei geschwurbelte Weissagung.