ich glaube das nicht.
Ich denke, vor den europäischen Gerichten sollte man als Immoeigentümer sein Recht bekommen.
Ich zahle doch auch keine Mautgebühr für nicht genutzte Autobahnkilometer.
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Werde gleich mal Kindergeld beantragen
habe zwar keine Kinder
aber das Gerät dafür wäre schon vorhanden.
Satiere aus.
Beiträge von ocjm
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er unterstellt das die Zinsen die Inflation über die Jahre ausgeglichen hat.
Leider vergißt er, dass
1. die Zinsen versteuert werden müssen, somit der Realzins unter der offiziellen Inflationsrate liegt.
2. die tatsächliche Inflationsrate über der offiziellen Inflationsrate liegt.
Daraus folgt, dass der Sparer über die letzten Jahrzehnte durch die versteckte Inflation enteignet wurde.
Weiterhin unterstellt er steigende Inflationsraten und steigende Löhne.
Letzteres hat in den letzten gut 10 jahren in Deutschland nicht stattgefunden.
Von daher ist für mich schleierhaft, wie bei rückläufigen Realeinkommen die Unternehmen auf Dauer höhere Umsätze generieren können.
Allenfalls exportorientierte Unternehmen konnten/können für einen begrenzten Zeitraum auf den Auslandsmärkten Gewinne generieren.
Aus vorgenannten Gründen werden ja permanent neue Sparprogramme in den Unternehmen aufgelegt um höhere Produktivität aus den Arbeitnehmern heraus zu pressen.
Dies wird sich nicht unendlich fortsetzen lassen; zumindest aber leidet die Qualität darunter. -
nervt aber ganz schön.
Heute in Euro wieder mehr als Euro 100,00 Abstand zu Gold.
Offensichtlich schlägt die geringere Nachfrage der Automobilhersteller stärker durch, als die streikbedingten Förderungsausfälle dies kompensieren können.
Und es fällt weiter.
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Zitat von »ziemer«
Ich kenn genug Leute mit einer/m ETW/ETH, Kindern, Ehe und Hypothek auf 20+ Jahre sich in die Scheisse geritten haben. Zu glauben, da komme bei der Finanzierung auf Jahrzehnte nichts dazwischen ist schon eine äusserst optimistische Ansage. Und selbst wenn man die Kohle in Cash hat, ist so eine Immo ein miserables Investment. Sicher ist eine Betonbude etwas handfestes, sicheres. Aber Rendite und Risiko gehen bekanntlich getrennte Wege.
besonders wenn man bedenkt, dass die heutigen Arbeitsplätze nicht mehr für ein ganzes Arbeitsleben zur Verfügung stehen.
Sollte man in fortgeschrittenem Alter dann wechseln müssen und eine Immobilie am Bein haben, dann bleibt entweder die Arbeitssuche regional sehr begrenzt oder die Fahrtkosten als Berufspendler und/oder die 2. Wohnung fressen einen auf. Da sind schon manche Ehen dran gescheitert. -
Dies wird sicherlich zur Folge haben, dass viele Unternehmen wegen negativer Absatzentwicklung keine Gewinne mehr generieren und die Aktienbewertung ins Bodenlose fallen wird.
Weiterhin werden dadurch sehr viele Arbeitsplätze verloren gehen (offizielle Arbeitslosenrate in der BRD größer als 25 %). Viele private EM-Halter werden dann gezwungen sein, Gold auf den Markt zu werfen um den Lebensunterhalt zu finanzieren (weil die Sozialsysteme massiv gekürzt werden).
Dass in diesem Umfeld Silber massiv fällt, da Industrierohstoff ist nachvollziehabr. Dass dann auch Gold billiger wird ergibt sich aus dem größeren Angebot.
Wie Deflatonator aber auf 600 $ kommt vermag ich nicht zu verstehen.
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Aktuell ist aber festzustellen, dass die Party mit allen zulässigen und unzulässigen Mitteln krampfhaft versucht wird fortzusetzen.
Dies dürfte, nach meiner unmaßgeblichen Meinung, noch eine Weile gut gehen.
Mit der jetzt angestrebten Fiskalunion in EURO-Land sind noch ein paar Jährchen bis zu dem angenommenen deflationären Schock möglich.
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In so fern sind me derzeit noch immer Investments in Edelmetall (max 30 % vom Gesamtvermögen) eine der besten Anlageentscheidungen, sofern man auch andere Assests ausreichend berücksichtigt hat. -
in NEW YORK herschen andere physikalische Verhältnisse.
Nur mit Kerosin, unter Verwendung von Luftfahrzeugen, verdampft dort Stahl.
Zumindest steht das so im Abschlußbericht zu 9:11.
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Jeder halbwegs gescheite Mensch weiß doch, dass da nur noch faule Schuldverschreibungen und GoldFORDERUNGEN VERWALTET werden.
Jetzt kann man aber über Blödzeitung und Schirgel veröffentlichen, dass die FED noch Geld/Gold hat.
Die Generation Hein Blöd wird mal wieder bestens bedient. -
Aber die Idee mit ein wenig Benzin und anderen Nettigkeiten das Vorratslager gegen Pyromanen aufzuhübschen habe ich dankend zu Kenntnis genommen.
Ich denke 1 Liter je 10 Liter Rauminhalt wäre da wohl angemessen.
Wobei mir da gerade einfällt, dass ne Gasleitung aus Kupferrohr da auch sehr interessante Ergebnisse erzielen sollte.
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ich habe den Silberverkaufsfaden aboniert, weil ich was kaufen will.
Also mache ich den Faden auf und was finde ich, Krümel.
Das muß doch nicht sein, dass die Unzen jetzt hier einzeln angeboten werden.
Ist ja auch nicht so, dass dies nun seltene Numismatische Raritäten gewesen sind.
Nein, Allerweltskram. -
Zitat einer aktuellen Verkaufsanzeige:
Zu verkaufen:2 x 10 DM Silbermünzen (625er) Bankrückläufer für insg. 15 € incl. Porto
und
1 x Lunar II Tiger (1/2-Unze) Normalausgabe Silber für 22,50 € zzgl. gewünschtes Porto. Die Münze ist unbefingert und befindet sich in der Originalkapsel
Zusammen für 38 € incl. unversicherter Versand. Andere Versandarten sind gg. Aufpreis natürlich möglich. Auch persönliche Übergabe möglich.
......................schön, dass mal wieder größere Posten angeboten werden.
Da rechnet sich dann auch der Aufwand für Verpackung und Frachtkosten.
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ich habe einen "Opfersave" eingebaut, der relativ leicht zu finden ist.
Da ist der monatliche Bargeldvorrat drin (reicht für die Heimfahrt der Einbrecher), ein Silberbesteck sowie die Eheringe von Oma (Gott hab sie seelig).
Damit haben mögliche Einbrecher eine Beschäftigung, finden etwas was sie ein wenig beruhigt und läßt sie ohne größere Zerstörungen zu hinterlassen, von dannen ziehen.
Ich mag es eben nicht, wenn alle Möbel mit Schlössern aufgebrochen werden. -
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Der Vollständigkeit halber soll aber erwähnt werden, daß es einige wenige Edelmetall ETFs gibt / geben soll, die physisch hinterlegt sind, so die der ZKB und die von Sprott...
bist du dir da wirklich 100 % sicher? -
Eure fundierte Konversation hat m.e. die aktuelle Wirtschaftssituation mehr als vortrefflich beschrieben.
Ich erlaube mir hier den m.e. wesentlichsten Satz vom Kolegen Ziemer zu zitieren:
"Deswegen wird es gegen allen Unkenrufen auch nicht zusammenbrechen. Dieses Spielgeldsystem kann nur gegen Vertrauen crashen, und die Masse der Schafe ist Lichtjahre entfernt davon Kenntnis zu nehmen."
Allein an diesem Punkt scheiden sich die Geister.
Es gibt Analysisten, die unterstellen, dass der "MARKT" (m.e. die Finanzolligarchie) über die Zinsen den Nationen/Währungsräumen das Vertrauen aussprechen und auch entziehen kann.
Dann gibt es Fachleute wie Ziemer, die das Vertrauen der Bürger in ihre Währung als Kristalisationspunkt ansehen.
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Übereinstimmend wurde aber festgestellt, dass die nationalen Schulden keinesfalls mehr zurück bezahlt werden können.
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Stellt sich jetzt nur noch die Frage: wie kann man dann eine Währungsreform DAUERHAFT abwenden?
Ich denke, dass wird unmöglich sein.
Alles Handeln der Notenbanken, Finanzministerien und Rettungsfonds kann daher nur BEGRENZT Zeit kaufen.
Dieses Finanzsystem ist ebenso endlich wie das Leben. -
Geschichte
Das System der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland ist mittlerweile mehr als 100 Jahre alt. Nach der kontinuierlichen Einführung mehrerer Sozialgesetze unter Bismarck folgte 1889 die Etablierung einer Invaliditäts- und Altersversicherung. Allerdings war es noch ein weiter Weg bis zur Rentenversicherung wie wir sie heute kennen.
Die deutsche Rentenversicherung bis zum Zweiten WeltkriegAm 20. Dezember 1911 wurde mit der Reichsversicherungsordnung ein wichtiger Schritt für die Entwicklung eines gesetzlichen Rentenversicherungssystems getan. Diese Verordnung fasste die drei Sozialgesetze unter einem Dach zusammen. Teil der Reichsversicherungsordnung waren ebenso die Kranken- wie auch die Unfallversicherung. Dieses Gesetz bildete Jahrzehnte lang die Basis der deutschen Sozialgesetzgebung.
Am 9. August 1919 wurde in Kassel der Verband Deutscher Landesversicherungsanstalten gegründet. Der Verband hatte die Aufgabe, neben dem Meinungsaustausch und der Förderung gemeinsamer Angelegenheiten sich für die allgemeine Vereinheitlichung des Rentenrechts einzusetzen. Dem Verband schlossen sich später die übrigen Rentenversicherungsträger an. 1938 wurde er als gemeinsamer Spitzenverband in den "Reichsverband Deutscher Rentenversicherungsträger" umgewandelt.
Deutsche Rentenversicherung nach 1945Nach 1945 blieb der "Reichsverband Deutscher Rentenversicherungsträger" als zentrales Organ der Rentenversicherung bestehen. In dem Beschluss vom 3. Mai 1946 wurde sein Name in den "Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)" geändert. Mit dem Gesetz über die Selbstverwaltung vom 22. Februar 1951 wurde die Selbstverwaltung aller Sozialversicherungsträger verbindlich eingeführt. Die ersten Sozialwahlen, bei denen die Versicherten und die Arbeitgeber ihre Vertreter in freier und geheimer Wahl in die Vertreterversammlung wählen, fanden 1953 statt.
Rente im Wandel: Grundlegende RentenreformenDie Geschichte der gesetzlichen Rentenversicherung ist geprägt von grundlegenden Reformen. Die in der Geschichte wohl wichtigste Rechtsänderung brachte die große Rentenreform von 1957 mit sich. Wegbereitende Neuerungen waren unter anderem die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten, die "lohnbezogene" Rentenformel, wonach sich die Rente am Einkommen des Arbeitnehmers orientiert, sowie die Finanzierung der Rente durch die aktiv Versicherten ("Umlageverfahren"). Die Rentenreform von 1972 öffnete die Rentenversicherung erstmals auch für Selbstständige und Hausfrauen, sorgte für flexiblere Altersgrenzen und etablierte die "Rente nach Mindesteinkommen" für Kleinverdiener.
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Das heutige Umlageverfahren hat ja auch noch nicht wirklich eine Krise (mit Massenarbeitslosigkeit) überstehen müssen und die kapitalgedeckten Rentensysteme können nach einer Währungsunion eben immer noch auf das Umlageverfahren umschwenken.
bitte korregier mich,
war das nicht vor den beiden Währungsreformen des letzten Jahrhunderts?
Also ich denke, das waren doch wohl schon 2 Krisen, die unsere Rentenversicherung überstanden hat.
Vergleichbares kann man von den kapitalgedeckten Systemen nicht behaupten. -
Aber genau dieses Umsteuern von kapitalbasierter Finanzierung auf die umlagefinanzierte Finanzierung der Renten mittels Generationenvertrag steht diesen Ländern doch jederzeit offen.
Das hast du richtig erkannt.
Die daraus resultierende Alimentierung liegt dann auf Hartz IV Niveau.
Kapitalbasierte Rentenversicherungssysteme können nach einer Währungsreform aber nicht einmal diesen Satz garantieren.
Und wenn wir diesen Sachverhalt zu Ende denken, dann wissen wir auch, warum der Deutsche sich über Jahrzehnte abstrampelt für sein klein Häuschen.
Wobei das EM-Sammeln unter diesem Aspekt immer interessanter wird. -
Was regt Ihr euch denn darüber noch auf.
Wir, in den deutschsprachigen Ländern, haben über den Generationenvertrag heute noch eine halbwegs sichere Rentenzusage.
Dies kann man von Ländern mit kapitalgedeckter Rente heute nicht mehr behaupten, da die Pensionsfonds, Lebensversicherungen und Versorgungswerke von Anwälten etc.
in die sogenannten mündelsicheren Finanzwerte (Staatsanleihen) investiert haben.
Selbst als 5.-klässler kann man sich ausrechnen, was dabei noch herauskommen wird.
Man schaue doch mal nur in die Schweiz, da werden gerade Mieter aus Wohnungen vertrieben, die im Eigentum der staatlichen Pensionsfonds stehen, nur um die Rendiete durch Umbau in luxus Lofts zu steigern. Unsere deutschen Lebensversicherer mußten in den letzten Jahren wiederholt den Garantiezins senken und bei Neuabschlüssen mit realitätsfernen Morbiditätsraten kalkulieren, nur um auf dem Papier noch halbwegs tragbare Renditen nachweisen zu können.
Aber dem Grunde nach, dürften nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung nach, schon mehr als 30-50 % der veranlagten Mittel im Orkus der Finanzindustrie verbrannt worden sein.
Ein Ende dieser Entwicklung dürfte erst absehbar werden, wenn auch die restlichen Mittel verbrannt sind.
Wo dann die Alterssicherung in den Ländern mit kapitalgedeckten Pensionsfonds herkommen soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
In so fern lobe ich mir den Generationenvertrag, der, selbst bei steigender Arbeitslosigkeit, zumindest eine kärgliche Rente garantiert.
Beide Systeme steuern in die gleiche Richtung
Altersarmut.
Nur bei der kapitalgedeckten Rente dürfte die zu erwartende Rente zum Leben zu gering sein. -
also deine Sichtweise bezüglich Kaufverhalten von Investoren kann ich nicht teilen.
Grundsätzlich entscheidet ein Investor sowieso nur nach der zu erwartenden Rendite nach Steuern und Kosten
Man schaue mal auf den deutschen Immobilienmarkt.
Da hat die in 2012 erhöhte Grunderwerbssteuer der Nachfrage nicht geschadet.
Vielmehr ist in 2012 ein weit höherer Umsatz an Immobilien festzustellen.
Warum?
Weil der Investor sich von seinem Investment
1. Sicherheit
2. Rendite
verspricht.
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Das Anlageverhalten von Sammlern wird me aber ganz sicher nicht durch eine wie auch immer gelagerte Mehrwertsteuer nennenswert verändert.
Sicherlich wird man mit der erhöhten Mehrwertsteuer die Zocker auf andere Märkte scheuchen, da nur über längere Haltedauer ein Investment in Mehrwertsteuer belastete Güter rentierlich sein werden.