Beiträge von ocjm

    Nachdem die Hiobsbotschaften von der Finanzfront nicht abreissen wollen und zusätzlich Umweltverschmitzung und Kriegstreiberei immer offener zu Tage tritt, ist Gold (auch Silber) für mich eine der sichersten Anlageformen


    SOFERN


    es physisch in Besitz genommen wird und für 3. unsichtbar gemacht wird.


    Warum?


    Die vorgenannten Krisen werden die Staaten zu erheblichen Lasten zwingen, mit der Folge, dass weiterer Arbeitsplatzabbau zu befürchten ist.
    Die sozialen Versicherungssysteme werden das nicht auffangen können. Daher werden Ansprüche daraus in nicht all zu ferner Zukunft erst nach offensichtlicher Vermögenslosigkeit gewährt werden, weil der Staat die Zuschüsse zu diesen Sicherungssystemen kürzen wird. Auch das kleine, noch mit Hypotheken belastete Eigenheim wird dann vor Hartz IV verkonsumiert werden müssen.


    Somit erscheint alles sichtbare Vermögen der Staatswillkür (Leistungsgewährung nach Kassenlage) unterworfen.


    Selbst wenn dann EM nur noch 50 % des Wertes hat, welcher bei Kauf vorlag, ist das immer noch besser als jegliches andere Vermögen.


    Wer heute mit ca. 50 Jahren Alter in Arbeitslosigkeit gerät und nicht innerhalb von 6 Monaten einen angemessenen Job findet, ist nach ALG I Bezug gezwungen sein sichtbares Vermögen aufzubrauchen und dann in HArtz IV abzusteigen mit der Folge Altersarmut.
    Für Selbständige, die private Altersvorsorge betrieben haben, ist das sogar noch gravierender, da sie kaum Ansprüche auch der gesetzlichen Rentenversicherung haben.
    Diese Volksgruppe muss ihre Altersrücklagen aus der privaten Altersvorsorge aufbrauchen, die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder Pensionsansprüche der abhängig Beschäftigten bleiben bei Hartz IV Antrag völlig unberücksichtigt.


    Wenn man schon selbständig tätig ist, dafür auch noch persönlich haftet und ggf. Arbeitsplätze schafft, dann wird man im Falle des Scheiterns dafür mit Altersarmut bestraft. Sowas fördert keinesfalls den "Aufschwung" :cursing: .


    Da bleibt doch als Alternative nur die Option unsichtbares Vermögen zu schaffen, welches krisensicher gegen Zugriff Dritter geschützt ist.


    Ich hoffe ich habe mit dieser Idee keinen Denkfehler (Goldverbot, Handelsbeschränkungen, Steuerbelastung etc.).


    Schade dass mir diese Idee erst jetzt kommt.


    mfg
    ocjm

    Da habe ich ja was losgetreten.


    Zu
    Frage nach Besetzungsgrund ist immer noch offen von Wayne Schlegel:


    Da die Nato (US-amerikanisch dominiert) entgegen früheren Vereinbarungen zu der deutschen Wiedervereinigung, ein Hegenomialbestreben auf die früheren Comecon-Staaten massiv an den Tag legt und jetzt auch noch Raketen in Polen stationiert, ist ein massives Bedrohungspotential aus Sicht Russlands erkennbar.
    Fortlaufend werden neue amerikanische Militärstützpunkte an der Landesgrenze zu Russland erstellt.


    Dem soll Einhalt geboten werden, da ansonsten ein weiterer Zerfall der russischen Einflussbereiche zu befürchten ist.
    Deutschland ist nun mal die Drehscheibe für militärische Operationen der USA in Europa, Mittlerer Osten und Asien.
    Über deutsche Flughäfen läuft die komplette Versorgung aller US-Truppen die nicht auf dem amerikanischen Kontinent stationiert sind.


    Wenn man diese Drehscheibe für die USA nicht mehr nutzbar macht, ist amerikanischen Agressionen weit einfacher zu begegnen.


    Hierdurch würde auch eine Gefahr eines chinesisch/russischen Konflikts für Russland kleiner, da durch die hinzugewonnene Stärke bei Übernahme von Europa, ein weiteres Hinterland mit Industiestandorten, im Kriesenfall kriegsentscheidend sein könnte.



    Zu
    (2.) Weil ich weiter oben im Faden noch keine Antwort erhalten habe,
    hier nochmal die Fragestellung:


    Warum sollten die Russen Europas Westen besetzen? (unabhaengig davon,
    dass es in D 5mal mehr russischstaemmige Zivilisten gibt, als
    angelsaechsische Besatzungstruppen, also eine (assimilierende? )
    Besetzung/Völkerwanderung im Gange ist - am intensivsten freilich die
    Völkerwanderung ex Türkei, wo offen ist, wer wen assimiliert). Um die
    hiesigen Banken zu retten? Um Rohstoffe zu rauben, die es hier gar nicht
    gibt? Um Arbeitslose in Arbeit zu pressen, wo die selbst genug
    Arbeitslose haben? Um sich in Garmisch, St. Tropez oder Monaco
    verwoehnen zu lassen, wo doch dort schon genug Russen sind? Um schicke
    Autos rauben zu koennen, die ohnehin massenhaft in Moskau rumfahren? Um
    uns umzuschulen, wie man Oligarch wird? Ich verstehs nicht von Wayne Schlegel.


    Siehe vor.
    Deutschland ist nicht nur Drehscheibe, sondern auch Aufmarschgebiet im FAlle eines amerikanisch russischen Konflikt.


    Zum einfacheren Verständnis:
    Die USA dominieren die Welt, erpressen Schürfrechte, installieren Vasallenstaaten um andere Großmächte zu unterminieren. Allein die 16 Nachrichtendienste der Amerikaner destabilisieren Staaten der früheren Comecon Zone.
    Wenn Russland nichts dagegen unternimmt, sind die Zeiten als 2. Großmacht bald vorbei.
    Dann müssen auch die Russen nach der amerikanischen Pfeife tanzen!!!!!!!!



    Zu
    Unterwirft der militär. Stärkere den
    Schwächeren zwangsläufig?


    NEIN
    nur, wenn vom Boden des Schwächeren fortlaufend, durch eine andere Großmacht gegen frühere Vereinbarungen verstoßen wird und Einfluss auf das eigene Umfeld ausgeübt wird und neue Militärstützpunkte in Grenznähe etabliert werden.



    Wenn Russland diesen fortlaufenden amerikanischen Unterminierungen seiner Einflusssphäre nicht bald begegnet, wird es zwischen China und der NATO zerrieben.
    Die NATO ist doch nur eine Vasallenveranstaltung in der die okkupierten Staaten ihren Tribut an die Hegemonialmacht liefern dürfen um ggf. mit Bodentruppen den "Dreck" für die USA zu beseitigen.

    ocjm

    Wer soll uns denn mit Panzern überrollen? Für die Russen sind wir als zahlungskräftige Gaskunden wertvoller und sonst fällt mir keiner ein, der das schaffen könnte. Wenn in Eurpoa Kriege kommen, dann werden das Bürgerkriege sein, die aus sozialen und auch ethnischen Spannungen entstehen. Derzeit greifen massive Staatkrisen in Europa um sich. Belgien steht vor dem Zerfall, schwerer Korruptionsskandal um Sarkosy, Dauerregierungskrise in Deutschland,fast alle EU-Länder massiv überschuldet...eine ungesunde Gemengelage.

    Wieso ist ein zahlungskräftiger Kunde wichtiger als ein Vasall, über den ich nach Belieben verfügen kann.
    Wenn ich einen reichen Kunden (mit Waffengewalt) "übernehmen" kann, erreiche ich doch 3 Vorteile
    1. ich komme an sein Vermögen UND sein know how.
    2. ich kann allein entscheiden ob ich irgend etwas liefere oder nicht.
    3. ich bekomme Verfügungsgewalt über Industriepotentiale, Rüstungsgüter UND Menschen die ich nach eigenem Ermessen für meine Zwecke nutzen kann!


    Bürgerkriegsähnliche Zustande behindern im Falle eines kriegerischen Angriffs die mögliche Verteidigung, da viele Kräfte anderweitig dringend gebraucht werden.
    Regierungskrisen, Korruptionsskandale und Zerfallserscheinungen machen einen Staat nicht handlungsfähiger.
    Westeuropa ist derzeit enorm geschwächt.


    ocjm

    […]

    Teil 3
    1980-1990, Afghanistan:


    Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen
    Fundamentalismus an, um sie als "Heilige Krieger" gegen die von den
    Sowjets gestützte Regierung in Afghanistan einzusetzen.


    Zu den von der CIA ausgebildeten Terroristen gehört auch Bin Laden, dessen
    Organisation "Al-Qaida - Die Basis" unter der Ägide der CIA entsteht.



    1981/85, Nicaragua:


    Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert die US-Regierung den Aufbau und
    Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich vor allem aus Soldaten und
    Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser
    Einsatz von mehreren tausend "Contras" widerspricht einer ausdrücklichen
    Festlegung des US-Kongresses.


    1981/92, El Salvador:


    Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden
    Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto
    d'Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner
    umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluß
    1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt
    wird.


    1982, Falklands/Malvinas:


    Die USA unterstützen Großbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln
    vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen
    Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der
    Aktion ums Leben.


    1982/84, Libanon:


    Unter Einsatz von Kriegsschiffen und -flugzeugen sowie ihrer Marines an Land
    vertreiben die US-Truppen die PLO und installieren die Phalangisten als
    dominierende Macht. Das Marinekorps in Beirut wird angegriffen, woraufhin die
    US-Navy das Land von See aus unter Beschuß nimmt.


    1983, Grenada:


    Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die
    marxistische Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über
    vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden
    umgebracht.


    1986, Libyen:


    In seiner Nationalen Sicherheitsdirektive Nr. 138 erklärt Präsident Reagan 1984
    den Kampf gegen staatlich geförderten Terrorismus zum vorrangigen Ziel. Zwei
    Jahre später wird Libyen zum ersten Testfall der neuen Doktrin. Die
    Bombardierungen fordern mindestens 40 zivile Opfer, darunter die Tochter von
    Staatschef Ghaddafi.


    1986, Haiti:


    Nachdem der US-Vasall "Baby Doc" Duvalier nicht mehr zu halten ist,
    installieren die USA eine Militärjunta.


    1986, Bolivien:


    US-Armee-Einheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau
    und -handel zu bekämpfen.


    1989/90, Panama:


    Ein Bombardement zerstört große Teile von Panama City. 27.000 US-Soldaten
    übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega, dem Drogenhandel
    vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und
    zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Über 2000 Menschen sterben,
    15000 werden obdachlos.


    1991, Haiti:


    Die CIA veranlaßt einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten
    Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in
    eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.


    1991, Irak:


    Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen
    Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. In den ersten
    Angriffen kommen 200.000 Menschen ums Leben. Die weiteren Bombardierungen und
    das bis heute andauernde Embargo haben zum Tod von möglicherweise zwei
    Millionen Menschen geführt.


    1992/94, Somalia:


    US-Truppen, See- und Luftstreitkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission
    auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in
    einem Fiasko.


    1993/95, Bosnien:


    Im Rahmen von Nato-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen
    und sorgen für die Lufthoheit der bosnischen Sezessionisten.


    1995, Kroatien:


    US-Kampfflugzeuge bombardieren zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive
    serbische Flugplätze.


    1998, Sudan:


    Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für
    Terroristen herstellt. Die USA erklären später, daß es sich um einen Irrtum
    gehandelt habe.


    1999, Jugoslawien:


    Angeführt von den USA bombardiert die Nato Jugoslawien. Die 78 Tage währenden
    Bombardierungen, die dem Völkerrecht und selbst dem Nato-Vertrag zuwiderlaufen,
    nennt die Nato eine "humanitäre Aktion", weil es darum gehe, die
    Menschenrechtsverletzungen des Milosevic-Regimes zu stoppen. Die Nato setzt
    Uranmunition und Splitterbomben ein. 2.000-4.000 Menschen werden getötet, bis
    zu 6.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen
    und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht.


    Das Kosovo wird von Jugoslawien abgespalten und de facto zum Nato-Protektorat.


    19. März 2003: US-Truppen dringen in die entmilitarisierte Zone zwischen Kuwait
    und Irak ein. Präsident Bush unterrichtet den Kongress formell von den
    Vorbereitungen auf den bevorstehenden Krieg. Die Außenminister Deutschlands,
    Frankreichs und Russlands bekräftigen im UN-Sicherheitsrat ihre ablehnende
    Haltung gegen einen Angriff auf Irak.


    Nacht vom 19. zum 20. März 2003: Die USA greifen Irak mit Marschflugkörpern und
    Bomben an.
    ...
    Leider nicht ganz aktuell.
    ...


    Mag jeder darüber denken was er will.
    Meine Meinung: Wer solche FREUNDE hat, braucht keine Feinde.
    Wenn man die vorgenannten US-Aktionen berücksichtigt und dazu noch die aktuellen kriegerischen Aktivitäten nimmt, dann dürfte man wohl mit Fug und Recht annehmen, dass die Sympathien für die US-Administration weltweit aufgebraucht sind.
    Es gibt viele Länder, die noch eine/mehrere Rechnung/en offen haben und nur darauf warten, dass die Nato eine offene Flanke bietet.
    Was dann kommt dürfte besonders für Westeuropa wenig angenehm werden.
    In nicht all zu ferner Zukunft werden die amerikanischen Militärs so überfordert sein, dass einer unerwarteten neuen Front nicht mehr begegnet werden kann.
    Wir werden dann möglicher Weise innerhalb weniger Tage überrollt.
    Ich hoffe Atombomben und biologische- sowie chemische Kampfmittel bleiben uns dann erspart.

    ocjm
    Anmerkung:


    Sollten in den USA in nicht all zu ferner Zukunft bürgerkriegsähnliche Zustände beginnen
    a. wegen fortschreitender Verarmung durch Jobverlust ohne angemessene Sozialtransfers


    b. oder durch einen Supergau im Golf von Mexico wegen der Ölpest bzw. deren Bekämpfung mit Nuklearwaffen
    c. Finanzgau durch Zusammenbruch von BP mit den daraus resultierenden Finanzmarktfolgen
    kann die erwartete offene Flanke der Nato recht kurzfristig eintreten.
    Im Falle eines schnellen Panzerangriffs auf Westeuropa hätten die US-Militärs keine freien Bodentruppen für die Verteidigung und könnten allenfalls mit kleinen Teilen ihrer Luftstreitmacht in das Geschehen eingreifen.
    Frankreich und Großbritannien würden m. e. erst in die Kampfhandlungen eintreten, wenn die Panzer vor dem Ruhrgebiet stehen.
    Nur dann ist es für Deutschland, Polen usw. zu spät.

    Eine neue Chronik der US-Interventionen seit 1800

    Teil 2


    1958, Libanon:


    14.000 US-Marines besetzen das Land.


    1961, Kuba:


    Am 1.1.1959 hat sich die von Fidel Castro geführte Revolution gegen den


    Diktator Batista endgültig durchgesetzt. Als die Revolution ihr Versprechen


    wahrmachen und den Großgrundbesitz reduzieren will, wird Kuba von den USA mit


    einem Embargo und vielfältigen Sabotageaktionen überzogen. Im März 1960 wird


    der französische Frachter "Coubre" im Hafen von Havanna von


    CIA-Agenten in die Luft gesprengt; 81 Menschen kommen ums Leben, über 300


    werden verwundet. In Guatemala trainiert die CIA eine Söldnerarmee, die im


    April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt. Als die


    Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über, die


    Kuba nach dem Wegfall der sozialistischen Länder in akute Versorgungsnot


    bringt.


    1961, Kongo/Zaire:


    CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine


    antiimperialistische Position bezogen hätte; die Söldnertruppen übernehmen nach


    und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der, ein


    Jahrzehnte währendes, Schreckensregiment errichtet.


    1962, Laos:


    Obwohl das Genfer Abkommen die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos


    verbietet, baut die CIA im Auftrag der Kennedy-Regierung eine geheime Armee,


    "L Armee Clandestine", auf, die auch in Vietnam eingreift. Ihr


    gehören 35.000 Angehörige der opiumanbauenden Bergstämme an. Die Kosten der


    Armee werden zum Teil aus den Profiten des Drogengeschäfts finanziert.


    1963-1975, Vietnam:


    Im Genfer Indochina-Abkommen wird 1954 festgelegt, daß sich die Truppen der


    Demokratischen Republik Vietnam zunächst auf den Norden des Landes, die Truppen


    Frankreichs auf den Süden zurückziehen sollen. Die Schlußbemerkung des


    Abkommens sieht die Vereinigung des Landes vor. Die USA erkennen diese


    Schlusserklärung nicht an. In Südvietnam setzen sie 1963 eine, ihnen genehme,


    Militärdiktatur ein, 1964 inszenieren sie den "Zwischenfall in der


    Tonkinbucht" in der Nähe der nordvietnamesischen Hauptstadt und


    bombardieren seit 1965 Nordvietnam. Insgesamt kämpfen in Vietnam 2,6 Millionen


    US-Soldaten. Die Sprengkraft ihrer Bomben und Raketen übertrifft die des


    Zweiten Weltkrieges um das Dreifache. Flächenbombardements mit Napalm und


    Chemiewaffen hinterlassen weite Gebiete von verbrannter und verseuchter Erde.


    In Vietnam kommen drei Millionen Menschen zu Tode, eine halbe Million werden


    verkrüppelt. 900.000 Kinder bleiben als Waisen zurück.


    1963-1990, Südafrika:


    Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des


    Apartheidsystems. 120.000 Anhänger des ANC werden getötet. Auch die Festnahme


    von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.


    1964, Brasilien:


    Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in


    Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluß von Profiten ins Ausland erläßt und


    eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen


    Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht, die alle Sozialreformen


    rückgängig macht und die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbricht.


    1965, Dominikanische Republik:


    Der 1963 demokratisch gewählte Präsident Jüan Bosch wird wegen seiner


    sozialreformerischen Pläne vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende


    Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA 23.000 Mann auf die


    Insel und schlagen den Aufstand nieder.


    1965, Indonesien:


    Gegen den antiimperialistischen Kurs von Präsident Sukarno bringt die CIA die


    von ihr kontrollierte Armee in Stellung. Als die linke "Volksfront",


    die stärkste Stütze des Präsidenten, versucht, die Armeeführung zu entmachten,


    kommt es zum lange geplanten "Gegenschlag". Hunderttausende Anhänger


    Sukarnos werden ermordet. An die Stelle Sukarnos tritt Suharto, ein


    bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons.


    1967, Griechenland:


    Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den "Obristenputsch"


    gegen die demokratische Regierung Papandreou. Allein im ersten Monat danach


    kommen 8.000 Menschen zu Tode. Es beginnt eine siebenjährige faschistische


    Herrschaft.


    1967, Bolivien:


    Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische


    Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.


    1970-1973, Chile:


    1970 erhält der Kandidat der "Unidad Populär", Salvador Allende, bei


    den Präsidentschaftswahlen die Mehrheit. Als der Chef der chilenischen Armee,


    Rene Schneider, sich dem Drängen der USA widersetzt, einen Militärputsch


    durchzuführen, wird er von einem von der CIA organisierten Kommando ermordet.


    Nach dreijährigen Sabotage- und Destabilisierungsaktivitäten führt der


    Nachfolger Schneiders, General Pinochet, den CIA-Putsch durch. Präsident


    Allende wird ermordet, das Fußballstadion in Santiago wird zum Gefangenenlager


    für Zehntausende Anhänger des demokratischen Präsidenten. Tausende Aktivisten


    linker Parteien und Gewerkschaften werden von Todeskommandos gejagt und


    umgebracht. US-Außenminister Kissinger kommentiert das Vorgehen seiner


    Regierung so: "Ich sehe nicht ein, daß wir zulassen sollten, daß ein Land


    marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist."


    1972, Honduras:


    Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978


    oktroyieren die USA eine Verfassunggebende Versammlung, zu deren Wahl


    Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind.


    1974, Zypern:


    Zusammen mit der faschistischen griechischen Junta organisieren die CIA und das


    US-Außenministerium einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten


    des, Inselstaates, Erzbischof Makarios. Der Präsident kann dem Attentat


    entkommen. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, wechselt


    US-Außenminister Kissinger auf die Seite der Türkei, die Zypern überfallen hat.


    Tausende werden getötet, 200.000 Menschen verlieren ihre Heimat.


    1975, Osttimor:


    Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene


    Republik (vorher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die


    Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime, das selbst


    wirtschaftlich und militärisch von den USA ausgehalten wird. In den


    anschließenden Massakern werden 200.000 Timoresen getötet.


    1976, Argentinien:


    Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung


    statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land.


    Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires


    zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen mißliebige Personen und


    Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.


    1976/82, Angola:


    Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die auch vom rassistischen


    Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung.


    Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.


    1980-1988, Iran/Irak:


    1979 muß im Iran der US-Statthalter Shah Reza Palewi dem Shiitenführer Ayatolla


    Chomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm


    benannte Doktrin auf: "Ein Versuch einer dritten Macht, Einflußnahme im


    Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige


    Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen


    Mitteln, einschließlich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen." Die USA


    rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran


    aus. Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial


    von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg


    kommen Hunderttausende ums Leben, unter anderem durch den Einsatz von Giftgas.


    Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen


    militärischen Großmacht. Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem


    Ziel, daß die beiden Länder sich gegenseitig mattsetzen. Über Israel werden


    Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert.


    more to come


    ocjm

    Eine neue Chronik der US-Interventionen seit 1800


    1823: Die nach US-Präsident James Monroe (*1758, † 1831) benannte Doktrin (»Amerika
    den Amerikanern«) bildet die Grundlage der US-amerikanischen Dominanzpolitik in
    Lateinamerika (siehe auch Monroe-Doktrin).


    1845: Die USA annektieren Texas, das bis 1836 zu Mexiko gehörte und danach ein
    unabhängiger Staat war. Die Folge ist ein bis 1848 dauernder Krieg zwischen
    Mexiko und den USA (Mexikanisch-Amerikanscher Krieg).


    1848: Die USA erobern Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie
    Teile von Kansas, Colorado und Wyoming. Mexiko verliert etwa die Hälfte seines
    bisherigen Staatsgebiets.


    1898: Beteiligung in den kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische
    Kolonisation. Die USA erklären Spanien den Krieg und unterstellen Kuba nach der
    spanischen Niederlage ihrer militärischen Verwaltung.


    1898: Mit Hilfe der USA, die sich mit Spanien im Krieg befinden, gelingt es den
    philippinischen Nationalisten, sich von Spanien loszulösen (12.6.). Die
    Philippinen erklären sich darauf für unabhängig, werden von den USA entgegen
    ihren ursprünglichen Versprechungen aber unterworfen, die nun ihrerseits ein
    kolonialistisches Regime errichten (13.12.). Bei der Unterdrückung diverser
    Unruhen sterben viele Menschen.


    1898 (12. August): Die USA annektieren das frühere Königreich und bis dahin
    unabhängige Hawaii.


    1898 (10. Dezember): Die USA annektieren nach dem amerikanisch-spanischen Krieg
    die Karibik-Insel Puerto Rico.


    seit 1899: Unter den diktatorisch regierenden Präsidenten General Manuel
    Estrada Cabrera (1899-1920) und General Jorge Ubico Castañeda (1931-1944) gerät
    Guatemala unter den Einfluss der amerikanischen United Fruit Company und damit
    in die Abhängigkeit der USA.


    1901 (2. März): Die USA anerkennen die Souveränität Kubas, sichern sich jedoch
    in einem Zusatz zur Verfassung ihr Interventionsrecht auf der Insel (Platt
    Amendment).


    1903: Präsident Theodore Roosevelt (*1858, † 1919) nimmt für die USA das Recht
    in Anspruch, in Lateinamerika politisch und als Polizeimacht auch militärisch
    zu intervenieren.


    1903: Die USA sichern sich zwei Militärstützpunkte auf Kuba: Bahía Honda (1912
    zurückgegeben) und Guantanamo Bay.


    1903 (3. November): In ihrem Vorhaben, sich die Kontrollrechte über einen
    geplanten Kanalbau in Panamá zu sichern, unterstützen die USA die Abspaltung
    des Landes von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik, gerät
    gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit
    von den USA.


    1905: Militärintervention der USA in der Dominikanischen Republik.


    1906: Militärische Intervention der USA auf Kuba.


    1906-1909: Militärische Interventionen der USA auf Kuba.


    1907 (8. Februar): Intervention der USA in der Dominikanischen Republik. Die
    USA sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).


    1909: US-Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen in
    Nicaragua ein.


    1911: In Mexiko wird mit nordamerikanischer Hilfe die Regierung von Porfirio
    Díaz gestürzt.


    1911-1925: Verschiedene Interventionen der USA sichern die Monopolstellung der
    in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie in Honduras. Das Land
    gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.


    1912: Militärische Intervention der USA auf Kuba.


    1912-1925: Nicaragua wird der US Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.


    1914-1915: Einmischung der USA in interne Machtkämpfe in Mexiko (Protektion der
    Regierung Venustiano Carranzas).


    1915-1934: Die USA besetzen Haiti und verwalten das Land wie ein Protektorat.
    Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit
    bestehen (bis 1947).


    1916 (18. Februar): Die USA erzwingen in Nicaragua das Recht auf Errichtung von
    Militärstützpunkten.


    1916 (März): Strafexpedition der USA in Mexiko.


    1916-1924: Besetzung der Dominikanischen Republik durch die USA.


    1917 (3. Februar): Im Ersten Weltkrieg erklären die USA Deutschland (6.4.) und
    Österreich-Ungarn (7.12.) den Krieg.


    1917-1919: Militärische Intervention der USA auf Kuba.


    1927-1932: Besetzung Nicaraguas durch die USA. Ihr widersetzt sich Augusto
    César Sandino (ermordet 1934) in einem erbitterten Guerillakrieg.


    1930: In der Dominikanischen Republik verhelfen die USA Rafael Trujillo an die
    Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regime in der Geschichte
    Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.


    1940: In Kuba verhelfen die USA dem Oberbefehlshaber der Armee, General
    Fulgencio Batista Zaldívar ( *1901, † 1973) an die Macht, der das Land
    vollständig den Interessen der USA preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959
    mit der Revolution Fidel Castros (*1926).


    1941-1945: Während des Zweiten Weltkriegs engagieren sich die USA auf
    verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind
    Deutschland und Japan. Der Zweite Weltkrieg endet 1945 mit dem Abwurf von
    Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.)
    durch die USA.


    1945, Deutschland:


    Der US-Geheimdienst CIC baut aus Spezialisten der SS und Nazi-Kollaborateuren
    eine Söldnerarmee von 35.000 Mann für den Guerilla-einsatz gegen die
    Sowjetunion auf.


    Erstmals kommen sie in den Karpaten zum Einsatz, wo sie ebenso erfolglos
    bleiben wie die 1200 Mann, die zu Beginn des Koreakrieges 1950 in der
    Sowjetunion abgesetzt werden, um durch Sabotageakte eine
    "Volkser-hebung" zu initiieren. Die CIC übernimmt die
    Nazi-Spionageabteilung "Fremde Heere Ost" als "Organisation
    Gehlen" und beginnt mit ihrer Hilfe eine zielgenaue Sabotage- und
    Destabilisierungsstrategie in Osteuropa. Die "Organisation Gehlen"
    wird später später als "BND - Bundesnach-richtendienst" der
    offizielle Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland.


    1945/49, China:


    Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Chiang Kai-sheks
    gegen die Kommunisten ein. Dazu setzen sie japanische Soldaten ein, die sie
    nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gefangen genommen haben.


    1945/53, Philippinen:


    Gegen die linksgerichteten Huks gehen US-Truppen schon zu der Zeit vor, als die
    philippinischen Widerstandskämpfer noch gegen die japanischen Invasoren
    kämpfen. Nach dem Krieg werden die Huks brutal niederge-schlagen. Die USA
    setzen eine Reihe von Marionetten ein, schließlich machen sie Ferdinand Marcos
    zum starken Mann.


    1947/48, Italien:


    Die US-Geheimdienste rüsten die Mafia als Terrorgruppe der Rechten gegen
    Kommunisten und Sozialisten auf. Zu diesem Zweck werden zusätzliche
    Gangsterspezialisten aus den USA nach Italien gebracht.


    1946/49, Griechenland:


    Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten und US-Waffen im
    "griechischen Bürgerkrieg" für die Niederlage der
    Widerstandsbewegung, die im Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast
    getragen hatte. Die CIA baut die berüchtigte interne Sicherheitspolizei KYP
    auf.


    1950, USA:


    Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) legt unter dem Aktenzeichen NSC 68 eine neue
    Sicherheitsstrategie vor, wonach revolutionäre Veränderungen in der Welt nicht
    auf binnengesellschaftliche Ursachen, sondern auf den
    "Sowjetimperialismus" zurückzuführen seien. Auf der Grundlage von NSC
    68 stationieren die USA über eine Million Soldaten auf 675 Militärbasen in
    Übersee. Bis 1975 kommt es weltweit zu 215 militärischen Interventionen der USA.


    1950, Puerto Rico:


    US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit
    nieder.


    1950/53, Korea:


    Im Konflikt zwischen dem kommunistischen Nordkorea und Südkorea initervenieren
    die USA auf der Seite des Südens und setzen dafür die Zustimmung im
    UN-Sicherheitsrat durch. Die US-Luftwaffe zerstört fast 120.000 Einrichtungen
    in Nordkorea. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller
    von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. In Südkorea
    kommen über 500.000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben.


    1953, Iran:


    Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-lranian
    Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit
    99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA
    ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor
    englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen
    den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.


    1954, Guatemala:


    Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in
    Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company
    verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur
    werden 140.000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.


    1956, Ägypten:


    US-Regierung und CIA wollen die Herrschaft von Präsident Nasser
    destabilisieren, der sich zu einem der Führer der blockfreien Länder
    aufgeschwungen hat. Im Juli 1956 ziehen die USA ihre Anleihe für den
    Assuan-Staudamm zurück, das zentrale Projekt zur Entwicklung der ägyptischen
    Landwirtschaft. Daraufhin kündigt Nasser die Verstaatlichung des Suezkanals an,
    um selbst über die Gebühren zu verfügen. England, Frankreich und Israel greifen
    Ägypten in konzertierten Militäraktionen an. Im Gefolge der
    "Suez-Krise" übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen
    Osten, die bis dahin England gespielt hatte.


    more to come
    ocjm

    Bei meinem Kaufkurs hat die die Telekom knapp 9% Dividende. Lustigerweise hatte sich am gleichen Tag wie ich, Rene Obermann auch eine ordentliche Portion Schrott gegönnt. [smilie_happy]

    Dann warst du wohl auch unmittelbar NACH der Dividendenausschüttung zu 8,58 auf der Käuferseite.
    Rein Charttechnisch sehe ich jetzt aber einen Widerstand bei 10,15, der jetzt recht bald fallen sollte.
    Wird der nicht in den nächsten Wochen überwunden, dann sollte ein weiterer Kursverfall unabdingbar erscheinen.
    Eine Absicherung bei ca. 9,4x erscheint m. e. sinnvoll.


    Als Schrottpapier würde ich diese Aktie zu den derzeitigen Kursen kaum bezeichnen; eher als defensives Investment mit Potential.
    Besonderheit: Die Dividenden sind erst bei Verkauf der Aktie zu versteuern. Damit läßt sich die Steuerpflicht in die Zukunft verlagern.


    ocjm

    Vielen Dank auch von meiner Seite für deine Mühe, die ganzen Informationen herauszusuchen und aufzubereiten!


    Zu den 750.000 Anteilen habe ich noch eine Verständnisfrage: stehen dem Käufer auch zwingend Verkäufer gegenüber, die sich von einer so großen Menge getrennt haben müssen, oder gibt der Fond neue Anteilsscheine heraus und kauft von dem dafür bezahlten Geld am Goldmarkt ein?


    Was mich im Kern interessiert: wird nur Papiergeld hin- und hergeschoben oder findet tatsächlich ein Besitzerwechsel bei Gold statt? Falls Letzteres, wer trennt sich von solchen Mengen in der jetzigen Situation?

    im Zweifel irgend ein Bergbauunternehmen welches Gold abbaut. :hae: [smilie_denk] [smilie_denk] [smilie_denk]


    ocjm


    Hallo ocjm,


    wäre eine MwSt. Erhöhung für EM nicht nur nachteilig für private Käufer und würde man bei einem EM Verkauf Privat an Privat (Mittelkurs) nicht durch eine Steuererhöhung auch einen höheren Preis erzielen?


    mfg tclaw

    dem ist so.
    Jedwede MWSt-Erhöhung ist nachteilig für den privaten Verbraucher.
    Der gewerbliche Marktteilnehmer kann in der Regel die Vorsteuer absetzen.


    Ich denke, dass führt dann auch zu höheren Preisen beim privaten Handel mit Silbermünzen.


    ocjm

    @ Tut,


    du sprichst mir aus der Seele.


    Mich beschleicht diese Angst auch seit geraumer Zeit


    NUR


    welche Alternativen haben wir Miniinvestoren, wenn deine Erwartungen erfüllt werden??


    Ich denke, dass noch viel zu wenige Miniinvestoren im MArkt sind um einen lohnenswerten Staatsabgriff in diesem Sektor vorzunehmen.
    Viel leichter durchsetzbar und abschöpfbar ist eine MWSt-Steuer-Erhöhung.


    Da eine MWSt-Erhebung auf Gold nur innerhalb der EU gemeinschaftlich vorgenommen werden kann (meine persönliche Meinung) sind wir von diesem Problem noch weit entfernt.


    Ich erwarte aber für den Silbermünzenbereich eine Anpassung auf den höheren MWSt-Satz binnen 12 Monaten, da dies national sehr unterschiedlich gehandhabt wird.


    Und jetzt nochmals die Frage:


    Welche Alternativen haben wir Miniinvestoren :?:


    ocjm

    Machen wir doch einen Faden auf für Neulinge:
    das wäre doch mal ne Idee, der sich David Reymann widmen könnte.


    So halten wir die Flut dummer Post's im Zaum.


    ocjm

    Somit kommen wir grundsätzlich zum gleichen Ergebnis.
    Ich bekomme heute bei den Silberzehnern die Unze Silber für rund 18,69 Euro.
    So lange wie diese Münze nicht ausser Kurs gesetzt wird (sowas was gab es seit Jahrzehnten nicht) habe ich gleichzeitig eine Absicherung nach unten gekauft, die 100% des verauslagten Fiatgeldes ausmacht.

    Darf ich mal kurz präzisieren.


    Silbergehalt der 10 Euro Gedenkmünzen


    18 g x 925/1000 = 16,65gr Feingewicht


    Das entsprich 16,65/31,1= 0,535 Unzen.
    Da aktuell so 18,30 Euro je InvestmentUNZE beim Fachhandel zu zahlen sind ergibt sich folgende Rechnung


    18,3 Euro * 0,535 = 9,79 Euro (Silberanteil) je GedenkMünze.


    Reiner Silberwert ohne Steuer und ohne Handelsaufschlag


    14,90 Euro (Spotpreis) * 0,535 = 7,97 Euro (Silberanteil) je Gedenkmünze.
    Ich denke ein sicheres Geschäft das auch erhebliche Kurseinbrüche (sofern wir sie denn noch erleben werden) überdauern kann.


    Das einzige Risiko was ich mit der Lupe erkennen kann, dass die BuBa das Einschmelzen dieser Münzen untersagt. Aber da soll es ja auch ausländische Anbieter geben, die frei in ihrer Einscheidung sind.
    ocjm

    Also was du jetzt raus gelassen hast ist schon weltfremd.


    Mehr MOD's also ja. :hae:


    Wer soll das machen, wer honoriert den Aufwand :?: nur so'n paar Fragen am Rande.



    Meint ihr nicht, wir könnten alle dazu beitragen dass hier wieder Ordnung herscht.
    Wir haben doch Kontakte zu Usern.
    Mal ne pn rüberschicken, das ist besser als jeglicher MOD-Beitrag.


    Ich denke wir sollten hier nicht weiter palavern. Das sorgt nur für grössere Restriktionen.


    ocjm


    falls der euro-abwärtstrend richtig brachial wird, dann endet er für euro-zonen-bewohner eher mit Devisenverkehrskontrollen und eingefrorenen Konten,
    als netten Gewinnen aus Gold-longs und euro-shorts.

    habe den vorherigen Absatz durch Fettschreibung verfremdet.


    Aber hierdurch hat unser sehr bewandertes Mitglied Dr. Meyer durch die Blume schon erklärt was zu erwarten ist bzw.. zu Teil eingetreten ist.


    Blenden wir mal kurz so 20 Jahre zurück, Fall der Mauer.


    Die Wiedervereinigung wurde von den Bürger der DDR seinerzeit begrüßt und unterstützt hauptsächlich wegen der Reisefreiheit und Angebotsvielfalt.
    Die Reisefreiheit konnte vorübergehend für Alle , besonders unseren Kollateralschaden aus der Uckermark, genutzt werden.


    Leider ist aber in den letzten 20 Jahren eine so eklatante Umverteilung von unten nach oben erfolgt, dass sich immer weniger Bürger Auslandsreisen leisten können. Allein der neue Personalausweis für rund 25,00 Euro ist für den normalen Harz4-Empfänger und/oder Aufstocker schon eine erhebliche Barriere.


    Somit dürfte für diese Bevölkerungsgruppe (rund 7 Mio) sich die BRD wieder als "Zone" darstellen, mit weitreichenden Negativerlebnissen.


    Man hat die Arbeitsplatzsicherheit, Mangelwirtschaft und fehlende freie Meinungsbekundung gegen den brutalst möglichen Kapitalismus eingetauscht, in dem man die Produkte vielfach nur noch bestaunen kann magels Finanzen.



    Kapitalverkehrskontrollen sehe ich auch heute schon als gegeben an, da nur noch 10 Mille über die Landesgrenzen undeklariert mitgenommenwerden dürfen.
    De Fakto besteht auch heute schon der Ansatz zu eingefrorenen Konten.
    Abhebelimits sind doch schon heute gang und gäbe.
    Als seinerzeit Mutti für unsere Spareinlagen und die Buchgelder der Wirtschaft garantierte waren wir me 1 Minute vor 12.
    Wer seinerzeit mal soeben 100 Mille oder mehr von seinem Tagesgeld oder Girokonto abholen wollte durfte bis zu 3 Stunden warten und wurde mit der Hälfte abgespeist.



    Ich denke ZONE ist der richtige Ausdruck.


    ocjm



    es kommen lustige Zeiten

    Grundsätzlich pfliche ich Edel bei, dass Gold nochmals konsolidieren muß um die anvisierten Preise jenseite 2000 $ zu erreichen.


    Hier habe ich 2 Möglichkeiten auf dem Radar.


    1. wir bekommen in der realwirtschaft einen 2. Abstieg (Wegen GewerbeimmoHypotheken und Kreditkartenschulden
    2. die Preise fallen, weil die Realwirtschaft und die Finanzwirtschaft in ruhigeres Wasser kommt.



    zu 1 ist dann zu erwarten dasss die Arbeitslosigkeit steigt und private Zwangsverkäufe den Markt nach unten drückt. Es gibt dann viel billiges Material.


    zu 2 ist dann zu erwarten, dass der Papiermarkt nach unten dreht, aber der physische Markt dem nur sehr verhalten bis garnicht folgt.


    Da ich Pos. 2 für die nächsten Monate erwarte, sind leicht fallen Kurse mit anschließenden neuen Hochs zu erwarten.
    Dieser Sommer wird für EM-Halter daher eine Zitterpartie.


    Sollte im Spätherbst sich Pos. 1 anbahnen und dann auch noch der US $ unter die Räder kommen, sind Absicherungen dringend erforderlich.


    ocjm

    Ich beobachte diese Diskusion schon seit geraumer Zeit und kann nur noch den Kopfschütteln.


    Wer hier von Deflation spricht hat eine sehr sektive Wahrnehmung.
    Diese ist allenfalls bei Massengütern industrieller Herkunft erkennbar.


    Im Alltagsleben beobachte ich aber nur noch Inflation trotz der fortlaufenden Ankündigungen der Dikounter mit Preissenkungen
    Wenn ich deren Veröffentlichungen zusammenzähle kommei ich für erschiedene Artikel, nach der 30. Preissenkung, allein bei Saldierung der veröffentlichten Prozente, auf Kaufpreise unter 0.


    Offensichtlich ist für die meisten Bürger die Inflation derart gut versteckt, dass sie
    nicht erkannt wird.




    Fangen wir doch mal bei den öffentlichen Lasten an, Zeitraum 10 Jahre (Euroeinführung):


    1. Personalausweis, Preissteigerung um 120 % in 10 Jahren


    2. Abfallentsorgung bis zu 80 % in 10 Jahren je nach Standort


    3. Abwasser bis zu 200 %


    4. Strom und Gas bis zu 70 %


    5. Frischwasser in wenigen gemeinden bis zu 150 % (Hennef, Stadt
    Blankenberg)


    6. erhebliche Steigerung der Kosten für OWI's und Bußgelder


    7. Kosten für Grundsteuer (Hebesätze schon bis zu 25 % erhöht


    8. Kosten für Baugenehmigungen, gebührenpflicht für Widersprücke im
    Bauplanungswesen etc.


    9. Kosten für Studienplätze


    etc.




    Dem kann kein Bürger entgehen.




    Dann kommen noch neu kreiirte Gebühren


    10. Feinstaubplakette unendlicher Prozentsatz da von 0 auf 10 Euro


    20, Folge Kathalysatoreinbau in Fahrzeuge die teils weniger als 5 Jahre
    alt sind, unendlicher Prozentsatz da von 0 auf 500 bis 3000 Euro


    30. Ordnungswidrigkeitenanzeigen für Zigarettenstummel, Kaugummi,
    Hundehaufen etc. ebenfalls unendlicher Prozentsatz








    Das läßt sich fortsetzen speziell für Hauseigentümer


    Restriktionen bei Heizungsanlagen


    Auflagen für Einbau von Rußfiltern in Festbrennstoffanlagen


    Auflagen für den Dichtigkeitsnachweis der Abwasserleitungen
    Dämmvorschriften die auch bei Sanierung von 25% der gesamtfläche zu beachten sind


    etc.




    wenn man dann auch noch bedenkt, dass bei den Konsumartikeln neuerlich
    die Packungsgrößen freigegeben sind




    A. Butter 250 gr. früher 0,79 jetzt 200 gr. 1,05


    B dito bei Harpflege-, Wasch- und anderem Mittel


    usw.




    dann sollte bei objektiver Betrachtung die durch die vorgenannten
    Sachverhalte für den Normalbürger nachgewiesen ist, Inflation unstreitig sein.


    Insbesondere dass seit der Euroeinführung die realen Löhne bei deutschen
    Arbeitnehmern rückläufig sind und das bei permanent steigenden
    Sozialversicherungskosten Zuzahlungen und Ausschlußmedikamenten.




    Grüsse




    ocjm

    zu 5. Soweit ich den diversen Veröffentlichungen im Internet folgen darf, haben die vielen Artikel zu Silberpreisdrückungen an der CRIMEX, den Vorgang zumindest schon bis auf die Stufen des amirikanischen Parlamentes gebracht.


    Buttler und seine Jünger werden nicht nachlassen, bis eine öffentliche Prüfung stattfinden wird.


    Das kann ein paar Monate oder auch viele Jahre dauern, die Zeit ist aber endlich!!!



    zu 7. wenn du meinen Artikel aufmerksam gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich aufgezeigt habe, dass bei Immobilien in ersten Lagen die Inflation sich schon durchsetzt.
    Gleiches gilt bei verschiedenen Produkten der normalen Haushaltsführung
    z. B.
    1 Kilo Erdbeeren für 9,99 Euro.


    Mach mal die Augen auf bei EM


    Auch da ist die Inflationierung der Werthaltigkeit aller Papierwährungen erkennbar.


    Ich denke, das sollte als Inflationsbeispiel reichen.
    Der elektronische Firlefanz, der in den Warenkorb eingeht um die offizielle Inflationsrate zu drücken, wird zwar immer gern veröffentlicht, ist aber reine Augenwischerei.
    Ohne den Dreck kann man auch sehr gut leben.
    Ohne Erdbeeren, guten Lebensmitteln und ohne Behausung in guter Lage ist das schon ungleich schwerer.


    ocjm

    Mit diesem gedanken habe ich mich in den letzten 3 bis 4 Jahren auch sehr beschäftigt und zu folgender Entscheidung gekommen.


    Depotstruktur 50 : 50 mit Zukäufen bei Silber.


    Warum


    1. bei Goldpreisen von über 1000 Euro je unze ist es dem Otto Normalverbraucher schwer glaubhaft zu machen, dass nach dieser Preisentwicklung noch erhebliche Steigerungen zu erwarten sind. Bei Notierung unter 1000 dürfte die Nachfrage jedoch erheblich steigen. Da me Preis unter 1000 Euro nur noch sehr kurz zu erwarten sind, wird die Masse dann Silber als richtiges Geld wieder entdecken, da Gold kaum noch erschwinglich erscheint.


    2. durch die zu erwartenden Steuererhöhungen bzw. weitere Absenkung der Realeinkünfte sind die verfügbaren Mittel immer geringer.
    Schon allein dadurch wird es für die Masse immer schwieriger sich in Gold einzudecken.


    3. mehr als 99 % der Bundesmichel sind bis heute nicht in EM investiert. Das alte Münzen einen EM-Anteil haben, wissen aber die Münzsammler die mit Gedenkmünzen (Silberanteil) sich beschäftigt haben. Gold ist dort gänzlich unbekannt. Der Normalverbraucher weiß zwar, dass er immer weniger für seinen Euro bekommt ist aber nicht informiert, aus er durch Investition in EM den Kaufkraftverlust hätte aufhalten können. Banken habe über Jahre dieses Segment vernachlässigt und auch fortlaufend gegen Investments in diesen Markt beraten.


    4. langfristig wird die Mehrwertsteuer wegen der Ausgabenexolosion und Bürgschaften des Bundes steigen müssen. Dies betrifft eindeutig auch Silber, da in Europa MWSt-pflichtig. Da auch der ermäßigte MWSt-Satz auf Münzen (7 % in D) zur Disposition steht, ist allein schon von dieser Seite mit zusätzlichen Höherbewertungen zu rechnen.


    5. die nicht unerheblichen Silberpreisdrückunen durch massiven short-Handel wird so auf Dauer nicht aufrecht erhalten bleiben können. Dies birg die Change auf einen short-squees.


    6. die technische Entwicklung findet fortlaufend neue Anwendungen für physisches Silber daher dürfte bei rückläufiger Konjunktur die Nachfrage nicht nennenswert tangiert werden.


    7. die zu erwartende Inflation bei allen wichtigen Währungen wird einen RUN auf harte Essets auslösen.
    Immos (in erster Lage) werden schon jetzt zu Mondpreisen verhökert und das ist erst der Anfang.
    Sobald die Inflation auch nur die 5 % Marke tangiert, sind Immos (in erster Lage) unerschwinglich. Dann bleibt zur Absicherung der Rücklagen gegen Inflation nur Gold und Silber.
    Die Masse wird dann Silber bevorzugen, da Gold dann nicht mehr erschwinglich ist.


    Andere Einschätzungen als Diskusionsbeitrag gern willkommen.


    ocjm

    Hallo tut,


    danke für die Mühe er Übersetzung :hae:


    Denke das ist schon vielen EM Sammlern aufgefallen, dass sich aktuell ein Währungskrieg entwickelt.


    Ich interpretiere die angelsächsischen "Bemühungen" wie folgt:


    Die USA greifen den Euro an unter Verwendung der Medien, Rtingagenturen und Investmentbänker um als Einäugiger unter den Blinden zu erscheinen.


    Nach meiner Einschätzung ist das BIP von Kalifornien mindestens 8 Mal so groß wie das von Griechenland


    NUR


    Kalifornien ist 5 Mal so pleite.


    Wenn der Kapitalzutrom in den US $ Raum wegen Vertrauensverlust abreißt ist dort Schluss mit Lustig.


    Ich wüsste nicht welche Karte die US-Administration dann noch ziehen kann aus Krieg.


    Wir bekommen unruhige Zeiten.


    ocjm