Beiträge von Silber-Lukas

    Schwachsinn. Wenn ich einen Kredit in Höhe von 10.000,- aufnehme mit 10 Jahren Lufzeit und monatlich 100 Euro Rate, dann gilt das auch! 100 Euro im Monat. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn der absolute Super-Finanz-Gau ausbricht, kann sowieso kein Mensch mehr seine Schulden bedienen.


    Und noch etwas: Wenn EM denn sooooo unsicher wären/sind, wäre es dann fürs Eigenkapital (also ohne Kredit) nicht auch schon zu unsicher?
    Ich könnte ja genauso gut 10.000 Euro Eigenkapital haben und dies in EM investieren. Auch dies kann ich verlieren.
    Wo ist da jetzt der Unterschied zum Kredit? Von 2.000 Euro Zinsen- noch dazu erstreckt auf 10 Jahre- geht doch die Welt nicht unter!!

    Die selbe Idee mit dem Kredit habe und hatte ich auch!


    Nur mal so ganz nebenbei erwähnt:
    Wenn der Student auf Eure Ratschläge gehört hätte, entgingen ihm gut 50% Rendite! ^^


    Die Frage ist aber doch viel eher:
    WAS ist der Sinn des Kredites?
    Geht es hier rein um Kapitalismus (also NOCH reicher werden zu wollen als man ohnehin schon ist) ODER geht es hier ums reine Überleben?
    Stellt euch vor, das System bricht zusammen.
    Supermärkte geschlossen... Da ist man doch froh, wenn man für ein ein paar Tausend Euro sich ordentlich EM (auf Kredit) gekauft hat, mit dem man dann z.B. beim Bauern Nahrung kaufen kann.


    Ihr seht das ganze aus der Sicht des kapitalistischen Anlegers. Aus dieser Sicht halte ich einen Kredit für ebenso unsinnig- da zu Risikoreich.
    Was aber, wenn es hier gar nicht um kapitalistische Rendite geht, sondern um die Sicherung der eigenen Existenz?
    Silber und Gold als Rettungs-Boot sozugagen.
    Mit was lässt es sich wohl schlechter schlafen? Mit 10.000 Euro Kredit und dafür 10 kg Silber unterm Kopfkissen ODER kein Kredit und kein EM?
    In der Krise hat man froh, wenn man EM hat, mit dem man bezahlen kann!
    Und nur darum geht es.
    Aus dieser Sicht betrachtet macht (meiner Meinung nach) auch ein Kredit Sinn.
    Und ob man nun 100 Euro mehr oder weniger an Ausgaben hat (wegen den Raten)- das ist doch nicht so schlimm!
    Selbst wenn der EM-Kurs einbrechen sollte und man auf seinen Zinsen sitzen bleibt- das ist immer noch 1000 mal besser, als im Krisenfall nicht gewappnet zu sein!
    Und die 2.000 Euro Zinsen können sich bei einer langen Kredit-Laufzeit auch auf 10 Jahre erstrecken. Da merkt man von den Zinsen gar nichts..!
    In jedem Fall aber hat man ordentlich EM gebunkert, was einem keiner mehr wegnehmen kann!

    Ich möchte es meiner Mutter schenken.
    Das Häschen kam letztes Jahr gut an. Sie sammelt selbst Silber und NUR Silber.
    Es geht ihr allerdings hauptsächlich um den Materialwert, weniger um den Sammler-Aspekt. Aber natürlich erfreut sie sich auch an schönen Motiven. Wer tut das nicht? ^^
    Es sollte um die 35 Euro/oz kosten.
    Der billigste "Drache" kostet 54 Euro!! 8|
    Also das finde ich doch etwas SEHR übertrieben teuer. Zumal es sich hier nur um eine einzige Unze handelt. Für den Preis bekomme ich ja schon fast 2 Unzen.


    Wie findet ihr eigentlich den China-Panda?
    http://www.pandaamerica.com/up…s/cns2012panda1oz_tmp.jpg

    das wäre eher ein schönes valentins geschenk.


    je nach dem was du ausgeben möchtest würde ich dir diese hier empfehlen.


    [Blockierte Grafik: http://www.briefmarkenhaus-heubach.de/images/silber_hase_1uz.jpg] [Blockierte Grafik: http://www.goldsilberag.com/media/thumbnails/527/5b9d372e.jpg]


    Gefällt mir schon ganz gut. Aber leider viel zu teuer (120 Euro).


    Welche Silbermünze ist denn die Schönste von allen? Muss ja nicht unbedingt ein Hase drauf sein.

    Auch wenn bis jetzt alle Euro-Rettungen umsonst waren...
    Irgendwas werden sich die Brüder da oben ausdenken müssen, wie wir aus der Misere rauskommen.
    Es könnte z.B. auch sein, dass wir einfach einen "neuen" Euro kriegen. Mit neuen bunt bedruckten Scheinchen, Schulden werden einfach gecancelt. Es wird der Reset-Knopf gedrückt. Dass die DM oder eine ganz neue Währung kommen wird, das halte ich für übertrieben.
    Die Reichsmark wird auch nie mehr kommen. Warum dann die D-Mark? Ist doch alles Wunschdenkerei.
    Wir leben nun mal in einem vereinten Europa und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.


    Könntest uns du mir bitte sagen aus welchen Quellen du deine Informationen so beziehst um solche Aussagen treffen zu können?
    Würde mich bestimmt auch sehr beruhigen ....


    1.) Mein Gefühl
    2.) neulich stand in der Zeitung, dass 80% der Österreicher an eine Euro-Rettung glauben


    Seid doch mal ehrlich: Glaubt Ihr allen ernstes, die D-Mark kommt zurück? [smilie_happy]
    Das ist reines Wunsch-Denken.
    Und noch dazu hat es unter dem Euro viel weniger Inflation gegeben als unter der D-Mark. Das hat Helmut Schmidt neulich erst gesagt.
    Und wenn jetzt wieder eine neue Währung kommen sollte (oder wieder die Alte)- was glaubt Ihr, was wird dann passieren? Nichts gutes!
    Angenommen, die DM kehrt zurück. Die Preise werden dadurch MEHR als doppelt so teuer! Wenn heute ein Bier 3 Euro kostet, dann kostet es nicht 6 DM, sondern eher 8 DM. Die Gehälter werden aber nur doppelt so hoch sein. Wer jetzt z.B. 1.000 Euro verdient, der bekommt dann 2.000 DM.
    Und die Lebenshaltungskosten steigen um 30%.
    Möglich wäre dann auch, dass sich die Edelmetall-Kurse wieder auf Norm-Niveau einpendeln. Dann kostet eine Unze Gold genau wie jetzt 1300- aber nicht Euro, sondern D-Mark!!
    Daher halte ich EM zwar generell für sicherer als Papiergeld, aber immer noch nicht sicher genug.

    Silber-Bug:

    Zitat

    Silber ist gut (siehe mein Nick) aber beides ist besser!!


    Aha. Und kannst Du auch sagen warum?
    Wenn man Millionär ist, kann ich es ja verstehen. Da bräuchte man für das Silber einfach zu viel Platz.
    Aber ich habe ja "nur" ein Gesamtvermögen zwischen 5.000 und 10.000 Euro und wenn ich mir davon Gold kaufen würde, hätte ich ja gerade mal 5-8 Unzen.
    Das kann schnell verloren gehen gegenüber den schweren Silber-Kilos!
    Außerdem: WER braucht Gold? Das ist doch so ein sinnloses Metall. In der Krise interessiert sich kein Mensch für Schmuck.
    Bei Silber sehe ich auch langfristig eine Wertsteigerung, da es für die Industrie so wichtig ist. Außerdem läuft der Silberkurs immer parallel zum Goldkurs.
    Wenn also Gold sagen wir mal auf 10.000 USD/Unze steigen wird, dann wird Silber automatisch mitziehen! Von daher sehe ich bezüglich Gold nur Nachteile. Und nicht zu vergessen das Goldverbot, das viel zu teure Material.. soll man mit einer Unze Gold beim Bauern bezahlen? Viel Spass... Die Negativ-Liste bezüglich Gold ist so lang. Mir fällt nur ein einziger positiver Vorteil ein, nämlich dass die Wertdichte grösser ist. Das ist in MEINEM Fall aber wieder kontraproduktiv..


    :wall:
    Mit welcher Berechtigung? Vielleicht frägst du mal den Herrn Thomas Meyer, seines Zeichens der Chefvolkswirt der Deutschen Bank:

    Deutsche-Bank-Volkswirt warnt vor Kollaps des Geldsystems !!!


    noch Fragen Kienzle? :thumbup:


    Viel Panik um Nichts...
    OK, Griechenland geht es sehr schlecht. Das sind aber auch die einzigsten.
    Allen anderen EU-Ländern geht es gut. Die Restaurants sind genauso voll wie die Sparbücher. Wäre da kein Vertrauen mehr, würden die Leute doch ihr Geld in EM umwandeln und den Konsum reduzieren. Das ist aber genau nicht der Fall.
    Ich glaube schon an eine Euro-Rettung. Irgendwie werden die das schon hinkriegen. Warum auch nicht? Der Euro ist doch nur bedrucktes Papier. Und wie viele Schulden die Staaten haben, ist auch irrelevant. Ist doch nur eine Zahl. Ob jetzt ein paar Nullen mehr oder weniger... Das sind zwei Klicks mit der Maus und das wars..
    Notfalls kommt ein Schuldenschnitt... Ist doch eh nur bedrucktes Papier.
    Die selbe Panikmache hat es auch schon 2008 gegeben (also vor 3,5 Jahren). Und wir leben immer noch genauso gut mit dem Euro wie damals.

    Naja seltene Erden wäre noch ne Möglichkeit oder so Underdogs wie Indium. Is nur schwere ranzukommen zu einem realistischen Preis, gibt hier ab und zu Sammelbestellungen.


    Naja, das ist mir etwas zu kompliziert. Damit muss man sich schon auskennen, genau wie mit alten Weinen.
    Ich bleib dann wohl doch besser beim Silber.

    Danke für den Tipp!
    Aber bevor ich mir GOLD zulege, stocke ich lieber meinen Silber-Vorrat auf.
    Wie kann man für stolze 1.300 Euro/Unze Gold kaufen? Das sind absolut horrende Preise! Die Inflation ist seit der Euro-Einführung nur sehr gering gestiegen. Und man vergleiche nur den Goldkurs von 2002 mit dem heutigen. Mit welcher Berechtigung frage ich mich? Silber ist zwar auch viel zu teuer, aber hier sehe ich immerhin noch Chancen.
    Im Vergleich zu Gold ist Silber momentan fast geschenkt. So extrem war die Spanne noch nie und ich denke, dass sich der Silberkurs erhöhen wird, so dass sich dann Gold und Silber preislich nicht mehr ganz so weit auseinander sind.
    Gold ist auch zu überbewertet. Das kauft ja "jeder". Und genau DAS macht mich mißtrauisch. Wenn es jeder kauft, kann es nicht gut sein. Denn die grossen Bonzen da oben wollen ja nicht, dass es der "grossen Masse" gut geht. Deshalb schaue ich lieber nach Insider-Tipps, statt das zu kaufen, was in den Mainstream-Medien uns erzählt wird. Dort werden wir alle nur verarscht!

    Hallo Ihr,


    ich würde gerne wissen, ob Ihr noch eine Alternative zu Gold oder Silber wisst. Wie und wo kann ich mein Geld noch "parken"?
    Den €uro halte ich für zu unsicher, ebenso Gold (wegen möglichem Goldverbot, außerdem viel zu überbewertet, da Gold mittlerweile teurer als Platin ist).
    Deshalb habe ich bislang NUR Silber gekauft.
    Meint Ihr, ich soll damit fortfahren oder kennt Ihr noch eine zusätziche Möglichkeit wie ich mein Geld riskolos anlegen könnte?
    Gewinne wären natürlich schön, aber in erster Linie geht es mir um den Werterhalt. Es geht um ca. 3.000 €.
    Für viele hier wahrscheinlich nur Kleingeld, aber für mich ist das schon ein grosses Vermögen.
    Danke!


    Wir brauchen zwei Mindestlöhne:
    - alle Tarifverträge müssen allgemeinverbindlich werden. Für Arbeitgeber muss es hohe Strafen geben, wenn unter dem Tarifvertrag entlohnt wird
    - und einen allgemeinen Mindestlohn von 10 Euro/Std. Die Tarifverträge dürfen daher nur höher sein, aber nicht niedriger. Dies soll also die absolute Lohnuntergrenze darstellen.


    Als Nebenwirkung wäre es natürlich nicht auszuschliessen, dass diverse Produkte teurer werden.
    Aber ich denke, das wäre auch nicht schlimm, wenn die Geringverdienenden dafür mehr Einkommen hätten.
    Und die jenigen für die 50.000 Euro nur Peanuts sind, die können es sich ja erst Recht leisten 1,20 statt 99 Cent für ne Tafel Schokolade zu bezahlen.
    Hier in Österreich sind die Lebensmittelpreise auch teurer als in Deutschland. Aber nur etwas. Und das liegt vor allem am höheren Lohn der Angestellten.
    Im Einzelhandel verdient man überall 1.100 netto + volles 13. und 14. Monatsgehalt.
    In Deutschland wird man mit 900 Euro/Monat abgespeist!


    Den Österrchern geht es übrigens allgemein viel besser als den Deutschen!
    Das sieht man schon anhand der Kaufkraft. Die Restaurants in Österreich sind VOLL! Die Geschäfte ebenso.. Die Spendierfreudigkeit ist gross.
    In Deutschland halten sie doch alle ihr Portmonaie GANZ FEST.


    Selbstverständlich ist der Mindestlohn ein Problem der Gesellschaft!
    Was soll denn bitte ein einzelner Mensch da bewirken können? Das können nur Politiker und Gewerkschaften durchsetzen.


    Ich persönlich habe ja bereits die Konsequenzen gezogen und bin nach Österreich ausgewandert. Genauso wie viele weitere Deutsche es auch getan haben.
    Doch auswandern müssten wir nicht, wenn es in Deutschland vernünftige Mindestlöhne geben würde!
    Und hier ist nun mal die Politik gefragt. Die einzelnen Menschen können auch nur auswandern.

    Und wie soll ein Familienvater mit 4,60 brutto-Stundenlohn (750 netto) eine Familie ernähren?
    Kam neulich erst im Fernsehen.


    Außerdem:


    Ihr seid es doch, die immer die ganze Zeit prädigen, dass 1.350 netto-Einkommen wenig ist.
    50.000 Euro Ersparnisse seien nur Peanuts... :wall:
    Und dann sind euch gerade mal 10 Euro/Std. schon zu viel? Wie passt DAS zusammen??
    Ohne Mindestlohn hat man doch gar nicht erst die Chance, ein paar Tausender zu sparen!

    Gesetze nutzen nix, die würden unterlaufen. Auch wenn ich den Mindestlohn gerne sehe, so würde dieser auch unterlaufen. Auch wenn es Regelungen dagegen gibt. Die Leute würden ausbildungsfremd angestellt und für die gleiche Arbeit niedriger bezahlt. Man ist ja offiziell ein Ungelernter...


    Österreich hat diese Problematik sehr geschickt gelöst!
    Es gibt zwar für alle Branchen einen Mindestlohn. Der liegt jedoch nur bei 1.000 Euro/Monat (ich glaube sogar brutto).
    ABER: Es gelten für 99% aller Branchen Tarifverträge. Und die sind (im Gegensatz zu Deutschland) auch bindend. Die Unternehmen machen sich also strafbar, wenn sie unterdem Tarifvertrag bezahlen- ODER wenn sie einfach einen falschen Kollektivvertrag anwenden.
    Zum Beispiel:
    Ein Koch wird nicht nach dem Tariflohn für Köche entlohnt, sondern für Küchenhilfskräfte.
    Das kann der Arbeitnehmer ja ganz schnell nachprüfen. Denn jeder weiß, was er vom Gesetz her verdienen muss.
    Für solche Zwecke gibt es in Österreich eine extra Kammer. Die nennt sich "Kammer für Arbeiter und Angestellte".
    Dort sitzen Rechtsanwälte die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert haben. JEDER Arbeitnehmer in Österreich ist automatisch Mitglied dieser Kammer- kostenlos!
    Und sollte es zu irgendwelchen Problemen mit dem Arbeitgeber kommen, z.B. wenn unter dem Tarifvertrag bezahlt wird, dann kann man sich an die Arbeiterkammer wenden.
    Diese tut zuerst intervenieren. Und wenn das nicht zum Erfolg führt, wird der Unternehmer angezeigt.
    Das kann dem Unternehmer eine saftige Geldstrafe kosten!
    Die Arbeiterkammer ist also quasi dafür zuständig die Rechte der Arbeitnehmer durchzusetzen.
    Und das auch mit Erfolg! Ich hatte nämlich auch mal eine Firma, wo mein Chef mich ungerechtfertigt gekündigt hat- ohne mein Gehalt auszubezahlen.
    Mit Hilfe der Arbeiterkammer bekam ich dann 3 Monate später mein volles Gehalt was noch ausständig war. Außerdem wurde die Sperre beim Arbeitsamt aufgehoben und ich bekam das Arbeitslosengeld für die 6-wöchige Sperre rückwirkend auch noch ausbezahlt.
    Arbeiterkammer und Arbeitsamt arbeiten ja zusammen.


    Deshalb: HUT ab vor Österreich! Das ist wirklich ein Vorbilds-Land.
    Deshalb wandern auch so viele Deutsche nach Österreich aus. Aber kaum ein Österreicher nach Deutschland.

    Zitat

    Ich kann dieses ganze Gejammer nicht mehr hören. Bei uns muss keiner verhungern. Wer jung, gesund und halbwegs intellegent ist hat immer Möglichkeiten Geld zu verdienen.


    Naja, so leicht ist es ja nun leider nicht.
    Richtig, es muss keiner hungern. Das ist auch gut so.


    Zitat

    Natürlich haben es ungelernte dabei schwerer, das ist der Preis, wenn jemand schnell Kohle haben will.


    Ich gebe Dir Recht, dass man als Gelernter mehr verdienen soll.
    Aber ein Gelernter verdient ja meist auch deutlich mehr als 10 Euro/Std! Eher 15, 17 oder 20 Euro.
    Wenn der Ungelernte also nur 10,-/h bekommt ist der Gerechtigkeit doch Genüge getan!
    Muss die Lohn-Schere zwischen Gelernt und Ungelernt denn soooooo extrem weit auseinander gehen? Ich meine NEIN.
    Noch dazu gibt es genug Leute, die gar nicht den Kopf dafür haben etwas ordentliches zu lernen. Die haben es eben mehr in den Händen.
    Keinen Grund sie deshalb zu diskriminieren! Die verrichten dafür harte Knochenarbeit. Alles andere als ein Zuckerschlecken! Und das muss auch entsprechend honoriert werden.



    Zitat

    Ich muss halt dann flexibel sein und notfalls meinen Wohnort wechseln oder ins Ausland gehen.


    Genau das habe ich auch getan. Ich bin doch nicht blöd und lasse mich im armen Deutschland ausbeuten.
    Leider tun das viel zu wenige. Würde das jeder machen, müsste Deutschland zwangsläufig den Mindestlohn einführen, sonst hätten sie nämlich niemanden mehr der für sie arbeitet.


    Zitat

    Ich war die letzten Tage öfters in Möbelhäusern unterwegs. Ich habe gestaunt was dort alles angeboten wird und welchen Einsatz der Unternehmer bringen muss. Viele Waren werden heutzutage sehr günstig angeboten. Mit 10€/Stunde ist es nicht möglich das zu schaffen, das ist weit weniger.


    Unsinn. Die Ware wird grösstenteils mit Maschinen hergestellt. Da ist nichts mehr mit "Handarbeit"!
    Die Ware wird außerdem in Massen produziert. Und die Ware ist auch deshalb so billig, da ständig neue Ware (neue Mode) nachkommt und die alte muss raus.
    Kurze Hosen kosten z.B. in den Sommermonaten von bekannten Marken teilweise um die 60 Euro.
    Im Winter sind die selben Modelle schon für 20 Euro zu haben!
    Was hat das nun mit der Bezahlung des Personals zutun?
    Außerdem: Die meisten grosse Firmen machen MILLIARDEN (!) Profite im Jahr.
    Und Du kannst mir doch nicht erzählen, dass die sich nichtmal lächerliche 10 Euro pro Stunde leisten können!
    Sollte das dennoch so sein, müssen sie eben ihre Preise für die Produkte erhöhen. Ob ich für das Sofa nun 300 Euro oder 400 bezahle ist doch egal.
    Ein Sofa ist sowieso ein Gegenstand, den man sicht nicht alle Tage kauft. Aber 300 Euro im Monat mehr im Geldbeutel zu haben macht viel aus!
    Und viele Angestellte bekommen weit mehr als 10 Euro/Std, nämlich 12, 15, 20 oder sogar 30 Euro!
    Ob der Unternehmer der Hilfskraft nun 7,50 oder 10 Euro zahlen muss.. diese 2,50 machen doch dem Unternehmer nicht viel aus!
    Dann macht er eben eine Million Euro im Jahr weniger Profit. Ist doch egal. Er hat ja dann immer noch genug Geld für sich und seiner Firma.


    Zitat

    Wer viel Geld verdienen will der muss sich auch erst mal das Wissen aneignen und sehr viel Geld investieren um in eine Gewinnzone zu kommen


    Nicht zwangsläufig. Es genügt z.B. schon 200.000 Euro geerbt zu haben.
    Damit kann man sich z.B. eine Mc-Donalds-Filiale kaufen. Und da die Mitarbeiter ja nur sehr wenig Geld pro Std. verdienen, bleiben satte Gewinne für den Unternehmer übrig!


    Zitat

    Wir leben in einer Gesellschaft in der sich jeder wenn er nur will, Wissen aneignen kann ohne viel Geld dafür investieren zu müssen


    Dumm nur, dass man mit Wissen nicht zwangsläufig auch viel Geld verdienen kann!
    Ich sage nur "Generation Pratikum"! Da sind TOP ausgebildete junge Leute, die keinen Job finden, sondern nur schlecht bezahlte Praktika.
    Auch wieder ein Problem des Mindestlohns und der Ausbeutung.
    Es ist Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass solche Ausbeutungen abgeschafft werden. Praktikas gehören genauso bezahlt als wäre es eine normale Stelle.
    Und Tarifverträge müssen endlich allgemeinverbindlich werden. In Deutschland gibt es Tarifverträge, wo sich die Arbeitgeber noch nichtmal dran halten müssen. Wo gibts denn sowas?? Quasi ein zahnloser Tiger. [smilie_happy]

    ECU,


    sowas kann doch nicht Dein Ernst sein?


    Es liegt in der Natur des Unternehmers, dass er so viel Gewinn/Rendite wie nur möglich macht.
    Und dazu sind dem Unternehmer alle Mittel Recht. So auch die konsequente DRÜCKUNG des Lohnes der Arbeitnehmer.
    Das darf aber nicht sein, denn das ist Sklaverei.
    Des weiteren wird natürlich auch die Kaufkraft im ganzen Land gedrosselt, wenn 20% der Arbeitnehmer trotz Vollbeschäftigung nur den Hartz-4-Satz verdienen.
    Mit 1.200 Netto-Mindestlohn würden die Menschen auch mehr konsumieren können. Und das widerum schafft wieder neue Arbeitsplätze.


    Deshalb brauchen wir harte Gesetze in Deutschland, die diesen Raubtier-Kapitalismus per Gesetz explizit verbieten UND auch konsequent vollziehen.
    Das hat noch nichtmal was mit Sozialismus zutun, sondern mit Anstand und Würde der menschlichen Arbeitskraft!
    Es kann und darf nicht sein, dass der Unternehmer 10 grosse Villen besitzt, während seine Arbeitnehmer trotz harter Vollbeschäftigung in den Mülltonnen nach Leergut suchen gehen.
    Und ich habe auch schon in Deutschland gearbeitet. Und meine Kollegen HABEN in den Mülltonnen nach Leergut gesucht!
    Weil sie von den paar Kröten die sie verdient haben, kaum leben konnten.