Beiträge von Silber-Lukas


    Das sage ich auch immer: Reich ist nicht der ,der viel hat,sondern der der wenig braucht! :thumbup:


    Im übrigen sind für manche hier 10K ein Vermögen! [smilie_blume]


    Dann müsste ich ja steinreich sein.
    Ich brauche wenig. [smilie_love]
    Aber ich bin auch so erzogen worden. Ich kenne eigentlich gar nichts anderes.
    Ich bin in einer Großstadt im Nordwesten Deutschlands gross geworden, Taschengeld bekam ich als 6jähriger 2 Mark in der Woche.
    Als 10jähriger waren es glaube ich ca. 20 DM im Monat. Und als ich 16 war, habe ich mir durch Nebenjobs was verdient, das waren ca. 150 DM im Monat.
    Meine Eltern hatten wirklich Glück mit mir. So ein anspruchsloses Kind... wer wünscht sich das nicht? :D
    Spielzeug hatte ich gegenüber meinen anderen überdurchschnittlich wenig. Aber nicht, dass wir arm waren.. Nein, wir hatten ein kleines Häuschen mit Garten.
    Ich brauchte einfach kaum Spielzeug. Ich habe mir selbst was gebastelt oder ich habe mit Freunden draußen gespielt.. Computerspiele haben wir untereinander ausgetauscht.. da brauchte es kaum Geld.
    Ich gab eigentlich nur Geld für Süßigkeiten aus oder um mal mit der Bahn durch die Gegend zu fahren.
    Ich hatte auch eine schöne Kindheit.
    Andere in meinem Alter haben Führerschein gemacht. Ich nicht. Wozu?
    Fort bewegen kann ich mich auch mit Bus, Bahn, Fahrrad, Flugzeug oder Schiff.
    Ich habe einfach von klein auf erkannt, dass ein erfülltes Leben wenig Geld braucht.
    Ich wünsche meinen Mitmenschen, dass sie dies ebenso lernen können- sofern sie es denn wollen.

    [smilie_happy] [smilie_happy] meinst du das wirklich ernst? 50.000 € ist zwar nicht wenig Geld, aber zu behaupten, dass nur sehr wenige soviel Geld besitzen ist doch lächerlich. Wenn man jeden Monat 500 € zurücklegen kann hat man das schon nach weniger als 9 Jahren erreicht. Und wenn man dann bedenkt, dass viele hier schon ne ganze Weile im Berufsleben stehen möchte ich behaupten dass mehr als 50% der angemeldeten User über ein solches Vermögen verfügen.

    Tja was soll man denn nur mit dem Geld anfangen? Wenn es so nutzlos ist warum gibst du es nicht aus sondern sparst es bzw. kaufst Edelmetalle dafür?


    Du bist lustig.. Wer kann denn schon 500 Euro/Monat sparen?
    Ich als Minimalist könnte das in der Tat. Aber ich bin ja kein Beispiel. Die meisten Menschen können es nicht!
    Gerade die heutige Jugend gibt ihr Geld aus.. dazu ist es ja da.
    Sparen kann und will nun mal nicht jeder. Ich kenne genug Leute die verschuldet sind!
    Wenn die alle 500 Euro/Monat übrig hätten, hätten sie wohl kaum einen Konsum-Kredit aufgenommen.
    Deine Argumentation ist doch wieder mal jammern auf höchstem Niveau!
    Sicherlich ist man reich, wenn man 500 Euro/Monat sparen kann.
    Die Frage ist natürlich auch, was man mit all dem Geld anfangen will. Wenn es dafür ist, um sich nach 20 Jahren ein Haus zu kaufen (per Einmalzahlung, also ohne Kredit), dann finde ich das OK. (Wobei das auch widerum ein Risiko darstellt, denn alles was man offiziell besitzt kann einem der Staat wegnehmen oder eine Zwangshypothek aufs Aug`drücken).
    Sind die 50.000 jedoch als reine Vorsorge gedacht, um damit im Arbeitslosenfall leben zu können, würde ich davon abraten.
    Für 1 Jahr sollte man Reserven haben- ja. Aber darüber hinaus halte ich für übertrieben. Ich würde dann lieber weniger arbeiten gehen statt so viel Reichtum anzuhäufen. Lebenszeit ist wichtiger als Geld was irgendwo sinnlos rumliegt..
    Außerdem, wie schon gesagt, muss sowieso keiner seine Ersparnisse aufbrauchen, da wir durch das soziale Netz (ALG, Hartz-4) abgesichert sind.
    Deshalb zahlen wir ja auch so viele Steuern und Abgaben. Wenn Arbeitslosigkeit nur durch Ersparnisse gedeckt werden sollte, dann könnte man das ganze Sozialsystem ja gleich abschaffen. Dazu haben wir es ja!!
    Die monatlichen Gehälter sind nicht dazu da, dass man sich davon vor zukünftiger Arbeitslosigkeit schützt, sondern um die laufenden Unterhaltskosten zu decken.

    Na ja der Begriff "reich" ist dermaßen dehnbar - also 30 Mio ist ja nun wirklich maßlos übertrieben, und selbst damit werden sich gewisse Leute noch arm fühlen.


    Viel mehr Sinn würde es machen, die Frage zu stellen, wieviel Gold und Silber man braucht um mit einer Durchnittsfamilie (4-köpfig) über die Runden zu kommen, sprich das "Existenzminimum" (bezogen auf den üblichen Lebensstandard). Dies wäre zwar immer noch dehnbar, aber bei weitem nicht so kraß wie der Begriff "reich".


    Ich würde mal sagen, eine Durchschnittsfamilie braucht 1 Unze Gold und 1 kg Silber pro Monat als relatives (nicht absolutes!) Existenzminimum. Wenn die Kinder dann selbständig sind, etwas weniger (etwa 1 Unze Gold und 500g Silber). Damit kann man sich leicht ausrechnen, daß man mit dem, was der Eingangs-Poster genannt hat (1kg Gold und 15 kg Silber), nicht sehr weit kommt!
    .


    Das hast Du gut geschätzt!
    1 oz Gold + 1 kg Silber entsprechen derzeit ca. 2000 Euro.
    Rechnet man bei einer 4-köpfigen Familie mit 700 Euro Miete pro Monat, bleiben noch 1.300 übrig, das wären 325 pro Person.
    Das halte selbst ich als Minimalist für angemessen! [smilie_blume]

    Ist das wirklich dein Ernst, dass du behauptest, 50.000 Euro sei ein ordentlicher Batzen Geld, von dem man "sehr viele Jahre ohne Einnahmequelle" leben könne ?


    Leute, in welchem Land lebt ihr denn - als Ziegenhirt auf der Alm oder als großstädtischer Asket in der Einraumwohnung und veganer Ernährung aus den Restetonnen von türkischen Gemüsegroßhändlern ? Wenn du die vierzig überschritten hast und seit etlichen Jahren in Edelmetallen anlegst, sollten 10kg Gold wenn schon nicht bereits erreicht, so doch das Minimalziel sein. Das fällt bei den gegenwärtigen Preisen zwar etwas schwerer, klar, aber diese Zielvorgabe halte ich auch für jüngere Anleger als angemessen. Bitte mal auf die Preise der Autos gucken, die in jeder x-beliebigen deutschen Straße herumstehen.


    mfG Goldcore



    Wie bitte, ich lese wohl nicht richtig. 10 kg GOLD?
    Das wäre beim aktuellen Kurs um die 400.000 €!!
    Dafür bekommt man schon 4 Einfamilien-Häuser!
    Meine Güte... das ist meckern auf HÖCHSTEM Niveau!
    Vielleicht kommst Du langsam mal runter von Deinem hohen Ross. Weißt Du eigentlich wie viele Menschen in Deutschland einer Vollbeschäftigung nachgehen und weit UNTER 1.000 € netto/Monat verdienen?
    Und.. was für ein Wunder.. die Leute können davon leben! Stell dir das mal vor.


    Ich persönlich gebe um die 7.200 € im Jahr aus. Hätte ich 50.000 Euro, so könnte ich davon also fast 7 Jahre von leben.
    Und zwar GUT leben! Hier die Auflistung:


    Wohnung: 220,- inkl. Strom, Warmwasser und Nebenkosten
    Essen: 150
    Telefon/Internet: 20
    Fitness-Studio: 20
    Freizeit (Kino, Ausflüge u.s.w.): 200
    Vitamin-Präparate: 50
    =======
    660
    bzw. 7.920 im Jahr
    bei 50.000 Euro Vermögen wären das 6,3 Jahre.
    Aber wie gesagt: In Deutschland muss keiner 6,3 Jahre von seinen Ersparnissen leben.
    Von daher sind auch die 50.000 Euro als "Vorsorge" komplett überflüssig. Da reichen Reserven für 1 Jahr.
    Wer sich vor Krisen schützen will, der sollte lieber einen Lebensmittelvorrat haben, statt viel Gold oder Silber.


    Sicherlich braucht eine Familie mehr Geld. Aber eine Familie hat auch mehr Einkommen als ein Single.
    Und auch eine Familie kann mit wenig Geld gut leben.


    Keine Ahnung für was die Leute immer so viel Geld brauchen.. was wollt ihr denn mit dem ganzen Geld anfangen????
    Als Kind habe ich so gut wie gar kein Taschengeld bekommen.. später als 16jähriger 150 DM im Monat. Wohl gemerkt D-Mark!
    Und ich hatte auch eine schöne Kindheit und viel Spass.


    Ich bin Minimalist. Immer schon gewesen.
    Ich besitze wenig und brauche wenig.

    Mit weniger auskommen ist sowieso das Credo der nächsten Jahrzehnte. Zumindest für 99% aller Bürger der westlichen Industriestaaten.


    Glaube ich nicht.
    Aber wenn das so wäre, wäre es auch gar nicht mal soooo schlecht.
    Denn die Industrie produziert viel zu viel. Zu viel Essen wird tagtäglich weggeschmissen.
    Tiere werden geschlachtet... das Fleisch von denen wird aber oftmals gar nicht gegessen.. also wurde ein Tier getötet ohne Grund und Sinn.


    Ich glaube, wenn die ganze Produktion etwas zurückgehen würde, würde das auch der Umwelt zugute kommen.
    Ich plädiere dafür, dass die Menschen weniger arbeiten sollen, dafür weniger ausgeben und das Leben mehr genießen.
    Ich glaube, dass dieser ganze Hyper-Konsum ungesunde Ausmaße genommen hat. Die Leute wissen den alltäglichen Luxus kaum noch zu schätzen- habe ich den Eindruck.
    Dabei soll man dankbar sein für leckeres Mahl und Trank. Und für ein warmes kuscheliges Zuhause, über ein kostenloses Fernsehprogramm in Stereo und in Farbe.
    Und für die Internet- und Telefon-Flatrate für wenig Geld... und so weiter und so fort..


    Neulich kam doch erst bei Günther Jauch die Diskussion über unsere Wegwerfgesellschaft.
    Das geht ja sogar so weit, dass einige Menschen sich nur noch von Resten aus Mülltonnen ernähren. Aber nicht aus Geldnot, sondern aus Protest.


    :thumbup:
    Das sehe ich in etwa genauso.
    Wobei ich noch einen Schrtt weiter gehe. Ich sage: Reich ist derjenige, der einen Beruf hat, der ihm Spass macht und der auch sonst ein glücklicher Mensch ist.
    Geld alleine macht nämlich nicht glücklich!
    Was nützt es mir denn, wenn ich z.B. für all meine Ausgaben nicht arbeiten brauche, aber dafür unglücklich bin?
    Reich ist der, der glücklich ist! [smilie_blume]
    Aber rein materiell betrachtet hast Du natürlich Recht.

    Zitat

    Reich bleiben kannst Du mit 1 KG AU und 15 Kg AG nicht, da Du mit dieser Menge auch heute nicht reich bist.


    50.000 Euro ist ein ordentlicher Batzen Geld! Es gibt nur sehr wenige, die so viel Geld besitzen!!
    Reich ist relativ, aber mit 50.000 kann man sehr viele Jahre ohne Einnahmequelle leben. Aber wer macht das schon?
    Wir haben Arbeitsplätze und wir haben Arbeitslosengeld. Von daher wird keiner dazu gezwungen mehrere Jahre keine Einnahmen zu haben.
    Mich stellt daher die Frage: Was willst Du denn mit dem ganzen Geld anfangen?


    Zitat

    Oder ist der statistische Wert daneben, weil ganz Viele gar nichts haben und der kleine Rest, das Luxusproblem des unendlichen Investieren-In-Was hat?


    Genau so ist es! Gerade die jungen Leute sind es gewohnt all ihr Gehalt auszugeben.
    Sparen ist einfach "out". Daher haben sehr viele Leute überhaupt gar kein Vermögen bzw wenn, dann nur sehr wenig.
    Von daher hast Du es gut erkannt: Wer in Größenordnungen von 50.000 Euro denkt und wie er die am besten anlegen soll/kann, der hat in der Tat ein Luxus-Problem.
    Meine Güte... eure Sorgen möcht ich haben. :D :rolleyes:


    Statt der Frage: Wie viel EM zur Absicherung, würde ich den Spieß lieber umdrehen.
    Ihr wollt Absicherung? Dann fangt doch einfach an, statt unendlich viele Reichtümer anzuhäufen, lieber eure zahlreichen Ausgaben zu kürzen.
    Wer monatlich kaum Rechnungen bezahlen muss, der braucht auch kaum Geld bzw. EM.
    Verkauft das Auto... Rad fahren ist eh viel gesünder. Werdet Minimalist- so wie Rainer Langhans. Der hat 50.000 Euro von RTL bekommen und schaut euch an wo und wie er lebt. Der hat eine 1-Zi-Wohnung in München, keine Möbel, kein Inventar, seine Wäsche lagert unter der Spüle...
    Wenn die Krise kommt, dann ist ER am besten abgesichert!
    Die Reichen wird man als erstes ausrauben.
    Wer sich unabhängig von der Krise machen will, der sollte also erstmal seine ganze Ausgaben kürzen und sich somit unabhängig machen vom ganzen System, statt wie ein Hamster im Rad zu drehen und Sklave der Banken zu sein.


    Die Gefahr ist mir durchaus bewusst!
    Deshalb halte ich ja auch mein gesamtes Vermögen in Silber.
    Wer sagt denn, dass man die 10.000 € in Bargeld oder auf dem Konto horten soll?


    @ Silber-Lukas


    Du hast Deine Ansicht nun ausführlich dargestellt, weichst aber deutlich vom Thema ab. Im Sinne von "weniger ist mehr" möchte ich Dich bitten zur Ausgangsfrage zurückzukehren.


    Nimm's mir bitte nicht krumm, aber Deine Beiträge wurden inzwischen mehrfach - mit dem Wunsch nach einer Sperre - ans Modteam gemeldet und da möchte ich einfach ungern hin. Danke


    Ein Forum ist doch zum diskutieren da. Ohne, dass man nichtmal seinen Standpunkt vertreten darf, macht das ja nun wirklich keinen Spass.
    Und andere werden doch auch ständig Off-Topic. Dann müssten die ja genauso einen auf den Deckel kriegen.
    Ich beleidige niemanden, gar nichts..!

    Erstaunlich ist doch einfach die Tatsache welch Polster scheinbar vorhanden ist. Wir sind ganz unten in deiner Liste, niemand geht auf die Strasse, kein Glaspalast brennt, niemand hat Probleme.


    Die Franzosen, die Italiener haben bessere Löhne scheinbar, hätten die sie nicht dann könnte D. lernen hinsichtlich Proteste.


    Genau das ist die typisch Deutsche Mentalität.
    Italiener oder Franzosen wären bei 4% Lohn-Kürzungen schon längst auf die Barrikaden gegangen.
    Der Deutsche steckt still alles weg. Mit uns kann man`s ja machen.


    Deshalb wandern ja auch so viele Deutsche aus, eben weil sie im Ausland mehr verdienen.
    Und dann kommen sie mit vollen Taschen nach Deutschland zurück und sind hier zu Lande ein reicher Mensch.
    Kollege von mir hat sich gerade in der ehemaligen DDR ein Haus für 6.000 € gekauft!

    Zitat

    Sensationell einfach ist doch die Tatsache mal darüber nachzudenken wie ein heute junger Mensch, und Lukas du bist ein junger Kerl, mit 10 k für Notfälle ausreichen wird in zB. 5 Jahten oder auch 10 (ich bin dann schon tot.). Es klinkt wie ein Witz.


    Hallo! 10.000 €, das ist doch ein Haufen Geld!
    Ein Single könnte damit 1 ganzes Jahr SEHR GUT leben!
    Wenn man sehr sparsam ist und eine sehr günstige Wohnung hat sogar 1,5 Jahre!


    50% der Deutschen haben überhaupt keine Ersparnisse. Wie sollen die denn Notfälle überbrücken? Wie Du siehst, geht es scheinbar auch ganz ohne Ersparnisse.
    Schließlich gibt es ja auch Arbeitslosengeld, Hartz-4, Wohngeld...
    Niemand ist in Deutschland gezwungen 10.000 Euro Notfall-Reserven zu haben.
    Hat man sie dennoch, kann man sich schon als wohlhabend bezeichnen.
    Wobei es beim Begriff "Wohlhabend" sicher kaum eine Grenze nach oben geben wird.
    Doch 10.000 € sind extrem viel Geld! Nur für Leute die ein Leben im Saus und Braus gewohnt sind, werden sich mit 10.000 schwer tun.
    Es ist ja auch- wie der Name schon sagt, eine NOTFALL-Reserve!
    Es ist nicht dazu da, sich damit Luxus-Konsumgüter wie teurer Urlaub etc. zu finanzieren!
    Sondern es ist dazu da, dass man im Notfall über die Runden kommt. Und wenn 10.000 sogar für ein ganzes Jahr reichen, dann ist das schon sehr viel!
    Ich persönlich kenne keinen, der 1 Jahr von seinen Ersparnissen leben könnte.

    Zitat


    Beliebter Spruch meiner Gemeinschaftskunde-Lehrerin (2001)
    "Deutschland ist ein Hochlohnland"


    Nun ja- in der Tat, vor 10 Jahren hat man wenigstens genauso viel verdient wie in den anderen Ländern (Österreich, Frankreich und konsorten).
    Laut Statistik ist Deutschland das einzige Land in der gesamten EU, in dem die Gehälter in den letzten 10 Jahren gesunken sind!
    In allen anderen EU-Ländern sind sie gestiegen.
    Zum Vergrössern der Statistik bitte anklicken:


    [Blockierte Grafik: http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/121017_lohn_gehaltsentwicklung.jpg]

    Franki,


    bevor Du Gold kaufst, würde ich Dir raten, Dich zuerst GRÜNDLICH mit dem Thema Gold auseinander zu setzen.
    Was sollte an Gold besser sein als Silber?
    Was schlechter?


    Ich kann nur von mir sprechen:
    Bevor ich mir GOLD kaufe, würde ich lieber in völlig andere Güter investieren.
    Gold schaut zwar ganz nett aus, mehr aber nicht.
    Hast Du denn schon einen Lebensmittelvorrat, Pfeffer-Spray, kugelsichere Weste?
    Letzteres wäre gerade in Ballungszentren wie Hamburg, München oder Berlin empfehlenswert.


    Geld parken sollte man vielleicht nicht unbedingt in ein Instrument, worauf sich der Mainstream stürzt.
    Je mehr Leute Gold kaufen, desto schneller wird es auch verboten werden.
    Hat es alles schon gegeben.

    Reich ist natürlich immer relativ.
    Im Vergleich zu Millionären mögen die meisten hier arm sein.
    Aber im Vergleich zu Otto-Normalverbraucher auf jeden Fall SEHR reich!
    Gerade Deutschland ist ja nun ein Land, von dem bekannt ist, dass es ein Billiglohn-Land ist.
    Überall in der EU (außer Portugal, Griechenland und den EU-Ostländern) verdient man mehr Geld als in Deutschland.
    In Deutschland gehen dafür aber die Gehälter stärker auseinander. Während ein Tellerwäscher in England 9 Euro/Std. verdient, muss sich ein Deutscher mit 5 €/Std zufrieden geben. Dafür verdienen die Manager in Deutschland sicher um einiges mehr wie die der anderen EU-Länder.
    Aber genau dieser Umstand erklärt, weshalb 50% der Deutschen keine Ersparnisse haben bzw. sogar verschuldet sind.
    Nach dem was ich hier so gelesen habe, dürfte das Durchschnitts-Vermögen der Goldseiten-User sicher bei 100.000 € liegen. Und damit gilt man- bezogen auf den Durchschnitt auf jeden Fall als REICH!
    5.000 Euro mögen für Leute die sich auf hohem Roß bewegen, wenig Geld sein.
    Aber für die Masse der Bevölkerung ist das verdammt viel!

    Also ich bin auch in anderen Foren unterwegs. Mir ist schon aufgefallen, dass Leute die in EM investiert haben- DEUTLICH vermögender sind als die meisten anderen Menschen.
    Gestern habe ich im "Spiegel" gelesen, dass jeder Zweite (also 50% der Deutschen) überhaupt GAR keine Ersparnisse bzw. Vermögen besitzen.
    Und ihr habt mehr KG Silber als ihr selbst auf die Waage bringt und wisst nun nicht mehr wohin mit Eurem vielen überschüssigen Geld, also wird Gold gekauft. Genau das sagte ich ja! So viel Geld, dass ihr einfach nicht mehr wisst wohin damit.
    Mit Vorsorge hat das nichts mehr zutun. Wir leben immer noch in einem Sozialstaat. Es gibt Arbeitslosengeld, wenn man keine Arbeit hat.
    Es gibt Rente- und später sowieso die Mindestrente.
    Also für was soll man sich da noch absichern oder vorsorgen?
    Da reichen ja 5.000-10.000 Euro für Notfälle völlig aus.
    Viele haben, wie gesagt, überhaupt keine Ersparnisse oder Vermögen!

    Wir haben alle keine Glaskugel.
    Von daher kann man nur eines machen: KAUFEN. Und zwar egal zu welchem Preis.
    Selbst wenn Gold heute bei 2.500 USD/Unze stehen würde, so könnte er morgen schon bei 5.000 stehen.
    Da steckt man ja nicht drin.
    Und außerdem sind die meisten Gold-Investoren sowieso so reich, dass sie gar nicht mehr wissen wohin mit ihrem vielen Geld.
    Von daher wäre ja auch ein enormer Verlust kein Problem.

    BahnCard-100 habe ich früher auch mal gehabt!
    Damals hieß sie noch "Netz-Card" und war ziemlich unbekannt, da kaum beworben.
    Damals war das gute Teil noch einigermaßen erschwinglich für 270,- im Monat (heute 350,-) bzw. 3.000,- wenn man die gesamte Jahresgebühr sofort bezahlt hat.
    Damals gab es dazu auch noch keine Kreditkarte.
    Nachtzüge und ICE-Sprinter kann man mit der BahnCard-100 sehr wohl nutzen, nur leider mit jeweils 10,- € Aufpreis.
    Auch Sitzplatzreservierungen sind kostenpflichtig.
    Das finde ich schon ziemlich unverschämt. Da hat man schon so eine "All-Inclusiv"-Karte und muss dennoch für den Unsinn drauf zahlen. :wall:
    Gerade der Nachtzug ist doch der BESTE! Abends einsteigen, am nächsten Morgen ist man am Ziel. So verliert man keinen ganzen Tag.
    Ich denke, wenn man früh genug bucht, zahlt man weniger als 350,- im Monat. Lohnt sich eigentlich nur für Leute, die extrem viel unterwegs sind.

    Zitat

    Ich bin aber noch mehr dagegen, dass ein System es ermöglicht und begünstigt, dass GANZ WENIGE einen irrsinnigen Reichtum auf Kosten GANZ VIELER anhäufen können. Das hat nichts mit Leistungsträgern zu tun, die enteignet werden sollen. Enteignet wird die Mittel- und Unterschicht. Einkünfte aus Kapitalvermögen wachsen seit zig Jahren stärker als Einkünfte aus Arbeit, wie aus ganz offiziellen Statistiken hervorgeht - das führt zu einer Umverteilung von unten nach oben. Die Banken nehmen die Bevölkerung UND die Staaten nach allen Regeln der Kunst aus. Die Grundinteressen werden eben gerade nicht ausgeglichen. Eine Macht- und Geldelite bestimmt die Spielregeln und hält die Menschen (noch) mit Brot, Spielen und Wahlen ruhig. Aber es geht nicht mehr lange.


    Dem ist nichts hinzuzufügen! [smilie_blume]
    Genau so schauts aus.

    Zitat

    Ich finde das konsequent. Ganz im Gegensatz zu deinem Handeln. Denn du denkst wie diese Ex-Frau: "Mein Silber(-spekulationsgewinn) ist meins - und die Gewinnne der anderen sollen umverteilt werden".


    Nein, ganz und gar nicht.
    Hätten wir ein sozialistisches System, so würde das ja nicht bedeuten, dass ich mein Silber abgeben müsste. Sondern es würde dazu führen, dass JEDER so viel Geld verdient, dass er sich Silber leisten kann. Sozialismus bedeutet ja: REICHTUM für ALLE und nicht Armut für alle! Verstehst Du?



    Zitat

    Noch JEDER (sog.) "Sozialismus" IST Bisher den Bach runtergegangen.


    Mag sein. Aber der Kapitalismus doch auch!
    Oder findest Du ernsthaft, dass das jetzige System ehrlich ist? Banker bekommen tausende Euros Boni für Spekulationen, während andere- die wirklich HART arbeiten gehen, mit leeren Taschen nach Hause gehen!


    Zitat


    Bargeld UNVERZICHTBAR. Ich habe gestern z.B. wieder Ware eingekauft. 35000,- €. Mußte ich sofort in Bar hinlegen. Der Verkäufer (Erbe einer Münzsammlung) sagt sich eben: "Cash is King.


    Tja, jeder Mensch ist anders.
    Der eine braucht mehr Bargeld, der andere weniger.
    Wenn man natürlich beruflich mit täglichen An- und Verkäufen zutun hat, ist es mir schon klar, dass man dazu genügend Fiat parat haben muss.
    Aber das kann man ja nicht mit einem Privatmann vergleichen, der jeden Monat die gleichen Ausgaben hat.
    Wenn jemand nur in außergewöhnlichen Vorkommnissen mehr Bargeld benötigt als ursprünglich eingeplant (z.B. der Laptop geht kaputt), dann ist es doch völlig OK, wenn für solche ungewöhnlichen Vorkommnisse EM in Fiat eingetauscht wird.
    Schließlich geht nicht alle Tage der Laptop kaputt. Und die Banken nehmen alle EM an. Sogar Silber.