Beiträge von Silber-Lukas


    1. 8 € ist ja fast schon die Grundgebühr für die Stromversorgung, denn das sind 5 €. Du willst mir nicht im Ernst erzählen, dass du nur 3 € im Monat Stromverbrauch hast?!
    2. Was nützt mir die Bahncard100 im öffentlichen Nahverkehr?


    Zu 1:
    DOCH! Ich verbrauche in der Tat nicht mehr als 3 Euro/Monat.
    Als ich hier eingezogen bin, hat man mich auf 20 Euro/Monat angemeldet, da mein Vorgänger so viel verbraucht hat.
    Nach 1 Jahr bekam ich dann aber die Abrechnung. Ich bekam 100 Euro Gutschrift. Außerdem wurde ich von 20 auf 8 Euro/Monat heruntergestuft.
    Im Gegensatz zu den anderen hier, die ihr Geld keine Ahnung wie verdienen, gehe ich Vollzeit arbeiten.
    Daher habe ich auch gar nicht die Zeit dazu hier in meiner Bude so viel Strom zu verbrauchen.
    Fernseher habe ich auch keinen, da ich nur noch am Laptop TV schaue. Und als Beleuchtung habe ich eine Energiesparlampe sowie eine LED-Beleuchtung.
    Meinen Wasserkocher benutze ich jedoch TÄGLICH 3-4x zum Kaffee kochen!


    Zu 2:
    In dem Beispiel ging es darum, dass der Proband in Köln wohnt und täglich zum arbeiten nach Düsseldorf pendelt.
    Ich weiß jetzt nicht was eine Monatskarte zwischen den beiden Städten kostet, aber die BC-100 könnte man ja auch mal zu anderen Zwecken nutzen, um damit am Wochenende Ausflüge zu machen.
    Im übrigen gilt die BC-100 auch im öffentlichen Nahverkehr- Busse, U-Bahn, Tram u.s.w. und nicht mehr nur in den DB-Zügen, wie das früher mal war.


    Mag sein. Aber schon mal daran gedacht, dass vielen die Ingenieur-Tätigkeit gar nicht liegt?
    Nicht jeder Mensch ist für alle Berufe geschaffen.


    Außerdem sollte man nicht das lernen, womit man am meisten Geld verdienen kann, sondern das, was einem Spass macht und einem am meisten liegt.
    Schließlich muss man ja 40 Wochenstunden den Job machen. Und da sollte es einem schon etwas Spaß machen.

    Das Auto ist eben ein extremer Kostenfaktor, der sich auch vermeiden lässt.


    Siehe dazu folgenden Artikel:
    http://hartgeld.com/filesadmin…urchschnittsverdiener.pdf


    LOL ich habe mir den Artikel durchgelesen.
    Single, 1.700 netto Einkommen und kann sich nichtmal ne Pizza beim Italiener leisten. [smilie_happy]
    Da kann ich nur sagen: Selbst Schuld!


    400,00 Miete 50 qm Altbauwohnung
    150,00 Nebenkosten
    für was braucht ein Alleinstehender auch 50m²? Da reichen doch 25!
    30,00 Strom
    Ist der den ganzen tag nur am kochen? Ich zahle gerade mal 8 Euro/Monat und koche auch!
    50,00 Telefon, Handy, Internet
    Es gibt eine Flatrate für 30 Euro/Monat, wo man Inet und Telefon dabei hat. Handy muss ja auch nicht sein!
    17,00 Gebühren Fernsehen, Radio
    Lässt sich auch reduzieren, wenn man nur noch auf dem Laptop TV schaut. Kostet zwar auch GEZ, aber nicht so viel.
    200,00 Finanzierung PKW
    150,00 PKW Versicherung, Steuer
    und Rücklage für Reparaturen, Inspektionen
    230,00 Sprit (täglich 50 km Köln-Düsseldorf)
    plus wenig Privatfahrten)
    80,00 Stellplatz in der Innenstadt Köln
    Statt dem Auto könnte man sich eine Bahncard-100 kaufen. Kostet 3.500 Euro/Jahr. Damit kann man dann auch in ganz Deutschland rumfahren.
    Z.B. am Wochenende mal nach Sylt oder zum Oktoberfest nach München..
    Gutes Leben muss nicht teuer sein!

    120,00 Zigaretten
    Mal ne Raucher-Entwöhnung machen
    50,00 kleinere Versicherungen (Hausrat,Haftpflicht)
    Bleiben übrig rund 249,- Euro



    Zitat

    Also : Ein gut ausgebildeter junger Mann mit 3000,00 Euro Bruttogehalt hat noch 249,- Euro übrig zum
    Leben also für Essen, Kleidung u.s.w. also 8,30 Euro pro Tag.
    Eine Pizza beim Italiener, Ein Drink in der Bar, ein Urlaub : undenkbar!!!


    Bei den ganzen Konsum-Ausgaben ist das ja auch kein Wunder. [smilie_happy]

    Zitat

    Und die mit 35 noch Zuhause im Hotel Mama wohnen haben wir ja bei den Krawallen in London erlebt, den Vater meist nie kennengelernt, bei der Mutter aufgewachsen, keine Ausbildung somit auch keine Kohle, keine positiven männlichen Vorbilder, kein Respekt, keine Motivation im Leben was zu erreichen. Das waren nicht jene aus geordneten Familienverhälnissen.


    Das ist doch das reinste Vorurteil!
    Ich kenne einen, der ist auch "nur" bei seiner Mutter aufgewachsen. Hat also seinen Vater nie kennengelernt.
    Und trotzdem hat er ein gutes Abi geschafft und eine gute Berufsausbildung.
    Und ebenso kenne ich einen, der ist jetzt 37 und wohnt noch bei seinen Eltern. Er hat keinen Beruf erlernt, hat in seinem Leben noch nie was gearbeitet (außer ein paar Aushilfsjobs). Seine Eltern: Vater gut verdienend, Mutter arbeitet auch noch nebenher.
    Die haben ein grosses Haus!



    Zitat


    gut bezahlte Arbeit ist für die Muttis schwer zu finden, da sie nach der Geburt meist eine Weile aus dem Beruf raus waren und halt auch mal ausfallen wenn die Kinder krank sind und was macht man wenn die Kita zu hat oder wenn mal Überstunden anstehen würden. Alles schlechte Voraussetzungen für gut bezahlte Arbeit.


    GUT bezahlte Arbeit gibts schon lange keine mehr. Weder mit, noch ohne Berufsausbildung!
    Zumindest nicht in Deutschland. Schau Dir nur mal die ganzen Leute an, die jetzt mit ihrem Studium fertig sind. Die bewerben sich ohne Ende und bekommen nur Absagen. Die können nur noch als unterbezahlter Praktikant irgendwo arbeiten. Falls eine Praktikantenstelle überhaupt noch honoriert wird. Eher nicht.
    Das ist das Problem der "Generation Praktikum".
    Gut bezahlte Jobs gibt es immer weniger. Das ist Fakt!

    Vielleicht weil man keine Lust dazu hat, dass seine Kinder überwiegend von Fremden erzogen werden z.B.


    Gruß


    Smithm


    Aber was ist der Preis dafür?
    Der Mann muss ganz schön viel Geld verdienen. Und dank "Generation Praktika" ist dies heut zu Tage kaum noch möglich.
    Im übrigen finde ich es nicht schlimm, wenn die Kinder unter Tags im Kindergarten, Schule, KiTa u.s.w. untergebracht sind.
    Dort sind sie mit anderen gleichaltrigen Kindern zusammen und können gemeinsam spielen und lernen.
    Abends und am Wochenende haben die Eltern noch genug von den Kindern!
    Ich denke, man sollte die Kinder auch nicht all zu anhänglich an die Eltern machen. Sonst werden sie nämlich nie selbstständig.
    Das sind dann genau die jenigen, die mit 35 noch im "Hotel Mama" wohnen.

    Zitat

    Auch ich habe nicht so viel "Fiat-Zettel" zur verfügung wie die meisten hier. Ich bin froh wenn ich 5000 Euro ( Fünftausend) auf der Hohen Kante liegen habe.


    Es gibt eben in Deutschland nicht nur Gutverdiener oder Durchschnittsverdiener. Ich bekomme weniger als der Durschnittslohn (ich glaub zur Zeit 36000 € Pro Jahr) Obwohl ich ausgebildete Elektrofachkraft bin.


    5.000 Fiat? Ist das nicht etwas zu viel?
    Da hätte ich persönlich viel zu viel Angst, dass dieses Geld weg-(hyper)-inflationiert werden könnte.
    Ich denke da gerne an die Finanzkrise 1923, wo die Leute mit Schubkarren durch die Gegend gefahren sind, um einzukaufen!


    Wenn Du 36.000 als UNTERdurchschnittlich ansiehst, dann muss ich ja mit meinen 16.870 brutto (14.000 netto) ein bettelarmer Mann sein.
    Bin ich aber nicht! Ich kann 600 Euro/Monat sparen.
    Ich will damit nur sagen: Du solltest Dir nicht einreden, dass Du arm bist. Denn das bist Du defintiv nicht!!
    Es gibt in Deutschland glaube ich 20% (wenn ich die Zahl richtig in Erinnerung habe), die im Niedrig-Lohn-Sektor arbeiten.
    Und da bekommt kaum jemand mehr als 1.000 netto/Monat!!
    DANK nicht vorhandenem Mindestlohn und DANK nicht bindender Tarifverträge.
    Die Firmen in Deutschland können also nach Tarif bezahlen, müssen aber nicht! Sie können genauso gut weniger bezahlen.
    Mindestlöhne die bindend sind gibt es ja leider nur in sehr wenigen Branchen. Und selbst dort sind es gerade mal 1.000 netto (für 173 Monatsstunden), wie z.B. in der Zeitarbeit seit 1. Mai 2011.
    Ich kenne Firmen in München, die bezahlen 800 netto/Monat für Vollbeschäftigte (40 Wochenstunden, 173 Monatsstunden)!
    Und Du jammerst auch noch, dass Du "nur" 36.000 verdienst?
    Ich weiß zwar nicht, ob dies beutto oder netto ist, aber selbst wenn es brutto wäre, wäre das schon viel!
    Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass die Frau auch arbeiten gehen sollte. Schließlich ist sie ja genauso zur Schule gegangen.
    Wie kommt man dazu, dass gerade mal eine Person für 3-4 Personen aufkommen soll?

    Danke für Eure Antworten und Meinungen!


    Ich habe da mal eine Frage bezüglich Bargeld-Hortung:
    Wie viel Bargeld sollte man Eurer Meinung nach denn horten?
    Ist es eine Monats-Ausgabe? Oder sind es pauschal 1.000 Euro?
    Und wie sollte man das Geld am besten stückeln?
    Und wo aufbewahren? Bank kommt ja schon mal nicht in Frage wegen Gefahr von Bankenschliessungen. Zu Hause wäre jedoch auch nicht sicher, da eingebrochen werden kann. Also GUT verstecken?


    Ich denke aber auch nicht nur an die Finanzkrise.
    Es könnten auch andere nicht vorhersehbare Ereignisse passieren. Z.B. könnte ein Atomkraftwerk explodieren (Super-GAU) und dann brauchen wir ganz schnell Geld, um uns mit dem Flugzeug weit weg in Sicherheit zu bringen.
    Und dann stellt sich die Frage: Was passiert dann mit den EM?
    Werden die dann auch verstrahlt? Lassen die sich im Flugzeug überhaupt mitnehmen? Silber ist ja auch sperrig und schwer.


    Was sind Eure Gedanken dazu?

    Der starke Preisfall von Gold und Silber wird u.a. dadurch begründet:

    Zitat

    * Statt in Edelmetalle zu investieren, horten viele Bargeld.


    DAS verstehe ich überhaupt nicht!
    Auf der ganzen Welt stehen die Länder kurz vor dem Staatsbankrott. Wie kann man da bunt bedrucktes Klopapier horten, statt wirkliche Sachwerte wie Gold und Silber?
    Sollte es nicht genau umgekehrt sein? Normalerweise müssten die Leute doch jetzt EM statt Bargeld horten.
    Was wollen die Leute denn mit Bargeld, wenn alles weg-hyperinflationiert wird? :whistling:

    Der Kopp-Verlag berichtet ja immer weit ab von den Mainstream-Nachrichten und enthüllt, was "hinter den Kulissen" so alles getrieben wird. Desto mehr überraschte es mich, dass ausgerechnet der KOPP-Verlag so negativ über EM in jüngster Zeit berichtete.
    Hier der Artikel:


    http://info.kopp-verlag.de/hin…-in-steilem-sinkflug.html


    Zitat

    Gold ist kein sicherer Hafen mehr!


    Der Goldmarkt wird heute von großen Investoren beherrscht. Diese agieren mit Hilfe von so genannten Indexfonds. Verwalteten diese im Jahr 2005 gerade einmal 200 Tonnen Gold, sind es heute schon 2.000. Verkauft ein solcher Fonds eine größere Menge, kann der Markt quasi über Nacht einbrechen. Dieser Einbruch löst dann weitere Verkäufe aus, wenn bestimmte Schwellen unterschritten werden, und so stürzt der Preis ab.


    Da der Markt heutzutage nicht mehr von den kleinen Privatanlegern, sondern hauptsächlich von wenigen großen Investoren beherrscht wird, ist der Goldhandel hoch spekulativ geworden und somit kein sicherer Hafen mehr. Die Preisentwicklung hängt auf Gedeih und Verderb von den Großanlegern ab, und deren Handeln lässt sich nicht vorhersehen, da dieses wiederum von politischen und ökonomischen Veränderungen bestimmt wird.


    Jetzt bin ich als Silber-Bug doch sehr verunsichert.
    Lohnt es überhaupt noch EM zu kaufen? Wenn nein, was wäre denn die Alternative? Sparbuch oder Bargeld halte ich persönlich für NOCH unsicherer (Hyperinlfationsgefahr).


    Bis letztes Jahr hatte ich einen Büropartner. Er hat 7.000 € Fixum im Monat zzgl. Provision, seine Frau hat ca. 3.000 €/Monat. Ich habe in meinem Leben noch keinen Menschen kennengelernt, der höhere (Konsum)Schulden hat, als er. Bei uns im Büro gaben sich wegen ihm die Gerichtsvollzieher die Klinke in die Hand. Sein Haus zu 100 % finanziert, sämtliche Arbeiten am Haus zu 100 % finanziert, das 10 Jahre alte Auto zu 100 % finanziert, ...


    Ich frage mich nur, weshalb der bei dem Einkommen auch noch einen Kredit braucht?!
    Der könnte doch locker alles in bar bezahlen.
    Kredite sind eigentlich eher was für Arme!

    Mal eine Frage:
    Wenn Ihr Eure Familie/Verwandte/Freunde/Eltern gegen alles Gold und Silber dieser Welt eintauschen könntet, würdet ihr es machen?
    Wenn nein, sieht man daran doch ganz deutlich, dass es viel wichtigeres auf dieser Welt gibt als Geld oder EM!


    Man braucht zum Leben nämlich nur ein bißchen Geld.
    Zum essen, trinken, schlafen sowie für Freizeitaktivitäten.
    Aber DAS kostet keine 2.000 Euro pro Kopf und Monat!
    Die meisten hier im Forum sind ja sehr wohlhabend und können viel Geld sparen bzw. sich ordentlich mit EM eindecken.
    Aber wäre es nicht sinnvoller, statt wertvolle Lebenszeit in EM einzutauschen (denn Geld verdient man durch Zeit), sich lieber für die Lebenszeit zu entscheiden?
    Dann könnte man das tun, was einem Spass macht und muss nicht 10 Stunden am Tag arbeiten, nur um sich Reichtümer anzuhäufen, die man sowieso nicht braucht.
    Das ist nur ein Gedanke von mir. Ich empfehle dies niemanden! Jeder muss ja selbst entscheiden was er aus seinem Leben macht.
    Ein eigenes Haus mit Garten zu besitzen ist ja in der Tat sehr schön.
    Aber was ist der Preis dafür? 30 Jahre lang HOHE Raten und Zinsen an die Bank bezahlen... Und hinterher hat man ein Haus was ständige Pflege und Zeit braucht.. Und ständig geht irgendwo was kaputt.. Ist dieser sehr hohe Preis ein Haus wirklich wert? Ich meine NEIN! Keine Miete mehr zahlen zu müssen stimmt natürlich. Aber eben erst nach 30 sehr kostspieligen Jahren!
    Die Frage ist natürlich auch: Macht mir der Job Spass, sehe ich darin eine Erfüllung? Wenn ja, ist es natürlich kein Problem auch 60 Stunden pro Woche arbeiten zu gehen. Schließlich steht dabei nicht das Geld im Mittelpunt, sondern der Beruf an sich.
    Aber bei den meisten ist es doch eher so, dass sie den Job des Geldes wegen machen und zwar NUR deswegen.
    Und das, obwohl sie mit der Hälfte des Einkommens genauso gut leben könnten. Aber man möchte halt immer mehr besitzen. Immer mächtiger werden.


    Im übrigen finde ich, ist das Leben in den letzten Jahren sehr günstig geworden.
    Würden wir im Jahr 1900 leben- die damaligen Wohlhabenden würden sich nur so die Finger lecken, wenn sie so leben könnten wie 111 Jahre später der "kleine Mann"!
    Wir können für nur 20 Euro ins Fitness-Studio, für nur 20 Euro bekommen wir eine Flatrate für Internet und Telefon, wir haben supergünstige Laptops und LCD-Fernseher.
    Für wenig Geld können wir in historische Schwimmbäder, die früher nur Adeligen vorbehalten waren.
    Für ganz wenig Geld können wir heute in die Ferne fliegen. Urlaube bekommt man sehr billig fast schon hinterhergeschmissen...
    Bei ebay bekommen wir Güter fast zum Nulltarif... Bücher, DVDs, Klamotten...
    Ist das alles nicht schon LUXUS PUR??
    Und trotzdem meinen manche Menschen immer noch, man brauche mindestens 5.000 Euro /Monat. :wall:



    Sicherlich kommen jetzt wieder Kommentare wie: Geld verdienen hat nichts mit zeitlichem Aufwand zutun.
    Aber bei 98% der Bevölkerung hat es SEHR WOHL etwas mit zeitlichem Aufwand zutun!!
    Wer 2.000 Euro im Monat verdienen kann bei einer 3-Stunden-Woche, der möge mit es bitte verraten.

    @ Lukas


    Wenn Du den Heilpraktiker durchziehst, Respekt!


    Ansonsten, überleg Dir mal was ich oder andere hier schreiben, es geht nicht um Geld. Ich hab mehr das Gefühl das Du das Leben verpasst. Schnapp Dir mal den Rucksack und fahr einfach mit nem Rail Way Ticket durch Europa. Das öffnet den Geist und man bekommt neue Perspektiven. Am Ende ist es Deine Entscheidung wie Du deine Zeit hier unten verbringst.


    Warum sollte ich mein Leben verpassen, nur weil mir ein Zimmer ausreicht?
    Ich denke eher, die Leute die 40, 50 oder gar 60 Std/Woche in ihrer Firma jeden Tag den gleichen monotonen Müll (Arbeit) machen, verpassen was!

    Zitat

    Ich möchte nochmal gern fragen, welchen Studiengang du studierst. Bisher hast du die Frage ja immer gekonnt ignoriert, studierst du überhaupt?
    Allein der Studiengang reicht mir als Info!


    Heilpraktiker


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    Der Ort wo er lebt ist übrigens kein Studentenwohnheim, wir haben sowas hier in der Stadt auch. Das nennt sich Männerwohnheim und ist in der Regel für die gedacht, die ganz unten angekommen sind und nicht mehr weiterkommen.


    Keine Ahnung wie Du darauf kommst...
    Ich wohne weder in einem Studenten- noch in einem Männerwohnheim.
    Es soll auch Leute geben, die besitzen ein grosses Haus... mit viel leerstehenden Zimmern... und die werden dann vermietet. ^^


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    Sorry, es ist doch völlig Meschugge den ganzen Tag nur Scheisse zu fressen um sich dann am Abend die künstlichen Vitamine reinzuballern.


    Nur weil ich mir ab und zu mal Nudeln im Wasserkocher mache, schließt Du daraus, dass ich nur Scheisse essen würde?
    Ich esse genauso Obst, Gemüse, Nüsse u.s.w.


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    Nehmen wir doch mal das Beispiel von Lukas mit den Nudeln. Schön, er hat sie im Wasserkocher zubereitet. Und dann? Welche Soße? Wo kocht er die? Rührt er die instantmäßig im Handwaschbecken zusammen oder wird dann einfach Ketchup drüber gekippt?


    Es gibt Fertogsocen. Und wenn man mal auf die Zutatenliste schaut ist da auch nichts anderes drin als passierte Tomaten.
    Keine Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder ähnliches!
    Die Soße wird einfach unter die heißen Nudeln gemischt. Dann ist die Soße auch warm.


    Zitat


    Er gönnt sich ja nichts!


    Das stimmt definitiv nicht! Ich gebe 200 Euro/Monat nur für Freizeitaktivitäten aus! Das ist doch kein Pappenstiel!
    So viel Geld muss man erstmal auf den Kopf hauen.


    Zitat

    Was soll das denn für ein Leben sein in dem man sich alles verweigert?


    Das tue ich nicht.
    Ich möchte einfach nur ökonomisch leben. Nur das besitzen was man auch wirklich braucht.
    Nur Geld verdienen, dass man auch wirklich verwendet...
    Irgendwann mit 90 hat man vielleicht 2 kg Gold im Keller liegen.. Rechnet man mal nach wie viele Jahre harte Arbeit da drin gesteckt haben.. Und für wen das alles? Für die Nachfahren! Das ist doch sinnlos!
    Daher kann ich Menschen gut verstehen die sagen: Ich lebe hier und jetzt. Es hat doch keinen Zweck ZU viel zu sparen.
    Wer Geldreserven hat, um damit 1-2 Jahre oder meinetwegen auch 3 Jahre zu leben, dann ist das schon sehr ordentlich! Und ich glaube, dass es in Deutschland nur sehr wenige Menschen gibt, die so viel Geld besitzen.
    Wozu braucht man Geldreserven für 10 Jahre? Wir leben nun mal in Deutschland und hier gibt es ein ausgebautes soziales Netz.
    DAFÜR zahlen wir Steuern! Und deshalb braucht man sich auch nicht dafür zu schämen, wenn man mal ALG bezieht. Sei es nun das 1er oder 2er ALG.


    Zitat

    Nachdem, was ich mittlerweile von unserem Lukas gelesen habe, halt ich selbigen aber nicht für sparsam, sondern für jemanden, der sich damit begnügt im Leben nichts zu erreichen.


    Das ist nicht richtig.
    Mein Lebens-Ziel ist es, ein guter Heilpraktiker zu werden.
    Natürlich habe ich diesen Beruf nicht gewählt, um damit reich zu werden. Geld ist für mich nicht so wichtig.
    Mir ist ein Beruf wichtig, der mir Freude und Erfüllung bringt.
    Was nützt mir denn viel Geld, wenn mir der Beruf keinen Spass macht?
    Und da man als Heilpraktiker (gerade in der Anfangsphase) nur sehr wenig Geld verdient, ist es schon sehr vorteilhaft Minimalist zu sein und nur für wichtige Dinge Geld auszugeben.
    Wenn ich mal eine Familie gründen sollte, werde ich natürlich aus meinem Zimmer ausziehen in eine Wohnung.
    Ein eigenes Haus würde ich mir aber nicht ansparen wollen. Denn ich habe kein Vertrauen in den Staat. Das Haus könnte mir wegegenommen werden.
    Das ist in der USA ja auch alles schon passiert und nun hausen sie unter der Brücke... oder wohnen im Auto!
    Nur wenn ich Millionär wäre, würde ich mir ein eigenes Haus kaufen. Aber auch dann nur ein kleines. So klein wie möglich.
    Denn ein grosses Haus muss man auch mehr putzen. Das wäre nicht ökonomisch.
    Für was auch so viele m²?
    Besser ein kleines Haus kaufen und dann Geld für arme Menschen spenden. Ich halte es für sinnlos, mir Dinge zu kaufen die ich gar nicht brauche, während andere Leute bettelarm sind und in Mülltonnen nach Leergut suchen.


    Zitat

    Es geht nicht um Reichtum des Reichtums wegen, aber wofuer leben wir? Um von anderen durchgefuettert zu werden? Oder um etwas aufzubauen, Familie gruenden, etwas zu verwirklichen was anderen Menschen zu gute kommt?


    Genau so sehe ich es auch.
    Ich möchte auch nicht wie eine Kuh leben. Oder wie ein Hund, dessen Leben nur aus fressen und spatzierengehen besteht.
    Ich denke auch, dass der Lebensinhalt darin besteht die Welt zu verbessern und anderen Menschen zu helfen.
    Und deshalb möchte ich ein guter Heilpraktiker werden. Ich möchte Menschen heilen, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden.
    Und dafür brauche ich viel Zeit. Heilpraktiker ist ja kein gewöhnlicher Beruf wie Koch oder Bäcker, wo man 3 Jahre lernt und das war`s...
    Heilpraktiker ist ein Beruf, dessen Stoff unendliche Weiten hat. Es gibt so viele tolle Insider-Tipps und Therapien zu entdecken und zu erlernen.
    Und dafür brauche ich sehr viel Zeit. Darum macht es für mich keinen Sinn, viel Zeit für sinnlose Arbeit wie Mc-Donalds oder dergleichen zu investieren, nur damit ich mir dann teure Gegenstände leisten kann, die ich gar nicht brauche.
    Ich bin ein Mensch, der die Welt verbessern möchte. Mit einem Auto, einem eigenen Haus u.s.w. kann ich das nicht.
    Das ist zwar alles gut fürs Ego.. aber ein guter Heiler zu sein, ist es auch!


    Ich denke, jeder Mensch hat andere Interessen und Vorlieben.
    Wichtig finde ich auch, dass die Menschen Ziele haben. Und man muss Prioritäten setzen. Für den einen ist viel Geld wichtiger als ein erfüllter Beruf und für andere ist es genau umgekehrt.
    Wenn jemand unbedingt ein eigenes Haus haben möchte, so ist das ja gut und schön und ich respektiere das auch! Dann muss man eben den Beruf ergreifen, wo man am meisten Geld verdient und nicht einen Beruf, der einem Spass macht.
    Wenn beides miteinander komibierbar ist, hat man natürlich Glück.


    Was ich aber nicht mag ist, jemanden als "tief unten" zu bezeichnen, nur weil man keinen all zu grossen Wert auf Geld legt und auch nicht all zu viel davon besitzt!
    Der Sinn des Lebens besteht ja nicht darin, Geld oder Gold zu sammeln, sondern Probleme zu lösen und Ziele zu verwirklichen.
    Diese Ziele können ein eigenes Haus sein- oder eben auch ein schöner Beruf.
    Das ist bei jedem anders.

    Die Gailtalerin- was ist das?
    Das war doch früher in den 90ern mal eine Fernsehsendung auf RTL-Plus. Das weiß ich noch!
    Aber ich habe mir die Sendung damals nie angesehen. Das war wohl nichts für Kinder.. kam immer spät abends.


    Zu den Vitaminen für 50 Euro/Monat:


    Das sind natürlich keine Billig-Vitamine aus dem Discounter, sondern wirklich Gute aus den USA.
    Hoch dosiert und natürlichen Ursprungs!
    Dann nehme ich noch Dr. Jacobs Basenpulver (das kostet alleine schon 21 Euro/Monat)- dort sind alle Mineralien drin die man braucht. Jedoch keine billigen Carbonate, sondern Citrate. So dass der Körper diese auch optimal aufnehmen kann. Und das hat seinen Preis.
    Dann nehme ich auch noch Omega 3 und 6-Fettsäuren, Siliziumgel, Biotin, MSM (organischer Schwefel)... also da kommt einiges zusammen!


    Die Vitamine kaufe ich übrigens nicht jeden Monat, sondern ich bestelle mir für 600 Euro gleich die gesamte Jahresration.
    Aber ich muss mir trotzdem 50 Euro/Monat bei Seite legen für die Bestellung des nächsten Jahres.

    Noch ein Wort zu den 50.000 Euro:


    Wenn 50000 nicht viel Geld sind/wären, dann lohnt es sich ja sowieso nicht 9 Jahre dafür zu sparen!
    Ich spare doch nicht 9 Jahre eisern, um dann hinterher immer noch ein armer Mann zu sein. :wall:
    Dann kann ich es auch gleich bleiben lassen. :(

    Zitat

    Lukas, deine Sparsamkeit in allen Ehren aber was du hier schreibst ist ja totale Brühe.
    Im ersten Jahr Arbeitslosigkeit bist du gerade durch den Staat abgesichert, da brauchst du als Sparmeister noch keine Rücklagen.
    Falls du nach dem Jahr noch über irgentwelche Sparguthaben verfügst ,auf die der Staat Zugriff (Sparbuch,Festgeld,Lebensversicherung,Aktien usw.) hat, greift dir der Staat mal einfach so in die Tasche und du kannst paar Jahre später nochmal Hartz beantragen. (Deine beispielhaften 6,3 Jahre)
    Lebensmittelvorrat ist ok.
    Aber jetzt frag dich mal warum hier so viele User anonym in EM investieren.


    Deshalb rate ich ja auch jedem ab von Immobilien, Aktien, Sparbüchern u.s.w.
    sondern empfehle stattdessen in Silber zu investieren. Das ist anonym. Alles was man jedoch offiziell besitzt kann einem der Staat wegnehmen, wie Du richtig erkannt hast.
    Ich würde jedoch nicht so viel EM kaufen, dass es für 6 Jahre zum Leben reicht.
    Wenn man EM besitzt, ist es ja sowieso anonym und daher würde man auch nach 1 Jahr ALG dann das ALG-2 bekommen.
    Für was also Reserven für 8 Jahre? Das ist doch lächerlich.
    Ich würde das Geld lieber in andere Dinge investieren, z.B. in Weiterbildung oder in diverse Hobbys.
    Wenn ich persönlich Reserven für 6 Jahre hätte, würde ich aber zuerst dafür sorgen dass ich weniger arbeite (und somit weniger einnehme), damit sich nicht noch mehr Reserven anhäufen, die man so oder so nicht braucht. So hat man mehr Freizeit und kann seinen Hobbys nachgehen.
    Was nützt es einem denn, jeden Tag 10 Stunden zu arbeiten, obwohl nur 5 Stunden für die Deckung der Ausgaben erforderlich wären und die restlichen 5 Stunden werden verballert für Nichts.. Für Geldreserven die so lange herumliegen, bis man sie mit ins Grab nimmt. Ist doch Idiotie! :wall:
    Eine finanzielle Absicherung für 1-2 Jahre halte ich aber für notwendig, da es immer mal passieren kann, dass man mal eine ALG-Sperre bekommt.
    Mehr halte ich aber für übertrieben.


    Zitat

    Ich habe auch 5 Jahre lang in einem 10qm-Zimmer in einer WG in einem Studentenwohnheim gelebt, und es war eine zünftige, unbeschwerte Zeit - zumindest waren wir unbelastet von all den Sorgen a la "wie kann ich meinen Reichtum durch die Krise retten" usw. usf.


    Genau diese Feststellung habe ich auch gemacht.
    Diese tolle Unbeschwertheit! Und das ist es auch, was den Minimalismus so besonders macht. Man ist einfach F R E I !
    Ich weiß immer gar nicht, wozu die Menschen immer so viel Geld brauchen, nur um glücklich zu sein.
    Wir alle waren mal Kinder. Und wir alle sind damals glücklich gewesen. Mit sehr wenig Geld! Nur die meisten haben verlernt mit wenig Geld gut zu leben.
    Es ist auch der gesellschaftliche Zwang. Man möchte einfach angeben mit seinem Haus, seinem Garten, seinem Auto und seinem Boot...
    Aber jeder Mensch hat ja andere Hobbys. Wenn es einem Spaß macht, viel und lange zu arbeiten, nur um sich solche Luxus-Spielereien leisten zu können ist das OK und das respektiere ich auch!
    Ich weiß, dass es Menschen gibt, die ein eigenes Haus glücklich macht.
    Diese sollen dann auch dieses Lebens-Ziel konsequent verfolgen. Nur für mich ist ein Haus nicht wichtig.
    Wäre ich Millionär, würde ich mir zwar auch ein Haus kaufen, jedoch nur ein Mikro-Kleines- maximal 50m².
    Aber für mich als Otto-Normalverbraucher ist das mit viel zu viel Risiko verbunden. Es ganz ganz schnell passieren, dass man mal Hartz-4-Empfänger wird und schon ist das ganze Haus weg... nein danke! :S
    Ich fühle mich da in einer Mietwohnung (oder jetzt als Single in einem Zimmer) deutlich sicherer und unbeschwerter!


    Zitat

    Wenn jemand aus finanziellen Gründen in einer bescheidenen Bude lebt habe ich nichts einzuwenden. Nur unser Lukas stellt das ja hin als wenn es das Non plus Ultra wäre. In jungen Jahren habe ich auch mal kurzzeitig in so einer Behausung gelebt. Das möchte ich heute nicht mehr, ein bisschen Komfort muss schon sein. Obwohl ich für manche wahrscheinlich immer noch sehr bescheiden lebe.


    Tja, jeder Mensch ist anders. Jeder hat andere Ansprüche.
    Hier wo ich wohne, wohnen übrigens auch viele Ältere! Also bitte nicht denken, in 10m²-Buden würden nur Studenten leben. Das ist so nicht richtig!



    Zitat


    in was für einem Dorf lebst Du denn? für 100k bekommst Du hier nicht gerade mal nen gescheites Wohnklo ....


    Ich weiß. Die Immobilienpreise in Deutschland sind schon eine Frechheit.
    Trotzdem muss man aber ganz klar sagen, dass es in West-Deutschland auch Regionen gibt wo es billiger ist.
    Es ist im Grunde genommen nur in Einzugsgebieten von Großstädten sehr teuer.
    Hier in Österreich bekommt man schon für weit unter 100.000 ein Haus. Schau selbst:
    http://www.immobilien.net/tref…=true&kaufpreisbis=100000



    Zitat

    3. Minimalismus wird meiner Meinung nach Falsch verstanden, damit ist nicht gemeint auf alles / fast alles zu verzichten, sondern sich auf wesendliche Dinge zu konzentrieren und diese voll zu genießen, sprich nicht bei McD für 14 Euro 20 Drecks-Burger zu fressen sondern für 120 Euro in einem netten Lokal ein köstliches Essen und einen guten Wein zu genießen. Bzw. auf Nippes in der Wohnung zu verzichten und im Leben ( um es mal auf die Wohnung zu beziehen), kein eigenes WC zu haben hat nach meiner Meinung nach nix mit Minimalismus zu tun, das ist einfach nur Steinzeit! Wenn DAS Minimalismus sein soll: Wozu fließend Wasser und Strom?, Warum ein Dach über den Kopf?, sag bloß Du hast ein Bett UND eine Matraze???? ....


    Nein. Genau das ist Minimalismus nicht. Minialismus bedeutet sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren, die einem wichtig sind.
    Die 120 Euro für das Essen bekommt man ja nicht geschenkt, sondern man muss lange und hart dafür arbeiten.
    Für einen Minimalisten macht es aber keinen Sinn, 2 Tage lang hart zu arbeiten, nur damit man sich dann ein Abendessen leisten kann, was gerade mal 1-2 Std. dauert.
    Minimalisten gehen anders mit Geld um. Man verdient wenig und gibt wenig aus.
    Für Minimalisten ist es wichtig, dass Leben und Lebensqualität möglichst so weit wie möglich Geld-UNabhängig ist.
    Die meisten Menschen vertreten die Meinung, nur mit viel Geld glücklich sein zu können. Aber das ist ein Irrglaube.
    Als Jugendliche und Kinder haben wir auch viel Spass zusammen gehabt, wir haben mit anderen Kindern gespielt, manche sind auch in Ferien-Camps gefahren.
    Die Zeiten waren erfüllt und unbeschwert. Niemand würde daran denken, all diese Unbeschwertheit gegen ein Abendessen in Höhe von 120 Euro einzutauschen.
    Nicht dass ein Abendessen kein Vergnügen bereiten würde... Ganz im Gegenteil. Sicher macht das Spaß.
    Aber es macht ja nicht weniger Spass, selbst zu kochen und sich dann Freunde einzuladen. Das auswärts essen gehen ist im Grunde nur eine Angewohnheit. Vielleicht auch Bequemlichkeit und Faulheit. Aber niemand muss 120 Euro für einen Abend auf den Kopf hauen, nur um Spass gehabt zu haben! Das kann wirklich nur Kapitalisten einfallen, die einfach nicht mehr wissen wohin mit ihrem ganzen Geld.
    Aber natürlich denke ich als Minimalist auch daran, dass der Restaurantbesitzer leben will und dazu Geld und Einnahmen braucht.
    Es wäre also komplett falsch, Restaurants grundsätzlich zu meiden.
    Nur sollte man sich eben Restaurants aussuchen, die auch auf den persönlichen Geldbeutel zugeschnitten sind.
    Nur weil ich beim normalen Chinesen essen gehe, bedeutet das nicht weniger Fun-Faktor als wenn ich im 5-Sterne-Fischereihafenrestaurant essen gehe!
    Und wenn man sich mal die Super-Reichen ansieht: Sicher führen die ein ganz anderes Leben als der Otto-Normalverbraucher.
    Aber glücklicher sind die Millionäre deshalb sicher nicht.
    Denn Glücklich ist man, wenn man unbeschwert und zufrieden leben kann. Dazu zählen Freunde, nette Hobbys, gutes Essen (was NICHT teuer sein muss!!) u.s.w.
    Aber ich glaube nicht, dass Millionäre glücklicher sind als Normalos.



    Zitat

    edit: Und wenn man schon vom Äussersten ausgeht, dann wäre es sicher cleverer sich 50 Stangen Marlboro auf den Speicher zu legen. Dann muss man in der Krise nicht die ollen Konserven futtern, sondern bekommt frische Lebensmittel + jemanden der sie für einen kocht + einen der einen mit der Rikscha durch die Gegend radelt. War immer so...


    Eben nicht. Früher zur Kriegszeit war Rauchen die Norm.
    Heute ist es aber genau umgekehrt! Heute ist Nichtrauchen die Norm.
    Gold und Silber wird jeder gerne annehmen. Aber Zigaretten nur 25% der Bevölkerung. Und was gibst Du den 75% Nichtrauchern, die ja immerhin den Löwenanteil ausmachen?
    Nein, besser Silber statt Zigaretten!

    Ähem - McDonald zahlt nicht netto, sondern brutto. Zuzüglich Lohnnebenkosten. Ist zwar ein Konzern zum Bashen ganz klar, aber Schwarzarbeit läuft da nicht oder


    Ansonsten fahrt mal nach Rumänien oder Bulgarien ... (kleiner Tipp: Das liegt in der EU)


    Natürlich zahlt Mc-Donalds brutto.
    Aber wenn Mc-D mehr brutto bezahlen würde, dann würde auch mehr netto als magere 930,- bei herausspringen. :whistling:
    Für de gleiche Arbeit ebenso be Mc-Donalds bekommt man überall in West-Europa mehr- dank eines gesetzlichen Mindestlohns. Den Deutschland aber leider nicht hat.
    Österreichs Mc-Donalds zahlt z.B. 1.000 netto + 13. und 14. Monatsgehalt!
    Aber nicht weil das der Konzern so beschlossen hat, sondern wegen des gesetzlichen Mindestlohns.
    Deshalb brauchen wir harte Gesetze zum Schutz der Bevölkerung.
    Das Nichtraucherschutzgesetz war auch ein voller Erfolg. Würde man den Wirten selbst überlassen ob sie Rauchen gestatten dürfen oder nicht, wären 99% aller Lokale verraucht- was früher ja auch der Fall war.
    Ohne dem Machtwort des Staates würde vieles gar nicht laufen! Dann würde jeder nur das tun, was er will.


    Ja, das mit der "Generation Praktikum" ist in der Tat traurig.
    Da studiert man jahrelang und wird nachher auch noch miserabel bezahlt. Deshalb lohnt sich studieren heut zu Tage kaum noch. Zumindest nicht in Deutschland.
    Deutschland ist EU-Weltmeister im Lohndrücken!!
    Nirgendwo werden die Gehälter so sehr gedrückt wie in Deutschland.
    Sehr viele Menschen in Deutschland haben trotz Vollbeschäftigung ein sehr niedriges Einkommen. Meist sind es (dank mangels eines flächendeckenden Mindestlohns) keine 1000 netto im Monat!
    Mc-Donalds zahlt für Vollzeitbeschäftigte z.B. 930 netto
    Noch schlimmer ist es bei Subway. Dort bekommt man gerade mal 800 Euro für 40 Wochenstunden bzw. 173 Monatsstunden.
    Nirgendwo in Westeuropa sind solche Löhne legal- außer in Deutschland!
    Und deshalb bekomme ich auch immer einen dicken Hals wenn hier behauptet wird 50.000 seien nicht viel Geld.. Und 10 KG Gold sollte man schon haben u.s.w.
    Das ist meckern auf ganz hohem Niveau.
    Vor 20 Jahren hatten wir noch andere Zeiten. Aber heut zu Tage- wie Du schon sagtest - dank "Generation Praktikum", kann man schon froh sein, wenn man wenigstens ein paar hundert Euro für sein Praktikum bekommt.
    Und nach dem Praktikum werden die Löhne und Gehälter munter weiter gedrückt. Die heutige Generation hat doch überhaupt gar nicht (mehr) die Möglichkeit 500 Euro/Monat zu sparen.
    Außer man ist Minimalist.. Aber wer ist das schon?
    Die meisten wollen eine teure Wohnung, dickes Auto u.s.w.
    Und da bleiben eher 500 Miese im Monat übrig als 500 Überschuss!


    Zu Deiner Frage wo ich lebe:
    Ich wohne in Salzburg. Nur 10 Min mit dem Fahrrad von der Altstadt entfernt.
    Die Mozartstadt ist Österreichs 2. teuerste Stadt- nach Innsbruck.
    Aber wie überall gibt es auch hier günstige Mieten. Dazu habe ich auch nur ein kleines 10m²-Zimmer. Aber Dusche und Waschbecken ist im Zimmer. Das WC auf dem Gang.
    Ich sagte ja bereits, ich bin Minimalist und brauche nicht mehr.
    Wozu soll ich mir eine 1-Zi-Wohnung mieten, wenn es auch 1 Zimmer tut?
    Ich besitze auch kein Inventar. Das Zimmer ist vollmöbliert.
    Ich besitze nur einen Laptop und Klamotten.
    Ich besitze wenig und brauche wenig.
    Essen kann ich kostenlos auf der Arbeit. Aber auch hier kann ich mir Nudeln im Wasserkocher machen..
    Fernseher habe ich auch keinen. Wozu? Gibt doch schon TV auf dem Laptop.


    So ähnlich wie Mr Minimalist schaut auch mein Zimmer aus.
    Hier die Bilder.. wie gesagt, das Zimmer ist nicht meins. Aber meines schaut so ähnlich aus.
    Ich lege auch grossen Wert darauf, dass alles sehr stilvoll ist.
    Ich bin Minimalist nicht in Form von primitiv, sondern in Form von unkompliziert.


    http://mrminimalist.com/minimalistischer-lebensraum/