Sowas habe ich ja schon lange geahnt - aber NICHT zuerst in den U$A!
Hier in der EU(dSSR) wird der Münzhandel (und hiermit meine gerade ich NICHT nur wie hier allg. "bloß" den mit Anlage-EM...) in ZWEI Schritten kaputt gemacht werden:
1) Voller MWSt-Satz auf ALLE "numismatischen Objekte" - INKL. "Rundbarren" (ggf.(!) wird bei den Euro-Münzen eine Ausnahme gemacht). Damit keiner sagen kann, "der Goldhandel würde beeinträchtigt": "normale" Barren (1 ... 100 g; auch Unzen, solange nicht in Münz- sondern eben "klassischer" Barrenform) bleiben (zunächst noch) mwst-frei.
2) Registrierungspflicht des Kaufs ALLER numismatischer Objekte, solange mindestens eine der beiden folgenden Bedingungen gegeben ist:
a) Wert > 100,- € inkl. MWSt
und/oder
b) Alter größer 100 Jahre (unabhängig vom Wert); vgl. Kulturgutschutzkonvention der UNO (in der BRD seit 2007 in Kraft und bisher schon rege benutzt worden, um Sammler von ganz billigen antiken Münzen schwer zu kriminalisieren - insbesondere wird denen von den Schergen regelmäßig ALLES geraubt, was auch nur entfernt nach "Münze" aussieht - auch moderne
...)
Diese Registrierung wird auf eine "persönliche Besitzgenehmigung" hinauslaufen und je "Einzelobjekt" mit "kostendeckenden" Gebühren belegt werden - keinesfalls unter dreistellig in Euro...
Zu bekommen sein wird diese Genehmigung auch nur an je EINER Stelle pro Bundesland, wobei man damit körperlich vorsprechen muß (wegen gesiegelter Besitzurkunde mit amtlichem Foto und so). Wegen eines Termins muß man sich vorher anmelden, und dann trotzdem noch viele, viele, viele Stunden Wartezeit vor Ort einplanen. Freie Termine gibt's zumeist nur noch mit mindestens ca. 6...8 Monaten Vorlauf - allerdings ist dann sicher der Besitz eines "numismatischen Objektes" bereits spätestens 24 Stunden(!) ab Erhalt schon ILLEGAL und mit Strafandrohungen bis zu 10 Jahren Zuchthaus oder so bedroht. Dann stehen 2 Tage, nachdem die Toitsche Post AG den Bütteln die "Zustellung einer verdächtigen Sendung mit mutmaßlich illegalem Inhalt" z.B. an Herrn Mithras gemeldet hat, die "netten Herren in Grün" vor dessen Tür. Diesmal suchen sie aber nicht etwa wie sonst nach Israelfahnen oder so, sondern halt nach "nicht registrierten numismatischen Objekten".
An den Haaren herbeigezogen? Oh nein! Genau diese Vorgehensweise gibt's übrigens bei sog. "Drogen" in Postsendungen schon seit "Ewigkeiten", z.B. in Briefen aus den Niederlanden, die erstmal "zugestellt" werden, auch wenn die Spürhunde "angeschlagen" haben. Und wenn der Empfänger sich dann nicht ganz fix freiwillig meldet, und diese Sendung als "verdächtig und vor allem gar nicht bestellt" bei den Herren in Grün abgibt, wird dem ein paar Tage später von vermummten Überfallkommandos im Staatsauftrag frühmorgens die Bude zerlegt... 