Beiträge von Goldzorro

    Ok, dass ein oder andere erschließt sich mir (Remote Work)
    Aber gesamt betrachtet:
    Bei sinkender Wirtschaft geht doch der Dienstleistungsektor schneller runter als der produktive Sektor ?


    Eine Bekannte ist Angestellter bei der Gemeinde/Stadt . Sie hat einen erheblichen Inflationsausgeleich bekommen und bekommt bald wohl auch noch mehr Gehalt.
    Ein Bekannter Dachdecker, Bäcker, eine Arzthelferin haben nichts bekommen....
    Jetzt soll die Angestellte bei der Gemeinde sich umorienntieren, weil sie "starke reale Einkommensverluste hinnehmn muss" (wie Du geschrieben hast...) ?
    Der z.B. Dachdecker, Bäcker, Arzthelferin hat JETZT schon ERHEBLICHE (Inflation) einbußen....
    Was räts Du denen ??


    Z

    Einige halten sehr viel von Gewerbe Immobilien.
    Ich kenne 2 Leute, die haben mit "Gewerbeimmmobilien /-firmen" viel Geld verdient. Einer hat 2 stellig Millionen (kenne ich privat, aber nicht abgehoben, im Gegenteil), der andere 3 stellig Mio. (hatte mal beruflich mit ihm zu tun..., und hab einiges gelernt)
    Die Zeit war (damals, noch gar nicht so lange her) richtig und es waren ferner Pioniere !!! Heute gibt es in vielen Bereichen Geschäftsführer, ist halt was anderes.
    Das Fiat-System ist am Ende, klar, aber ob "reale Assets" ins Unendliche steigen wie du schreibst, bin da skeptisch. Dann würde es wenig Sinn machen, zu verkaufen. Müsste ja dann das "Papier" schnellstens gegen andere Sachwerte oder sonstiges umtauschen. Wenn, dann wird das aber m.E. nur eine kurze Zeit so sein.
    Sachwerte ok, aber essen mus jeder. Klar, kann man auch vorsorgen etc.
    Nun ja, Zukunftsvisionen (kann jeder für sich einschätzen), die Richtung ist vorgegeben, aber die Details :hae: schauen wir mal....
    Zum "Remote Work" nur kurz eine Anmerkung:
    Die (meisten) produktiven Jobs (z.B. Bäcker, Maurer, Dachdecker etc.) können z.B. nicht im HomeOffice arbeiten.
    Für eine "Wirtschaft" sind Dinge wie u.a. Produktivität (die 3 Faktoren) plus Humankapital für mich elementar.
    Das wird systemmatisch kaputt gemacht.
    Den Dienstleistungssektor finde ich dementsprechend prozentual viel zu hoch (zum produzierenden..)
    Verhältis 30:70. Das kann für mich auf Dauer nicht gut gehen.
    Kenne junge Doktoren (3), vorwiegend nur HO und "lümmeln" sich rum. Ok, machen täglich ein paar Stunden, auch mal 2 Std. am WE, aber lachen sich kaputt ! Wie gesagt, es mag auch viele geben, die richtig Leistung abliefern müssen. Was die 3 tatsächlich abliefern, kann ich nicht/schlecht einschätzen. Aber wie gesagt, die sagen selber, super easy !! Und alle wollen nur vorwiegend HO !!! und am liebsten noch 4 Tage bei bester Kohle.
    Nun ja, kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.
    Daher zählt für mich jeder Tag/Moment :thumbup: .


    Z


    Ich kann viel planen aber muss mir eingestehen, dass das "Leben" auch für sich plant

    Ok, hast Du so aber nicht geschrieben (nur gedacht). ^^
    Aber so einfach ist die Umwandlung auch nicht. (B-Plan, Bauleitplanung etc. , Mischgebiet (Gewerbe und Wohnen) bis hin zu "reinen" Gewerbe.
    Ferner muss sich der Umbau rentieren und realisieren.
    Kenne das ein oder andere Objekt (aber selten). HIER wurden die Wohnungen später einzeln verkauft.
    Der ein oder andere wollte eben nicht in so einem ehem. Bürogebäude wohnen. Trotzdem, auch nach einigen Jahren, wurden alle ETW`s verkauft.
    Zurück zum Gewerbe:
    Kenne einige, relativ NEUE "Bürogebäude/-türme", die haben z.Zt. teilweise eine Belegung von (nur) 30-40 %.
    Dies sagte mir ein Freund, der in dem Bereich tätig ist.
    Wie immer, kann das REGIONAL (bzw. Großstädte) durchaus variieren..
    Für mich bricht hier aber was weg.....
    Die Konsequenzen kommen und die werden wir ja dann zeitnah sehen.


    Z

    Für einige Wohnimmobilien ziehe ich das auch in Betracht !


    Z

    Gehst Du davon aus, dass die (Anker-)Mieter noch so zahlreich sind ?
    Ich nicht....


    Z

    Moin,
    ruckzuck ist man sonst im gewerblichen Grundstückshandel. Nach der Haltefrist von 10 Jahren gilt diese Regel aber nicht mehr.


    Grüße
    Goldhut

    So schaut es aus.
    Ich weis von einem Steuerberater (nicht namentlich), dass einer das nicht wusste und er war danach ruiniert.
    Die 4. Einheit bringt wohl alles ins rollen, u.U. kann dass auch eine separat verkaufte Garage sein.
    Bei 2 MFH (z.B. mit je 12 Einheiten), sind wohl nur 2 verkauft.
    Kann mich noch so grob erinnern.... :hae:
    Und Steuerberater ist nicht gleich Steuerberater ^^ , alles schon erlebt. Die hauen schon mal daneben....


    Z


    Einigkeit und Recht und Freiheit

    Moin @Goldzorro,


    die einzelnen Wohnungen in meinem Immobilienportfolio werde ich ebenfalls veräußern. Die jetzigen Preise liegen noch erheblich über meinen Einkaufspreisen und die 10 Jahresfristen sind im nächsten und übernächsten Jahr rum.
    Dann geht das erste halbe Dutzend weg. Einige Mieter haben bereits großes Interesse gezeigt :D


    Grüße
    Goldhut

    Goldhut,
    hört sich gut an :thumbup: .
    Wenn Mieter Kohle haben und ihre Wohnug Top finden (so wie Du immer beschrieben hast...), dann kommt man meistens klar 8o .
    Ich hatte prozentuale Gewinne von 80 -130 %, plus Tilgung...
    Bin zufrieden.... ^^


    Z

    Moin,
    ein Grund, warum ich keine Wohnungen mehr kaufe. In einem Objekt habe ich mich mühsam quasi durch das Haus "gefressen" und nach und nach die Wohnungen aufgekauft, um entsprechende Stimmanteile zu besitzen. Mal schauen, ob die letzten beiden Wohnungen noch an mich gehen. Dann habe ich zumindest Ruhe und es gehört mir ganz.


    Grüße
    Goldhut

    Gute Strategie, wenn sie aufgeht und Du immer den gef. Preis zahlt. Ok, man kann sich auch gütlich einigen ^^ .
    Ich habe vor wenigen Jahren verkauft... (als KapAnlg).
    Waren für mich zu viele, alle aufzukaufen und mich durchzufressen... [smilie_happy] [smilie_happy]
    Mein neuer "Nachbar" kam aus dem "Orient" und hat erstmal den Gemeinschaftskeller vereinnahmt <X .
    Nach 2 Monaten und unter Androhung von Zwangsmaßnahemen (der Verwaltung) wurde geräumt.
    Danach konnte ich GUT verkaufen.... :thumbup: :D .


    Z

    Und was ändert das jetzt an der Aussage, dass man dort mit drin hängt und Entscheidungen getroffen werden die man eventuell nicht möchte und trotzdem bezahlen darf?

    Ja, klar !
    Aber das sollte man vorher wissen und in Betracht ziehen, wenn man sich eine ETW als Eigennutzer oder KapAnleger zulegt.
    Ein Verwandter (und ein anderer) wollte(n) einen anderen Hausanstrich als die "Gemeinschaft". "Grottenhäßlich" war sein Kommentar :D
    Das blöde daran könnte sein, dass bei z.B. MFH, 5 Eigentümer, 3 zusammen halten und können weitgehend bestimmen.
    Wenn man dazu gehört, gut, wenn nicht, muss man das (leider) akzeptieren....


    Z

    Sy, meinte WEG. :S In der TE stehen die Miteingenumsanteile u.a.
    Ja, eine Zwangsversteigerung ist schwierig. Habe lediglich darauf hingewiesen, als Möglichkeit für den Fall der Fälle...


    Z

    Und die Mehrheit ist immer dumm. Das heisst Dein Eigentum/Vermögen hängt von der Entscheidung von Dummen ab.

    Ob man das daraus schließen kann, kann jeder selbst beurteilen.
    Man kann die ETW immer noch verkaufen. Ein guter Freund steht vor der Entscheidung. Und der Verkaufspreis ist 25% höher als der Einkaufspreis (Vor 1-2 Jahren gekauft). Also hätte er einen Vorteil. Ob der Käufer nun dumm ist, wäre mir egal und ist seine Entscheidung.


    Z

    und das hilft mir wie? Wenn ich keine Wärmepumpe will weil der Strompreis perspektivisch steigt oder gar nicht mehr verfügbar ist? Ist zwar schön wenn die Sanierungskosten erstmal nicht so hoch sind, die Folgen habe ich trotzdem zu tragen..

    Die Mehrheit entscheidet bei Eigentumswohnungen ! Steht doch in der Teilungserklärung und wenn man zum Notar geht und kauft, weis man das doch.


    Z


    Im Namen des Volkes