@shadow
Börse hat sehr viel mit Psychologie zu tun. Und wenn man mit Traden (also sehr kurzfristigem Ein- und Aussteigen) Geld verdienen möchte, dann kommt der Psychologie der Anleger eine viel größere Bedeutung zu als bei mittel- bis langfristigen Geldanlagen, bei denen die Fundamentaldaten bedeutender sind.
In den Formationen spiegelt sich unter dem Strich das Verhalten aller Anleger (und damit deren Psychologie) wider. Wem es gelingt (und hedda ist anscheinend ein solcher), diese Formationen sinnvoll zu deuten und daraus Erwartungen für die nähere Zukunft abzuleiten und diese mit Wahrscheinlichkeiten (für ihr Eintreffen) zu versehen, der ist eben gegenüber den anderen im Vorteil, denn derjenige handelt dann selbstverständlich nur die Erwartungen, deren Eintreffen aufgrund der Analysen eine hohe Wahrscheinlichkeit zugeordent werden konnte. (Hedda hat dies ja ab und zu schon beschrieben.)
Aus den Formationen (und auch dem Sentiment und anderen Informationen) solche Erwartungen und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten zu prognostizieren, ist eine Herkulesaufgabe, deren Bewältigung nur wenigen gelingt. Daher scheitern ja auch die meisten Daytrader. Auch ist zweierlei Disziplin gefragt: Die Disziplin, seinen eigenen Prognosen zu vertrauen und die Disziplin, im Alltagsgeschehen an der Börsen nicht die Geduld zu verlieren und dadurch vorschnell zu handeln.
Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass hedda's Aussagen hier ein so großes Ansehen genießen.