Beiträge von Magellan

    jede Form der Währungskopplung an Gold beschneidet die finanztechnischen Möglichkeiten einer Regierung. So könnten z.B. dann auch keine größeren (auf Pump finanzierten) Ausgabenprogramme wie für Konjunkturankurbelungen durchgeführt werden. Ich kann mir nicht vorstellen das irgend eine Regierung auf der Welt nochmals (ohne große Not) eine Goldpreisbindung ihrer Währung (egal in welcher Art) einführen wird. Aus Bürgersicht gibt es nur positive Aspekte einer solchen Bindung, aber aus Sicht eines Politkers der ohne Hemmungen und Kontrollen schalten und walten möchte wie es im passt hätte eine feste Kopplung nur Nachteile. Ein gewaltiger Goldhort stärkt eine Währung fundamental auch ohne direkte Bindung daran. Denke eher das es dies ist was China anstrebt.


    Gruß


    Magellan

    Claude Resources machen einen interessanten Eindruck. Sehr gute operative Entwicklung in den ersten 9 Monaten von 2014. AISC gingen zurück, Schulden reduzierten sich und die Goldgehalte sind recht hoch.


    Der Kurs hat sich von seinem Tief Anfang Juni aber auch schon wieder verdreifacht.


    Wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Investment.


    Gruß


    Magellan

    Und von der gewürzten Rose hier (CUI bono?) hat vor ein paar Tagen einer der Direktoren ordentlich Stückzahlen ins Depot gelegt, 500,000 who ever knows - zum Kurs von 0,01 Ca$.


    hmm, also wenn sich ein Insider für umgerechnet 3.500 Euro Aktien der eigenen Firma ins Depot nimmt sehe ich darin keine echte Insidertransaktion und kein großes Vertrauen. Da kostet doch so manches Firmenessen schon mehr. Warum investiert er denn nicht mehr wenn er von seinem eigenen Laden überzeugt ist?


    Gruß


    Magellan

    Hallo,


    es hilft Dir in der Sache zwar nicht weiter, aber ich werde bei Haller nichts mehr bestellen. Schlechte Ware kann mal vorkommen, aber so ein kundenunfreundliches Verhalten nicht.


    Gruß


    Magellan

    Denke auch das es bei einer mittel bis langfristigen Betrachtung bei vielen Minenwerten immer noch Kaufkurse sind. Liegen nach wie vor weit von ihren Höchstständen entfernt. Bewertugnen sind am Boden, Nachfrage von Gold und Silber steigt vor allem in Asien kontinuierlich, Energiekosten sinken und an weiteren Kostenreduzierungen wird auch gearbeitet. Sieht für mich auf Sicht von ein paar Jahren daher nach einem guten Chancen/Risiko Verhältnis aus.


    Gruß


    Magellan

    Wenn ich die Daten der Präsentation richtig interpretiere werden ab Ende Mai auch 25% höhere Steuern auf die Erlöse fällig. Die gesamten Abgaben/Steuern an die Regierung im Senegal erscheinen mir generell recht hoch, oder wie interpertiert ihr


    - 5% government royality
    - 10 % Government of Senegal free-carried interest
    - 25% corporaet income tax after tax holiday ends in May 2015


    Gruß


    Magellan

    Sollte es für China eines Tages von Vorteil sein ihre wahren Goldbestände offen zu legen werden sie sich auch zu einem offiziellen Audit bereit erklären. Alleine schon um die Lügenbarone der USA ein weiteres mal zu düpieren.


    Gruß


    Magellan

    gutso


    Ich weiß nicht ob es stimmt, habe vor langer Zeit mal gelesen dass viele Unternehmensentscheidungen bei Barrick weniger der ökonomischen Vernunft und dafür mehr den Vorgaben/Interessen von Washington folgen. Also quasi von denen mehr oder weniger gelenkt werden. Wundern würde es mich nicht, aber ob es wirklich so ist vermag ich nicht zu beurteilen.


    Gruß


    Magellan

    Es kann doch nicht sein das Du als Käufer verpflichtet bist die Ware bei Ersteigerung abzunehmen und das Auktionshaus es sich aussucht ob sie liefern oder nicht? Wenn es sich wertmäßig lohnt solltest Du schon prüfen ob nicht auch rechtliche Schritte vorgenommen werden können. Kennen jetzt deren AGB`s nicht im einzelnen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es dort einen Vorbehalt der Lieferung nach Zuschlag gibt. Bei manchen gibt es einen Zuschlag unter Vorbehalt, dies ist aber wieder etwas anderes.


    Gruß


    Magellan

    Bei Krügerrand Münzen sind vor allem die Jahrgänge der 90er Jahre (neben 67-69) recht selten anzutreffen und erzielen Aufgelder in unterschiedlicher Höhe (Bullion wie auch Proof). In den 90er Jahren wurden (angeblich wegen der Apartheid, aber eigentlich um die weltweite Vormachtstellung des Krügerrand als Anlagemünze zum Wohle des amerikansichen Goldeagle zu brechen, Geschichte wiederholt sich wie man sieht) eine unbekannte Anzahl Münzen von der SA Mint (da diese nicht abgesetzt werden konnten) wie auch Rückläufer der westlichen Banken wieder eingeschmolzen.


    Bestes Beispiel hierfür ist der Jahrgang 1992. Bei diesem wurde längere Zeit davon ausgegangen das überhaupt keine Bullionmünzen "überlebt" haben, bis dann in den letzten Jahren doch vereinzelte Stücke auftauchten, welche bei großen Autkionen schon an die 10.000 Euro (für ein Stück) erlösten.


    Gruß


    Magellan


    Nachtrag: Bei dem Krügerrand wird vornehmlich die Unze gesammelt, seltener die 1/10. Es ist mir aber nicht bekannt das eine nennenswerte Anzahl von Sammlern sich auf die 1/4 Oz Stück konzentriert. Bei dieser Variante ist mir kein Jahrgang mit nennenswertem Aufgeld bekannt. Auch bei dem seltenen 92er ist es nur die 1 Oz Variante für welche die Sammler sich interessieren. Könnte historisch bedingt sein da bei dem Krügerrand bis 1980 gar keine kleinen Stückelungen existieren und ein Sammler kleinerer Stücke somit nie alle Krügerrand Jahrgänge besitzen könnte.

    Hallo,


    wie Edel bereits schrieb sollte ein "Goldseitenforum" Interessenten der Materie zum Austausch ihrer Meinung dienen. Das hier unterschiedliche Ansichten vertreten ist normal, jedoch kann doch davon ausgegangen werden das alle Beteiligten eine gewisse Affininät gegenüber Edelmetallen haben.


    Wenn ich bekennder Golf Fahrer und VW Fan bin melde ich mich auch nicht in einem Opel Forum an um denen allen zu erklären dass sie ja keine Ahnung hätten und nur schlechte Autos fahren.


    Des weiteren ist es zwischenzeitlich auch kein Geheimnis mehr das zumindest die amerikanische Regierung massiv in Marktgeschehen zu ihrem Vorteil eingreift, Stichwort "Plunge Protectian Team". Diese ominöse Manipulationstruppe wurde lange Zeit auch als Spinnerei und Verschwörungstheorie abgetan, bis es eines Tages offiziell zugegeben wurde. Warum dies bei Edelmetallen anders sein soll entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Wo gerade hier mit jedem USD mehr an Schulden jede Alternative für den Investor unattraktiv werden muss.


    Und das es bereits mehrmals zur unlimitierten Abgabe großer Mengen Gold in den Markt außerhalb der handelsaktiven Zeiten gsb/gibt macht auch nur Sinn wenn Preise gezielt gedrückt werden sollen oder irgend eine sehr wohlhabende Adresse masochistisch veranlasst ist. Ich tendiere zur ersteren Annahme.


    Gruß


    Magellan

    ouro1 Danke für den interessanten Link.


    Es gibt viele Gründe welche für ein Engagement in Edelmetalle sprechen und auch viele plausible Gründe dagegen. Und aus der Sichtweise von Buffett hat er mit seinen Aussagen vollkommen Recht. ER ist in der Lage das Geld weitaus besser und produktiver anzulegen. Dies hat er mit einem jahrzehntelangem überdurchschnittlichem Trackrecord eindrucksvoll bewiesen. Und als vollkommen in das System integrierter (jüdischer) Kapitalist liegt sein Fokus auf Gewinnmaximierung und nicht auf reinem Werterhalt (was für Goldanhänger im Fokus steht). Buffett investiert überall dort wo er sich einen Gewinn erwartet. Er hatte übrigens in den 90er Jahren eine ganze Halle mit Silberbarren (als der Preis bei ca. $ 4 pro Unze stand) gefüllt. Aber halt nicht aus Angst vor einem Systemcrash sondern in der Annahme das Silber bei dem Preis unterbewertet ist und steigen müsste. Unnötig zu erwähnen das seine Spekulation damals zu 100% aufging.


    Wer von uns die Gelegenheit hat mit dem gleichen Geschick und Erfolg zu investieren wie Buffett, wer von uns die gleichen finanziellen Mittel hat um solche kapitalintensiven Alternativen wie Ackerbau und Forstwirtschaft zu betreiben, der sollte dies auch tun. Wer von uns aufgrund seines Einflusses und seines Geldes keine Enteigung ála Zypern vom Staat zu befürchten hat sollte sich auch Buffetts Ideen anschließen.


    Aber für alle anderen, mit überschaubaren finanziellen Mitteln, ohne schützende Lobby im Parlament, mit Bedenken ob unsere (noch halbwegs vorhandenen) Gesetze zum Schutz von Eigentum und Privatvermögen auch in Zukunft bestehen bleiben, für all diese sehe ich keine Alternative zu einer gewissen Diversifizierung seiner Spargroschen. Und dazu gehören physische Edelmetalle.


    Die gängigen Aussagen "Gold bringt keine Zinsen, kann man nicht essen, hat keine größere produktive Bedeutung, etc" sind doch alle Quatsch. Diamanten, Kunstgegenstände aller Art, Oldtimer, teure Uhren (die Liste ließe sich unendlch verlängern) haben die gleichen Nachteile wie Gold und beziehen ihren Wert nur aus dem Faktor "möchte ich besitzen" der Käufer. Und dieser "möchte ich haben" Faktor existiert bei Gold seit tausenden von Jahren, seit Zeiten wo sich noch niemand über Aktien, Kunst, etc. Gedanken gemacht hat. Aber anscheinend gibt es aktuell viele Menschen die der Meinung sind die Menschheit hätte sich seit jahrtausendelang geirrt und jetzt heute hat man die große Erkenntnis und alles ist anders. Ich kann mich über soviel Naivität immer wieder nur wundern.


    Ein Rat zum Schluß. Wer ängstlich ist und nicht an die positiven (im Sinne einer Kapitalanlage) Eigenschaften von Edelmetallen glaubt sollte die Finger davon lassen. Wenn man mit seiner eigenen Meinung nicht 100% hinter seinem Investment steht sondern es nur tätigt da es irgend jemand empfohlen hat wird es schwierig längere Schwächephasen durchzustehen. Dies geht nur wenn man von seiner Idee und seiner Investition wirklich überzeugt ist.


    Gruß


    Magellan

    Alle Fiat Währungen funktionieren nur auf der Basis von Vertrauen, denn echte Werte sind spätestens seit dem Ende von Bretton Woods nicht mehr hinterlegt. Solange die Mehrheit der Marktteilnehmer mehr oder weniger einer Währung vertraut und diese akzeptieren, solange kann/wird diese Währung nicht kollabieren. Nach meiner Meinung spielt die Höhe der anghäuften Staatsschulden dabei nur eine untergeordnete Rolle, solange sich die Schulden nicht negativ auf das Vertrauen/ die Glaubwürdigkeit auswirken. momentan habe ich nicht den Eindruck das eine Mehrheit der Marktteilnehmer das Vertrauen in den Dollar verloren hat. Selbst der aus wirtschaftlicher Sicht auf der Intensivstation liegende Euro wird von der Mehrheit der Europäer nicht ernsthaft angezweifelt. Sonst würde es doch keinen Grund dafür geben warum diese Währung von jedem anstandslos als Bezahlung für Waren und Dienstleidtungen aller Art akzeptiert wird. Gehe davon aus Euro wie auch Dollar werden uns weitaus länger erhalten bleiben als es sich viele hier im Forum vorstellen können. Nicht immer sind 2+2=4 ☺ï¸


    Gruß


    Magellan

    Hallo Dachs,


    wieder ein interessanter Bericht [smilie_blume]


    Liest sich wie eine spannende Kurzgeschichte :)


    Wünsche Dir morgen viel Erfolg. Hoffe Du wirst uns zu Hause gebliebenen auch noch etwas über den weiteren Verlauf berichten.


    Gruß


    Magellan

    Hallo Saccard,


    vor allem bei Bijou Brigitte würden mich Deine Beweggründe für eine (anscheinend) doch größere Position interessieren. Ich habe diesen Werten damals beobachtet als er über Jahre während der Expansion stieg, fand jedoch nie den Einstieg. Er war mir immer zu teuer, stieg aber (bis zu einem gewissen Punkt) immer weiter. So lange bis der Expansionsdrang keine höheren Umsätze und Erträge mehr brachte und die bestehenden Filialen mit Rückgängen zu kämpfen hatten. Da ich bei dem großen Anstieg nicht dabei war blieben mir auch die nachfolgenden Verluste erspart. Nach meiner Ansicht bewegt sich dieses Unternehmen nach wie vor in einem gesättigten Markt mit geringem Wachstumspotenzial. Welche spannende Story siehst du hier?


    Gruß


    Magellan


    PS: Drägerwerk machte mir vor Jahren viel Freude und ist auch heute noch ein gut geführtes Unternehmen. Halte ich langfristig auch für sehr interessant.