Im Fall von China kann man ganz klar das alte Sprichwort bemühen: Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.
Die Entwicklung der PRC mit der Machtübernahme von Deng Xiaoping nach Mao´s Tod ist beispiellos. Es gibt kein anderes Land welches sich in der gesamten Geschichte der Menscheit in so kurzer Zeit von einem Land der dritten Welt zu einem Anwärter auf die wirtschaftliche Vormachtstellung der Welt entwickelt hat. Dies ruft natürlich wenig Anerkennung aber viel Neid bei den untergehenden Nationenn des Abendlandes hervor. Aber anstatt etwas von China zu lernen (die lernen alles was sie als brauchbar erachten von uns, sind clever genug um da keinen falschen Stolz an den Tag zu legen) wird mit unermeßlicher Arroganz auf vermeintliche Fehlentwicklungen hingewiesen und nicht mit "guten" Ratschlägen gespart wie man doch alles besser machen könnte. Das ist so als wenn der Papst meint den Menschen erklären zu müssen wie Familie, Sex und Kinder bekommen funktioniert.
In Asien (nicht nur China) liegt die zukünftige Wirtschaftsmacht. Europa (und eventuell auch USA, jedoch haben die immer wieder bewiesen dass sie in der Lage sind sich neu zu erfinden, daher kann man die noch nicht ganz abschreiben) fahren sehenden Auges und Vollgas gegen die Wand. Wir haben den Punkt wo man mit einer Notbremsung das schlimmste noch verhindern könnte, leider schon überschritten. Dies wird für die meisten von uns noch sehr schmerzlich werden.
Viele gutsituierten Wohlhabende verlagerten daher ihren Lebensmittelpunkt schon vor Jahren nach Asien. Leider fehlen mir die Mittel dazu.
Gruß
Magellan