Vor allem sind die nachgeprägten Stücke nicht zu unterscheiden von den jeweiligen Originaljahrgängen. Insofern macht es auch garkeinen Sinn, den Nachprägungen den Münzstatus abzusprechen. Das 10-Kronen-Stück könnte ja theoretisch doch eines der wenigen Originale von 1912 sein......
Nein.
Da die offizielen Nachprägungen der Münze Österreich um beim 10 Kronenstück zu bleiben,alle das Prägejahr 1912 aufweisen ist aus der Entfernung immer von einer NP auszugehen eines der wenigen Originale findest du, wenn überhaupt, nur bei einer persönlichen Besichtigung.
Gut finde ich an den Kronen,dass sie es ermöglichen mit geringen Risiko in die Numismatik hineinzuriechen, oft kann man ein gelaufenes Stück der Jahre 1892 bis 1912 um den Preis einer NP erstehen.Man muss sich auch nicht gleich die weißen Handschuhe anziehen wenn man seine Braut ein bisschen betasten will, solides 900 Münzgold.Dies gilt auch für die 20 Kronen und vorallem für die ungarischen Stücke bei denen eine NP eher eine Ausnahme ist.
Also ich mag sie, die Dukaten:
- Günstiges Gold, oft zum Preis von einer 1/10oz zu haben, aber fast 11% mehr "drin".
- kein 999er, sondern etwas robusteres 986er Gold
- im EM-Handel bekannt und akzeptiert
- schöne Größe; relativ dünn, dafür aber größerer Durchmesser als 1/10oz
PS: Sind die Ösi-Dukaten überhaupt Münzen? einen Nennwert haben die nicht draufstehn.
Ich mag sie auch,nur leider wird jetzt langsam Zeit für die weißen Handschuh und die Wolldecken am Küchentisch, 986 Dukatengold,besonders der 4-fache ist mit 0,71mm auch recht schlank.
Wenn die Münze Österreich eine offiziele NP macht ist das eine Münze, sonst müsst sie ja Medaille Österreich heißen.
Aber mit dem nachgeprägten Ösi-Zeug hab ich irgendwie kein gutes Gefühl. Auch bei den Dukaten nicht.
Wenn man nur Gold kaufen möchte sind sie mit den oben gemachten Einschränkungen, in Ordnung.
Ich kanns zwar nicht eindeutig sagen, aber die sind zumindest in der Grauzone.
Nix Grauzohne.Aber es stimmt schon in Österreich kann man Dukaten billiger kaufen und teurer verkaufen als in Germanien.
Ganz im Gegensatz zum Silberphil der bei uns einer 20% MWST. unterliegt und den auch die Münze Österreich prägt. Des is a Grauzohne, vastehst ?
Mir wird ein wenig schlecht bei den Gedanken, dass diese hier irgendwann auf dem Zweitmarkt landen. Ich kenn mich nicht genau aus bei den Dingern, sehe aber keine NP hinweise auf diesen Münzen.
Bei uns ist´s halt so: Die offiziellen NP der Münze Österreich zeigen jenes Jahr in welchen das Originalgeld zum letzten mal geprägt wurde, beim Dukaten 1915.
MfG.:CARLOZ