Nach dem ganzen blöden Warsh-Geseiere seit Freitag und der manipulierten Überreaktion der EM Märkte mal zur Einordnung.
Also egal was die FED versucht, das Schiff kentert….auch ein Warsh ist kein Magier…er wird scheitern
Einzig die Entscheidung Pest oder Cholera obliegt dem guten Warsh.
Hauptfolgen einer Fed-Bilanzkürzung:
Entzug von Liquidität: Die Fed reduziert die Geldmenge, indem sie fällig werdende Anleihen (Treasuries, MBS) nicht reinvestiert, was als „Runoff“ bekannt ist
Fehlende Liquidität, endet meist mit Eingriff der FED über Repo-Markt, völlig kontraproduktiv
Steigende Zinsen/Renditen: Durch den Wegfall des großen Käufers Fed sinken die Anleihekurse, wodurch die Renditen (Zinsen) steigen, insbesondere im mittleren und langen Laufzeitenbereich.
Genau das will man ja nicht
Stärkerer US-Dollar: Die Verknappung der Dollar-Liquidität stärkt den US-Dollar gegenüber anderen Währungen wie dem Euro.
Auch das will man nicht um wettbewerbsfähig zu bleiben
Belastung für den Aktienmarkt: Höhere Zinsen und weniger Liquidität verringern die Bewertung von Aktien und erhöhen die Volatilität.
Kann ebenfalls nicht das Ziel sein, da Aktien wichtig für US Verbraucher und Firmen
Straffere Kreditbedingungen: Kredite für Unternehmen und Haushalte werden tendenziell teurer, was die Konjunktur bremsen kann.
Völlig am Ziel vorbei, da die Banken Kredite ausreichen müssen, sonst kollabieren sie
Risiko für Schwellenländer: Ein stärkerer Dollar und höhere US-Zinsen erhöhen die Schuldenlast für Länder mit auf Dollar lautenden Krediten.
Da werden sich die BRICS schon zu wehren wissen