Bewegung unter dem Radar
Allerdings handelt es sich bei diesem Goldbullenmarkt in gewisser Weise immer noch um eine verdeckte Rally, die wohl noch nicht die allgemeine Aufmerksamkeit der Anleger gefunden hat. Interessanterweise ist der Suchbegriff "Goldpreis" in Google Trends seit seinem Höchststand von "100" in der letzten Juliwoche weltweit zurückgegangen und liegt nun bei "69", was sogar unter einem zweiten Höchststand liegt, der Mitte April 2024 verzeichnet wurde (mit einem Wert von "82"). In Bezug auf die Suchhäufigkeit liegt der "Goldpreis" als Suchbegriff jetzt sogar unter dem Niveau von Anfang Dezember 2023 (als er einen Wert von "71" hatte).
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Quelle: Google Trends
Auf Länderbasis sind die Länder mit dem höchsten Suchinteresse am "Goldpreis" wenig überraschend Länder im Nahen Osten und in Südasien / Südostasien, wie die Vereinigten Arabischen Emirate (mit einem perfekten Ergebnis von "100"), Libanon (mit einem Ergebnis von "91"), Katar ("89"), Kuwait ("86") und Indien ("75"). Diese sehr hohen Werte sind darauf zurückzuführen, dass es sich bei diesen Ländern entweder um Drehscheiben des Goldhandels handelt und/oder um Länder, die traditionell ein großes Interesse an Gold haben, sowie auf einen geopolitischen Risikoaufschlag aufgrund der Konflikte im Nahen Osten.
Bemerkenswert ist, dass das Interesse an dem Suchbegriff "Goldpreis" in den USA und im Vereinigten Königreich nach wie vor gering ist und jeweils nur einen Wert von "11" erreicht. Dies ist ein nützlicher Indikator, der zeigt, dass das Interesse an Gold in diesen westlichen Ländern immer noch nicht wie ein Rausch ist und von der allgemeinen Anlegergemeinschaft nicht aufgegriffen wurde.
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