Beiträge von Die goldene Bratwurst

    ChKy


    Das mit dem exponentiellen Wachstum des Fiatmoneys stellt ja solange kein ernsthaftes Problem dar, wie alle Parameter genauso mitwachsen, wie das Geld durch Zins und Zinseszins.
    Wenn man aber dem Geldmengenwachtum die Grundlagen entzieht, indem man die Deindustriealisierung forciert, muß man dem Markt in gleicher Höhe Geld entziehen.
    Das heißt, wenn kapitalintensive industrieelle Wirtschaftszweige durch arbeitsintensive Jobs im Dienstleistungsgewerbe ersetzt werden.
    Das wurde versäumt.
    Eine Ökonomie kann halt nicht permanenten Wohlstand generieren, wenn sich ihre Teilnehmer gegenseitig Versicherungen und Zeitungsabos andrehen oder wenn sich die Leute gegenseitig die Haare frisieren.
    Dabei wird ja nur Geld hin und her geschoben, ohne daß neues hinzu kommen darf.
    Arbeitsintensive Dienstleistung kann nur ein "Abfallprodukt" oder meinetwegen eine Ergänzung der kapitalintensiven Hochlohnindustrie sein, sonst wird das nichts.

    Die Hochfinanz sieht die gegenwärtige Herrschaftsform als rein taktische Variante an. Solange der Demokratiezirkus und der Wahlrummel nicht an den Grundfesten der Macht rüttelt, ist das alles genehmigt.


    Der Aufwand zum Machterhalt muß aber eine berechenbare Größe bleiben. Das bedeutet, daß auch dieser Bereich permanent nach Einsparmöglichkeiten durchkämmt werden muß.


    Vereinfachte Feindbilder helfen dabei. Auch der Abbau an zivilisatorischen Errungenschaften. Dieser Abbau zeigt sich darin, daß NATO-Eliteeinheiten dem Gaddafi erstmal in beide Beine schossen, um ihn danach den Misratamilizen zu übergeben, bei denen man sicher sein konnte, daß sie ihn lynchen würden. Das spart Prozeßkosten und irritierende Fragen vor dem Gerichtshof in Den Haag.


    Wenn die Leute der verordneten Propaganda immer widerwilliger folgen und nach alternativen Informationsmöglichkeiten Ausschau halten, wird man sich überlegen, wie man solche Quellen lahmlegen kann.


    Das heißt, wir müssen schneller als der Gegner mit all seiner medialen, militärischen, manipulativen, ablenkenden Macht sein und seinem zunehmenden Kontrollwahn und dem Drang, alles zu zensieren.


    Zur Zeit grinst sich alles eins bei der Frage, wer die Retter retten soll.
    Die sind in der Defensive, weil nicht sie das Heft in der Hand haben, auch wenn sie das glauben machen wollen.


    Die Großbanken sind ja nicht nur to big to fail, sondern zusätzlich auch noch to connect to fail.
    Das weiß ja kaum einer, wie sehr die vernetzt sind, sich gegenseitig kontrollieren und das es kaum noch einen gibt, der wirklich noch Chef in seinem Laden ist. Das macht sie alle träge.
    Damit können sie der Politik zwar noch Geschwindigkeit, Drall und Richtung verpassen, weil die alle noch lahmärschiger sind, aber gegen die Twittergeneration kommen die nicht mehr an.
    Das wäre unsere Chance.
    An die Öffentlichkeit zu gehen und ein Konzept für den Tag danach zur Diskussion zu stellen.
    Umfassend und nach Möglichkeit an alles denkend. Nicht meckernd und maulend, sondern mit klaren Inhalten und Zielen.
    So daß sich auch Michel Sixpack und Madame Seifenoper damit identifizieren können, weil sie es begreifen.
    Man muß klarmachen, daß demokratische Willensbildung nicht nur darin besteht, alle 4 Jahre im wahrsten Sinne des Wortes die Stimme abzugeben.
    Wir müssen ein neues European Recovery Programm auflegen, aber nicht von Amis Gnaden, sondern aus eigener Hand.
    Das nötige Geld wird gerade den Banken in den Rachen gestopft, aber genau dorthin gehört es nicht.
    Was hätten die Griechen mit all den Milliarden, die sie inzwischen bekommen haben, nicht alles aufbauen können, wenn die Paste nicht sofort wieder zur Tilgung abgezogen worden wäre?
    Wenn die Junta der nationalen Errettung, die man verhindert hat, ein unbefristetes Zins- und Tilgungsmoratorium verordnet hätte?
    Die Finanzmärkte wären implodiert?
    Na und, was sind denn bitte schön Finanzmärkte?
    Seit wann darf mit Geld Handel getrieben werden?
    Mit heißer Luft?
    Das kann doch kein Mensch mehr ernstnehmen, was die Bits und Bytes-Manager abziehen, um ihre Wichtigkeit zu betonen und ihre Druckposten zu behaupten.
    Kein Wunder, daß es auf Hilfeersuchen im Rahmen der G20 abwinkende Antworten von den Schwellenländern gibt.
    Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, daß sich Europa diesen Neureichen vor die Füße werfen muß?
    Und die Marionetten der Hochfinanz liefern Chaostage ab.
    "Der Kaiser ist nackt", so muß es durch die Straßen schallen.
    Auf "wir müssen den Euro"retten, muß es Hohngelächter geben, jedenfalls solange, wie nicht zu sehen ist, daß damit ernsthafter Wiederaufbau betrieben wird.
    Bislang hat der Euro mehr zerstört, als es jeder innereuropäische Krieg je vermocht hat.
    Strukturkrisen nicht gekannten Ausmaßes und wirtschaftliche Disproportionen, wie es sie im Comecon kaum schlimmer geben konnte.
    Weil man den Markt außer Kraft gesetzt hat und jetzt drauf und dran ist, einen unproduktiven Sektor EU-weit zu etablieren.
    Die Sozialhilfeindustrie, die Abhängigkeit reproduziert und aus mündigen Menschen Bittsteller macht. Die aus Südeuropa den Hinterhof Deutschlands und Frankreichs macht.
    So in etwa sollten wir diskutieren, aufbauend, wir wollen doch ein wegweisendes Forum sein.

    Oder man läßt die Griechen in den Bürgerkrieg abgleiten.
    Ach da konnte man leider nichts machen, bei all der unterschiedlichen Interessenlagen, die es so im Volke zu geben scheint usw.
    Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
    Das hat sich so in die Hirne eingebrannt, das wird eine Weile vorhalten und die Leute beschäftigen.
    Oder womit kann man das Land so weit aufbauen, daß eine florierende Wirtschaft Kredite und Zinsen locker bedienen kann?
    Und das alles in absehbarer Zeit?
    Nach dem Bürgerkrieg eine Baukonjunktur dranzuhängen bringt auch nichts.
    Die Bauklötzchen herzustellen wäre ja Produktion, aber der eigentliche Hausbau ist Verbrauch mit Wertsteigerung, mehr nicht.
    Daraus kann kein sich ständig neu reproduzierender Wohlstand entstehen.

    Silber-Lukas


    Wenn Dich Dein Geschäft mit den Bachblüten-, Handauflege- und Besprechungskünsten nicht wirklich reich machen kann, dann überleg mal, an wem es liegt?
    An Dir, weil das gesamte Instrumentarium erst nach einem umfänglichen Grundlagenstudium von ca. 300 Jahren Dauer verfügbar ist?
    Dann übe Dich ein wenig in Geduld und bemängele nicht andere, die schneller vorankommen.
    Du wärst nicht der erste, der nach der 10. Erstausbildung und nach dem 10. Erststudium dahinterkommt, was er wirklich will.
    Wer soll das alles bezahlen?
    Erst studiert man Herdenkunde (Soziologie) bis man merkt, daß damit kein Blumentopf zu gewinnen ist, wenn man nicht zu 100 % systemkonform sein will.
    Dann macht man einen auf Starkstromtechniker, meint dann aber, daß die Sicherheitsanforderungen untragbar seien, weil man damit zu schwer und zu unbeweglich wird.
    Eigentlich kann man wegen der allgemeinen Widrigkeiten des Lebens nur noch mit 20 Jahren den Rentenantrag stellen.
    Hast Du das schon gemacht?

    Zitat

    ='Performer',']Waigel gab gerade indirekt zu (23:33 Uhr): Das deutsche Gold liegt in den USA. Und er hat es von sich aus angeschnitten?! Demnächst setze ich noch den Link zur Mediathek rein.


    Völlig richtig, es ist noch dort, auch wenn amigesteuerte Medien das Gegenteil suggerieren müssen.
    Noch etwas:
    Nicht die PIIGS sollen die noch vorhandenen europäischen Goldreserven bekommen.
    Da hat die BILD-Zeitung ganz gezielt vorbeigehört.
    Vielmehr verhält es sich so, daß wenn die Europäer so wie Hedgefonds hebeln wollen, eins klar sein muß.
    Wenn rauskommt, wie sie hebeln wollen und deshalb von anderer Seite Kontra geboten wird, sind nicht nur die 25% Eigenkapital weg, sondern auch die 75% Kapital der Gönner.
    Hebeln ist halt ein riskantes Geschäft und deshalb wurde abgeklopft, wieviel Gold die haben?
    Nicht genug.
    Wenn gehebelt werden soll, müssen die Europäer ihre Autobahnen, Schienennetze, Wassernetze und Stromleitungen an die nahöstlichen, mittelöstlichen und fernöstlichen Staatsfonds verpfänden.
    Guten Morgen Deutschland.

    Man kann, je nach Zielstellung, ein und denselben Sachverhalt verschieden darlegen, um unterschiedliche und sogar entgegengesetzte Ziele zu erreichen. Man baut dabei auf erprobte Multiplikatoren, wie den sensationslüsternen Kopp-Verlag.


    Dem redet man ein, daß die Märkte von der globalisierten Hochfinanz bestimmt und vorangetrieben werden. Anonymisiert und nicht faßbar, aber glaubwürdig, weil jeder schon mal davon gehört hat. Jeder hält die Hochfinanz für einen homogenen Block, der sich alles untergeordnet hat.


    Ist ja klar, wenn jahrelang das hohe Lied auf die Finanzglobalisierung gesungen wird.
    Jedes Land, jede Stadt, jedes Dorf und jedes Haus sei ein Finanzstandort.


    Es gibt aber keinen Markt, den sich eine Gruppe unter den Nagel gerissen hat, noch nicht.


    Vielmehr ist der Markt aufgeteilt und an jedem seiner Enden versucht eine Gruppe, ihn in seine Richtung zu ziehen. Interessengeleitet selbstverständlich. Bei einem Gleichgewicht der Kräfte heben sich Bewegungen auf und die Preise erscheinen konstant.


    Es kann aber sein, daß es sich bald ausglobalisiert hat und dann erlebt die Regionalisierung ihr comeback. Jeder mit dem, was er hat.


    Dann setzt sich der Edelmetallstrom von West nach Ost wieder in Gang, so wie man ihn schon immer gekannt hat.
    Edelmetalle gegen Gewürze und Seide, so war das mal und so gingen die eingeschmolzenen Schätze der Inkas und Azteken ihren Weg nach dem Osten, immer die Seidenstraße entlang.


    So kommt es wieder wenn der Euro geplatzt ist. Nur geht es diesmal im Gegenwert um Rohstoffe, Investitionsgüter, Konsumgüter, Nahrungsmittel und Energieträger.
    Keine Ahnung, wer dem Kopp-Verlag eingeredet hat, man müsse den Edelmetallstrom nach Osten bereits jetzt forcieren.

    Diese niedrig gehaltenen Preise wirkten als Produktivitätspeitsche.
    Wenn Du nicht ständig Deine Produktionsanlagen updatest, macht das ein anderer.
    Wer nicht mithalten kann, ist draußen.
    Die Überproduktion wurde exportiert und verhinderte anderenorts den Aufbau einer eigenen Ernährungswirtschaft.
    So schafft man Abhängigkeiten und kann die Preise beliebig manipulieren.
    Wer die Nahrung kontrolliert, beherrscht die Völker, sagte mal Henry Kissinger und die Saat der Zerstörung scheint aufzugehen.
    Aber eigentlich geht es hier ja um Silber.
    Vielleicht lohnt es sich, nachzusehen, ob es bereits ein Thema Nahrung gibt.

    Also, wenn sich jemand virtuelle Silberbarren ins Depot legt, kann ich damit leben, weil das keinen in die Armut stürzt, wenn er die Spekulanten ignorierend zum Kauf schreitet.
    Wenn aber virtuelle Getreidesäcke im Depot zu finden sind, oder virtuelle Rinderhälften, finde ich das grenzwertig, weil das eine Frage von Hungersnöten und Hungerrevolten sein kann.

    Das würde mich auch interessieren.
    Dann kann es sein, daß daedalus etwas mir gut bekanntes hat.
    Ich war auch mal so.
    Die Einsteigerhemmschwelle.
    Er will, traut sich aber nicht. Das macht nervös.
    Der Preis ist zu hoch, ich muß abwarten.
    Der Preis ist noch nicht tief genug gefallen, ich muß abwarten.
    Eigentlich muß ich immer warten, weil der Preis nie angemessen erscheint.
    Dagegen hilft nur, notfalls in Begleitung, eine Kleinigkeit zu kaufen.
    So klein, daß man nichts falsch gemacht haben kann, weil es einen finanziell nicht umhaut.
    Ganz bescheiden und dann nach Hause mitnehmen und es sich genauer anschauen.
    Beim Kaffee to go, fragt man vielleicht:
    Wieviel kostet ein kleiner Kaffee?
    1,30
    Und wieviel kostet die doppelte Menge?
    2,00
    Dann bitte einen großen Kaffee, den kleinen kann ich mir nicht leisten.
    So geht das auch bei den Edelmetallen, alles die gleiche Überlegung.
    Gesetzt den Fall, ich würde eine Lebensversicherung füttern wollen.
    Wie hoch würde ich meine monatliche Prämie ansetzen?
    Diese Summe kann man genau so gut in den Edelmetallshop tragen.
    Man braucht nicht mal jeden Monat einzuzahlen, nur wenn man will.
    Man kann auch mehrere Monatsraten zusammenfassen und etwas Größeres kaufen, dann wird es relativ billiger.
    Egal wie der Preis gerade ist.
    Man kauft mal auf ATH, na gut.
    Genau so kauft man mal an einem Tiefpunkt.
    So hat man über die Zeit einen Durchschnittspreis bezahlt.
    Und gemessen daran, warum man das macht und was man damit vorhat, ist das egal.
    Sogar die Mehrwertsteuer.
    Man kann aber auch von privat, "gebraucht" kaufen.
    Wenn man sein gebrauchtes Auto verkauft, verlangt man vom Käufer wohl keine Mehrwertsteuer. Das wäre eine Alternative, wenn man das dazu notwendige Vertrauen aufbringt.
    Wie man so sagt, würdest Du von dem ein gebrauchtes Auto kaufen?
    Das sagt viel aus und so ist das auch im privaten Edelmetallhandel.

    Wenn man die Risiken breiter streuen will, versucht man es mit mehreren Standbeinen.
    Die Zettler machen das genauso.
    Also nutzt man Preisschwankungen aus und nimmt immer das mit, was günstig zu haben ist.
    Platin ist unter anderem ein Schmuckmetall.
    Sieht aus wie Silber, ist doppelt so schwer und läuft nicht an.
    Es war lange Zeit beinahe doppelt so teuer wie Gold, so daß sich der gegenwärtige Preis als Ausrutscher darstellt. Dazu können die Chartisten bestimmt auführlicher Stellung nehmen.
    Oder sie haben es schon getan, man kann hier in bestimmten Threads nachsehen.
    Mir ist das mit den Charts relativ egal, weil darin manchmal Wunschdenken zu erkennen ist.
    Bei der Preisgestaltung überlagern wirtschaftliche Gründe das Wunschdenken und die kurzfristigen Preismanipulationen deutlich.
    Beim Silber wurde ja unlängst auch nach unten gehebelt, was das Zeug hält.
    Na gut, wenn die das so wollen, immer her mit solchen Einladungen.
    Wenn ich sowas sehe, nehme ich das leise zur Kenntnis und mache was draus.
    Mit der Märchensteuer, das ist zwar ärgerlich, aber wer jetzt kauft, hat die in einigen Jahren sicher wieder drin.
    Nehmen wir nur mal den Autokat und wenn Asien umweltfreundlich motorisiert werden soll, geht die Nachfrage rasant hoch.
    Die Staatsschulden- Bank- und Währungskrisen nehmen anscheinend einen Bogen um die jetzigen Industrie- und Schwellenländer. Das sollte man ausnutzen, jeder weiß ja inzwischen darüber Bescheid.


    Für welchen Freitag?
    Am Freitag 8.00 Uhr cum tempore bricht die Weltrevolution aus.
    Das ist historisch verbürgt.
    Vorausgesetzt, es sind alle rechtzeitig da.
    Es kann aber auch sein, daß völlig unerwartet und überraschend, wie jedes Jahr, Weihnachten ausbricht.

    Wenn Europa Bestand haben will, muß es sich von der Vormundschaft der USA und ihrer Banken lösen. Und vor allem muß es in Europa eine parzielle Reindustrielisierung geben.
    Das geht nur noch in Kooperation mit den Ländern, in denen in den letzten Jahrzehnten Industrie angehäuft wurde.
    Die billige Massenproduktion ist das eine.
    Es geht um die Nischen, welche Massenprodukte aufwerten können.
    Das dazu notwendige know how gibt es in Europa.


    Aber ohne deswegen in die Falle anderer Abhängigkeiten zu geraten.
    Ganz souverän.


    Das ist so, wie in der Musik.
    Keiner will Musik von der Stange.


    Stimmt.
    Solange die Eliten in Europa so unprofessionell handeln, daß sie sich von verschiedenen Banken- und ihren Interessengruppen gegeneinander ausspielen lassen, so als gäbe es zum Beispiel nur Frankreich und Deutschland, lehnt sich Onkel Sam genüßlich zurück.
    Er genießt ganz großes Kino und nur hin und wieder muß er seine Ratingagenturen anweisen, noch etwas Öl nachzugießen.
    Soweit ist es ja schon, daß es nur noch in Deutschland und Frankreich ernstzunehmende Großbanken gibt, der Rest ist abgeschrieben.
    Die Bankenkrise wurde wegen der Bankenrettungsprogramme zur Krise der europäischen Staatsfinanzen und eine Neuauflage staatlicher Bankenrettung erscheint immer unrealistischer. So gewinnt man Kriege, ohne das Leben eines einzigen Soldaten zu gefährden.
    Dabei steht es um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht besser.
    Griechenland unternahm den Versuch, eine Wirtschaft zu kreieren, deren BIP zu 70% aus dem Konsum gespeist wird.
    Anscheinend wußten sie nicht, daß so etwas nur geht, wenn man vorher den Petroeuro erschaffen hat. Solche Alleingänge verzeihen die amidominierten Märkte nie.


    Kriege um die Vorherrschaft über die Bits- und Bytesordnung, wie absurd das alles ist.
    Dabei ist der Kaiser nackt und eigentlich weiß das jeder.
    Aber wie gut die Amis davon ablenken können, sollte Leistungskurs an den außeramerikanischen Schulen werden.
    Nicht damit man denen Cleverness vorwerfen könnte, das wäre einfach nur dumm.
    Sondern um an ihnen hinaufzuklettern und sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

    Der EFSF ist noch nicht in trockenen Tüchern.
    Darf gehebelt werden oder nicht und wenn ja, zu welchen Bedingungen?
    Kommt die alle möglichen Spekulationserträge verwässernde Zwangskapitalisierung, ja oder nein?
    Die deutsche Bank ist dagegen.
    Bekommt die Konstruktion den Bankstatus zuerkannt und wenn ja, unter welchem Dach?
    Das sind ungeklärte Fragen, von deren Beantwortung abhängt, welche Banken so nebenbei rausgekegelt werden.
    Welche geht gestärkt aus der Krise hervor?
    Deshalb gibt es Dissonanzen und es ist offen, ob der Plan, der noch völlig unausgegoren ist, aufgeht.
    Das ist so, als wenn man sich einigen muß, an welcher Stelle der Mine der Zünder anzubringen sei, damit das Ding nicht nach hinten losgeht.
    Funktionieren wird es dennoch nicht.
    Erst wenn man so tun kann, als ob es vorübergehend klappt, steht genug Spekulationsmasse zur Verfügung, um alle Kurse, ohne Ausnahme, hochzutreiben.
    Bis dahin ist jede Bank sich selbst die Nächste, was ihre Zahlungsfähigkeit betrfft.
    Vor allem bei einem Cut, weil dadurch ettliche Vermögensansprüche hinfällig werden und dabei das allgemeine Mißtrauen verschärft wird.
    Wer will schon noch Anleger sein, wenn Auszahlungsversprechen nur noch von 12 bis Mittag gelten.
    Hinzu kommt, daß nicht nur die USA Drückerpotenzial aufgebaut haben. Das kann man mittlerweile jeden Morgen beobachten.


    Ach so, Platin ist wie Silber ein Konjunkturindikator.
    Diese Metalle sollte man schon dabeihaben.


    Deine Aufregung in Ehren.
    Aber ernstnehmen kann man die Frage nach dem was zuerst da gewesen ist, Ei oder Henne, erst, wenn den Marktgesetzen lückenlos Geltung verschafft wird.
    Wenn die Banken Marktchancen und Risiken so tragen müssen, wie jeder Unternehmer.
    Nicht daß immer die Amme Staat kommen muß, um den Zockern aus der Patsche zu helfen.
    Dazu sollte vielleicht das Investmentbanking vom Kerngeschäft der Banken getrennt werden und an den Investment Banken sollte draußen an der Eingangstür dranstehen, Achtung sie betreten Las Vegas, sie zocken auf eigene Rechnung.

    Die Politik stielt sich insofern davon, als sie sich elasisch gibt. Großzügigerweise erlaubt sie Proteste, animiert zur Teilnahme und marschiert sogar mit.
    Damit man sagen kann, man beuge sich nur dem Willen des Volkes.
    Das Volk hat es so gewollt, da kann man nichts machen.
    Dabei ist es völlig egal, was das Volk denkt.
    Aber warum soll man das Volk nicht polarisieren, wenn es klappt, ist man fein raus.
    Die Leute sind mit sich selber beschäftigt und man spielt grinsend den Schiedsrichter.
    Hierlang, dalang, dortlang, am besten immer im Kreis und man hat sie alle unter Kontrolle und die Leute glauben sogar, daß sie was zu sagen haben.
    Wenn sich eine Mehrheit findet, die aus Gnaz das Spielfeld nach rechts oder links verläßt, ist das ein grober Regelverstoß.
    Darauf muß man als Schiedsrichter nur warten, damit es Sanktionen und Kollektivstrafen hageln kann. Einschränkungen muß es ja ohnehin geben, aber man braucht einen guten Grund, um das Unausweichliche vermittelbar zu machen.

    Hinzu kommen noch die Rettungsgelder der anderen EU-Länder, wie zum Beispiel Slowakei.
    Das alles unter den EU-Bürgern aufgeteilt und jeder hätte sein persönliches Rettungspaket in Höhe von ca. 20.000,-Euro in der Tasche.
    Das darf man aber nicht so sagen, sonst macht man sich der Ketzerei gegen den geplanten Niedergang schuldig.
    Die wichtigste Frage blieb unbeantwortet.
    Wenn gehebelt werden soll, woher nehmen sie das Geld?
    Es ist mehr als naiv, zu glauben, daß die reichenLänder denen das Geld auf nimmer Wiedersehen in den Rachen werfen.
    Bleibt nur, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, wie Baron Münchhausen.
    Das bedeutet aber Inflation.