Da hast Du recht.
Kein Politkasper macht was im Sinne des Volkes wäre.
Und deshalb bringt es nichts, wenn man nur gegen "die da oben" Dampf abläßt.
Die sind nur Marionetten und die Strippenzieher bleiben unsichtbar.
Die lassen notfalls sogar Volksabstimmungen zu, um Druck aus dem Kessel zu nehmen.
Und Märkte, wo gibt es die eigentlich noch?
Da wird nach Noten geklemmt und gelogen sowie verbogen, damit man sich nur ja nicht den üblichen unternehmerischen Risiken unterwerfen muß.
Das machen nur unrettbare Naivlinge.
Es ist alles aufgeteilt und Seiteneinsteiger ohne namhafte Fürsprecher haben keine Chance.
So hat man das schon immer gemacht und es hat sich immer bewährt, auch so eine Lüge.
So, aber man kann gegen eine Währung sein und eine ungeliebte Währung erfolgreich wegdrücken, wenn es denn sein muß.
Aber ohne die Lösung der strukturellen Probleme wird auch jede andere Währung sang und klanglos eingehen. Oder die Wirtschaft.
Die D-Mark2 würde erheblich aufwerten und dadurch gäbe es billig Rohstoffe, aber die Fertigprodukte (made in Germany), wären auf dem Weltmarkt zu teuer. Nicht mehr absetzbar, nicht mehr wettbewerbsfähig. Es gäbe plötzlich erheblichen Reformstau...
So ist das mit den Revolutionären, erstmal diffus und dumpf mit dem Kopf durch die Wand und wenn sie es geschafft haben, wissen sie nicht mehr weiter.
Was macht Ihr am Tag 1 nach dem Sieg Eurer Revolution?
Da kannst Du fragen wen Du willst, die stehen mit runtergeklappten Kinnladen da, baff und können nichts sagen.
Es gibt Länder ohne nennenswerte Verschuldungsprobleme, stattdessen haben die enorme Guthabenprobleme. Sie fragen sich, wie sie diesen Ramsch möglichst geräuschlos abstoßen können, ohne daß der "Wert" sofort ins Bodenlose fällt.
Das ist der Ansatz.
Was unterscheidet die von den Niedergangsländern?
Vielleicht gibt es bei denen das Nulltoleranzprinzip gegenüber Vokabeln wie:
TINA,
ausnahmsweise,
Monopol,
Kartell,
politische Preise usw.
Man kann gegen die da oben sein, aber wenn die Privilegien der Banken, deren Macht und Besitzverhältnisse nicht in Frage gestellt werden, wechseln vielleicht die Schweine, aber der Trog bleibt der gleiche. Dann ziehen die weiter die Strippen.
Die Banken müssen zerschlagen werden.
Wir wissen doch, wie wichtig es ist, sich stets auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, nicht wahr?
Was nicht Kerngeschäft ist, wird geoutsourced.
So muß man das machen.
Guthabenverwaltung und Kreditvergabe sind Kerngeschaft und die Investmentsparte wird geoutsourced. Die arbeiten auf eigenes Risiko, ohne Aussicht auf Staatshilfen, wenn sie sich verzocken.
Vielleicht kann man dem Spekulationsterrorismus so das Wasser abgraben, der Geld als politische Waffe mißbraucht.
Die oben genannte Liste der Fürsprecher ist nicht gerade vertrauenerweckend.
Wenn die die Bewegung okkupiert haben, wird es nicht leicht sein, frei denkende Menschen vor deren Karren zu spannen. Die sind eher dazu geeignet Stagnation und Niedergang zu zementieren, als aufzulösen.