Beiträge von Die goldene Bratwurst

    http://www.tagesspiegel.de/pol…auskunft-gab/6228620.html


    Für das Land, das so einen zum BP ernennt, sollte man sich schämen! :cursing: :cursing: :cursing:


    Die Politik und die Medien haben nach Wulff die Chance gehabt ... nicht genutzt ... jetzt gibt es Krieg! :cursing: :cursing: :cursing:


    Das habe ich nicht gewußt, halte das aber bis auf weiteres für eine Staasi-ente.
    Man muß wirklich abwarten und es scheint so, als könne man über jedem Bewerber beliebig viele Waschkübel voller Schmutz ausschütten.


    Vielleicht hätten sich SPD und Grüne mit Gauck wirklich keinen Gefallen getan.
    Also rudert man nicht zurück, sondern läßt zurückrudern.
    Auf die 2. Staffel der Dienste war schon immer Verlaß, weil die am leichtesten zu manipulieren sind.
    Die beißen in jeden Knochen, den man ihnen hinwirft.


    Und zu jung ist Gauck nicht.
    Bei dem besteht keine Gefahr, den Ehrensold 40 Jahre lang zahlen zu müssen.
    Dies als taktischer Hinweis an alle Sparkommissare.

    IM Larve soll genau durchleuchtet werden ... wenn nicht, dann WILLKOMMEN in der DDR 3.0 ! So ein Opfer unterschreibt doch alles ... :wall: :wall: :wall: :wall:


    Warten wir es ab.
    Gauck haben zu wollen, heißt ja noch nicht, daß er mitmacht.
    Fakt ist, daß der neue Schloßherr auf Herz und Nieren überprüft werden muß.
    Seine Vergangenheit, Gegenwart und sogar seine Zukunft.
    Wenn er der Großinquisitor wird, der alles nicht Mainstreamlastige plattmachen soll, sind wir die ersten, die er im Visier haben wird.
    Dann wird sich zeigen, was unser Zusammenhalt wert ist.
    Demokratie ist ja ein Gesellschaftsmodell des freien Spiels der Kräfte.
    So liberal, dies zu wissen, ist Gauck, jedenfalls nach seinen bisherigen Äußerungen.
    Der christliche Fundamentalist ist er hoffentlich nicht, diese Einschätzung hätte eher zu Huber gepaßt.


    Klar hatten die Labildemokraten kein Vorschlagsrecht, außer vielleicht für Mövenpick.
    Der steht für die Würde der Wirtschaft.
    Ach ja, hatten wir ja gerade.
    Aber über solche Fallstricke fällt Gauck garantiert nicht.
    Da steht der ganz klar drüber.
    Die Labildemokraten sind auf einen Zug aufgesprungen, um ihre Umfragewerte zu verbessern.
    Gauck wird ihnen das irgendwann unter die Nase reiben.
    Ich halte diesen Mann für unbestechlich.

    Volcker ist schon seit dem Ende der Hochzinspolitik in den USA aus dem Geschäft.
    Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Goldpreis zu Volckers Zeiten.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn Volcker gerade jetzt unter seinem Stein hervor kriecht.
    Ihn umtreibt die Sorge, die USA könnten mittelfristig den Kürzeren ziehen.
    Die Staatsanleihen der USA sind weltweit immer schwerer gegen brauchbare Waren einzutauschen.
    Egal ob es Rohstoffe oder Ländereien sind.
    Das Monopol über das Drückerpotenzial haben sie verloren, das bedeutet aber nicht, daß sie bei künftigen Preismanipulationen nicht mitreden wollen.

    Ich möchte keinen Pfaffen (wie Rau) oder Pfaffin als Präsident.


    Wer eine Predigt höhren möchte, kann ja in die Kirche gehen.


    ;)


    Dann müßte man auch gegen Gauck sein.
    Obwohl der schon ernüchtert scheint.
    Jedenfall hat er sich sehr zurückhaltend geäußert.
    Keine Zusage, keine Absage, alles in der Schwebe.
    Wobei ich nicht glaube, daß er sich ziert, weil er besondern nett gebeten und ins Amt getragen werden will.
    Das hat dieser Mann mit seiner geraden Haltung nicht nötig.
    Wenn er sich zurückhält, dann deshalb, weil die Atlantikbrücke nicht gegen alles immunisiert.
    Man hat gesehen, daß bestimmte Posten dem Stuhl unter dem Damoklesschwert gleichen.
    Gauck hat unter dem Staasi gelitten, mußte als Chef der Unterlagenbehörde miterleben, wie Intriganten und Zersetzer arbeiten und er weiß, was die Dienste der 2.Staffel mitsamt ihren Residenturen draufhaben (Medien).
    Dazu kommen die privaten Schattendienste im Wartestand, die wohl am besten informiert sein dürften.
    Die Auslands- und Regionalabteilungen der Banken, welche sich für die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen in verschiedenen Regionen der Welt interessieren.
    Und wie das alles vernetzt ist und welche herausragenden Persönlichkeiten das mehr oder weniger konform bzw. westl. mainstreamlastig kontrollieren und steuern.
    Wenn so einer antritt, ist das eine klare Kampfansage an alles, was konspirativ auftritt und hinter verschlossenen Türen alles mögliche ausbrütet.
    In jeder Hinsicht.
    Deshalb müßten sogar die Piraten für Gauck sein, aber die hat ja keiner zu den Kungelrunden eingeladen, weil sie nicht groß genug seien, um die "ganze Breite der Volksmeinung" zu vertreten.
    Schau ma mal.

    ...
    Der Kredit ist in 10 Jahren abbezahlt. Das Silber aber bleibt meins! Und zwar nicht erst in 10 jahren, sondern SOFORT.


    Dann rechne mal nach, wieviel Zinsen Du innerhalb von 10 Jahren abgedrückt haben wirst.
    Das verteuert Deine Unzen in völlig unnötiger Weise.
    Hinzu kommt, daß Kredite gehandelt werden.
    Dadurch sind die Zinsen über die Laufzeit nicht mehr sicher.
    Erst wenn Du die letzte Rate abgezahlt hast, sind das Deine Unzen.
    Bis dahin gehören sie der Bank, Versicherung, oder wie die Heuschrecke sonst noch heißen mag.
    Solltest Du den Kredit nicht mehr bedienen können, werden nicht nur die Unzen zwangsversteigert, die Du noch nicht bezahlt hast, es kommt alles unter den Hammer, was Du besitzt.
    Erstmal wirst Du wohl freiwillig alles Deiner Meinung nach Entbehrliche verramschen, um Deine Unzen zu behalten und wenn das nicht reicht?
    Deshalb hat der Bürgerrechtler das Thema in einen anderen Faden gestellt, weil Du an alles denken mußt.


    Wenn das tatsächlich eine reale Gefahr ist, dass Silber auf 9 Euro/Unze fällt, dann sollte man sich ernsthaft fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt Silber zu kaufen.
    Ob nun mit oder ohne Kredit.. Wer verliert schon gerne 2/3 seines Geldes? Heute für 30 Euro gekauft, morgen nur noch 10 Euro wert... :wall:


    "Erst wägen, dann wagen."
    Das ist eine alte Hanseweisheit.
    Die 2. Weisheit lautet:
    "Rede nicht, sondern handle, solange die anderen schlafen".
    Reicht das jetzt?

    Na ja, dann gebt denen mal Euer Geld, oder wollt Ihr die totale Krise?
    Die Banken warnen bereits vor der Altersarmut und sie fordern Angebote, damit die Leute länger arbeiten dürfen.
    Nur fressen und scheißen, aber nix arbeiten, geht nicht.
    Merkt Euch das.

    Hmpf.
    Ich war auch mal so ein Dollarhasser.
    Wegen der warenkundlich völlig unbegründeten Petrodollars.
    Ein Wirtschaftssystem, daß eine Währung zum Fetisch erhebt und bereit ist, zur Bewahrung des Fetischcharakters seiner Währung über Leichen zu gehen, ist vom Untergang gezeichnet.
    Aber wie sieht es mit dem Euro aus?
    Als Konkurrenzwährung zum Dollar?
    Ebenso schlecht.
    Die Europäer wollen ihren Fetisch um jeden Preis in der ganzen Welt als Synonym für Macht und Wolstand anerkennen lassen.
    Und wer das komische Spiel nicht mitmacht, sondern hinterfragt, was wird aus dem?
    Damit wir uns nicht mißverstehen:
    In einer globalisierten Welt ist auch der Yuan und der Yen nicht mehr als ein Mittel; Kolonialansprüche an den Rest der Welt zu materialisieren.
    Oder ist jemand so naiv, den Konkurrenzgedanken der Chinesen und Japaner zu unterschätzen?
    Rettung bietet in einer globalisierten Welt der weltweiten Konkurrenz und des verordneten Individualismus, des verordnetern Egomanentums und der Vereinzelung des Einzelnen nur einer:
    Der kollektive Gesamtsieger.
    Aber, ob der dann noch retten oder unterwerfen will, wird man sehen.
    Schließlich sind das alles in jeder Hinsicht nur Konkurrenten und man muß das Problem biologisch oder chemisch lösen.

    Man muß sich das wirklich mal durch den Kopf gehn lassen.
    Die Staaten haben ihre Banken einmal retten können.
    Aber wer soll die Staaten in die nächste Runde retten?
    Es bleibt nur die Möglichkeit einer allumfassenden Solidarunion, unter Einschluß der gesamten Gesellschaft der europäischen Länder übrig.


    Hilf Dir selbst und Dir wird geholfen.


    Die Neureichen (BRICS), können es sich leisten, das in aller Ruhe auszusitzen und abzuwarten, wer übrigbleibt.


    Das heißt dann wohl im Klartext, daß man zwar pro Forma die eine oder andere Staatsanleihe kaufen kann, aber wirklich interessant sind nur Einkäufe in erfolgreiche Unternehmen.


    So kann man an den "westlichen" Staaten vorbei, diese Staaten als Machtinstrumente ihrer Banken unterwandern und ihnen ihre aggressiven Giftzähne ziehen.


    Auf einem Nebenschauplatz manipuliert man ein wenig die Edelmetallpreise, damit man mehr davon einkaufen kann.
    Mal so als Vorsichtsmaßnahme und nur wegen der Vermögensdiversity.
    Die allumfassende Manipulationsmacht liegt längst nicht mehr bei der Crimex.

    Hehe wenn sie Troikaner festnehmen, fliessen keine Gelder mehr. Somit wird der öffentliche Dienst nicht mehr bezahlt. Polizei ohne Lohn. [smilie_happy] :thumbsup: :hae:


    Als wenn Polizisten nicht warlords werden könnten.
    Kennt man doch aus allen bislang bekannt gewordenen failed states.
    Sicherheit ja, aber nur für den, der sich Sicherheit leisten kann.
    Gibt ja genug private Sicherheitsfirmen, die weltweit agieren, wie Blackwater, oder?

    Nee, ist zu langweilig.
    Mit meinen Voraussetzungen darf ich nicht Papst werden.
    Außerdem wäre ich damit nur ein ganzheitliches Oberhaupt über alle Katholiken.
    Wir wissen doch, welche Bedeutung das Wort ganzheitlich angenommen hat.
    In noch nicht ganzheitlichen Zeiten war der Mindergott Tut Anch Amun Herr des Himmels, der Erde und der Gewässer Ägyptens.
    Ich strebe nach Höherem.
    Die Weltherrschaft ist mir egal.
    Der Herrscher der Erde und des Alls, das will ich werden.
    Nicht auf Despotenart, weil die Macht nicht vererbt werden kann.
    Man kann sie nur erwerben.
    Das hat mit Werbung zu tun, nicht mit Verordnung der Macht.
    Wird Macht verordnet, stehen immer Verordner über einem.
    Du verstehst das natürlich sofort, wegen Deinen eigenen Erfahrungen.
    Die stellen sich niemals hinter Dich, weil sie über Dir stehen.
    Das mußte auch ein naiver Wulff feststellen.
    Aber eigentlich ist mir die Macht über Himmel und Erde egal.
    Wer sie haben will, soll sie nehmen.
    Ich behalte mir aber das Recht vor, jede Macht zu hinterfragen.
    Das darf eigentlich jeder, oder?

    Hiermit bewerbe ich mich für das Amt des Bundespräsidenten.
    Ich bin weder Pfennigfuchser noch kaufe ich in Discountshops ein.
    Mein bisheriges Einkommen erlaubt mir eine gewisse Unabhängigkeit.
    Kurz und gut, auf Schnäppchen aller Art bin ich nicht angewiesen.
    Ich bin unbestechlich und moralisch unflexibel.
    Ich glaube an die Würde und an die Unantastbarkeit des Osterhasen, des Weihnachtsmannes und des Pfingstochsen.
    Ich glaube daran, daß ihnen allen ein unveräußerliches Recht auf ein Leben in Frieden und Freiheit gegeben wurde.
    Außerdem glaube ich an das rosarote Einhorn, den blauen Steinbeißer und die grüne Drachenarmee.
    Damit gewährleiste ich die Pluralität aller Gedanken, Gefühle und Wünsche.

    Die Beamten- und Krämerseelen fangen damit an, sich um die Stabilität ihrer Besoldungen und Pensionen zu sorgen?
    Ferdinand Kirchhof ist einer von diesen Besitzstandswahrern, aber das alles nicht mehr zeitgemäß.


    Die direkte Demokratie kann sich nicht darin erschöpfen, nur zwischen Währungen zu wählen.
    Ist das so schwer zu verstehen?
    Dieser Populismus, daß mit einer anderen Währung alle wirtschaftlichen Fehler der Vergangenheit vergessen gemacht werden können, dürfte wohl einmalig sein.
    Im wahrsten Sinne des Wortes.
    Selbst wenn es in Europa EM-gedeckte Währungen gäbe, würden die krachen gehen.
    Weil es nichts mehr geben wird, die zu untermauern.
    Die EM würden nach dem Osten abfließen, wie schon immer.
    Und neue Kolonien, um diese Verluste abzufangen und zu ergänzen, woher will der Westen die nehmen?
    Die Welt ist aufgeteilt und sie hat bekanntlich keinen Notausgang.
    Die Globalisten werden ihr globales Vietnam erleben.
    Insbesondere die Finanzglobalisten.


    Dann nochwas:
    Die Finanzglobalisten hat schon seit dem Altertum, in ihrer erreichbaren Welt, die Sorge umgetrieben, daß es der Menschheit zu gut gehen könne.
    Das die Menschen sagen, führt mal Eure Kriege ohne uns und alles wird gut.
    Wir gehen stattdessen lieber in die Disco.
    Deshalb wollen die Finanzoligarchen seit alters her die aggressivste und unverhüllteste Diktatur der Finanzwirtschaft.
    Mal mehr und mal weniger mit Erfolg.
    Das kann man in allen Epochen der Geschichte sehen.
    Die Mitesser, spielen sich als Produzenten auf.
    Man stelle sich vor, daß das Zwickauer Trio mit ein und der selben Waffe 9 Banker erlegt hätte.
    Spätestens nach dem 3. Mord hätte es eine Sonderkommission gegeben, die nach möglichen Zusammenhängen fahndet.
    Der Bankenverband hätte eine hochdotierte Sonderprämie zur Ergreifung der Täter ausgelobt.
    Nichts wäre mit jahrelangem Untertauchen.
    Daran sieht man, daß die rechten Terroristen eigentlich zur Kaderreserve der inneren Partei gehören (Banken).
    Würden linke Terroristen den gleichen Schutzstatus genießen dürfen?


    Minen und Kreditklemmen?
    Hm, das mag für unrentable Minen gelten.
    Wobei unrentabel, gemessen am Preissteigerungspotenzial, relativ ist.
    Schwieriger wird es in Lateinamerika.
    Die Erfahrungen der ansässigen Bevölkerung lassen es für sie nicht lukrativ erscheinen, multinationalen Konzernen Schürfrechte einzuräumen.
    Weil die Umwelt, insbesondere das Trinkwasser, Schaden nimmt.
    Sie wollen die Edelmetalle, wenn überhaupt, mit eigenen Umweltstandards ausbeuten, bzw. ausbeuten lassen.
    Das ist neu und damit wird man sich arrangieren müssen.
    Soweit zum Preissteigerungspotenzial.
    Einfach strukturierte Verbraucher verwechseln Preissteigerungen mit Wertsteigerungen.
    Es gibt aber durchaus Wertsteigerungen bei fallenden Preisen.
    Es gibt viele Beispiele, an denen man das beobachten kann.

    Unterwanderung und Destabilisierung hört sich für die bürgerliche Mehrheit nicht besonders attraktiv an.
    Im Gegenteil, das schreit geradezu nach noch mehr Überwachung und Kontrolle.
    Als vertrauensbildende Maßnahme käme die Internetzensur ins Gespräch.
    Du siehst, daß es so nicht geht.
    Die bürgerliche Mehrheit weiß selber, wie instabil das System geworden ist und daß Besserung kaum in Sichtweite ist. Jedenfalls nicht mit den gegebenen "Eliten".
    Da darf man sich nicht als zusätzlicher Problemstifter empfehlen.
    Als wenn es nicht schon genug Chaoten gäbe, so winken die ab und gehen.
    Ohne die bürgerliche Mehrheit zappelt aber jede Bewegung, wie der Fisch im Trockenen.
    Man muß sich als Fels in der Brandung zu erkennen geben.
    Daß man eine längst verloren gegangene Ordnung wiederherstellen wolle, das ist Musik in den Ohren.
    Wo sich Arbeit wieder lohnt.
    Wo jeder weiß, daß Anstrengung und Findigkeit die eigene Lage und die Situation aller verbessert.
    Nicht so, wie jetzt.
    Je mehr sich die Leute engagieren, um so schneller geht alles den Bach runter.
    So in etwa.

    Da hast Du recht.
    Kein Politkasper macht was im Sinne des Volkes wäre.
    Und deshalb bringt es nichts, wenn man nur gegen "die da oben" Dampf abläßt.
    Die sind nur Marionetten und die Strippenzieher bleiben unsichtbar.
    Die lassen notfalls sogar Volksabstimmungen zu, um Druck aus dem Kessel zu nehmen.
    Und Märkte, wo gibt es die eigentlich noch?
    Da wird nach Noten geklemmt und gelogen sowie verbogen, damit man sich nur ja nicht den üblichen unternehmerischen Risiken unterwerfen muß.
    Das machen nur unrettbare Naivlinge.
    Es ist alles aufgeteilt und Seiteneinsteiger ohne namhafte Fürsprecher haben keine Chance.
    So hat man das schon immer gemacht und es hat sich immer bewährt, auch so eine Lüge.


    So, aber man kann gegen eine Währung sein und eine ungeliebte Währung erfolgreich wegdrücken, wenn es denn sein muß.
    Aber ohne die Lösung der strukturellen Probleme wird auch jede andere Währung sang und klanglos eingehen. Oder die Wirtschaft.
    Die D-Mark2 würde erheblich aufwerten und dadurch gäbe es billig Rohstoffe, aber die Fertigprodukte (made in Germany), wären auf dem Weltmarkt zu teuer. Nicht mehr absetzbar, nicht mehr wettbewerbsfähig. Es gäbe plötzlich erheblichen Reformstau...
    So ist das mit den Revolutionären, erstmal diffus und dumpf mit dem Kopf durch die Wand und wenn sie es geschafft haben, wissen sie nicht mehr weiter.
    Was macht Ihr am Tag 1 nach dem Sieg Eurer Revolution?
    Da kannst Du fragen wen Du willst, die stehen mit runtergeklappten Kinnladen da, baff und können nichts sagen.


    Es gibt Länder ohne nennenswerte Verschuldungsprobleme, stattdessen haben die enorme Guthabenprobleme. Sie fragen sich, wie sie diesen Ramsch möglichst geräuschlos abstoßen können, ohne daß der "Wert" sofort ins Bodenlose fällt.
    Das ist der Ansatz.
    Was unterscheidet die von den Niedergangsländern?
    Vielleicht gibt es bei denen das Nulltoleranzprinzip gegenüber Vokabeln wie:
    TINA,
    ausnahmsweise,
    Monopol,
    Kartell,
    politische Preise usw.
    Man kann gegen die da oben sein, aber wenn die Privilegien der Banken, deren Macht und Besitzverhältnisse nicht in Frage gestellt werden, wechseln vielleicht die Schweine, aber der Trog bleibt der gleiche. Dann ziehen die weiter die Strippen.
    Die Banken müssen zerschlagen werden.
    Wir wissen doch, wie wichtig es ist, sich stets auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, nicht wahr?
    Was nicht Kerngeschäft ist, wird geoutsourced.
    So muß man das machen.
    Guthabenverwaltung und Kreditvergabe sind Kerngeschaft und die Investmentsparte wird geoutsourced. Die arbeiten auf eigenes Risiko, ohne Aussicht auf Staatshilfen, wenn sie sich verzocken.
    Vielleicht kann man dem Spekulationsterrorismus so das Wasser abgraben, der Geld als politische Waffe mißbraucht.


    Die oben genannte Liste der Fürsprecher ist nicht gerade vertrauenerweckend.
    Wenn die die Bewegung okkupiert haben, wird es nicht leicht sein, frei denkende Menschen vor deren Karren zu spannen. Die sind eher dazu geeignet Stagnation und Niedergang zu zementieren, als aufzulösen.


    Das ist alles sehr schön.
    Aufrufe zur Volksabstimmung mit Unterschriftenliste gegen den Rettungswahn der ewigen Retter.
    Aber das löst kein einziges der strukturellen Probleme, die zur Krise geführt haben.
    Stattdessen kommen neue Probleme auf.
    Wie z.B. in welcher Währung die Schulden zu begleichen wären. Da kann jeder alles behaupten und fordern, angefangen bei den fiktiven, durch nichts begründeten Wechselkursen und Zinsen.
    Das gibt Ärger vom Feinsten.
    Die ehemaligen Industrieländer müssen sich an andere Maßeinheiten gewöhnen, nachdem sie sich selber die Grundlagen für harte Währungen entzogen haben. Butterwährungen stehen denen noch zu und das richtige Geld sitzt woanders und die neuen Industrieländer stellen die Bedingungen, ob mit oder ohne Volksabstimmungen in den Niedergangsländern.
    Das scheint noch nicht jedem klar zu sein.
    Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft, Arbeitsproduktivität, Lohnstückkosten, Energieaufwand, Materialaufwand ... das sind alle industrielle Kennzahlen.
    Das zählt alles nur im produktiven Bereich und nicht in der Kunst des Verbrauchens, oder des Redens darüber.
    Man kann nicht nur Länder von Verbrauchern durchfüttern und selbst Immoblasen sind nur der berühmte Einmaleffekt.
    Die Bauklötzchen herzustellen ist ja noch Produktion und je mehr davon in den Umlauf geraten um so mehr darf die Geldmenge mitwachsen.
    Aber sobald die verbaut sind (Verbrauch mit Wertsteigerung), ist der Effekt vorbei und man müßte dem Kreislauf Geld entziehen, sollte alles mit rechten Dingen zugehen.
    Das sollte man jetzt langsam mal wissen.
    So läßt sich kein dauerhafter Wohlstand schaffen.
    Den gibt es nur durch ständige abwechselnde Produktions- und Reproduktionszyklen, wobei das eine Aufwärtsspirale mit ständig wachsender Breite sein muß. Die an Zahl/Zeiteinheit wachsenden Zyklen müssen ineinander greifen und das örtlich und zeitlich.
    Auch leicht versetzt, funktioniert das noch.
    Das gibt Synergieeffekte und den sich selbst verstärkenden Aufschwung.
    Marshallplan war mal die Abkürzung, bei der der Stärkere den Schwächeren auf die Beine geholfen hat.
    Wenn die alle keine Industrie mehr haben, weil sie dem Märchen von der wohlstandsschaffenden Dienstleistungsgesellschaft aufgesessen sind, womit wollen die dann Scheren und Kämme für ihre Friseure bezahlen, das und noch mehr muß ja alles importiert werden.
    Oder wie denken die sich das?


    Was würde eigentlich passieren, wenn man jeden Politiker einem medialen Glaubwürdigkeitsstreßtest unterwerfen würde?
    Jeden.
    Undenkbar?

    Wenn Wulff von Transparenz spricht, braucht er keine 24 Stunden, um sich selber zu widerlegen. Und wenn er das nicht selber schafft, legen ihn seine Anwälte rein.


    Bei der BILD auf den AB zu sprechen, ist allerdings der Gipfel der Unprofessionalität.
    Wulff hätte wissen müssen, daß dort nie einer den Hörer abnimmt.
    Von dort kommen Hinweise, Verfügungen, Weisungen, Richtlinien und Mitteilungen, so rum geht das.
    Als oberstem Staatsdiener hätte ihm bekannt sein müssen, daß man nie zu seinem Fürsten geht, wenn man nicht gerufen wird.
    Alles andere ist Majestätsbeleidigung.
    Und sich dann noch mit Friede Springer anlegen wollen, na gehts noch?
    Jetzt ist er nur noch der autonome, randalierende, kopflose Schloßbesetzer und weiter nichts.


    Interessant ist die Steilvorlage, die Wulff dem Springerverlag geliefert hat.
    BILD kann sich jetzt als Gralshüter der Meinungsfreiheit und Inbegriff des unabhängigen Mediums aufspielen.
    Die 4. Gewalt als unerschrockener Rächer der Enterbten, Ritter zur Befreiung aller unterdrückten Meinungen, Durchsetzer von Ethik und Moral.
    Nichts mehr mit gleichgeschalteten Medien, kein medialer Einheitsbrei, nein etwas ganz Neues ist entstanden.
    Unabhängige Medien.
    Na, wenn das nichts ist, was dann?

    Padania wird ein eigenes Wappen, eine eigene Fahne, ein eigenes Parlament, eine eigene Armee und eine eigene Währung haben.
    Padanier fühlen sich eher als Tiroler, denn als Römer oder gar Süditaliener.
    Deshalb entscheidet Italien, wie es weitergeht.
    Und Deutschland, ob es in eine Falle geht, wie 1914 und 1939.
    Deuropa, wird man anlaufen lassen, um es dann auflaufen zu lassen.
    Das wird den Dollar retten.