Beiträge von Bellini

    Ich bin erschrocken über die Äußerungen von Händlerseite. Es wird als Kleinigkeit abgetan und als nicht erwähnenswert empfunden wenn mal so eben Ware für 700 Euro zuwenig einpackt. Natürlich kann man sich irren oder vertun und wenn der Fehler wieder bereinigt wird ist die Sache auch meist wieder gut.
    Edelmetallhandel ist auch ein Stück Vertrauenssache, eben wegen den hohen Preisen. Solche Äußerungen von Händlerseite würde mein Vertrauen aber schlagartig abwürgen. Ich weiß schon warum ich meine Geschäfte mit Edelmetall bevorzugt in persönlichem Kontakt abwickle.


    Gruß
    Bellini

    Tut mir leid aber alle bisher beschriebenen Verfahren sind aus meiner Sicht recht aufwändig und teuer. Die beschriebenen Verfahren zu automatisieren wird mit extremen Aufwand und Kosten verbunden sein. Eine Einzelherstellung kann man sich beim Preis und auch der Stückzahl ebenfalls kaum vorstellen.


    Gruß
    Bellini

    Eine Frage zur Einschätzung:


    Was ist denn der Marktwert für die erste Münze also den Davidsturm?


    Die zweite Münze habe ich nirgends bekommen, mit Bestellungen habe ich´s nicht so, kaufe nur direkt, meist auf Münzbörsen. Ich werde die erste Münze daher wieder verkaufen, möchte aber weder den Käufer übervorteilen, noch selbst übervorteilt werden. Bei den bekannten Versteigerungsseiten hab ich nichts gefunden.


    Danke für eventuelle Hilfe


    Gruß
    Bellini

    Ist der Nickelüberschuß tatsächlich so groß daß man mittels Hochtechnologie daraus nach Abzug der Kosten und zurechnung des Energiegewinns Kupfer herstellen müßte?


    Die zu bezweifelnde Technologie zielt natürlich nicht auf die Umwandlung von Nickel zu Kupfer sondern eben auf die Energie die bei Fusionsreaktionen frei wird. Kupfer entsteht wenn überhaupt, in so geringen Menge, dass schon der analytische Nachweis Schwierigkeiten bereitet.


    Gruß
    Bellini

    Super :)


    Da mühen sich die italienischen Wissenschaftler ab aus Nickel mittels Kernverschmelzung mit Wasserstoff Kupfer herzustellen (eigentlich zum Zweck der Energiegewinnung) und dann gibt´s schon den fertigen Reaktor für die "kalte Fusion" von der Stange.


    Leider ist das Verfahren bisher nicht so recht in die Gänge gekommen weil die Erfinder eine unabhängige Prüfung des Fusionsreaktors nicht zulassen.


    Sehr optimistisch ist auch, dass man Silber als Ausgangsmaterial für die Goldherstellung wählt. Um aus Nickel Kupfer herzustellen muss mann lediglich ein Proton mit dem Nickel fusionieren. Macht man das analog beim Silber erhält man Cadmium (will kein Mensch haben).


    Vom Silber zu Gold fehlen eben 32 Protonen. Logischerweise müsste man eigentlich für die Goldherstellung vom Platin ausgehen (braucht auch nur ein Proton um zu Gold zu werden). Allerdings erscheint diese Vorbedingung wohl doch zu wenig Gewinn zu versprechen. :)


    Besonders nett ist auch noch das bisher einizge Dankesschreiben eines Briefträgers der sich jetzt ganz auf die Goldherstellung konzentrieren und seinen bisherigen Job aufgeben will. :)


    Köstlich
    Bellini

    Zitat

    Wenn das Geschenk für den/die gleiche ist dann würde ich schon in der Lunar-Serie bleiben, so als Art Sammlungsanfang...


    Oder, nachdem nun etliche Lunar-Serien parallel laufen könnte man sich auch eventuell einen anderen Hasen aussuchen. Also z.B. eine Hasensammlung beginnen.


    Somaliland Hase sollte noch relativ günstig zu bekommen sein ?


    Gruß
    Bellini

    Also, wie sich der thread entwickelt muss ich mich dazu noch mal zu Wort melden. Ich bin ganz und gar nicht der Meinung von Chemiemeister und Konsorten. Dazu gleich die Anmerkung, dass ich ebenfalls eine chemische Ausbildung besitzte und mich beruflich mit Metalloberflächen beschäftige.
    Natürlich ist die Fleckenbildung dadurch bedingt, dass bei der Fertigung irgendwas draufkommt bzw. nicht ausreichend entfernt wird. Aber, da die Fleckenbildung verzögert auftritt, ist das ein klares Indiz, dass ein Korrosionsproblem besteht. Das bedeutet der Rückstand verursacht in Zusammenwirkung mit der Luftfeuchte eine Korrosionsreaktion die zu den Milchflecken führt. Das heißt aber auch wenn z.B. Feuchtigkeit ausgeschlossen wird wird die Korrosion nicht stattfinden. Ohne Wasser keine Korrosion. Ein Ausnahmefall ist noch denkbar wenn der verbliebene Rückstand direkt mit dem Metall reaktionsfähig ist. Dann passiert die Milchfleckenbildung auch im verschlossenen Tube.


    Es gibt einige Tests bei Oberflächenuntersuchungen um das Verhalten von Rückstände auf Metalloberflächen einzuschätzen. Ein Test bei dem beschleunigte Aussagen über das Langzeit-Verhalten der Oberflächen gemacht werden kann ist die Auslagerung im Klimaschrank. Bei erhöhter Temperatur und hoher Luftfeuchte kann der Vorgang um bis zu Faktor 100 beschleunigt werden.


    Dann noch eine Anmerkung zum Klebesiegel mit dem Warnhinweis:
    Bei Kupfer und auch bei Silber kommen oft sogenannte Korroionsinhibitoren zum Einsatz. Oft in Form von sogennaten VCI ( Volatile Corrosion Inhibitor) die nur in geschlossenen Behältnissen über längere Zeit wirksam sind. Öffnet man das Behältnis lüften soche Inhibitoren ab und der Korrosionsschuzt geht verloren. Ob sowas gemeint ist kann ich aber nicht sicher einschätzen.


    Gruß Bellini

    Zum letzten Beitrag von Argus. Ich habe mir ein tube Arche Noah gekauft. Das "Röhrchen" ist mit einem Klebeband versiegelt. Auf dem Klebeband steht dann irgend sowas: Bei Öffnen bzw. Entfernen des Klebebands ist der Anlaufschutz der Münzen nicht mehr optimal. Hat zwar nicht direkt mit den Milchflecken zu tun könnte aber verwandt sein. Z.B. Zutritt von Feuchtigkeit begünstigt die Milchfleckenentstehnung.


    Gruß
    H2O

    Man freut sich einfach,


    wenn ein Geschäft so fair, korrekt dabei gleichzeitig locker und sympathisch abläuft. Meinen Dank an Goldhamster und meine Empfehlung für andere Mitglieder.


    Gruß
    Bellini

    Ich sammle keine Farbmünzen, daher kenne ich mich damit nicht aus. Trotzdem eine grundsätzliche Frage. Handelt es sich bei den Farbmünzen eigentlich um Prägungen die der blanken Metallmünze gleich sind und nur noch farbig lackiert werden?


    Wenn dem so ist, wundert es mich, dass nicht schon findige Zeitgenossen versucht haben die Lackierung zu entfernen. Bei entsprechenden Münzen wäre damit ein starker Wertgewinn möglich. Man denke z.B. an die Lunar II Maus, farbig gibt´s da manche Stücke wesentlich billiger als die blanke Metallvariante.


    Gruß
    Bellini

    @ Texmex, ich bin in der Herstellung von Kupferhalbzeugen zu Hause. Diese wird sich nicht wesentlich von der Silberhalbzeugungherstellung unterscheiden.


    Grundsätzlich läuft die Herstellung so, dass man zunächst die Metall-Legierung in großformatige Gußbolzen vergießt. Aus diesen Gußbolzen stellt man dann duch Warmpressen ein dem Produkt schon in der Abmessung stark ähnelndes Profil bzw. Stange her. Diese Stange kann dann z.B. durch Ziehen dem Endprodukt bezüglich Abmessung weiter angenähert werden. Auch Mehrfachzüge sind bei komlizierten Profilformen üblich. Die Rundstangen sind aber recht einfach und daher auch nach meiner Einschätzung sehr preiswert herzustellen.


    Alternativ können Stangen natürlich auch durch Strangguß und Ziehen hergestellt werden. Was im Endeffekt effektiver ist wesentlich auch von der erforderlichen Profillänge bzw. Stangenlänge abhängig.


    Gruß
    Bellini

    Zitat

    Aber mechanisch gehts nicht genauer als 0,01g!


    Es geht sehrwohl genauer, allerdings kosten die entsprechenden Wagen dann nicht mehr 100 Euro sondern erheblich mehr. Bis vor ca. 30 Jahren waren auch in Laboratorien noch mechanische Waagen üblich. Sogenannte Analysenwaagen konnten auf 0,0001g genau wiegen. Allerdings mit relativ geringen Maximalgewichten um 100-200 g.


    Mechanische Waagen sind relativ empfindlich. Korrosion ist der Hauptgrund für Ungenauigkeit. Aber auch mechanische Einflüsse wie verbiegen, Abnutzung der Schneiden usw. führen zu Ungenauigkeiten. Die wenigsten Waagen können darüberhinaus selbst kalibriert werden. Man hat oft nur die Möglichkiet der Kontrolle mit geeichten Gewichten (vom Eichamt). Wenn eine Abweichung festgestellt wird, muss die Neukalibrierung in der Regel von Fachleuten durchgeführt werden. Das gilt für mechanische und elektronische Waagen gleichermaßen.


    Neulich habe ich irgendwo einen Artikel über das Ur-Kilogramm gelesen (Pt-Ir-Legierung) das leider im Laufe der Zeit nun auch nicht mehr genau ein Kilogramm wiegt. Man überlegt sich in Wissenschaftskreisen daher eine neue Definition für das Kilogramm.


    Gruß
    Bellini


    Ich habs wieder gefunden : http://www.tagesanzeiger.ch/wi…r-ein-Kilo/story/31762695

    Bitte um Entschuldigung für die verspätete Antwort, habe versäumt hier noch mal zeitnah reinzuschaun.
    Ich war entschlossen das Set zu kaufen, habe aber wieder Abstand davon genommen, weil der Händler nicht die zugehörige Box hatte. Angeboten waren die vier Münzen des Sets und das Zertifikat. Ich habe mich mit dem Händler dann unterhalten und er meinte, dass alleine die Box wahrscheinlich um die 300€ kosten würde. Angesichts der Seltenheit der Sets erscheint es mir aber fast unmöglich an so eine "leere" Box heranzukommen.


    Wie es der Zufall will habe ich aber auf der Numismata in Frankfurt ein Set gefunden das ich dann gekauft habe. Es handelt sich dabei nicht um eines der hier dargestellten Sets. Dieses Set wurde lt. Zertifikat zum 10 jähringen Jubiläum der Natura-Serie ausgegeben. Es enthält nur zwei Münzen (1 oz und 1/10 Oz Löwe) eben genau das Motiv von dem ich so begeistert war. Das Set ist in einem roten Lederetui und hat lt. Zertifikat eine Auflage von 300 St.


    Gruß
    Bellini