Beiträge von stechus kaktus

    Ja Langfristig ist seit der Einführung des Fließbandarbeiters auch viel passiert, er fährt heute ein schickes Auto mit Klimaanlage,Navi etc. und hat u.U. sogar ein Eigenheim, da er aber die letzten paar Jahre real kein Zuwachs an Lohn hatte, vielleicht sogar Verluste, ist er unzufrieden. Wenn er noch jemanden findet der mehr Wohlstand hat, ist die Hölle los..
    So auch beim Wechselkurs, wer sich an Vorteile aus Kursen jüngerer Vergangenheit gewöhnt hat, der meckert jetzt eben.


    Du scheinst die Psychologie des Menschen nicht zu verstehen, wenn Du "ihr" jeden Monat eine Goldkette schenkst, wird sie irgendwann meckern wieso es nur 333er ist, nicht sich jedes mal erfreuen dass sie eine bekommt ;)

    "Annehmbare Nachkaufkurse" weiß nicht, das drucken von Geld wird zwar früher oder später zur realer inflation führen, aber auch die wenn sie relativ konstant ist, ist noch nicht ganz sooo schlimm, selbst bei 5%+, das bekommt das Tagesgeld dann schon hin. Ob Gold dagegen in letzten 1-2 Jahren schneller proportional im Preis gestiegen ist als die reale Inflation (sicher) oder auch nur die Geldmenge (weiß nicht, müsste mir angucken wie sie vor 1 Jahr war und heute, finde aber keine Zahlen dazu) musste man sich schon angucken - da war die Psychologie wohl schneller als die Mathematik, sieht zumindest stark nach aus.
    Ich habe mich auch deswegen enthalten zum Höchstpreis der vor kurzem war was zu kaufen. Ich bin schon eigentlich pro EM wenn auch spät entdeckt, aber nicht uneingeschränkt.
    Zudem sind es nicht 900, unter 950 kriegt man die Unze real ja nicht, müsste man eher mit 950 rechnen, die 96x€-Pandas und "schlimmere" kaufe ich ihnen aber sicher nicht ab unseren lieben Händlern.
    Ich denke Hunderter weniger wird es schon werden müssen damit ich mir nennenswerte Käufe überlege, man könnte jetzt zwar ab und zu halbe Unze nachkaufen, aber da ist der spread höher und weiß auch nicht. Bei Silber bin ich weniger kritisch aber da nervt der grundsätzliche spread ja schon die ganze Zeit, da muss man wieder so ein Kurssprung abwarten um es ohne Verlust zu verkaufen.
    Breit zu diversifizieren ist natürlich immer sinnvoll weil man erst später weiß wo es richtig war, so ist also das Risiko minimal und de Rendite maximal, Problem ist jetzt nur dass wenn man nicht breit steht, das jetzt gut überlegt werden will wie man das macht. Hat man wenig oder keine EM jetzt ungeachtet der Kurse 20% rein stecken ? Gefährlich. Oder hat man wenig Aktien in diese investieren da sie eher Krisenbedingt günstig sind ? Wenn wir unterstellen Siemens und sonstige Große schon nicht Konkurs gehen werden, vielleicht besser da weil eben gerade relativ günstig ?
    Tja im Endeffekt alles nicht so einfach.

    Wieso "nichts für ungut" ? Wer sollte sich denn hier eigentlich entschuldigen ? Du bezahlst sein Haus ab und er verkauft kontaminiertes Essen. Wahrscheinlich noch dabei grimmig guckend. Na also.
    Woanders günstiger und zumindest bakteriologisch unbedenklich, aber auch sonst. Er nimmt auch die Backmischung und selbst wenn nicht, habe ich was davon ?
    Ich zitiere aus "Voll Normal!": Bin ich Idiota oder was ?!
    Husten drauf, gehen mit der Pfote dran die 2 mal am Tag gewaschen wird und öfter die Stirn abwischt oder zum kratzen sonst wo benutzt wird.
    Dann wird alles noch klein geschnitten um besser zu gären oder mehr Tieren Platz pro Gewicht zu geben und liegt warm rum, aber Hauptsache nicht im bösen Plastik. In der Früh muss man sich angucken wie die Hälfte erst fertig ist und gegen Abend ist fast nichts mehr da... Was fällt Dir auch ein sein X-5 zur flascher Urzeit bezahlen zu wollen Du Du Du!


    Hattest Du eigentlich Dein andersgeschlechtlichen Parasiten dabei der mit Einkauf beim überteuerten "Feinkosthändler" ein aufregendes und sorgenfreies Leben vorgetäuscht bekommen soll,
    oder hast Du nur niemanden zum reden außer der Bedienung hinter der Theke ? Ja anders schwer erklärbar dass Du immer noch dort was suchst ;)
    Kauf doch lieber das zionistisch-dekandent-globalisierte Ausbeuterzeug aus hygienischer Massenproduktion. Die schicken sich gegenseitig ständig Tester rein um eine Marke zu zerstören, oder es kommt auch mal foodwatch und Co. so rein um ein Haar in der Suppe zu finden, machen die bei Marktständen wo der Bauer die Kartoffel selbst mit der Schaufel in Chemie ertränkte ja nicht, weil noch Erde dran klebt ist es bio oder sowas (bio, geiles Wort, die Tomate die nicht bio ist, hat nichts mit Biologie zu tun, die wurde aus Metall gegossen).
    Entsprechend die Vorsichtsmaßnahmen wenn so viele Augen drauf sind und umgekehrt wenn nicht.
    Und wenn wir gleich dabei sind, wenn Du Fleischesser bist, achte mal ganz besonders drauf dass von Zeugung bis zur Schlachtung alles regional bzw. national ist. So bekommst Du die Sicherheit von Nr.3 der BSE-Fälle weltweit (zumindest gewisse Zeit lang war es so) was zu beziehen ;) Allemal besser als von dreckigen irgendwasda-stan oder so wo es das Problem nicht gab/gibt ;)
    Qualität durch Herkunftsgarantie, ich schmeiße mich weg, Neusprech funktioniert ja wirklich schon.

    Funktioniert der Umkehrschluss einfach mehr bezahlen der wird schon aus Nächstenliebe besser machen ? Und wenn angenommen ja, auch proportional zum Preisanstieg ?
    Also ist Preis/Leistung irrelevant ? Na hoffentlich setzen wir das auch konsequent durch und kaufen Maybach statt S-Klasse ;)
    Analogkäse mal außen vor, wieso ist der Gouda von xyz besser als der von "ja!" ? Mit schmeckt der von "ja!" auch, Strychnin ist keines drin und es genügt mir vom Geschmack.
    Ich kaufe keineswegs das absolut günstigste, soll mir schon gefallen, aber was mir dann gefällt und ausreicht möglichst am günstigsten.
    Zudem ist immer so die Frage neben sich leisten wollen, auch das können, nicht jeder hat sich irgendwo gemütlich gemacht wo er gut absahnen kann.

    Übrigens wenn wir schon von Regierung und Vertrauen reden, gibt es eigentlich neben (nominaler, aber ok, Kursrisiken habe ich selbst bei Gold oder Silber) Absicherung von Konten und Rettung großer Unternehmen wie Opel etc. auch was für Versicherungen bzw. ist es geplant ? Wie läuft es eigentlich wenn ich ein Schaden habe und Versicherung pleite ist ? Gibt doch die sog. Rückversicherer, aber die können auch nie im Leben mehr als 10% Ausfall auffangen, oder doch ?
    Bei Aktien und sonstwas habe ich immer Kursverlustrisiken, einverstanden, mein Bier ich bin erwachsen und weiß das, aber bei Versicherungen habe ich neben der Tatsache dass Summe x vereinbart ist egal wie viel Brot kosten wird, auch deren Konkurs als Risiko da. Also wenn sie schon austeilen, solle sie auch da, wäre zumindest konsequent.


    p.s. Nehmen doch neuerdings auch die Versicherungssteuer, das ist mehr als die Steuer für Kapitaleinkünfte, müssten doch also mehr in der Schuld stehen dafür auch Geld zu drucken, nicht nur für Spareinlagen an den sie quasi weniger verdienen, finde diese Idee gar nicht mal so absurd wenn man sich schon in die Welt begibt "letztendlich muss man das auffangen".

    Und wenn du statt Cola einfach stilles Wasser aus dem Wasserhahn trinkst, sparst du etwa 27 Unzen Silber im Jahr. [smilie_happy]

    Ja, aber unter der Annahme ich trinke sie, ob sinnvoll oder nicht ist eine andere Frage, dann spare ich die 9 Unzen ohne dafür auf irgendwas zu verzichten, einfach nur indem ich alle 2-3 Wochen kaufe statt täglich eine Flasche also damit praktisch immer zu 89 Cent ;)
    Es geht auch fast ohne alles bis auf Brot und Wasser, aber immer gut wenn man ohne Verzicht sparen kann indem man ein wenig taktiert ;)

    Wie man auch immer die Preisentwicklung von Gold relativ zur Inflation in Zukunft ansieht, was hat die Firma die was besch..trügt mit Gold an sich zu tun ? Also das wird doch der Zuschauer hoffentlich unterscheiden können. Auch würde ich nicht behaupten dass die Sendung deswegen gegen Gold ist was manche hier unterstellen.
    Ich kann auch Ärzte aufzeigen die Behandlungsfehler etc. machen, geht man also mit schweren Krankheiten nicht zum Arzt ? Und gleichzeitig die Frage ob das Aufzeigen solcher gegen moderne Humanmedizin geht, oder das nur ein Hinweis ist dass man aufpassen muss ?
    Na ich denke solche Sendungen sind als neutral gegenüber Gold zu bewerten, ich sah auch im öffentlich rechtlichen Fernsehen genug Anmerkungen pro Edelmetalle, diese wurden weder gepiepst noch raus-geschnitten, von wegen Systemmedien und Sprachrohr der Regierung. Wie auch bei Sendungen wie "Neues aus der Anstalt" oder Wiso wo man aufzeigt wie man "gegen" Staat arbeitet indem man Steuern spart oder Förderungen raus holt...
    Also nur weil man EM hat oder irgendwie dafür ist, so überall Verschwörung würde ich jetzt auch nicht sehen ;)

    Nichts kaufen ist fiat halten und selbiges ist böse und nur buntes Papier beliebig druckbar, also wie geht das jetzt auf ? ;)
    wenn sich irgendwas klärt und eine Tendenz sichtbar wird, worauf der werte Herr ja wartet wie er schriebt (ich übersetze das mal so etwas vereinfacht), ist man weder dabei fahrenden Zug nachzulaufen, das meiste schon eingepreist ;)
    Und davon unabhängig, was sagt eine Bewegung in irgendeine Richtung über die weitere Zukunft ? Wir wollen doch nicht wie die Leute argumentieren mit mit Vorjahrescharts eine Aktie bewerben,
    nicht wahr ;)
    Also was jetzt ? ;)
    Nicht böse gemeint, ich verstehe schon die Gedankengänge, teile sie auch weiterstgehend, doch eine Lösung ist das nun mal nicht.


    p.s. Na klar hat die Börse nichts oder zumindest wenig mit Realität zu tun, eine Meldung "uuuhhh wie machen gleich was tolles" führt zum Preisantieg, das Unternehmen hat aber weder mehr verkauft noch mehr Maschinen in Büchern oder sonst was. Umgekehrt auch so, alle haben sie ihre Stopdinger beim Einkauf eingestellt, Mode ist ja so 10%, wenn mal was passiert was das los tritt, fällt der Kurs ins Bodenlose, es stehen immer noch genauso viele am Fliessband etc. aber macht ja nichts.
    Daher wäre es glaube ich gar nicht soo verkehrt sich zu überlegen ob man noch was einkauft, da sind zu große Unternehmen zu weit in der Kriese gefallen, also mich juckt es sehr muss ich zugeben, was solideres natürlich wo nicht der Konkurs droht da zu groß und breit aufgestellt, denn irgendwann beginnt die Rally wieder, diesmal aber bei +x% einfach verkaufen, egal was selbsternannte Kursziele und tolle Unternehmensnachrichten sagen.

    Ich weiß nicht, gehen doch alle in Sachwerte, selbst Silber hat 7 %. MwSt. ;)
    Könnte mir vorstellen es geht erst mal was, ob dann allerdings nach aktuellen Dämpfern sich dann noch viele "raus trauen" etwas riskanter zu investieren und gut zu konsumieren, wenn alles umgeschichtet ist, wird sich zeigen.

    Es gibt auch keine Marktwirtschaft, deswegen staune ich immer wenn ich von linker Seite höre es hätte nicht funktioniert, weswegen ja was anders her muss.
    Ich würde sie ja ernst nehmen und ihnen folgen, aber probieren wir erst mal die Marktwirtschaft bevor wir sagen es war nichts, ich warte aber vergeblich darauf.
    Ah bitte bitte, wenigstens mal 10 Jahre konsequent probieren, wenigstens einmal in der Geschichte antesten.
    Nicht funktioniert ist übrigens "Personengruppe x hat nicht soviel Geld wie sie will", das zum Thema funktionieren oder nicht.


    Aber sag bitte nicht wieder kleiner Malocher, die Zeiten der industriellen Revolution sind längst vorbei, der Malocher bei der Müllabfuhr bestreikt uns jedes Jahr, so das inzw. jeder Assistenzarzt ein schlechteren Stundenlohn (real nach Arbeitsstunden die er leistet) hat als einer der dort paar Jahre tätig ist.
    Stechuhren, Betriebsräte und so ein Zeug haben heute ganz andere Berufsgruppen nicht, sind nicht immer die mit Schmierstoff an der Hand,
    ganze Industriezweige können Architekten im Praktikum nicht lahmlegen, so auch ihre Arbeit.
    Die Ausbeutungsbegriffe müssten mal neu überdacht werden und auf oftmals andere angewendet werden.


    Doch in der Tat, so richtig produktiv tätig sind immer weniger, inzw. sind die meisten in der Verwaltung, nicht die gemeint die ein Unternehmen für sich braucht, sondern die die Papiere für Ämter machen. Wie absurd das alles teilweise ist was man da inzw. alles verwaltet und genehmigt bekommen muss, das ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr zu erfassen, ich weiß wovon ich rede. Auch wenn ich am eigenen Stuhl sägen mag, es ist nie im Leben gesund wenn auf 3 Arbeiter einer in Verwaltung kommt, wenn nicht teilweise noch schlimmer.

    Abstoßen würde ich so oder so nicht, ich bin nicht so der stopkurs-Typ, man verkauft einfach wenn es im Plus ist wenn man will/muss, dann muss man eben länger warten, diese Eigendynamik ist schon bei Aktienmärkten lustig, alle stellen sie beim Kauf schon ein dass es bei -10% verkauft werden soll und wundern sich dann dass gerade diese Absicherung alles runter zieht wenn es mal schlechte Nachrichten gibt. Und Gold wird schon nicht konkurs gehen, es wird immer etwas wert sein, wenn auch im schlimmsten Fall Jahre weniger als es mal gekostet hat.


    Trotzdem ist die Frage so absurd nicht, der Goldpreis hat sich die letzten Jahre schneller entwickelt als die Inflation, nicht völlig von der Hand zu weisen dass es da zu Korrekturen kommen kann, die sitzt man aber aus, denn man hat ja hoffentlich nur das rein investiert was man die nächsten Jahre nicht braucht und Gold nicht mit Tagesgeld verwechselt.

    Wie wärs man fuchtelt da nicht ständig rein in Anlagen (Zeit (was eher Geld ist) und auch Geld an sich , kostet es doch auch) sondern macht gleich eine Vernünftige Verteilung.
    Ok das mag jeder anders definieren was vernünftig ist und die Lebenslagen sind natürlich individuell, aber was spricht gegen 40% Immobilie, 20% in solideren Aktien und Fonds, 20 % Cash in mehreren größeren Währungen auf Tagesgeld und 20% EM ?
    Statt ständig Märkten nachzulaufen und fachsimpeln und ständig taktieren und verchieben einfach mal verteilen und gut ist. Wo es die beste Rendite gab weiß man eher erst nachher, man wird schon nicht schneller als andere sein, einfach mal auf paar Beine stellen und gut ist.


    Lös Dich vom Maßstab des Fiatgeldes, das ist irrelevant

    Nun ja, so ganz leider nicht, denn wenn ich (mal theoretisch) paar Jahre warten muss um die gleiche Anzahl von Arbeitsstunden, Autos, oder Klopapierrollen raus zu haben wie ich für die Unze zahlte, ist es nicht so ganz irrelevant. Und solche Zeiten gab es schon, kann man ja nicht als Tatsache ignorieren. Da man EM nicht essen kann und sie mal irgendwann getauscht werden müssen, werden sie nun mal auch mit anderen Sachen verglichen, es gibt viele Punkte die für EM sprechen, aber ich bin noch nicht ganz blind im Goldrausch ;) Ist ja kein Selbstzweck.
    Auch gibt es die guten alten Opportunitätskosten, so verrückt ist die Idee auch nicht dass gerade Unternehmensbeteiligungen (natürlich nur solidere Werte) bedingt durch Krise unterbewertet sind und es nicht ewig so sein wird.
    Da ich das Thema EM relativ spät entdeckte, so letztes Jahr eigentlich erst, gibt es Nachholbedarf um auf meine k.a. 20% oder so zu kommen, das würde ich schon gerne, aber die Frage ob es jetzt nicht zu teuer ist, bleibt.
    Ich habe es schon vermieden in letzter Zeit als die Preise explodiert sind groß was zu kaufen, wäre trotzdem blöd wenn ich jetzt was kaufe und trotzdem Jahre warten muss bis es wieder +-0 wird.
    Bisschen was kaufe ich mir wahrscheinlich so oder so, frage mich nur wie viel.

    denn auch ich hätte gern weitere Infos, ob man nun kaufen soll oder nicht. Aber anscheinend weiß das hier wirklich niemand.

    Man weiß es nie vorher, nur nachher, kannst alle Chartanlysen und sonstwas eigentlich vergessen, wüsste man was, wäre es sofort eingepreist, wie bei Aktien wo eine Meldung "oh wir erfinden gleich was tolles" zum Anstieg führt und "na dauert noch, wird doch schwerer als gedacht" zum Fall ohne dass ich real viel im Unternehmen änderte...


    Frage ist eher in welcher Lage Du Dich befindest, idr. streut man sein Vermögen, so minimiert man theoretisch die Rendite, erhöht aber die Sicherheit weil alles wird ja nie wertlos, wenn Aktien dann bleibt Tagesgeld, wenn nicht Tagesgeld dann bleibt das Edelmetall... Immobilie statt miete ist auch nicht so verkehrt. Da man es nie vorher genau weiß, im Endeeffekt alle Kaffesatzleserei, ist Streuung nicht verkehrt.
    Solltest Du also keine Edelmetalle haben, wäre Kauf sicher nicht verkehrt. Dazu sind paar Sachen zu betrachten, da es kein Tagesgeld ist, sollte man nicht Mittel da rein investieren die man zeitnah wieder braucht, auch der Unterschied im An/Verkaufspreis muss erst mal durch Kurssteigerung wett gemacht werden.
    Also mittel und langfristig alles hier. Wenn man das akzeptiert hat bleibt die Frage nach weiviel % des Vermögens man investiert und wann. Manche sagen 5-10%, ich würde eher mehr sagen und wann weiß ich nicht, weiß ja niemand wirklich, gibt nur so Überlegungen die mehr oder weniger plausibel sind, die Jahreszeit ist gut, nur frage ich mich auch was nächstes Jahr ist. Vielleicht sollst Du mal anfangen kleinere Mengen einfach systematisch zu kaufen, nicht so klein dass Versandkosten etc. reinschlagen, aber nicht alles was Du in EM rein haben willst auf einmal.
    Viel mehr kann ich nicht sagen, ein Risiko bleibt immer, nur haben EM ein Vorteil gegenüber anderen Anlagen, es bleibt immer ein Wert, eine Aktie kann auch total abstürzen, die Goldmünze auf k.a. 50%, man kauft sich so zu sagen ein Stück Sicherheit.
    Wenn Du Dir mal die Preisverläufe der letzten Jahre oder Jahrzehnte anguckst, kommst Du eigentlich zum Schluss dass man nur lange genug warten muss um im Plus zu sein, die Zeit muss man aber nun mal haben, also vielleicht besser nicht mehr als 25% in Edelmetalle.

    "Denn die Lage an den Finanzmärkten hat sich beruhigt. Staatspleiten scheinen vorerst abgewendet und die Banken haben die Stresstests weitgehend bestanden."


    Ja aber die grundlegenden Probleme sind ja nicht behoben, es wurde gedruckt, alle verschulden sich weiter...
    Ich frage mich auch ob ich jetzt schon was kaufen soll oder abwarten, saisonal wäre es ein recht guter Zeitpunkt, nur ist es so die Frage was in 12 Monaten ist, wo der Goldpreis dann steht.
    Einerseits kann es so ein Einbruch sein der gute Einkaufspreise bei Gold und Silber ermöglicht, andererseits kann es etwas weiter runter gehen und dort lange so bleiben.
    Auf Rendite bin ich nicht unbedingt aus, aber hätte gerne in 2-5 Jahren kein Verlust gemacht.
    Glaskugel hat keiner, ist mir klar, trotzdem fragt man sich...

    Mach es Dir nicht so einfach mit "obskur", Hochmut kommt vor Fall ;)
    Alle Länder haben ihre Probleme und nicht überall ist (oder scheint) der Wohlstand so wie hier, aber kannst nicht sagen dass es sich in Polen oder Tschechien nicht tendenziell positiv entwickelt.
    Da ich geschäftlich so 3 mal im Jahr in Polen bin und die Veränderungen sehe, habe ich mich durchaus schon gefragt ob ich nicht ein Zloty-Konto aufmache.
    Die Leute sind da nicht so arm wie man uns hier suggeriert und es geht aufwärts, es ist auch nicht alles da schlechter geregelt, auch wenn sie Bürokratie-technisch sehr aufholen (leider).
    Und als man neulich Estland im Euroraum aufgenommen hat, hat man selbigen nicht gleich deswegen geschadet weil dort nicht jeder eine S-Klasse fährt, so einfach kann man es sich auch nicht machen, die haushalten durchaus recht solide und sind weniger träge bei Reformen.
    Gibt doch so ein Spruch mit nicht die Großen sondern die Schnellen...

    Der Michel ist aber 82 000 000 mal da, so unterschiedlich auch die Wünsche, ihr tut ja beinah so als ob alle das gleiche wollen würden nur die repräsentative Demokratie bremst da.
    Frage ist dann auch ob nicht manchmal auch besser so damit es nicht völlig in kurzsichtigen Opportunismus und Populismus ausartet, sonst können wir gleich auf Zuruf jemand wäre eine Hexe oder hat ein Kind angefasst mit Fackeln und Heugabeln zum Marktplatz schleppen, aber egal.
    Der eine will mehr, der andere weniger Steuern, je nach dem wo er gerade steht, der eine will weniger Bürokratie der andere mehr weil er in selbiger tätig ist...
    Kann man so ewig weiter erzählen, ist aber die gleiche Diskussion wie bei Volksentscheiden,
    meist wird so getan als würde dabei was ganz anderes raus kommen als jetzt, der Mix wird aber im Endeffekt dazu führen dass es so viel anders nicht wird.