Beiträge von smile

    haha, in der eigenen bude macht alles mehr spaß. häuser in den usa kann man nur bedingt mit denen in deutschland vergleichen, ich habe dort gelebt.


    das einige sog. wohlhabende leute zur miete wohnen, liegt eher daran, daß sie nicht sesshaft sind. außerdem macht ein sitzplatz in einer talkshow oder ein job im fernsehen niemanden zu vorbild. für mich zumindest nicht.


    jedem das seine, ich bin froh, daß ich mir das eigene haus leisten kann. ich möchte ja auch in meiner heimat bleiben.

    Bin ich naiv wenn ich sage, ich schaue die GS Kleinanzeige an und finde dass der Marktpreis über Spot für Eurozehner nicht anders ist als für 1 oz Phillies? Und dass die Philharmoniker meistens viel schneller verkauft werden??


    nö, sehe ich auch so

    ein euro zehner ist auf die schnelle 10 euro wert. was muss man da nach silberkurs momentan bezahlen für? schlechter siehts noch bei silberbesteck oder ähnlichem aus. philis kann man notfallls zum em händler bringen.


    die zehner sind sicherlich interessant gewesen, als sie ausgegeben wurden. allerdings konnte man da doch auch nur kleinmengen von bekommen, oder?

    vermutlich ist das ganze mal abgeshen von den kosten eine grundsatzentscheidung.
    ich möchte das, worin ich lebe auch besitzen, darin machen können, was ich will. genauso möchte ich mein edelmetall auch besitzen, nicht gemietet haben, das auto ebenso. irgenwie habe ich da ein besseres gefühl.

    naja, mit null loszulegen ist natürlich mist. ich habe meine haus bezahlt und bin froh, daß ich keine mieter drin habe und auch keine brauche.


    ich möchte die eigene immobilie nicht missen, aber das muss jeder selbst wissen.


    offensichtlich stecken hier die mehrzahl der user alles ins edelmetall. deshalb ist auch das angstvolle gejammer bei fallenden kursen so groß, jatzt verstehe ich.

    wer ganz schlau ist, baut etwas größer und holt sich noch ein oder zwei mietsklaven ins haus. die bezahlen die hütte dann mit ihrer miete.

    jedem das seine. wer lieber mit seinen goldbarren in nem mietbunker, ständig von verlustangst geplagt, den köchenschrank voller konserven und ne waffe griffbereit sein leben verbringt, dem wünsche ich viel vergnügen.

    lustige diskussion, vor allem die radikalpositionen.


    ein freund von mir fährt einen sl500, 2 harleys, einen schönen oldtimer, jedes jahr 2 mal in urlaub, nichts schlechtes, schönen frauen ist er auch nicht abgeneigt. wohnt zur miete und spart fast nichts.


    ein anderer fährt ne alte karre, nie in urlaub, hat inzwischen das dritte alte bauernhaus geerbt, ist ständig am murksen und schon recht krank. seine frau ist wie er, knausrig, mürrisch und hässlich. er hat keine schulden, etwas gold und silber.


    beide sind mitte 50, wer hats richtig gemacht?


    die antwort ist ganz einfach, jeder, wenn er zufrieden ist und jeder sowie er meint.

    der hegele hat wie so oft in meinen augen recht. gold halte ich für deutlich volatiler als eine eigen genutzte immobilie. natürlich sollte man möglichst viel eigenkapital mitbringen.


    der vorteil der immobilie ist, daß man sie gleichzeitig bewohnen und abzahlen kann.


    füh mich wäre das jedenfalls nichts, dauerhaft in einer mietbude zu hocken und edelmetalle zu horten. lieber in den eigenen vier wänden wohnen und etwas weniger gold.

    ein bisschen kapital sollte schon vorhanden sein, wenn ein haus gekauft wird.


    als mieter bezahlt man das haus des vermieters. für mich ist so etwas nur vorübergehend akzeptabel, oder wenn man den hintern finanziell nicht hochbekommt. das meine ich ganz wertfrei.

    gibt kein patentrezept. sparer werden immer die verlierer sein. das ist aber auch ganz normal. geld kann man nur holen, wo welches ist.


    davon abgesehen glaube ich nicht an diese ganzen unterggangsszenarien.

    eine selbstgenutzte und lastenfreie immobilie sollte man anstreben, wenn man in deutschland bleiben will. und zwar noch vor dem anhäufen von edelmetallen.