„Ja, wir merken den Abschwung“Deutschland in der Wirtschaftskrise: Zwölf Boss-Zitate zeigen den Ernst der Lage
Eine Welle von Gewinnwarnungen und Stellenabbauplänen ist in den vergangenen Wochen über Deutschland geschwappt. Sie sind Anzeichen eines kommenden Abschwungs – was auch die Aussagen vieler Industriebosse, Analysen und Banker bezeugen.
„Ja, wir merken den Abschwung“- Wolf-Henning Schneider, Chef des Auto-Zulieferers ZF
„Marktseitig haben wir den Peak wohl überschritten“ -Frank Hiller, Vorstandschef des Motorenbauers Deutz
„Das Umfeld ist herausfordernd geworden“ - Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef bei Bosch
„Natürlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen“- Christian Sewing, Vorstandschef Deutsche Bank(Die Deutsche Bank will weltweit 18.000 Arbeitsplätze abbauen, um aus der Krise zu kommen.)
„Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch“ - Hans Van Bylen, Präsident des Verbands der chemischen Industrie (VCI)
„Es ist damit zu rechnen, dass die konjunkturelle Abkühlung Fahrt aufnehmen wird“-Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)
„Die deutsche Wirtschaft steht am Rande der Stagnation“- Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank
„Wir haben aktuell mindestens eine Delle“- Gabriel Felbermayr, Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
„Deutschland steht irgendwo zwischen einer markanten Abschwächung und einer Rezession“-Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank
„Eine Rezession in Deutschland scheint unausweichlich“- Patrick Hussy, Geschäftsführer bei Sentix (Sentix erhebt die Stimmung der Anleger. Das Konjunkturbarometer fiel im Juli auf den tiefsten Stand seit November 2009. Anders ausgedrückt: Seit fast einem Jahrzehnt blicken die Anleger nicht mehr so pessimistisch auf die Wirtschaft.)
„Die deutsche Industrie befindet sich seit Mitte vergangenen Jahres in einer Rezession“- Timo Wollmershäuser, Leiter Konjunkturprognosen beim Ifo-Institut
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